Am Samstagabend (19. Oktober 2024, um 21:00 Uhr) kam es auf der Luzernerstrasse im Ortsteil Neudorf zu einer Streifkollision zwischen einem Traktor und einem entgegenkommenden Auto.
Die Autofahrerin wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Der Fahrer des Wagens, der am Sonntag, 20. Oktober 2024, an der Kreuzung Rue Caselle mit Chemin de la Justice in Neuenburg mit einem roten Mazda-Wagen zusammenstiess, sowie die Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Neuenburg zu melden.
Telefonnummer: 032 889 92 31.
Am Sonntagmittag (20. Oktober 2024, ca. 11:15 Uhr) kollidierten auf der Salwidelistrasse im Ortsteil Sörenberg zwei entgegenkommende Fahrzeuge.
Beide Autos erlitten Totalschaden, verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag (20. Oktober 2024, kurz vor 13:30 Uhr) ereignete sich auf der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos.
Es gab keine Verletzten.
Am Sonntagmorgen, 20. Oktober 2024, stürzte ein Rennradfahrer auf der Steigstrasse und zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Kurz nach 10.30 Uhr fuhr eine Gruppe von Männern mit ihren Rennrädern auf der Steigstrasse bergab in Richtung Winterthur.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (20.10.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Eichwiesstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Restaurants.
Am Sonntagnachmittag ist bei der Örtlichkeit Answisa ein Automobilist mit einer weidenden Rinderherde kollidiert.
Durch die Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt und ein Rind getötet.
Heutzutage findet Debit- und Kreditkartenbetrug hauptsächlich online statt.
Die meisten Kartendelikte lassen sich vermeiden, wenn Karteninhaber:innen einige grundlegende Regeln beachten.
Am Freitagmorgen wurde in Emmenbrücke eine 79-jährige Frau bei einem Unfall erheblich verletzt. Der Unfallhergang ist unklar. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (18. Oktober 2024, kurz vor 10:30 Uhr) wurde eine Fussgängerin in Emmenbrücke verletzt. Die Frau war auf dem Trottoir der Gerliswilstrasse in Richtung Bushaltestelle Sprengi unterwegs.
Heute, Sonntag, 20. Oktober 2024, kurz vor 11.30 Uhr, fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern vorwärts aus einem Parkplatz bei Gorezmettlen, um auf der Sustenpassstrasse in Richtung Dorf Wassen zu fahren.
Gleichzeitig nahte von links ein 62-jähriger Motorradfahrer, der mit einer auf dem Sozius mitfahrenden Frau, in Richtung Sustenpass unterwegs war. Dabei kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zur Kollision.
Im Nachgang des Fussballspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern ist es am Samstagabend beim Bahnhof Wankdorf zu einem Angriff auf Mitarbeitende der Transportpolizei und des Sicherheitsdienstes der BLS gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet.
Am Samstagabend, 19. Oktober 2024, fand im Wankdorf Stadion in Bern der Match zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Während der Anreise und des Spiels kam es in und um das Stadion zu keinen grösseren Zwischenfällen.
Am Samstagabend hat sich auf der Klosterserstrasse ein Auto mit vier Personen überschlagen. Die Atemluftprobe beim Fahrzeugführer fiel positiv aus.
Der 27-Jährige fuhr gegen 22 Uhr mit drei Kollegen von Klosters kommend bergwärts in Richtung Davos.
In der Nacht auf Sonntag sind vier Jugendliche in Bern mit einem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet.
Nach einer kurzen Nachfahrt konnten sie angehalten werden. Ermittlungen sind im Gang.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde am Samstagabend in Sitterdorf ein Autofahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer und ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer wurden am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag in Frauenfeld und Erlen aus dem Verkehr gezogen.
Sie mussten ihre Führerausweise abgeben.
Bei einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Kreuzlingen entstand am Samstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 19.30 Uhr meldete eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse, dass in ihrer Küche ein Brand ausgebrochen sei.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (20.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomiebetrieb an der Dorfstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Betriebs.
Am Sonntag (20.10.2024), zwischen 02:30 Uhr und 03:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Heidenerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Eingangstüre Zugang zum Gebäude.
Am Samstag (19.10.2024), zwischen 8 und 10:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil an der Oberstrasse eingebrochen.
Sie betrat auf unbekannte Art und Weise die Liegenschaft und verschaffte sich danach gewaltsam Zugang zu einem Kellerabteil.
Noé hat die ersten 16 Wochen der Rekrutenschule hinter sich und befindet sich nun in Bure im Jura, einem hochmodernen Waffenplatz, um für den infanteristischen Ernsteinsatz zu trainieren.
In diesem Video gibt Noé einen spannenden Einblick in seinen Alltag während der intensiven Verbandsausbildung.
Zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmorgen (20.10.2024) ist es in Rorschach zu verschiedenen Einbruchdiebstählen in Boote gekommen.
In einem Falle konnte die Täterschaft flüchten, in einem weiteren Falle konnten drei Personen festgenommen werden.
Am Samstag (19.10.2024), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Ein 16-Jähriger wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag (19.10.2024), kurz vor 23:30 Uhr, ist es in der Brühltor-Passage zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Im Zusammenhang mit dem Fussballderby zwischen dem Grasshopper Club Zürich und dem FC Zürich kam es am Samstag, 19. Oktober 2024, zu mehreren Polizeieinsätzen. Dabei musste auch Gummischrot und Reizstoff eingesetzt werden.
Ein Polizist wurde durch eine Detonation eines pyrotechnischen Knallkörpers leicht verletzt.
In Erlinsbach ist am Samstagmittag ein Personenwagen in Brand geraten, der bei einem Haus parkiert war. Die Liegenschaft wurde in der Folge ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, gegen 11.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung über einen Fahrzeugbrand ein.
Der Herbstjahrmarkt und die OLMA enden am Sonntag, 20. Oktober 2024. Die beiden Veranstaltungen verliefen ohne grössere Zwischenfälle.
Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
In der Nacht auf Sonntag (22.10.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten.
Diese waren fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs.
In der Nacht auf Sonntag kam es beim Ländiweg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, hielt sich nach derzeitigen Erkenntnissen ab etwa 21.30 Uhr eine Gruppe von drei Männern beim Ländiweg nahe der Holzbrücke auf. Dabei kam es gegen 23.45 Uhr zu einer Auseinandersetzung in deren Verlauf einer der Männer durch eine Stichwaffe erheblich verletzt wurde. Er meldete den Vorfall eigenständig und befindet sich in Spitalpflege.
Nach der Meldung über einen soeben verübten Fahrzeugaufbruch konnte die Polizei in der vergangenen Nacht in Solothurn einen jungen Mann anhalten. Er wurde vorläufig festgenommen.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, gegen 23 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass soeben ein Mann in der Weststadt in Solothurn die Scheibe eines Autos eingeschlagen hat. Eine aufgebotene Patrouille der Kantons- und Stadtpolizei Solothurn konnte kurz darauf den Mann noch im Auto sitzend anhalten.
Am Samstagabend, 19. Oktober 2024, erbeuteten zwei Unbekannte bei einem Raubüberfall auf eine Tankstelle mehrere tausend Franken Bargeld. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen betraten zwei Männer mit einer Stichwaffe bewaffnet zwischen 22.30 und 22.45 Uhr eine Tankstelle an der Dörflistrasse im Kreis 11 und verlangten die Herausgabe von Bargeld. Danach flüchteten sie mit mehreren tausend Franken zu Fuss in unbekannte Richtung.
Bei einer Standortkontrolle bei Walterswil in der Nacht auf Samstag ist ein Autolenker zu Fuss geflüchtet.
Im Fahrzeug fand sich mutmassliches Deliktsgut. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstag hat sich auf der Oberalpstrasse ein Verkehrsunfall ereignet (unsere Medienmitteilung vom 19.10.2024). In diesem Zusammenhang werden zwei Fahrzeuglenkende gesucht.
Am Samstag gegen 13.30 Uhr geriet eine Automobilistin über die Fahrbahnmitte hinaus und kollidierte mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen.
Am Samstag, 19 Oktober 2024, ging kurz vor 13 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass sich auf dem Dampfschiff "Stadt Luzern" auf der Kursfahrt von Gersau in Richtung Treib im Bereich eines Warenliftes Rauch entwickelt hat.
Daraufhin wurde entschieden, das Kursschiff nach Brunnen zu steuern und dort vorübergehend zu stoppen.
Am frühen Samstagnachmittag ist auf der Oberalpstrasse eine Automobilistin mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen kollidiert. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.
Die 87-Jährige fuhr gegen 13.30 Uhr in Begleitung ihres gleichaltrigen Mannes von Chur kommend über die Hauptstrasse H19 in Richtung Flims. In Trin Mulin kam sie aus noch ungeklärten Gründen zu weit nach links und über die Fahrbahnmitte hinaus.
Am Freitag (18.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen ein Auto ohne Licht zwecks Kontrolle an. Nach der Anhaltung fuhr der Fahrzeuglenker rückwärts in das zivile Polizeiauto.
Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Freitagabend (18.10.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Riederenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern der Wohnung. Dort durchsuchte sie sämtliche Räumlichkeiten und stahl mutmasslich Schmuck in unbekannter Höhe.
Am Freitag (18.10.2024), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Usserstadel-Strasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 70-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Ein 62-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einer 70-jährigen Beifahrerin auf der Usserstadel-Strasse Richtung Muolen. Auf dem Vorplatz eines Einfamilienhauses stieg die 70-Jährige aus und der 62-Jährige manövrierte mit seinem Auto im Schritttempo rückwärts.
Am Freitag (18.10.2024), kurz nach 21 Uhr, ist es auf der J. Schmidheinystrasse zu einem Selbstunfall eines Auto gekommen. Der alkoholisierte Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Es entstand Sachschaden.
Kurz nach 21 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale des Kantons St.Gallen die Meldung, dass es auf der J. Schmidheinystrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen sei und sich der Verursacher von der Unfallstelle entfernt hätte.
Am Freitag (18.10.2024), kurz nach 22:30 Uhr, ist es auf der Neudorf-Strasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 38-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Der 38-Jährige fuhr mit seinem Auto auf der Neudorf-Strasse von Uzwil Richtung Oberbüren. Aus unbekannten Gründen kam er mit seinem Auto rechtsseitig von der Strasse ab, woraufhin das Auto eine Mauer sowie einen Zaun streifte und einige Meter danach zum Stillstand kam.
Am Samstag (19.10.2024), kurz vor 04:30 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 65-jähriger Mann fuhr mit seinem Roller auf der Flawilerstrasse von Gossau Richtung Flawil.
Aus unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über den Roller und kam zu Fall. Er blieb unverletzt, wurde jedoch als fahrunfähig eingestuft, weshalb die Kantonspolizei St.Gallen die Entnahme einer Blut- und Urinprobe verfügte.
Am Freitag (18.10.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen ein Auto ohne Licht zwecks Kontrolle an. Nach der Anhaltung fuhr der Fahrzeuglenker rückwärts in das zivile Polizeiauto. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Die über Tage dauernde Süd- bis Südwestlage führte in Teilen Frankreichs zu enormen Niederschlagsmengen. Eine anhaltende Zufuhr von feuchter Mittelmeerluft brachte an den Ausläufern des Zentralmassivs und in den Cevennen der Ardèche ergiebige Niederschläge, zusätzlich geprägt von Gewittern.
Ein für diese Jahreszeit nicht untypisches herbstliches Regenereignis, welches im Folgenden näher erläutert wird.
Die Zahl der gemeldeten Cybercrimedelikte ist nach wie vor zunehmend. Insbesondere sieht sich die Schwyzer Bevölkerung vermehrt mit immer wechselnden Online-Betrugsmaschen konfrontiert. Die breit umgesetzten Präventionsmassnahmen der Kantonspolizei Schwyz beinhalten auch zwei Öffentlichkeitsanlässe zum Thema Internetkriminalität für die breite Bevölkerung.
Diese finden Mitte November in Freienbach und Goldau statt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute, kurz vor 19 Uhr, in Davesco-Soragno auf der Strada Ponte di Valle ein Verkehrsunfall.
Ein 72-jähriger Schweizer Rollerfahrer mit Wohnsitz im Raum Lugano war auf der Kantonsstrasse in Richtung Lugano unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.