Anfang August ist ein Autofahrer in einer 50er-Zone in Wynau mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte ermittelt werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Zwischen Boningen und Fulenbach kam in der Nacht auf Freitag ein Autolenker von der Fahrbahn ab und prallte in einen Baum.
Das Auto wurde total beschädigt; der Lenker zog sich leichte Verletzungen zu.
Gestern Morgen ereignete sich in Villars-sur-Glâne ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Fussgänger.
Der Mann, der am Strassenrand unterwegs war, wurde schwer verletzt. Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Am frühen Dienstagmorgen wurde an der Zentralstrasse in der Stadt Luzern ein Mann aufgefunden.
Dieser wies schwere Kopfverletzungen auf und wurde ins Spital gefahren. Offenbar soll es vorgängig zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag (27.09.2024), kurz vor 3 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer und eine Frau festgenommen.
Sie hatten zuvor parkierte Autos geöffnet und mutmasslich Wertsachen daraus gestohlen.
Am Donnerstag (26.09.024), kurz nach 07:00 Uhr, ist es auf der Arbonerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 40-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (26.09.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Verkehrsteilnehmende angehalten, die als fahrunfähig eingestuft wurden oder bei denen eine Atemalkoholmessung einen zu hohen Wert anzeigte.
In einem Fall kam es aufgrund der Fahrunfähigkeit zu einem Selbstunfall.
Bitte achtet auf unsere Verkehrsinformationen, damit ihr möglichst gut durch den Verkehr kommt.
Wir wünschen euch einen gelungenen Start in den Freitag.
Nach 30 Jahren bei der Berufsfeuerwehr verabschiedet sich Mario Balmer in seinen verdienten Ruhestand.
Nebst dem Ausrückdienst zugunsten der Bevölkerung leitete Mario jahrelang als Gruppenführer die Werkstatt Persönliche- und Einsatzausrüstung.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde am Donnerstag in Istighofen ein Mann leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Unfallverursacher war alkoholisiert und musste den Führerausweis abgeben.
Am Donnerstag, 26.09.2024, gegen 12.00h, wurde der Kantonspolizei ein Fahrzeugbrand in Oberurnen gemeldet.
Während Servicearbeiten an einem Fahrzeug kam es in einer Garage in Oberurnen zu einem Brand.
Am Freitag, 27. September 2024, gegen 05.00 Uhr kam es im Schwarzwaldtunnel zu einem Selbstunfall, verletzt wurde niemand.
Für die Tatbestandsaufnahme und die Bergung des Unfallfahrzeugs musste die Verkehrspolizei Basel-Stadt einen Fahrstreifen sperren. Dies führte zu einer zusätzlichen Belastung des morgendlichen Berufsverkehrs und damit zu einem Rückstau.
Wem ist es nicht aufgefallen - die Tage werden wieder kürzer und die Bedingungen für Einbrecher wieder besser.
Deshalb raten wir: Seit achtsam, schliesst Eure Türen, Fenster und Garagen ab und meldet uns verdächtige Wahrnehmungen direkt über die Notrufnummer 112 oder 117.
Duyen hat in diesem Jahr die Ausbildung zur Polizeilichen Sicherheitsassistentin absolviert (siehe vergangene Posts) und ist nun seit einigen Monaten bei der Ausübung ihrer neuen Tätigkeit.
Nach ihrer ersten Station der Haftleitstelle, ist sie jetzt bei der Verkehrssicherheit und unterstützt dort die Sicherheits- und Verkehrspolizei bei verschiedenen Tätigkeiten.
Das Nationalstrassennetz ist weiterhin in einem guten Zustand. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des „Netzzustandsberichts der Nationalstrassen“, den das ASTRA publiziert hat. 2023 investierte das ASTRA rund 1,2 Milliarden Franken in den Unterhalt des Nationalstrassennetzes.
Die Nationalstrassen sind für das gesamte Verkehrsnetz zentral: Auf einer Länge von rund drei Prozent des gesamten Strassennetzes werden über 45 Prozent des gesamten Schweizer Strassenverkehrs abgewickelt.
An der Stadtratssitzung vom Mittwoch, 25. September 2024 hat der Stadtrat im Rathaus Zofingen Polizist Naim Hyseni nach seiner zweijährigen Grundausbildung vereidigt
Die Inpflichtnahme ist ein wichtiges Zeichen des gegenseitigen Vertrauens und mit der Atmosphäre im historischen Rathaus ein feierlicher Akt.
Wir sind mit unseren Einsatzkräften während der gesamten Messedauer vor Ort und sorgen für Sicherheit und Ordnung im Weinfelder WEGA-Gebiet.
Ebenfalls ist auch die Verkehrssicherheit Thurgau mit ihrem Stand in der Halle 2 präsent.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle wurden in einem Fernbus neun Insassen ohne gültige Reisedokumente kontrolliert.
Zudem war eine Insassin im Personenfahndungssystem ausgeschrieben. Ebenfalls wurden beim Chauffeur diverse Verstösse gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung festgestellt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag eine gezielte Aktion zum Thema E-Trottinetts und E-Roller durchgeführt.
Dabei wurden insgesamt rund 60 Fahrzeuge in der Stadt Biel kontrolliert. Im Fokus dieser Aktion stand vor allem die Aufklärung der Bevölkerung rund um das Thema E-Trottinett und E-Roller.
Wir sind mit unseren Einsatzkräften während der gesamten Messedauer vor Ort und sorgen für Sicherheit und Ordnung im Weinfelder WEGA-Gebiet.
Ebenfalls ist auch die Verkehrssicherheit Thurgau mit ihrem Stand in der Halle 2 präsent.
Am 26.09.2024, kurz nach dem Mittag, wurde in Wilen (Sarnen) ein Kind von einem Auto angefahren.
Es musste erheblich verletzt ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochabend, 25. September 2024, um ca. 19.30 Uhr, ereignete sich auf der Bretzwilerstrasse in Reigoldswil BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei verletzt.
In der Nacht auf heute, Donnerstag, 26. September 2024, ereigneten sich diverse Einbruchdiebstähle in der Gemeinde Seedorf.
Die Kantonspolizei Uri hat zum jetzigen Zeitpunkt Kenntnis von drei begangenen Delikten. Dabei wurde hauptsächlich Bargeld entwendet.
Am Mittwochmorgen, 25. September 2024, kurz vor 06.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Langenbruck BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Personelle Engpässe zwingen die Stadtpolizei Winterthur die Öffnungszeiten des Anzeigenschalters vorübergehend einzuschränken.
Ab dem 30. September 2024 bleibt der Schalter am Dienstagnachmittag und Freitagmorgen geschlossen. Der Schalter für Parkbewilligungen bleibt hingegen unverändert geöffnet. Dringende Anzeigen werden weiterhin rund um die Uhr entgegengenommen.
Der Verkehrsstützpunkt Nord konnte im August 2024 in Betrieb genommen werden. Die Kantonspolizei Graubünden lädt zum Tag der offenen Tür am Samstag, 5. Oktober 2024 ein.
Nach Abschluss der Bauarbeiten des vom Hochbauamt Graubünden unter modernsten Gesichtspunkten erstellten Neubaus an der Sommeraustrasse 35 in Chur wurde dieser Mitte August 2024 mit polizeilichem Leben gefüllt.
Die SBB, das Bundesamt für Verkehr (BAV), der Kanton und die Stadt haben heute Donnerstag, 26. September 2024, den modernisierten Bahnhof Fribourg/Freiburg eingeweiht.
Die Perrons sind nun nicht nur länger, breiter und höher, sondern auch über die neue Personenunterführung zugänglich. Am Samstag, 28. September 2024, findet das Fest für die Bevölkerung statt.
Unfälle mit Wildtieren sind auf Schweizer Strassen keine Seltenheit und können schwerwiegende Folgen haben.
Ein Ausweichmanöver birgt oft grössere Gefahren als ein direkter Zusammenstoss. Die beste Vorsorge ist angepasstes Fahrverhalten in Gebieten mit Wildwechsel. Die nachfolgenden Empfehlungen geben Aufschluss über das richtige Verhalten vor, während und nach einem Wildunfall.
Ein Autofahrer wurde am Donnerstagmorgen in Frauenfeld als fahrunfähig beurteilt, zudem war er trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstagmorgen verunfallte eine Autofahrerin auf der Autobahn A7 bei Gachnang.
Sie wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag, 30. September stehen wir euch von 10 bis 15 Uhr in St. Moritz im Supermarkt Bellevue sowie in der Porta Samedan mit Tipps zum Einbruchschutz zur Verfügung.
Kommt vorbei, wir freuen uns!
Die Kantonspolizei Freiburg und der Freiburger Gemeindeverband (FGV) werden jährlich in Zusammenarbeit mit den interkommunalen Verbänden in den verschiedenen Bezirken unseres Kantons Präventionsveranstaltungen für Rentnerinnen und Rentner planen.
Während des Jahres reagiert die Kantonspolizei stets positiv auf Anfragen von Gemeinden des Kantons oder von Drittorganisationen, um Präventionsveranstaltungen für Senioren zu organisieren.
Mit der grossen Personenschutz-Abschlussübung beenden die angehenden Mitglieder der Interventionseinheit Skorpion der Stadtpolizei Zürich ihre Grundausbildung.
Während der Übung mussten sie einen „VIP“ durch den Tag und durch die verschiedenen Stationen beschützen.
An den Rad- und Para-Cycling Weltmeisterschaften Zürich sind wir mit grossem Aufgebot im Einsatz.
Am Samstag und Sonntag, 28./29. September, sind wir zusätzlich mit einem Stand am General-Guisan-Quai und geben euch Tipps rund ums Thema Diebstahl.
Trümmer nach einer Explosion in einer chemischen Fabrik in Zürich-Altstetten.
Der Hergang des Unglücks vom 10. Februar 1919 ist leider nicht mehr dokumentiert.
Bei einer Frontalkollision zwischen Sempach und Rain sind gestern Abend zwei Personen verletzt worden. Sie mussten durch den Rettungsdienst 144 hospitalisiert werden.
Durch den Unfall war die Strasse zeitweise gesperrt.
Am Mittwoch, 25. September 2024, ca. 14:40 Uhr, kam es in Linthal auf der Klausenstrasse zu einem Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 52-jähriger Mann war mit seinem E-Bike auf der Klausenstrasse vom Urnerboden herkommend in Richtung Linthal mit ca. 25 km/h unterwegs.
Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Mittwochabend in einer Wohnung in Weinfelden zu einem Brand.
Ein Bewohner wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Heute reisen wir zurück in die Zeit zwischen 1955 und 1972 und werfen einen Blick auf eine unserer damaligen Polizeistationen.
Erkennst du, um welche Polizeistation es sich handelt?
Was wäre wenn...? Diese Frage stellten sich Anfang Woche Vertreter der Blaulichtorganisationen im Rettungsdreieck.
An einem Weiterbildungskurs für Einsatzleiter wurden gemeinsam verschiedene Szenarien bewältigt und mögliche Lösungen erarbeitet, damit wir für den Ernstfall vorbereitet sind.
Am 2. Oktober 2024, zwischen 13.00 Uhr und 17.00 Uhr findet der Rega-Kindernachmittag am Flughafen Zürich statt.
Kinder bis 12 Jahre profitieren von einem kostenlosen Eintritt auf die Zuschauerterrasse B.
Am Samstagabend findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem GC Zürich statt.
Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Mittwoch (25.09.2024), kurz vor 11:00 Uhr, ist es nahe der Weisstannenstrasse zu einem Brand von einer Waldhütte gekommen.
Das Feuer konnte durch die zuständige Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Brandursache ist unklar. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwoch (25.09.2024), in der Zeit zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses an der Burgstrasse eingebrochen.
Auf unbekannte Art und Weise gelangte sie in die Liegenschaft, wo sie sich anschliessend gewaltsam Zugang zu zwei Wohnungen verschaffte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.