Am Montagmorgen (16.09.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen einen Mann mit 20 Kilogramm Marihuana im Gepäck festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen eingeleitet.
Erste Hilfe war für unsere Polizistinnen und Polizisten nicht nur in den 70er-Jahren ein grosses Thema, wie dieses Bild einer Übung zeigt.
Auch heute sind unsere Einsatzkräfte vielfach zuerst am Einsatzort und müssen sofort Massnahmen einleiten, bevor die Profis vom Rettungsdienst übernehmen.
Vom Donnerstag, 19. September, 22 Uhr, bis Freitag, 20. September 2024, 5 Uhr, sowie vom Freitag, 20. September, 22 Uhr, bis Samstag, 21. September 2024, 5 Uhr, ist der Utoquai, zwischen der Kreuzstrasse und der Schoekstrasse, durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts via Rämistrasse und Hottingerstrasse.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montag 17 neue Mitarbeitende vereidigt. Im Beisein von Regierungsrätin Susanne Schaffner, vielen Behördenvertreterinnen und -vertretern sowie zahlreichen Angehörigen legten sie gestern im Landhaus ihren Eid ab und wurden feierlich ins Korps aufgenommen.
Am Montagnachmittag, 16. September 2024, wurden im Landhaus Solothurn 12 neue Polizistinnen und Polizisten und 5 polizeiliche Sicherheitsassistent/-innen feierlich ins Korps der Kantonspolizei Solothurn aufgenommen.
Am Dienstagmorgen, 17. September 2024, wurde auf der Wülflingerstrasse, eine Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von der Lenkerin eines Personenwagens angefahren und leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Winterthur wurde kurz nach 6 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Wülflingerstrasse, Höhe Bachtelstrasse, gerufen.
Am Dienstag (17.09.2024), um 06:15 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad gekommen.
Die 61-jährige Kleinmotorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 19'000 Franken.
Mitte letzte Woche hat sich ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto ereignet. Das involvierte Auto hat nach dem Unfall die Unfallstelle verlassen.
Die Fahrradfahrerin wurde dabei schwer verletzt.
Zwecks Vorbeugung eines allfälligen Identitätsdiebstahls kann die TWINT-Applikation angeblich nur weiter genutzt werden, wenn die Verifizierung umgehend per TWINT-ID erfolgt.
Die Betrugsmasche
Am Samstagmorgen ist in der Region Klein Titlis ein Mann im Rahmen einer Suche in unwegsamem Gelände tot aufgefunden worden.
Er war seit Mitte Februar 2024 vermisst gemeldet.
Diebstähle aus Fahrzeugen sind leider an der Tagesordnung. Viele Autobesitzer betrachten den Wagen gern als sicheren Aufbewahrungsort für Wertsachen, dabei ist das Auto alles andere als ein Tresor.
Wissenswertes rund um Autodiebstähle, das sichere Abstellen des Fahrzeugs und Tipps für den Schutz vor Diebstahl hat Polizei.news in Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zusammengestellt.
Am Montag (16.09.2024) übersah eine Autofahrerin auf der Sturzeneggstrasse beim Abbiegen auf einen Parkplatz ein Kind auf dem Kickboard.
Das 8-jährige Mädchen wurde am Bein verletzt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Osttangente Basel werden kommende Woche Vermessungsaufnahmen bei der Ausfahrt Grosspeter durchgeführt.
Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts durchgeführt.
Am Sonntag, 15. September 2024, wurde an der Gotthardstrasse in Schattdorf eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Kurz nach 02.00 Uhr konnte ein Personenwagenlenker mit Urner Kontrollschildern angehalten und kontrolliert werden. Die vor Ort durchgeführte Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.25 mg/l. Dem 43-jährigen PW-Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt.
Am Sonntagabend ist es auf der Hauptstrasse in Ramosch zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine Person wurde dabei mittelschwer verletzt. Die genauen Umstände werden abgeklärt.
Auf der Gäustrasse in Kestenholz wurde am Montagnachmittag ein Fahrradlenker von einem Auto erfasst und mittelschwer verletzt.
Am Montag, 16. September 2024, gegen 16.30 Uhr, fuhr eine Autolenkerin in Kestenholz von einer Nebenstrasse in die Gäustrasse.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Montag (16.09.2024) um 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Estrich eines Mehrfamilienhauses an der Rorschachstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere des Estrichs.
Am Montag (04.09.2024), kurz vor 13:05 Uhr, ist es im Bereich Fuchswinkel zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 66-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Am Auto entstand Totalschaden. An der Umgebung entstand Sachschaden von rund 4'500 Franken.
Am Montag (04.09.2024), kurz nach 14:35 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem motorisierten Rollstuhl gekommen.
Der 83-jährige Rollstuhlfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 4'000 Franken.
Am Montag (04.09.2024), kurz nach 16:20 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 28-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Dienstag (17.09.2024), kurz vor 02:10 Uhr, hat eine Auskunftsperson der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet, dass ein Mann in ein Boot im Hafen an der Churerstrasse einbrechen würde.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte daraufhin einen 21-jährigen Algerier festnehmen.
Gestern Montag, 16. September 2024, um 16.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Basler Kontrollschildern von Andermatt in Richtung Gotthardpass.
Im Gebiet Zeichnet Flue geriet das Fahrzeug in der dortigen Rechtskurve ins Schleudern und kollidierte folglich mit einem Kolonnenstein.
Am gestrigen Montag, 16. September 2024, 19:35 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 24-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf der Normalspur unterwegs.
Im vorderen Bereich des Wässermattenwegs, bei der Kreuzung mit der Unteren Brühlstrasse, wird vom 23. September 2024 bis Anfang Dezember 2024 eine neue Kanalisationsleitung erstellt.
Während dieser Zeit wird der Verkehr im Baustellenbereich im Einbahnregime geführt.
Bei Tageslicht hat sich ein Mann gewaltsam Zutritt in ein Haus verschafft. Dabei wurde er beobachtet und wenig später festgenommen.
Gegenüber den Einsatzkräften verhielt er sich äusserst renitent und gewaltbereit.
In Chur ist es auf der Schützengartenkreuzung zu einem Selbstunfall gekommen.
Beim Unfallfahrzeug handelt es sich um einen Lieferwagen mit einem Anhänger.
In der Nacht auf Montag wurde in Mannenbach und Ermatingen in zwei Schiffe eingebrochen. In Mannenbach und Berlingen wurden die Hafenglocken entwendet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Beim Anschluss Spiez der A6 wird eine Sauberwasserleitung verlegt. Dafür kommt es zu Sperrungen von Ein- und Ausfahrten.
Beim Anschluss Spiez der A6 wird eine Sauberwasserleitung, welche unter der Strasse durchführt, verlegt. Dafür kommt es zu folgenden Sperrungen:
Am Sonntag, 15. September 2024, konnten zwei Jugendliche in Waldstatt mit einem gestohlenen Auto durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden angehalten werden, zuvor versuchten sie sich einer Kontrolle zu entziehen.
Um 23.45 Uhr kreuzte eine Patrouille der Kantonspolizei an der Schwägalpstrasse in Urnäsch einen Personenwagen und beabsichtigte diesen zu kontrollieren, da die Kontrollschilder und das Auto als gestohlen gemeldet waren.
In der Nacht auf Montag, 16. September 2024, ist es in Waldstatt zu einem Einbruchdiebstahl in den Kiosk des Schwimmbades gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Esswaren.
Ab Frühling 2025 wird zwischen der Verzweigung Birrfeld und dem Anschluss Aarau Ost der Deckbelag ersetzt.
Als Vormassnahme erfolgt bei der Verzweigung Birrfeld und zwischen Aarau Ost und Lenzburg bereits ab dem 22. September 2024 ein Deckbelagsersatz in Nachtarbeit. Für die Vormassnahme erfolgt nachts ein Spurabbau auf eine Spur in jeweils eine Fahrtrichtung.
Im Zeitraum zwischen Sonntag, 15.09.2024, 18.15h bis Montag, 16.09.2024, 09.15h, wurde in den Rezeptionsbereich vom Campingplatz Gäsi, Ortsgebiet Filzbach GL, eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Schiebefenster Zutritt zum Gebäude, brach eine Kasse auf und entwendete Bargeld in der Höhe von mehreren Tausend Franken.
Am Montag, 16. September 2024, ist es Reute zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen und seinen Führerausweis noch auf der Unfallstelle abgeben.
In Zernez ist in der Nacht auf Montag ein vermisster Jäger leblos aufgefunden worden.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft klärt die Kantonspolizei Graubünden den Umstand des Todesfalls ab.
Hoch hinaus wollte ein erst zwei Monate altes Büsi. Es ist auf einen Baum geklettert und sass dort oben fest.
Ein Team unserer Berufsfeuerwehr war jedoch rasch zur Stelle und hat das Büsi mit der Autodrehleiter aus zwölf Metern Höhe gerettet.
Am Sonntagnachmittag ist es der Kantonspolizei Solothurn nach einem Einbruchdiebstahl in ein Firmengebäude in Selzach gelungen, drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am vergangenen Samstag begleiteten wir einen Alpabzug und haben mitgeholfen, dass die Vierbeiner mit ihren Begleitpersonen sicher im Tal ankommen.
Hier ein paar Einblicke.
In Oey haben Unbekannte in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten aufgesprengt und sind geflüchtet. Trotz sofort eingeleiteter, umfassender Fahndungsmassnahmen, konnte die Täterschaft bis jetzt nicht angehalten werden.
Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Die Zentralbahn engagiert sich seit Jahren für barrierefreies Reisen. So sind heute über 95 Prozent der Bahnhöfe und Haltestellen hindernisfrei zugänglich.
Eine der letzten Haltestellen, Niederrickenbach Station, wird im Herbst 2024 umgebaut.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (15.9.2024) in Bülach eine Verkehrskontrolle durchgeführt, bei der vor allem auf unnötige Lärmerzeugung geachtet wurde.
Während mehrerer Stunden führten Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich an verschiedenen Orten in Bülach Verkehrskontrollen durch. Neben der Geschwindigkeit wurde auch auf das Verursachen von unnötigem Lärm geachtet.
Auf der Suche nach Polizeiaspirantinnen und -aspiranten startet die Kantonspolizei Wallis am Montag, dem 16. September 2024 ihre Rekrutierungskampagne.
Und warum solltest nicht auch DU die in die Reihen der Kantonspolizei Wallis treten?
Am Sonntagabend ist es in Bolligen auf der Autobahn zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.