Gestern Abend (13.09.2024, 22:20 Uhr) wurden wir alarmiert, weil es nach dem Anfeuern eines Cheminées zu einer Rauchentwicklung im Gebäude kam.
Zeitgleich sah man aus dem Schornstein leichten Funkenflug. Die ausgerückte Feuerwehr überprüfte mit Hilfe der Wärmebildkamera den Schornstein und bot zusätzlich noch einen Kaminfeger auf.
Am Samstagnachmittag, 14. September 2024, kurz vor 13.45 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Maienweg in Reinach BL zu einer Explosion mit anschliessendem Brand.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Am Samstagnachmittag, 14. September 2024, fand in Oerlikon die bewilligte Demonstration "Marsch fürs Läbe" statt.
Die Veranstaltung konnte ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt werden.
Freitagnacht (13.9.2024) haben unbekannte Täter in Wetzikon einen Fussgänger angegriffen und ausgeraubt.
Das Opfer erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
Heute Samstag, 14. September 2024, präsentierte sich die Rega-Basis in St.Gallen mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit.
Rund 11'000 Besucherinnen und Besucher nahmen die seltene Gelegenheit wahr und blickten während mehrerer Stunden hinter die Kulissen der Rega.
Einen Veloparcours meistern? Einmal in einem Polizeiauto sitzen? Oder ein Foto mit einem Polizisten machen?
All das kannst du heute am Kindertag in Liestal erleben.
Am Freitag (13.9.2024), gegen 21:30 Uhr, ist ein 20-jähriger Mann an der Auerstrasse von drei unbekannten männlichen Personen mit einem Messer bedroht worden.
Er wurde aufgefordert seine Wertgegenstände herauszugeben. Der Aufforderung kam er nach und übergab der unbekannten Täterschaft seine Airpods sowie Zigaretten.
Wegen einer Gewässerverschmutzung kam es in der Nacht zum Samstag im Tägelbach in Frauenfeld zu einem grösseren Fischsterben.
Der Schaden kann noch nicht beziffert werden.
Nach einer Auffahrkollision in Bürglen musste am Freitagabend ein stark alkoholisierter Lieferwagenfahrer seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am Freitag, 13.09.2024, ca. 17.15 Uhr, kam es in Mitlödi bei der Verzweigung Fischligen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein 44-jähriger Lenker fuhr auf der HVS 17 in Mitlödi in Richtung Schwanden. Bei der Verzweigung Fischligen beabsichtigte er in Richtung Ennenda abzubiegen und brachte sein Fahrzeug zum Stillstand.
Du beobachtest Mobbing im Alltag? Dann schau nicht weg.
Zeig Zivilcourage, wenn du dich der Situation gewachsen fühlst und setz dich für deine Mitmenschen ein.
Am frühen Samstagmorgen (14. September 2024, ca. 04.15 Uhr) ereignete sich auf der Luzenerstrasse in Neudorf ein Verkehrsunfall.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden vier Personen verletzt und vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Am Freitagmorgen sind in Wengen Teile eines Baumes abgebrochen und auf eine Frau gefallen.
Die Frau wurde schwer verletzt mit einem Helikopter ins Spital geflogen und erlag wenig später ihren Verletzungen. Der betroffene Strassenabschnitt musste gesperrt werden. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Samstag (14.9.2024), kurz vor 00.30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchstrasse zu einem Brand gekommen.
Eine schwer verletzte 29-jährige Frau wurde von der Feuerwehr aus einer Wohnung gerettet. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstagabend (29.8.2024) hat ein unbekannter Mann ein Verkaufsgeschäft in Hausen am Albis überfallen und flüchtete mit Hilfe einer Komplizin.
Einen Tag nach dem Raub verhaftete die Kantonspolizei Zürich die mutmassliche Komplizin und am Donnerstagnachmittag (12.9.2024) den mutmasslichen Räuber.
Am Freitagmorgen ist es auf der Lüderenalp zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine Person ist verstorben.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Freitag, 13. September 2024, ist es Gais zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen und wenige Minuten später zu einem Folgeunfall.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Sonntag findet in Bern eine Radsportveranstaltung statt. In der Berner Innenstadt werden mehrere Strassen gesperrt.
Es muss mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Der Bund und der Kanton Glarus unterstützen die Ereignisbewältigung der Rutschung Wagenrunse in Schwanden fachlich und finanziell.
Der Kanton bedankt sich für den grossen Einsatz der Gemeinde Glarus Süd zur Bewältigung dieses ausserordentlichen Naturgefahrenereignisses.
Nur noch eine Woche bis zu den Emergency Days im Verkehrshaus in Luzern.
Ihr wolltet schon immer mal sehen, wie eine Personen-, Strassen- oder Seerettung abläuft? Euch interessiert, wie die Interventionseinheiten bei ihren Interventionen vorgehen?
Zwischenfälle im Verkehrswesen werden von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) untersucht.
Rechtlich massgebend ist die vor zehn Jahren in Kraft getretene Verordnung über die Sicherheitsuntersuchung von Zwischenfällen im Verkehrswesen. Seither haben sich die internationalen Grundlagen und auch das übergeordnete Gesetzesrecht weiterentwickelt. An der Sitzung vom 13. September 2024 hat der Bundesrat deshalb Anpassungen dieser Verordnung beschlossen. Diese treten auf den 1. Januar 2025 in Kraft.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. September 2024 das Generelle Projekt für den Bau des letzten Teilstücks von 3,5 km Länge zwischen den Anschlüssen von Fideris / Jenaz und Küblis / Dalvazza genehmigt.
Nach Abschluss des Projekts wird der Lokal- und Langsamverkehr über die bestehende Strasse und der Transitverkehr über die neue Nationalstrasse geführt.
Im Rahmen der Bauarbeiten beim Schlössli Schönegg wurde eine bislang unbekannte Felssturzgefahr festgestellt. Die Gefahr betrifft den Bereich der östlichen Felsböschung, wo ein grosses, zerklüftetes Felspaket von rund 5'500 Kubikmeter entdeckt wurde.
Fachpersonen haben die Situation laufend beurteilt und die Gefahr eingeschätzt. Nach aktuellem Wissensstand ist es möglich, dass der Fels ohne grosse Vorwarnung abstürzen kann. Am Rande des Gefährdungsgebiets befinden sich vier Häuser. Die Anwohnenden wurden gestern Abend über die Gefahr und die Alarmierung informiert.
Am späten Donnerstagabend, 12. September 2024, kurz vor Mitternacht, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Hardstrasse in Birsfelden einen Selbstunfall.
Dies nachdem er sich zuvor einer Verkehrskontrolle entzogen hatte. Personen wurden keine verletzt. Der Fahrzeuglenker konnte angehalten werden.
Am Freitag ist es in Hinterkappelen auf der Kappelenbrücke zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei wurde eine Lenkerin schwer verletzt und musst in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau standen am Donnerstag im Zusammenhang mit einer Bedrohungslage in Kreuzlingen und Konstanz im Einsatz. Eine tatverdächtige Person wurde festgenommen.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Die Kantonspolizei Zürich hat mehrere Männer verhaftet, welche im Verdacht stehen, versucht zu haben, von der Zürcher Kantonalbank Bitcoin im Wert von CHF 3 Millionen zu erpressen.
Die Zürcher Kantonalbank wurde seit vergangener Woche von einer unbekannten Täterschaft erpresst, welche mit der Veröffentlichung von Kundendaten drohte, sofern die ZKB nicht bis Freitagnacht, 6. September, 61 Bitcoins (rund 3 Millionen Franken) überweise.
Am frühen Freitagmorgen, 13. September 2024, hat die Kantonspolizei Schwyz zwei Männer festgenommen.
Diese werden verdächtigt, in der vergangenen Nacht in Kerns OW, ein Fahrzeug entwendet zu haben. Die Verdächtigen versuchten sich zudem der Polizei zu entziehen und waren nicht im Besitz eines Führerausweises.
Mit der gezielten Revision des Polizeigesetzes können die Voraussetzungen für eine wirksame Kriminalitätsbekämpfung in der Polizeiarbeit im Kanton Zürich weiter verbessert werden.
Der Regierungsrat hat die Vorlage zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Dabei wurden gegenüber dem Vernehmlassungsentwurf Präzisierungen vorgenommen.
Eine 40-jährige Autofahrerin fuhr auf der Brünigstrasse in Richtung Alpnach. Bei der Verzweigung Lindenstrasse kam sie rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einer Strassenlampe.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei nicht verletzt, jedoch entstand an der Strasseneinrichtung erheblicher Sachschaden. Das Auto erlitt Totalschaden.
Gestern führten wir zusammen mit dem Verkehrssicherheitszentrum OW/NW eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Es konnten 14 Fahrzeuge und Fahrzeuglenker kontrolliert werden, wobei es zu fünf Anzeigen und zwei Ordnungsbussen wegen mangelhafter Reifen kam.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz vor 23:10 Uhr, ist es an der Brühlgasse zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurde ein 34-jähriger Mann unbestimmt verletzt.
Der Regierungsrat will mit der Änderung des Polizeigesetzes den Schutz der Opfer von häuslicher Gewalt verbessern.
Er beantragt dem Landrat, die vorgeschlagene Änderung der Landsgemeinde zur Zustimmung zu unterbreiten.
Nach monatelangen Ermittlungen identifizierte die Kantonspolizei drei mutmassliche Täter, die in Mézières und Romont Sachbeschädigungen begangen hatten.
Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt. Der Schaden beläuft sich auf mehr als zehntausend Franken.
In Niedergösgen ist am Donnerstag, 12. September 2024, eine Autolenkerin mit mehreren Fahrzeugen kollidiert.
Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 12./13. September 2024, kurz vor 02.00 Uhr, wurde in ein Einfamilienhaus an der Ringstrasse in Lausen BL eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge mit Unterstützung des Diensthundes „Forrest“ zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet.
Wie kooperieren Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall? Wie geht der Zivilschutz bei einer Trümmerrettung vor? Welche Fahrzeuge stehen bei der Feuerwehr im Einsatz?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Emergency Days vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Güttingen und Märstetten alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 14 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Seestrasse in Güttingen einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 43-jährigen Schweizer einen Wert von 0.84 mg/l.
Am frühen Freitagmorgen (13.9.24) ist in Neftenbach in ein Velofachgeschäft eingebrochen worden.
Dabei wurden Velos im Wert von rund 150'000 Franken entwendet.
Am Donnerstag, 12. September 2024, führte die Kantonspolizei Schwyz im Morgenverkehr auf der H8 zwischen Sattel und Rothenthurm eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei war jedes zehnte Fahrzeug zu schnell unterwegs.
Diese Woche stand für viele unserer Frontmitarbeitenden ganz im Zeichen des Ordnungsdienstes.
Um die Sicherheit der Bevölkerung bei Fussballspielen, Kundgebungen oder Demonstrationen zu gewährleisten, werden in Wiederholungskursen verschiedene Szenarien geübt, die bei solchen Anlässen auftreten können.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.