In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 12./13. September 2024, kurz vor 02.00 Uhr, wurde in ein Einfamilienhaus an der Ringstrasse in Lausen BL eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge mit Unterstützung des Diensthundes „Forrest“ zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet.
Wie kooperieren Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall? Wie geht der Zivilschutz bei einer Trümmerrettung vor? Welche Fahrzeuge stehen bei der Feuerwehr im Einsatz?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben die Emergency Days vom Freitag, 20. bis Sonntag, 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Güttingen und Märstetten alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 14 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Seestrasse in Güttingen einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 43-jährigen Schweizer einen Wert von 0.84 mg/l.
Am frühen Freitagmorgen (13.9.24) ist in Neftenbach in ein Velofachgeschäft eingebrochen worden.
Dabei wurden Velos im Wert von rund 150'000 Franken entwendet.
Am Donnerstag, 12. September 2024, führte die Kantonspolizei Schwyz im Morgenverkehr auf der H8 zwischen Sattel und Rothenthurm eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei war jedes zehnte Fahrzeug zu schnell unterwegs.
Diese Woche stand für viele unserer Frontmitarbeitenden ganz im Zeichen des Ordnungsdienstes.
Um die Sicherheit der Bevölkerung bei Fussballspielen, Kundgebungen oder Demonstrationen zu gewährleisten, werden in Wiederholungskursen verschiedene Szenarien geübt, die bei solchen Anlässen auftreten können.
In Zusammenarbeit mit den Primarschulen und mit Unterstützung verschiedener Veloclubs hat die Kantonspolizei Schwyz zwischen dem 22. Mai und dem 12. September 2024 im ganzen Kanton insgesamt 19 Radfahrerprüfungen durchgeführt.
Sie sind wesentlicher Bestandteil in der Verkehrsbildung unserer Kinder und geniessen allseits einen hohen Stellenwert.
Die Kantonspolizei Graubünden hat acht neue Polizistinnen und acht neue Polizisten.
Nach intensiver zweijähriger Ausbildung sind sie am Donnerstag an einer feierlichen Zeremonie ins Korps aufgenommen worden. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Polizeimusik Graubünden.
Am 12. September 2024 kam es in der Orientierungsschule Goubing in Siders erneut zu einer Bombendrohung.
Wie erste Ermittlungen ergaben, handelte es sich wiederum um einen Fehlalarm.
Kurz nach Mitternacht verursachte ein alkoholisierter Autofahrer im Bereich der Autobahnausfahrt Dagmersellen einen Selbstunfall.
Das Fahrzeug kam nach ca. 70 Meter im Dickicht zum Stillstand. Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1.10 mg/l. Verletzt wurde niemand.
Am Montag hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern einen Drogenkurier aus Nigeria festgenommen.
Der Mann hatte als Bodypacker Kokain in die Schweiz geschmuggelt.
Die Unterführung Schlossbergstrasse in Erstfeld hat nach über 120 Jahren im Betrieb das Ende ihrer Lebensdauer erreicht.
Die SBB und die Gemeinde Erstfeld ersetzen das Bauwerk und verbreitern es um eine Fahrspur.
Ob Feuerwehr, Zivilschutz oder Polizei. Die Blaulichtorganisationen arbeiten Hand in Hand.
Mehr über die Organisationen des Bevölkerungsschutzes erfahren Sie an den Emergency Days vom 20. bis 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Am Freitag (13.09.2024), kurz vor 03:20 Uhr, hat ein Mann am Bahnhofplatz einen Selecta-Automaten beschädigt und ist in einen Kiosk eingebrochen.
Er verschaffte sich gewaltsam durch eine Glasschiebetür Zugang ins Innere des Ladens.
Hoher Sachschaden entstand in der Nacht auf Freitag, 13. September 2024, bei einem Brand eines leerstehenden Restaurants in Urnäsch.
Um 00.46 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass das Restaurant Schönau in Urnäsch brennen würde.
Die Kantonspolizei Zürich hat nach zwei Telefonbetrügereien am Montag (9.9.2024) und Donnerstag (12.9.2024) die Geldabholer festgenommen.
Am Montag erhielt ein 67-jähriger Mann einen Anruf von einem angeblichen Polizisten, der ihn über seine Vermögenswerte ausfragte und ihm einredete, dass diese in Gefahr seien.
Am Donnerstag (12.09.2024), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 88-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Heute Nachmittag kam es in der selben Schule wie am vergangenen Freitag zu einer Bombendrohung.
Nach der Information über einen Bombenalarm in der OS Goubing in Siders wurde beschlossen, das Gebäude zu evakuieren und die Umgebung abzusperren.
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Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (5.9.2024) einen Mann verhaftet, der zu einem Treffen erschien, das er mit einer vermeintlich 13-Jährigen vereinbart hatte.
Im Internet stiessen Ermittler der Kantonspolizei auf ein Inserat, über welches nach Mädchen für sexuelle Handlungen gesucht wurde.
Am Donnerstag (12.09.2024), um 09:50 Uhr, ist es auf der Sonnentalstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 49-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Schaden in noch nicht bestimmter Höhe ist in der Nacht auf Mittwoch, 11. September 2024, bei einem Einbruchdiebstahl in ein Wohn- und Gewerbehaus in Waldstatt entstanden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich kurz nach Mitternacht über ein Fenster an der nordwestlichen Seite gewaltsam Zugang zum Gebäude, durchsuchte im Erdgeschoss verschiedene Räumlichkeiten und verliess diese in der Folge über eine Türe im Erdgeschoss wieder.
Eveline Jost ist von den Kantonen Schwyz, Obwalden und Nidwalden zur neuen Datenschutzbeauftragten gewählt worden.
Die neue Datenschutzbeauftragte der Kantone Schwyz, Obwalden und Nidwalden heisst Eveline Jost.
Die Zentralbahn wurde am 12. August 2024 durch das Unwetter in Brienz stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Aufräumarbeiten schreiten voran.
Das Schadensausmass ist jedoch deutlich grösser als bisher angenommen. Die Strecke Meiringen–Interlaken Ost wird voraussichtlich am 25. November 2024 eröffnet.
Am Samstag (17. August 2024) fuhr an der Pilatusstrasse ein unbekannter Autofahrer gegen einen Veloparkplatz und beschädigte diverse Fahrräder.
Der gesuchte Autofahrer hat sich gemeldet.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen in Riet (Gemeindegebiet Neftenbach) ist ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Der Morgenverkehr musste durch die Feuerwehr umgeleitet werden.
Um die Obwaldner auch im Bereich 1. Hilfe auf dem Laufenden zu halten, wurden die Sanitätsübungen mitten auf der Strasse umringt von Zuschauern durchgespielt.
So konnten sich alle ein Bild machen und dazulernen.
Am Donnerstag (12. September 2024, ca. 00:30 Uhr) geriet ein Auto auf der nassen Fahrbahn der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden bei Knutwil ins Schleudern.
In der Folge kollidierte das Fahrzeug mit der rechtsseitigen Leitplanke und kam letztlich auf dem Überholstreifen zum Stillstand.
Ein Autofahrer geriet am Mittwoch (11. September 2024, kurz nach 22:30 Uhr) auf der Untereggistrasse in Weggis von der Strasse ins Wiesland und kam im abfallenden Gelände zum Stillstand.
Der Autofahrer wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Ein fahrunfähiger Autofahrer blieb am Mittwochabend in Wängi auf dem Gleis der Frauenfeld-Wil-Bahn stecken.
Verletzt wurde niemand, der Bahnverkehr war für rund zwei Stunden unterbrochen.
In Scuol hat sich am Dienstagnachmittag ein tödlicher Unfall mit einem Kajak ereignet.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittelt die Kantonspolizei Graubünden die Umstände des Unfalls.
In der Schweiz wurden vergangenes Jahr 48'000 Velo- und E-Bike-Diebstähle gemeldet. Elektronische Systeme können im Falle eines Velo-Diebstahls helfen.
Beim Test von verschiedenen Trackingmodellen hat der TCS unter anderem bei der Ortungsmöglichkeit erhebliche Unterschiede festgestellt. Vorsicht ist bei in der Schweiz nicht nutzbaren Systemen geboten.
Bei der St.-Karli-Brücke in der Stadt Luzern ist es am späten Mittwochabend zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer unbekannten Person gekommen.
Die Person dürfte beim Unfall verletzt worden sein. Entfernte sich nach der Kollision jedoch von der Unfallstelle. Die Polizei sucht die unbekannte Person.
Zwei Männer schlichen in der Nacht durch Rupperswil und stahlen Gegenstände aus Autos. Beide wurden von der Polizei verhaftet.
Kurz nach Mitternacht, am Donnerstag, 12. September 2024, rief ein Mann den Polizeinotruf an und berichtete, dass er soeben zwei unbekannte Männer von seinem Grundstück weggeschickt habe.
Am Mittwoch (11.09.2024), kurz vor 23:10 Uhr, ist es in einer Garage eines Wohnhauses im Bereich Chastli zu einem Brand gekommen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Bereich eines Druckluftkompressors im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Am 10. September 2024 nahmen wir Abschied von der historischen Verkehrskanzel am Central.
Seit 1961 regelte der Polizeiliche Assistenzdienst (PAD) von dieser Kanzel aus den Verkehr – zu einer Zeit, in der die manuelle Verkehrssteuerung noch Alltag war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.