Am Mittwochmorgen, 11. September 2024, kurz vor 07.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 vor dem Schweizerhalle-Tunnel in Fahrtrichtung Basel auf der zweiten Überholspur eine Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen.
Personen wurden beim Unfall keine verletzt.
Am Montag, 9. September 2024, um 23.15 Uhr, ereignete sich im Kreisverkehr Neuweilerplatz ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo.
Die Verkehrspolizei Basel-Stadt bittet Zeugen und den Autofahrer, sich zu melden.
Der Kanton Glarus schliesst mit dem Frauenhaus St. Gallen zwei Leistungsvereinbarungen zur Finanzierung der Plätze im Frauenhaus und der zentralen Opferhilfe-Telefonnummer ab.
Der Kanton Glarus schliesst mit dem Frauenhaus St. Gallen zwei Leistungsvereinbarung ab, um ausreichend Plätze in Not- und Schutzunterkünften für Frauen und Kinder zur Verfügung stellen und rund um die Uhr eine zentrale Opferhilfe-Telefonnummer anbieten zu können.
Am Mittwochabend prallte der mutmasslich betrunkene Fahrer eines E-Trottinetts im Bremgarten gegen eine Hausmauer.
Eine Ambulanz brachte ihn verletzt ins Spital.
Möchtest auch du rein in die Polizeiuniform und bist interessiert am Polizeiberuf?
Dann melde dich jetzt für den Infoanlass am kommenden Samstag an oder bewirb dich als Polizeiaspirantin oder Polizeiaspirant.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich in Safnern ein Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die den Unfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.
Am frühen Dienstagabend (10.9.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen Zürich eine Frau mit 15 Kilogramm Ketamin im Gepäck verhaftet.
Bei der Kontrolle eines Gepäckstückes aus Hamburg stellte das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit fest, dass dieser Koffer mit abgepacktem, weissem Pulver gefüllt war.
Am Donnerstag und Freitag stellt sich eine Nordstaulage ein, und es fliesst kalte Polarluft zur Alpennordseite.
Nach den recht gesicherten Vorhersagen ist dieser Wintereinbruch für die mittleren Berglagen aussergewöhnlich früh. Für die erste Septemberhälfte werden am Freitag so tiefe Temperaturen erwartet wie schon seit über 45 Jahren nicht mehr.
Auf einer Baustelle in Niederrohrdorf sowie in einem Kieswerk in Stetten stellten nächtliche Vandalen Unfug an und beschädigten je eine Arbeitsmaschine.
Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Auf der Solothurnerstrasse in Hägendorf hat sich am Mittwoch, 11. September 2024, ein Mann aus derzeit unbekannten Gründen in Brand gesetzt und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.
Nach der ärztlichen Erstbetreuung vor Ort wurde er mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Strukturkriminalität kann erhebliche wirtschaftliche und gesellschaftliche Schäden verursachen.
Wie erkennt man diese Form der Kriminalität, wo liegen die Schwierigkeiten in der Ermittlung und was tut die Kantonspolizei Aargau?
Heute Morgen kurz nach 06:30 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr Bern zu einem Brandeinsatz im vierten Stock eines Wohnhauses im Holligenquartier aus.
Der Brand, der durch einen automatischen Brandalarm gemeldet wurde, konnte dank der schnellen Intervention des Löschzugs über eine Leitung ab dem Tanklöschfahrzeug (TLF) gelöscht werden.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in den letzten Tagen fünf Personen nach einem Einbruch sowie nach versuchten und vollendeten Diebstählen aus Fahrzeugen festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet.
Vom 11. bis 20. September sowie vom 30. September bis 11. Oktober 2024 kontrolliert ewl energie wasser luzern die Strassenbeleuchtungen in der Luzerner Innenstadt. ewl erledigt diesen routinemässigen Check im Auftrag des Tiefbauamts der Stadt Luzern.
Um die Beleuchtungen zu testen, werden während den genannten Zeiten einzelne Strassen und Gehwege in der Innenstadt auch tagsüber beleuchtet sein.
Am Dienstag (10.09.2024) kollidierte eine Autofahrerin am Unterer Graben mit einem Metallzaun.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht eine medizinische Ursache im Vordergrund. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (11.09.2024) hat sich auf der A4 in Flurlingen eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Der Autofahrer wurde bei dieser Kollision verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufenden Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In der Nacht auf Mittwoch hat sich in Ostermundigen ein Fahrzeugbrand ereignet. Ein parkiertes Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Verletzt wurde niemand. Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Dienstagnachmittag (10.09.2024) hat in Ramsen ein Mann beim Abflammen von Unkraut einen Heckenbrand verursacht.
Personen wurden bei diesem Brandvorfall keine verletzt. Jedoch wurden – nebst der Hecke - ein hölzerner Gartenzaun und ein Lieferwagen eines Nachbarn beschädigt.
In der Nacht auf Mittwoch hat ein alkoholisierter Autofahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden mehrere Kollisionen verursacht.
Unter anderem kam es im Tunnel Eich zu einer Kollision mit einem anderen Auto. Auf der Raststätte Neuenkirch konnte der Fahrer angehalten werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Kreuzlingen einen Mann aus dem Verkehr gezogen, der über 20 Stunden mit dem Auto unterwegs war.
Er wurde als fahrunfähig beurteilt.
Im Tunnel Turtmann (siehe Titelbild) sowie im Mittaltunnel finden nächste Woche Test und Wartungsarbeiten an den Betriebs- und Sicherheitsanlagen statt.
Dafür kommt es zu Sperrungen und Verkehrseinschränkungen.
Beim Anschluss Spiez der A6 wird eine Sauberwasserleitung verlegt. Dafür kommt es zu Sperrungen von Ein- und Ausfahrten.
Beim Anschluss Spiez der A6 wird eine Sauberwasserleitung, welche unter der Strasse durchführt, verlegt. Dafür kommt es zu folgenden Sperrungen:
Das Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit BAZG hat letzte Woche drei Drogenkuriere am Flughafen Zürich angehalten.
Die Kantonspolizei Zürich hat die Ermittlungen übernommen.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz vor 19 Uhr, hat sich ein 35-jähriger Nigerianer beim Bohl einer Personenkontrolle entzogen, nachdem ihn eine Fusspatrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrollieren wollte.
Er konnte schliesslich eingeholt und festgenommen werden. Aufgrund seiner Gegenwehr verletzten sich zwei Kantonspolizisten.
Am Dienstag (10.09.2024), um 18:35 Uhr, ist es in einer Wohnung am Farberweg zu einem Küchenbrand gekommen.
Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz nach 16:20 Uhr, ist es im Sornpark zu einem Arbeitsunfall bei Holzarbeiten gekommen.
Ein 70-jähriger Mann fällte einen Baum. Dabei fiel der umfallende Stamm auf sein Bein und verletzte dieses unbestimmt.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz nach 12:50 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Scooter-Fahrers gekommen.
Der 39-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (10.09.2024), kurz vor 15:45 Uhr, ist es bei der Einfahrt St.Fiden in die Autobahn A1 zu einem Unfall zwischen einem Sattelschlepper und einem Auto gekommen.
Der 82-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Am Dienstag (10.09.2024), um 17:35 Uhr, sind auf der Fluhstrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Eine 76-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Solche Fake-Meldungen gib es massenweise in den sozialen Medien!
Die Geschichte vom ausgeplapperten Investitionsgeheimnis ist ein Köder der Kriminellen.
Dank der Meldung eines Augenzeugen konnte die Polizei am späten Dienstagabend einen Mann mit einem entwendeten Velo sowie weiterem Diebesgut festnehmen.
Einem Anwohner fiel am späten Dienstagabend, 10. September 2024, in einem Badener Wohnquartier ein Mann auf, der ein abgeschlossenes Fahrrad abzutransportieren schien. Als der Unbekannte sich beobachtet fühlte, liess er das Velo fallen und rannte weg.
Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ganz normale Polizistinnen und Polizisten.
Auf den zweiten Blick fällt vielleicht auf, dass sie keine Waffe tragen – unsere Mitarbeitenden der Polizeilichen Sicherheitsassistenz (PSA).
Die Webseite www.strassen.gr.ch präsentiert sich ab heute in einem neuen Gewand: Mit einer Vielzahl an Verbesserungen und neuen Funktionen bietet das Tiefbauamt den Nutzerinnen und Nutzern jetzt noch präzisere und umfangreichere Informationen zum aktuellen Strassenzustand.
Mit jährlich über einer Million Seitenaufrufen ist strassen.gr.ch eine der meistbesuchten Webseiten der kantonalen Verwaltung.
Die Schaffhauser Polizei wird im Zusammenhang mit dem Schweizer Cup-Fussballspiel des FC Schaffhausen gegen Servette FC im Fussballstadion im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen am Sonntagnachmittag (15.09.2024) – zwecks Gewährleistung der Sicherheit – eine Videoüberwachung des Aussenbereichs des Stadions vornehmen.
Um 14.30 Uhr am Sonntagnachmittag (15.09.2024) spielen der FC Schaffhausen und Servette FC im Fussballstadion im Herblingertal in der Stadt Schaffhausen im Rahmen des Schweizer Fussballcups 2024/25 gegeneinander.
Zwischen einer Fussgängerin und einer Velofahrerin und einem Velofahrer ist es am Dienstagvormittag auf dem Carl-Spitteler-Quai in der Stadt Luzern zu einer Auseinandersetzung gekommen.
Nach einem verbalen Disput wurde die Fussgängerin vom Velofahrer gestossen und verletzte sich dabei. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag, 10. September 2024, fuhr eine 33-jährige PW-Lenkerin im Gebiet Ober Boden in Innerthal auf einer Kiesstrasse talwärts in Richtung Wägitalersee.
Um 15.45 Uhr geriet sie auf der rechten Seite in einen Graben. Nachdem sie das Fahrzeug wieder in Richtung Kiesstrasse lenken konnte, fuhr sie auf der gegenüberliegenden Seite über den Strassenrand hinaus.
Gestern Dienstag, 10. September 2024, kurz vor 10.30 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Motorradlenker mit britischem Kontrollschild vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Da ein vor ihm fahrender 61-jähriger Motorradlenker mit ebenfalls britischem Kontrollschild beabsichtigte links auf einen Parkplatz abzubiegen, verlangsamte dieser seine Fahrtgeschwindigkeit.
Im Rahmen einer gezielten Verkehrskontrolle anlässlich des alljährlichen Bergrennens am Gurnigel wurden in der letzten Woche rund 250 Fahrzeuge kontrolliert.
Aus den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen resultierten 12 Anzeigen, davon ein mutmassliches Raserdelikt.
Am Montag (09.09.2024) zwischen 17 Uhr und 21:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Baustellencontainer am Eisenbahnweg eingebrochen.
Sie brach eine Schlüsselbox auf und verschaffte sich Zutritt in die Container.
Am Dienstag (10.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Selbstunfall eines Kleinmotorradfahrers gekommen.
Der 15-Jährige fuhr mit seinem Kleinmotorrad auf der Bischofszellerstrasse in Richtung Gossau.
Die Kantonspolizei Zürich beschäftigt rund 3900 Mitarbeitende im ganzen Kanton. Es braucht aber nicht nur Polizistinnen und Polizisten.
Viele Aufgaben, die sich hinter den Kulissen abspielen, werden durch kompetente, zivile Angestellte übernommen. Deshalb sind wir der ideale Betrieb für eine vielseitige Lehre in einem spannenden Umfeld.
Am Dienstagmorgen, 10. September 2024, kurz vor 08.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Eptingerstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.