Seit über 150 Jahren sammelt der Bund in der einen oder anderen Form "ausser Dienst" gestelltes Armeematerial.
Mit der ständigen Weiterentwicklung unserer Armee wird diese Sammlung auch weiterhin laufend anwachsen.
Ein Velofahrer wurde bei einem Zusammenstoss mit einem Velofahrer am Samstagmorgen in Steckborn leicht bis mittelschwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Samstagnachmittag (07.09.2024) kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos in der Stadt Schaffhausen.
Es wurde niemand verletzt, an den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend in Märwil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Samstagmittag (7.9.2024) ist ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahneinfahrt zur A1 bei Wallisellen schwer verletzt worden.
Kurz vor 11.30 Uhr fuhr eine Feuerwehrbesatzung einer Ortsfeuerwehr mit einem Kleintanklöschfahrzeug auf der Autobahnrampe Anschluss Wallisellen auf die A1 Richtung Zürich/Bern.
Am Samstagmorgen ist in Péry eine grössere Menge Heizöl ausgelaufen und in die Schüss und weiter in den Bielersee geflossen.
Die Feuerwehr CSP Péry-La Heutte und die Berufsfeuerwehr Biel standen im Einsatz. Ermittlungen sind im Gang.
Als am frühen Samstagmorgen ein Streit zwischen zwei Männern eskalierte, feuerte ein Beteiligter mehrere Schüsse auf sein Gegenüber ab.
Dieser wurde dabei erheblich verletzt.
Sie erlernen und festigen den Umgang all ihrer persönlichen Einsatzmittel und wenden diese taktisch in Übungsszenarien an.
Diese Trainings sorgen dafür, dass unsere Polizistinnen und Polizisten jederzeit sich und andere Personen schützen können und somit kompetent und geschützt im Einsatz sind.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es zwischen Brienz und Meiringen zu einem Selbstunfall gekommen.
Die Autolenkerin wurde schwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Dank guter Zusammenarbeit der Polizeikorps Solothurn und Basel-Landschaft ist es der Polizei am Samstag, 7. September 2024, in Arlesheim gelungen, einen Mann anzuhalten, welcher vorgängig in Dornach einen Einbruch in eine Eigentumswohnung verübt haben dürfte.
Der mutmassliche Einbrecher, dessen Identität noch geklärt werden muss, wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Samstagmittag ist es in Hasle bei Burgdorf zu einem Selbstunfall einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Sie musste schwerverletzt mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Freitagabend (06.09.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen mit einem Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes St.Gallen in Wil technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Neun Verkehrsteilnehmende mussten zur Anzeige gebracht werden, wobei eines der Fahrzeuge stillgelegt wurde.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Freitagnachmittag (6.9.2024) in Forch (Gemeindegebiet Küsnacht) ein Radfahrer schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 14.00 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann mit dem Fahrrad auf der Kaltensteinstrasse Richtung Forch und wollte links in die Limbergstrasse abbiegen.
In Horn kam es am Freitagabend zu einem Autobrand. Es wurde niemand verletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Kurz nach 18.30 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Seestrasse in Richtung Horn.
Ein Velofahrer und ein Skateboardfahrer wurden bei einem Zusammenstoss am Freitagabend in Scherzingen leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Urtenen-Schönbühl kam es am Samstagvormittag zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Fünf Personen wurden verletzt und mussten mit Ambulanzen ins Spital gefahren werden. Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagvormittag (7.9.2024) in Zollikon ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 10.45 Uhr fuhr ein Personenwagen von Zürich herkommend auf der Zollikerstrasse in den Kreisel beim Dufourplatz ein.
Am Samstagnachmittag ist in Gadmen ein Motorradlenker von der Strasse abgekommen, einen Strassengraben hinuntergestürzt und dabei verletzt worden.
Der Mann wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der betroffene Strassenabschnitt war für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Gestern durften wir 40 neue Mitarbeitende feierlich vereidigen.
Es ist uns eine Ehre, diese engagierten Menschen bei uns willkommen zu heissen, die bereit sind, Zürich jeden Tag ein Stück sicherer zu machen.
Herzlichen Glückwunsch an unsere 29 Polizeianwärter, die nach zwei Jahren Ausbildung heute ihren Eid abgelegt haben, sowie an unsere 5 Polizistinnen, Polizisten und Zivilangestellten, die heute Nachmittag vereidigt wurden.
Wir wünschen ihnen allen eine erfolgreiche Karriere im Dienst der Walliser Bevölkerung.
Wir gratulieren unserem Aspiranten Raphael Daasch zum erfolgreichen Bestehen der Eidg. Berufsprüfung und freuen uns, ihn definitiv ins Polizeikorps aufnehmen zu dürfen!
Raphael Daasch absolvierte in den vergangenen 24 Monaten den Lehrgang zum Polizisten an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und einige Praxismonate bei uns im aktiven Polizeidienst.
Im Rahmen unserer jüngsten Korpsweiterbildung standen die Themen Stromunfälle, Tauchunfälle, Verbrennungen sowie der intraossäre Zugang (I.O.) und die Medikamentenverabreichung bei Kindern im Mittelpunkt.
Beim I.O. Bohren, einer Methode, bei der ein Zugang in den Knochen zur Medikamentenverabreichung gelegt wird, konnten die Teilnehmenden ihre Fertigkeiten an einem Ei und einem Pouletschenkel trainieren, um den Ernstfall möglichst realitätsnah zu simulieren.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Freitagmittag (6.9.2024) in Dietikon einen Mann, der dringend verdächtigt wird, in Fahrzeuge eingebrochen zu haben.
Angehörige der Kantonspolizei Zürich kontrollierten zusammen mit der SBB Transportpolizei in der S12 von Zürich nach Brugg einen Mann. Die polizeilichen Abklärungen ergaben, dass sich der 44-jährige Algerier unrechtmässig in der Schweiz aufhielt.
Am Freitagmittag ist es auf der Berninastrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einer Automobilistin gekommen.
Eine Mitfahrerin im Auto wurde verletzt.
Nicht nur Polizistinnen und Polizisten leisten bei uns einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit, sondern auch unsere Sicherheitsassistenten und Sicherheitsbeauftragten.
Anfang Woche durften wir gleich vier neue Klassen bei uns begrüssen:
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 14:45 Uhr, sind auf der Altstätterstrasse, Höhe Gassermadstrasse, zwei Autos zusammengestossen.
Dabei wurde eine 81-jährige Autofahrerin eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 15 Uhr, sind auf der Rosenbergsaustrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Ein 80-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 16:10 Uhr, sind auf der Staatsstrasse, Im Bereich der Einmündung der Alten Rötelbachstrasse, ein Lieferwagen und ein Velo zusammengestossen.
Die 68-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst bracht sie ins Spital.
Am Freitag (06.09.2024), kurz vor 16:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Wil und der Raststätte Thurau Süd in Fahrtrichtung St.Gallen ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Zwei Personen wurden verletzt. Es kam zu Rückstau im Feierabendverkehr.
Am Freitag (06.09.2024), kurz nach 19 Uhr, sind auf der Seebleichestrasse, Höhe Verzweigung Bachwiesstrasse, ein Auto und ein Postauto zusammengestossen.
Eine 39-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (06.09.2024), in der Zeit zwischen 20 Uhr und 23:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Säntisstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zutritt ins Haus und dursuchte mehrere Behältnisse.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat auch in diesem Sommer in den Wochenendnächten ihre Präsenz an beliebten Treffpunkten in der Stadt verstärkt.
Im Verlauf der Schwerpunktation gegen Gewalt hat sie rund 300 Personen einer Kontrolle unterzogen.
Am Freitagmittag, 6. September 2024, ist es in Wolfhalden zu einem Selbstunfall gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen werden im September die diesjährigen Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen.
Die Aufhebung des Baustellenbetriebs sowie die damit einhergehenden Markierungsarbeiten machen nächtliche Sperrungen nötig. Von den Sperrungen betroffen sind die Fahrbahnen in Fahrtrichtung Basel und Chiasso.
Es waren 29 Aspirantinnen und Aspiranten, die am Freitag, den 6. September 2024, in der Kathedrale von Sitten ihren Eid ablegten.
Diese Zeremonie bildete den Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung zur Erlangung des eidgenössischen Fachausweises Polizist/in.
Der seit Montagnachmittag, 02.09.2024, vermisste Mann, konnte tot aus dem Sarnersee geborgen werden.
Der seit mehreren Tagen vermisste Mann konnte am 05.09.2024 tot aus dem Sarnersee geborgen werden.
Am 6. September 2024 wurde in der Orientierungsschule Goubing in Siders eine Bombendrohung gemeldet.
Wie die Ermittlungen ergaben, handelte es sich um einen Fehlalarm. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Gestern verlor eine 70-jährige Frau in der Unterstadt von Freiburg die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Das Auto und seine Insassin stürzten in die Saane und wurden von der Strömung mitgerissen. Die Seepolizei und die Feuerwehr kamen zum Einsatz, um die Fahrerin zu retten. Diese blieb unverletzt.
Am Freitag (06.09.2024), kurz nach 09:35 Uhr, ist es in einem Landwirtschaftsbetrieb an der Bluembodenstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Eine 35-jährige Frau geriet unter einen Strohballen. Dabei wurde sie unbestimmt verletzt. Die Rega flog die Frau ins Spital.
Heute Freitag, 6. September 2024, kurz vor 10.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit ungarischem Kontrollschild auf der Oberalpstrasse talwärts.
Im Grindtunnel verlor der 67-jährige Motorradlenker die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte folglich mit der rechtsseitigen Tunnelwand.
Am 10. September 2024 wird die Verkehrskanzel am Central abgebaut. Die Kanzel stammt in dieser Form aus der frühen Nachkriegszeit und hat einen hohen verkehrshistorischen Wert.
Sie wird deshalb erhalten und im Polizeigebäude an der Förrlibuckstrasse 61 wieder aufgebaut.
Am Freitagnachmittag, 6. September 2024, werden bei der Stadtpolizei Zürich 40 Mitarbeiter/innen vereidigt.
Dazu wird eine Mitarbeiterin zur Offizierin ernannt.
Auf der Autobahnraststätte Neuenkirch in Fahrtrichtung Norden ist am Donnerstagmittag eine Lastwagenfahrerin kontrolliert worden.
Bei der Lenkerin fielen sowohl ein Atemalkohol- wie auch ein Drogenschnelltest positiv aus. Zudem wurden weitere Verstösse festgestellt.
Mit einem Schockanruf haben Betrüger von einem Rentner für die Freilassung seiner Tochter mehrere zehntausend Franken gefordert. Unter Schock stehend übergab der 84-Jährige einem ihm unbekannten Mann 12`000 Franken.
Den Telefonbetrügern reichte dieser Geldbetrag jedoch nicht und sie forderten nochmals 40`000 Franken. Bei der zweiten Geldübergabe konnte ein 22-jähriger Mann festgenommen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.