Aufgrund der Sanierungsarbeiten im Nachgang zum Hangrutsch bei St. Gallen St. Fiden vom Mai 2024 läuft der Bahnverkehr seit dem 10. Juni nur eingleisig.
Die Bauarbeiten schreiten voran, die Strecke steht ab 30. September 2024 wieder zweispurig zur Verfügung. Auf der S-Bahn-Linie S82 kommt es aufgrund der andauernden Bauarbeiten bis zum Fahrplanwechsel zu Einschränkungen.
Zwischen Dienstagabend (03.09.2024) und Mittwochmorgen (04.09.2024) hat eine unbekannte Täterschaft eine Fernwärmepumpe in der Stadt Schaffhausen mutwillig beschädigt.
Dabei verursachte sie einen Sachschaden von mehreren tausenden Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei Autos wurden am Donnerstagabend in Güttingen zwei Personen schwer verletzt. Eine Autofahrerin musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Ein Autofahrer wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Kollision mit einem Wohnmobil wurde am Donnerstag in Hefenhofen ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Bahnüberführung Haldenstein über die Autobahn A13 in der Nähe der Ausfahrt Chur Nord hat sich als erdbebengefährdet erwiesen und weist Betonschäden an den Widerlagerbereichen auf.
Ab dem 09. September 2024 wird das Bundesamt für Strassen ASTRA mit der Erdbebenverstärkung der Brücke und der Sanierung der Brückenwiderlager zu beginnen.
Egal ob ein Einsatz für sie ansteht oder nicht, unsere Diensthunde begleiten ihre Hundeführerin oder ihren Hundeführer im Alltag als Polizistin oder Polizist, wie auch im Privaten.
So können sie immer bei ihrer Bezugsperson sein und sind im Ernstfall schnell einsatzbereit.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen (6.9.2024) in Effretikon (Gemeindegebiet Illnau-Effretikon) in einer Wohnung eine tote Frau gefunden.
Ein Tötungsdelikt steht im Vordergrund.
Im Januar 2024 wurde die Velostation unter dem neu gestalteten Bahnhofplatz in Zofingen eröffnet.
Die Benutzung der modernen, videoüberwachten Velostation war in der Startphase gratis.
In den letzten Tagen häufen sich im Kanton Glarus Betrugsversuche, bei denen sich Kriminelle als Polizisten ausgeben, um an das Geld und die Wertsachen von ahnungslosen Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen.
Die Täter behaupten, dass das Vermögen der Opfer in Gefahr sei, und fordern diese auf, grössere Geldbeträge abzuheben. Ein angeblicher Polizist würde dann die Vermögenswerte sicherstellen.
Es sind Alltagsgegenstände wie Kleidungsstücke, Rucksäcke und Regenschirme, die verloren gehen und bei uns im Fundbüro landen.
Auch hunderte von Brillen, Airpods und Smartphones warten von ihren Besitzern wieder abgeholt zu werden.
Die Revision des Ordnungsbussenrechts wurde in der Vernehmlassung sehr positiv aufgenommen.
Die Harmonisierung der Vorschriften mit dem eidgenössischen Ordnungsbussenrecht und die effizientere Ahndung von geringfügigen Rechtsverstössen werden begrüsst. Der Regierungsrat hat die Vorlage nun zuhanden des Landrats verabschiedet.
Wir wünschen euch einen guten Start ins Wochenende. Fahrt vorsichtig und kommt gut an euer Ziel!Hier die aktuellen Standorte der semistationären Messanlagen.
Vorgestern Abend gingen zahlreiche Meldungen über ein illegales Rennen auf der Brünigstrasse in Lungern ein.
Die Kantonspolizei Obwalden konnte daraufhin 10 Autos mit englischen Kontrollschildern anhalten und kontrollieren.
Der Kanton Nidwalden passt seine Bestimmungen im Ausländerrecht den neuen Vorgaben des Bundes an.
Die Vorlage dazu ist in der Vernehmlassung gut angekommen. Mit der Teilrevision soll auch die Möglichkeit geschaffen werden, Befragungen und Anhörungen von Inhaftierten per Videokonferenz durchzuführen. Dadurch können Abläufe vereinfacht werden. Die Gesetzesvorlage geht nun an den Landrat.
Nächste Woche finden auf der Strecke der A6 zwischen Lyss-Süd und Schönbühl Sondage- und Inspektionsarbeiten statt.
Es kommt zu Sperrungen einzelner Spuren.
Der Brand des Stalles in Trasadingen vom Dienstagabend (3.9.2024) ist wahrscheinlich wegen einer Fahrlässigkeit ausgebrochen.
Davon gehen die Staatsanwaltschaft sowie die Schaffhauser Polizei gemäss jetzigem Ermittlungsstand aus.
Die Fussgängerin, die am 28. August 2024 bei einer Kollision mit einem Personenwagen auf der Buochserstrasse in Beckenried schwer verletzt wurde (Polizei.news berichtete), ist am 04.09.2024, im Spital ihren Verletzungen erlegen.
Bekanntlich kollidierte am 28. August 2024, gegen 18.00 Uhr, ein 67-jähriger Personenwagenlenker auf der Buochserstrasse in Beckenried mit einer 82-jährigen Fussgängerin.
Das im Juni 2024 im Zugersee gesunkene Segelschiff konnte aus einer Tiefe von rund 80 Metern geborgen werden. An der Bergung, die mehrere Stunden dauerte, waren zahlreiche Spezialisten beteiligt.
Am Samstag, den 22. Juni 2024, ist anlässlich einer Regatta auf dem Zugersee ein Segelschiff gesunken. Der seit diesem Zeitpunkt vermisste Mann konnte schliesslich am 26. Juni 2024 aus einer Tiefe von rund 80 Metern geborgen werden.
Am Donnerstagmorgen wurde in Wigoltingen ein toter Mann aus dem Vago-Weiher geborgen. Die Todesursache ist noch unklar.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Vom 20. bis 22. September 2024 verwandelt sich das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern in ein lebendiges Schaufenster der Bevölkerungsschutzorganisationen der sechs Zentralschweizer Kantone. Die Emergency Days bieten Besucherinnen und Besuchern die einmalige Gelegenheit, hautnah mitzuerleben, wie Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und andere Rettungsdienste in kritischen Situationen zusammenarbeiten.
Die Veranstaltung, die von der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz (ZPDK) in Auftrag gegeben wurde, hat das Ziel, die vielfältigen Dienstleistungen und Aktivitäten der Bevölkerungsschutzorganisationen attraktiv zu präsentieren und das Interesse für diese wichtige Tätigkeit zu wecken.
Heute öffnet die AutoMobile Basel 2024 ihre Pforten und wir, die Polizei Basel-Landschaft sind zusammen mit unseren Basler Kolleginnen und Kollegen mittendrin.
Besucht uns an unserem Stand im Eingangsbereich der St. Jakobs-Halle.
Auf der Weissensteinstrasse in Solothurn kam es am Donnerstag zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Dabei wurden insgesamt vier Personen verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (05.09.2024), kurz nach 17:25 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Fahrzeuglenkenden, eine 53-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann, wurden durch den Unfall leicht verletzt. Die 53-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Am Donnerstag (05.09.2024), um 10:55 Uhr, ist es auf der Haldenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigen Kleinmotorrad gekommen.
Die 45-jährige Kleinmotorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.
Am Mittwoch, den 04. September 2024, ereignete sich gegen 17:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A16 zwischen dem Mont-Russelin-Tunnel und dem Mont-Terri-Tunnel.
Ein Autofahrer bemerkte nicht, dass das vor ihm fahrende Fahrzeug verkehrsbedingt langsamer wurde. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen in einer Kaskade.
Im Rahmen der aktiven Baustelle auf der Autobahn A2 „EP 19 Melide-Grancia“ ist es für die sichere Durchführung der Belagsarbeiten an der Ein- und Ausfahrt Lugano Sud (Nr. 50) notwendig, die Zufahrten während der Nachtstunden vom 8. bis 13. September 2024 für den Verkehr zu sperren.
Die Zufahrt Lugano Sud in Richtung Norden wird in den Nächten von Sonntag, 8. und Montag, 9. September 2024 von 22.00 bis 04.30 Uhr gesperrt. Von Dienstag, 10. September, bis Freitag, 13. September 2024, wird die Ausfahrt Lugano Sud in Richtung Norden von 21.00 Uhr bis 4.30 Uhr gesperrt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen kann das Arbeitsprogramm geändert werden.
Die Kantonspolizei macht einmal mehr auf die Gefahren der Smartphone-Nutzung am Steuer aufmerksam.
Ab September werden nämlich auf dem kantonalen Strassennetz Präventions- und Repressionsmassnahmen durchgeführt, indem Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Telefonieren erwischt werden, gezielt kontrolliert werden.
Ein Isolettentransport von Zwillingen von Bern nach Visp. Dieser Transport wurde mit zwei Fahrzeugen durchgeführt, um die bestmögliche Versorgung und Sicherheit für die kleinen Patienten zu gewährleisten.
Ein Isolettentransport ist ein hochspezialisierter Transport für Früh- und Neugeborene, die auf dem Weg von einem Krankenhaus zu einem anderen.
Am Donnerstag (05.09.2024), in der Zeit zwischen 02:30 Uhr und 02:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Getränkeladen an der Bleikenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Geschäfts.
Am Donnerstag (05.09.2024), kurz vor 12:05 Uhr, ist es auf dem Hummelweg zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Der 15-jährige E-Scooter-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 08:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 75-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Am 5. Mai 1925 prallten ein Personenwagen und ein Lastwagen im Neugut in Dübendorf zusammen.
Am Dienstagvormittag führten die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr-Einheit Nachtwache von Schutz und Rettung Bern gemeinsam mit Mitarbeitenden von Janssen Vaccines eine Übung durch.
Im Szenario ereignete sich im Labor eine Verpuffung, bei der eine Substanz freigesetzt wurde.
Regierungsrat Mario Fehr hat Werner Schmid (siehe Titelbild) zum neuen Chef der Sicherheitspolizei der Kantonspolizei Zürich ernannt.
Der bisherige Chef Regionalpolizei übernimmt die neue Aufgabe per 1. Februar 2025.
Ein hohes Alter ist kein Grund, auf Mobilität zu verzichten.
Wir sind heute bis 17:00 Uhr an der Expo 55+ in Schaffhausen und und stehen Ihnen zu Fragen rund um Mobilität im Alter zur Verfügung.
Die Staatsanwaltschaft stellte am 4. September 2024 das Strafverfahren gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Tötung ein, nachdem sich eine Frau am 21. September 2022 in einem Einvernahmeraum der Kriminalpolizei in Freiburg das Leben genommen hatte.
Die Verfügung ist nicht endgültig.
An der Riedernstrasse in Grenchen, im Bereich Bahnhof Süd, wurde am Mittwochabend, 4. September 2024, ein Passant Opfer eines Raubversuchs. Dabei wurde der Mann erheblich verletzt.
Zur Ermittlung des Täters sucht die Polizei Zeugen.
Am vergangenen Wochenende wurden auf den Pässen im Oberwallis Kontrollen gegen Lärmbelästigungen, die durch unerlaubte technische Änderungen an Fahrzeugen verursacht werden, durchgeführt.
Zudem wurden ein Automobilist sowie ein Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit registriert.
Am Mittwoch (05.09.2024), kurz vor 19:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto auf der Rheindammstrasse, im Bereich der Zufahrt von der Rheinstrasse, erhalten.
Zuvor dürfte sich ein Verkehrsunfall ereignet haben, bei dem ein 45-jähriger Velofahrer vom Auto angefahren wurde. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der 46-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 21:20 Uhr, ist es auf dem Autobahnzubringer zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf einer Terrasse eines Einfamilienhauses an der Heidenerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Als Brandursache steht ein nicht sachgemässer Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Mittwoch (04.09.2024) um 09:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Keller eines Mehrfamilienhauses an der Oberdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Kellerabteilen.
Am Mittwoch (04.09.2024), kurz vor 23:35 Uhr, ist es auf der Autobahneinfahrt A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 26-jährige Fahrer und sein 28-jähriger Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.