Schweiz

Stadt Luzern: Balkon bricht ab – zwei Menschen verletzt

An der Kellerstrasse in der Stadt Luzern ist am Donnerstagabend der Balkon einer Wohnung im ersten OG abgebrochen. Zwei Personen verletzten sich. Sie wurden mit dem Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Der genaue Hergang und die Ursache des Balkonabbruches werden derzeit abgeklärt.

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Walenstadt SG: E-Bike-Fahrerin (63) nach Kollision mit PW verletzt

Am Freitag (16.08.2024), kurz nach 6:25 Uhr, ist es auf der Platzstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer E-Bike-Fahrerin gekommen. Die 63-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

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Nesslau SG: Crash zwischen Auto und Motorrad – zwei Personen verletzt

Am Donnerstag (15.08.2024), um 10:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen. Der 24-jährige Autofahrer und die 22-jährige Motorradfahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden von der Rega ins Spital geflogen.

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St. Margrethen SG: Auffahrkollision zwischen E-Bike und Auto - Velofahrer (33) verletzt

Am Donnerstag (15.08.2024), um 05:50 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen. Der 33-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Amden SG: Velofahrer (76) von Linienbus erfasst und unbestimmt verletzt

Am Donnerstag (15.08.2024), kurz nach 14:20 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Linienbus gekommen. Der 76-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.

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Mols SG: Unfall zwischen Motorrad und Auto - Motorradfahrer (59) und Mitfahrerin (58) verletzt

Am Donnerstag (15.08.2024), um 20:35 Uhr, ist es auf der Walenseestrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 59-jährige Motorradfahrer und seine 58-jährige Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.

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A2 / Sissach–Eptingen BL: Nachtsperrung Ausfahrt Sissach, Fahrbahn Basel

Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen findet in der Nacht von Dienstag, 20. August 2024, auf Mittwoch, 21. August 2024, im Ausfahrtbereich des Anschlusses Sissach, Fahrtrichtung Basel, der Belagseinbau statt. Weil der für Mitte August 2024 geplante Belagseinbau witterungsbedingt verschoben werden musste, erfolgt dieser neu in der Nacht vom Dienstag, 20. August 2024, 21 Uhr, auf Mittwoch, 21. August 2024, 5 Uhr. Betroffen ist der Anschlussbereich in Fahrtrichtung Basel.

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Kanton BL: Sicher Velo fahren: Beginn der „Praktischen Verkehrsschulung 2024/25

Ab kommenden Montag, 19. August 2024, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Ende Oktober die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der unteren Kantonshälfte durchführen. Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.

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Urdorf ZH: Motorradlenker (†70) nach Selbstunfall verstorben

Ein Motorradlenker ist am Donnerstagnachmittag (15.08.2024) nach einem Selbstunfall in Urdorf an der Unfallstelle verstorben. Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 70-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der rechten Spur beim Lichtsignal der Autobahnausfahrt Urdorf-Nord los, um seine Fahrt auf der Bernstrasse Richtung Schlieren/Dietikon fortzusetzen.

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Hombrechtikon ZH: Töfffahrer (†39) stürzt und kracht in Auto – tot

Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen in Hombrechtikon am Mittwochabend (14.08.2024) hat der Zweiradfahrer schwerste Verletzungen erlitten und ist auf der Unfallstelle verstorben. Kurz vor 18.30 Uhr fuhr ein 39-jähriger Mann mit einem Motorrad auf der Etzelstrasse bergwärts.

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Rebstein SG: Unfall zwischen Roller und Auto - Rollerfahrer (48) verletzt

Am Mittwoch (14.08.2024), um 19:55 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Rollerfahrer gekommen. Der 48-jährige Rollerfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.

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Kirchberg SG: 17-jährige Motorradfahrerin von Auto erfasst und unbestimmt verletzt

Am Mittwoch (14.08.2024), um 12:10 Uhr, ist es auf der Kreuzung im Bereich der Gähwiler- und Husenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen. Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 9'000 Franken.

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Niederuzwil SG: Unfall zwischen Auto, Fussgänger (86) und Frau (84) im Rollstuhl

Am Mittwoch (14.08.2024), kurz vor 10:20 Uhr, ist es auf einem Parkplatz im Bereich des Grossacker zu einem Unfall zwischen einem Auto, einem Fussgänger und einer Frau im Rollstuhl gekommen. Der 86-jährige Fussgänger und die 84-jährige Frau im Rollstuhl wurden leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Gurtnellen UR: Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen – eine Person verletzt

Am Mittwochabend, 14. August 2024, gegen 20:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Amsteg Richtung Intschi. Zur gleichen Zeit fuhr eine Lenkerin eines Personenwagens, ebenfalls mit Urner Kontrollschildern von Intschi Richtung Amsteg.

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Stadt Basel BS: E-Bike-Fahrerin nach Kollision mit Taxi verletzt - Zeugenaufruf

Am Dienstag, 13. August 2024 um 15.00 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Lehenmatt- strasse/Stadionstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen. Die E-Bike-Fahrerin wurde verletzt. Der Lenker eines weissen Taxis entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.