Auf der A6 zwischen Lyss-Nord und Studen werden in den nächsten zwei Wochen Sicherheitsholzereiarbeiten durchgeführt.
Dabei wird das Tempo im betroffenen Abschnitt auf 60 km/h reduziert. Teilweise muss der Verkehr für einige Minuten kurz angehalten werden.
Am Donnerstag, 15. August 2024, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich an der Hauptstrasse in Sissach BL, im Parkhaus eines Verkaufsgeschäftes, ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kind.
Das Kind wurde schwer verletzt.
Ab Montag, 26. August 2024, bis Freitag, 30. August 2024, ist die Strasse zwischen Sedel und dem Bahnübergang Tobel-Tägerschen wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
An der Kellerstrasse in der Stadt Luzern ist am Donnerstagabend der Balkon einer Wohnung im ersten OG abgebrochen.
Zwei Personen verletzten sich. Sie wurden mit dem Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Der genaue Hergang und die Ursache des Balkonabbruches werden derzeit abgeklärt.
Am Freitag (16.08.2024), kurz nach 6:25 Uhr, ist es auf der Platzstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die 63-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Donnerstag (15.08.2024), kurz nach 20:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über tote Fische im Dorfbach erhalten.
Woher die Gewässerverschmutzung stammt ist noch unklar.
Am Donnerstag (15.08.2024), um 10:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Der 24-jährige Autofahrer und die 22-jährige Motorradfahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (15.08.2024), um 05:50 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der 33-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (15.08.2024), kurz nach 14:20 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Linienbus gekommen.
Der 76-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken.
Am Donnerstag (15.08.2024), um 20:35 Uhr, ist es auf der Walenseestrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 59-jährige Motorradfahrer und seine 58-jährige Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Donnerstagabend (15.08.2024), ist es zu zwei Selbstunfällen mit je einem Motorrad gekommen.
Beide Motorradfahrer wurden dabei leicht verletzt. Sie begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (15.08.2024), kurz nach 23:50 Uhr, ist es im Bereich Letzi zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 36-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Die Schweizer Armee hat die Kantone Wallis und Tessin in der militärischen Katastrophenhilfe mit insgesamt rund 3400 Diensttagen und 87 Flugstunden bei der Bewältigung der Unwetterschäden von Ende Juni unterstützt.
Sie hat damit den Auftrag zur Existenzsicherung erfüllt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen findet in der Nacht von Dienstag, 20. August 2024, auf Mittwoch, 21. August 2024, im Ausfahrtbereich des Anschlusses Sissach, Fahrtrichtung Basel, der Belagseinbau statt.
Weil der für Mitte August 2024 geplante Belagseinbau witterungsbedingt verschoben werden musste, erfolgt dieser neu in der Nacht vom Dienstag, 20. August 2024, 21 Uhr, auf Mittwoch, 21. August 2024, 5 Uhr. Betroffen ist der Anschlussbereich in Fahrtrichtung Basel.
Ab kommenden Montag, 19. August 2024, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Ende Oktober die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der unteren Kantonshälfte durchführen.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.
Dabei sind sie Lernende im Verkehr. Dies gilt auch am Fussgängerstreifen – bitte verzichtet auf Handzeichen und wildes gestikulieren.
Nur so können sich die Kinder auf den ganzen Verkehr konzentrieren.
Auf der Engadinerstrasse ist am frühen Donnerstagabend ein Motorradfahrer gestürzt. Er musste verkehrsbedingt eine Vollbremsung einleiten.
Der 73-Jährige fuhr kurz nach 17.15 Uhr von St. Moritz kommend über die Hauptstrasse H27 in Richtung Silvaplana.
Das sonnige und hochdruckbestimmte Sommerwetter sorgte heute dafür, dass sich in den Alpen die Talwinde gut entwickeln konnten.
Woher kommt es, dass der Wind am Nachmittag das Tal hinauf weht und während der Nacht und am Morgen aus den Bergen ins Tal fliesst?
Am Donnerstagnachmittag, 15. August 2024, fuhr ein 59-jähriger PW-Lenker von Muotathal in Richtung Pragelpass.
Im Gebiet Bödmeren hielt der Autofahrer um 14.15 Uhr sein Fahrzeug an. Nach wenigen Minuten rauchte es aus der Motorhaube.
In der Nacht auf Mittwoch ist in der Engehalde in Bern durch Drittpersonen und Einsatzkräfte eine Person leblos aus der Aare geborgen worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Ein Motorradlenker ist am Donnerstagnachmittag (15.08.2024) nach einem Selbstunfall in Urdorf an der Unfallstelle verstorben.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 70-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der rechten Spur beim Lichtsignal der Autobahnausfahrt Urdorf-Nord los, um seine Fahrt auf der Bernstrasse Richtung Schlieren/Dietikon fortzusetzen.
In der Nacht auf Dienstag hat eine unbekannte Täterschaft in Müstair Einbruchdiebstähle sowie einen Fahrzeugdiebstahl verübt.
Dank der guten grenzüberscheitenden Zusammenarbeit konnte das Fahrzeug mitsamt Deliktsgut in Italien sichergestellt werden.
Vor fast genau 109 Jahren, am 17. August 1915, ereignete sich ein Eisenbahnunglück in Dietikon.
Es sind keine weiteren Informationen zu diesem Fall bekannt.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen in Hombrechtikon am Mittwochabend (14.08.2024) hat der Zweiradfahrer schwerste Verletzungen erlitten und ist auf der Unfallstelle verstorben.
Kurz vor 18.30 Uhr fuhr ein 39-jähriger Mann mit einem Motorrad auf der Etzelstrasse bergwärts.
Gewerbetreibende schliessen immer wieder gegen ihren Willen entgeltliche Verträge für einen Eintrag in ein Branchenverzeichnis ab.
Wer die Formulare nur flüchtig liest und ohne genaue Prüfung unterzeichnet, kann böse Überraschungen erleben, die ins Geld gehen.
Bei einem Arbeitsunfall in Raperswilen wurde am Mittwochabend ein Mann schwer verletzt.
Er musste mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (14.08.2024) kollidierte auf der St.Leonhard-Strasse ein Buschauffeur mit einer Baustellenabschrankung.
Eine Person erlitt leichte Schürfungen. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.
Am Mittwoch (14.08.2024) kam es in der Lagerhalle einer Entsorgungsstelle im Westen der Stadt zu einem Mottbrand in einem Abfallhaufen.
Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwoch (14.08.2024), um 19:55 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Rollerfahrer gekommen.
Der 48-jährige Rollerfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Am Mittwoch (14.08.2024), um 12:10 Uhr, ist es auf der Kreuzung im Bereich der Gähwiler- und Husenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Die 17-jährige Motorradfahrerin wurde unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 9'000 Franken.
Am Mittwoch (14.08.2024), kurz vor 10:20 Uhr, ist es auf einem Parkplatz im Bereich des Grossacker zu einem Unfall zwischen einem Auto, einem Fussgänger und einer Frau im Rollstuhl gekommen.
Der 86-jährige Fussgänger und die 84-jährige Frau im Rollstuhl wurden leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (14.08.2024), um 05:20 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Person versucht, Autos an der St.Gallerstrasse zu öffnen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 31-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Am Mittwoch (14.08.2024), um 09:50 Uhr, hat sich im Wihaldentunnel der Umfahrung H16 ein schwerer Unfall ereignet (Polizei.news berichtete).
Der 67-jährige Autofahrer, der nach dem Unfall von der Rega ins Spital geflogen wurde, ist mittlerweile dort verstorben.
Am Mittwochabend, 14. August 2024, gegen 20:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Amsteg Richtung Intschi.
Zur gleichen Zeit fuhr eine Lenkerin eines Personenwagens, ebenfalls mit Urner Kontrollschildern von Intschi Richtung Amsteg.
Das im Raum Gamserrugg/Werdenberg ansässige Wolfspaar hat sich dieses Jahr zum ersten Mal fortgepflanzt.
Zweimal konnten bis zu drei Welpen beobachtet werden. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei stuft die Beobachtungen als sehr glaubwürdig ein. Im Kanton St.Gallen lebt damit das erste Mal ein Wolfsrudel nördlich des Walensees.
Am Dienstag, 13. August 2024 um 15.00 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Lehenmatt- strasse/Stadionstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen.
Die E-Bike-Fahrerin wurde verletzt. Der Lenker eines weissen Taxis entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.
Am 1. Dezember 2023 trat die teilrevidierte Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) in Kraft.
Basierend darauf hat der Kanton Graubünden am 14. August 2024 das Gesuch zur proaktiven Regulation des Wolfsbestands beim Bundesamt für Umwelt eingereicht.
Zu schnell, zu zweit und der Lenker allenfalls unter Betäubungsmitteleinfluss: Ein E- Scooter kollidierte in Villmergen mit zwei geparkten Fahrzeugen.
Der Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gefahren, der Lenker blieb unverletzt.
Erst ein Baum stoppte die Fahrt einer BMW-Fahrerin, welche in Zofingen von der Strasse abkam.
Sie wurde beim Unfall nicht verletzt, am Fahrzeug entstand jedoch Totalschaden. Der Führerausweis wurde ihr durch die Polizei abgenommen.
Der seit Samstag ab Teufenthal vermisst gemeldete Jugendliche wurde durch die Kantonspolizei Zürich gefunden.
Gestern Abend konnte, der vermisst gemeldete 16-Jährige aus Teufenthal in Uster unversehrt durch die Kantonspolizei Zürich betroffen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.