Schweiz

Rapperswil-Jona SG: Kollision zwischen zwei Velofahrern – beide verletzt

Am Sonntag (11.08.2024), kurz nach 10:55 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Unfall von zwei Velofahrern gekommen. Ein 28-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt und ein 22-jähriger Mann leicht verletzt. Beide Velofahrer wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Ennetbühl SG: Motorradfahrer (22) nach Selbstunfall unbestimmt verletzt

Am Sonntag (11.08.2024), kurz nach 14:10 Uhr, ist es auf der Schwägalpstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 22-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Zum Schulbeginn - TCS begleitet Kinder, Eltern und Verkehrsteilnehmende

Zum Schulbeginn sensibilisiert der Touring Club Schweiz Kinder, Eltern und Verkehrsteilnehmer bezüglich des Schulwegs. Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, kommen verschiedene Tools zum Einsatz: zum Beispiel das Verkehrserziehungsprogramm Mobeeez mit zahlreichen Tipps für sicheres Velofahren, oder der „Safe2School Alert“ auf WhatsApp für Verkehrsteilnehmende.

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FOCUS III: Kontrollen in der Zentralschweiz - 187 Fahrzeuge und 375 Personen angehalten

Fünf Zentralschweizer Polizeikorps haben am vergangenen Wochenende (10. und 11. August 2024) koordinierte Kontrollen im Strassen- und Schienenverkehr durchgeführt. Das Kontrollschwergewicht bei FOCUS III lag prioritär auf der Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden bei der An- und Abreise zur Street Parade.

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Pieterlen BE: Einbau eines lärmmindernden Belags auf der Bielstrasse

In Pieterlen wird die Unterführung beim Schulhaus Pieterlen saniert. Gleichzeitig wird auf der Bielstrasse im Bereich Alte Landstrasse bis Hintere Gasse ein lärmmindernder Deckbelag eingebaut, und die Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut. Für den Einbau des Belags muss der betroffene Strassenabschnitt von Samstag, 17. August 2024, 6 Uhr, bis am Sonntag, 18. August 2024, 5 Uhr, für den Verkehr gesperrt werden.

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Kanton Bern: Neuer Chef Geschäftsfeld Haft im Amt für Justizvollzug

Ab 1. September 2024 übernimmt Andreas Leuzinger (Jahrgang 1965) die Leitung des Geschäftsfelds Haft im Amt für Justizvollzug (AJV). Damit trägt er die Verantwortung für die derzeit noch fünf Regionalgefängnisse Bern, Biel, Burgdorf, Thun und Moutier, für die Bewachungsstation im Inselspital (BEWA) sowie für die Einheit Transport und Haftplatzkoordination.

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Stadt Basel BS: Handverletzung nach Streifkollision zwischen Motorrad und E-Roller

Am Freitag, 09. August 2024, gegen 15.20 Uhr, ereignete sich in der Klybeckstrasse, auf Höhe der Liegenschaft 64, in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Roller und einem Motorrad. Der Motorradfahrer fuhr von der Kandererstrasse kommend durch die Klybeckstrasse in Richtung Dreirosenbrücke.

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Stadt Basel BS: Motorradfahrerin nach Streifkollision verletzt - Zeugenaufruf

Am Freitag, 09. August 2024, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich auf der Birsstrasse 200 in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Das Auto überholte die ebenfalls fahrende Motorradlenkerin und streifte sie. Die Motorradfahrerin stürzte und verletzte sich.

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Zürich ZH: Street Parade 2024 - Schlussbilanz von Schutz & Rettung Zürich (Video)

Schutz & Rettung Zürich hat an der diesjährigen Street Parade 729 medizinische Behandlungen durchgeführt, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahresniveau entspricht. Die häufigsten Behandlungsgründe waren wiederum Schnitt- und Schürfwunden sowie Intoxikationen aufgrund von Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum. SRZ zieht eine positive Bilanz, die durch vier schwer verletzte Personen getrübt wurde.

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Basel-Stadt / Weil am Rhein (D): Grosskontrolle beim Autobahnzollamt

Am 11. August 2024 führte die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit und weiteren Sicherheitsbehörden beim Autobahnzollamt Weil am Rhein eine Grosskontrolle durch. Im Fokus standen die Fahrfähigkeit der Lenkerinnen und Lenker sowie das Mitführen von verbotenen Gegenständen.

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Heftiger Töffunfall in Oberwil im Simmental BE: Crash mit Auto fordert zwei Schwerverletzte

Am Sonntagnachmittag ist es in Oberwil im Simmental zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer und seine Begleitperson wurden dabei schwer verletzt. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrseinschränkungen.

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Kreuzlingen TG: Mann (56) bei Auseinandersetzung mittelschwer verletzt

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung in Kreuzlingen wurde am Samstagabend ein Mann mittelschwer verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es kurz vor Mitternacht beim Haupteingang zum fantastical zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 56-jährigen Mann und drei jungen Männern/Jugendlichen.

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Wassen UR: Motorradfahrer (32) bei Selbstunfall erheblich verletzt

Am Sonntag, 11. August 2024, gegen 08:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit LU-Kontrollschild auf der Sustenpassstrasse von Wassen Richtung Passhöhe. Während eines Überholmanövers im Gebiet „Mätteli“ kam er mit seinem Motorrad zu Fall und prallte gegen das sich dort als Strassenbegrenzung befindende Geländer.

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A3W Zürich / Bezirk Uster ZH: Autos und Fahrer vor und nach der Street Parade kontrolliert

Die Kantonspolizei Zürich kontrollierte am Samstagmorgen (10.8.2024) und in der Nacht auf Sonntag (11.8.2024) auf der Autobahn 3W und an verschiedenen Örtlichkeiten im Bezirk Uster die mit Autos an- und abreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Street Parade. Wie in den vergangenen Jahren kontrollierte die Kantonspolizei Zürich die mit Autos an- und abreisenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Street Parade.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.