Schweiz

Sitten VS: Frau (†) in Les Iles tot aufgefunden - Zeugenaufruf

Am Abend des 5. August fanden Drittpersonen am Ufer eines Sees im Naherholungsgebiet Les Iles in Sitten persönliche Gegenstände. Einsatzkräfte leiteten sofort umfangreiche Suchmassnahmen ein. Am späten Nachmittag des 6. August 2024 entdeckten sie im Wasser die Leiche einer Frau.

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Ristorante & Steakhouse Fellini: Italienische Küche und Steaks in Amriswil TG

Das Ristorante & Steakhouse Fellini in Amriswil ist ein Geheimtipp für Feinschmecker. Der charmante Familienbetrieb verbindet die Wärme italienischer Gastfreundschaft mit exquisiter Kulinarik. Hier steht die Qualität der Zutaten an erster Stelle – jedes Gericht wird frisch zubereitet und bietet reichhaltige Portionen zum Sattessen. Das Ambiente des Restaurants ist gemütlich und einladend, einfach perfekt für ein entspanntes Essen mit der Familie oder einen besonderen Abend zu zweit. Besonders erwähnenswert ist die vielfältige Weinauswahl. Der herzliche Service sorgt dafür, dass es Ihnen an nichts fehlt.

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A1 / Etappe 1 „Instandsetzung Stadtautobahn St.Gallen“ abgeschlossen

Die erste Etappe zur Sanierung der Stadtautobahn in St.Gallen konnte erfolgreich beendet werden. Im Fokus der zweiten Etappe stehen die Instandsetzungen der Tunnel Rosenberg und Schoren, welche ab Mitte August Sperrungen beim Anschluss Kreuzbleiche / Tunnel Schoren und eine Verkehrsführung im Rosenbergtunnel im Gegenverkehr erfordert.

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A2 / Sissach–Eptingen BL: Nachtsperrung Ausfahrt Sissach in Fahrtrichtung Basel

Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen findet Mitte August 2024 im Ausfahrtbereich des Anschlusses Sissach, Fahrtrichtung Basel, der Belagseinbau statt. Der Belagseinbau erfolgt in der Nacht vom Mittwoch, 14. August 2024, ab 21 Uhr, auf Donnerstag, 15. August 2024, bis 5 Uhr.

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Kanton Graubünden: Sicherheit der Schulkinder geht uns alle an – Schulanfang 2024

Ab Montag, 12. August 2024 ist es wieder soweit. In vielen Teilen Graubündens beginnt ein neues Schuljahr. Tausende Kinder meistern ihren Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal. Die Kantonspolizei Graubünden wird erneut ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern verstärken.

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Klettgau SH: Lagern Sie keine Wertgegenstände in Autos!

In der Zeitspanne von Samstag (03.08.2024) bis Montagmorgen (05.08.2024) hat eine unbekannte Täterschaft im Klettgau Bargeld aus zwei parkierten Autos gestohlen. Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen. In diesem Zusammenhang verweist sie auch auf ihre entsprechende Präventionskampagne.

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Opfikon ZH: Rollerfahrer (16) verletzt sich bei Selbstunfall schwer - Zeugenaufruf

Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller hat sich der Lenker am Mittwochmorgen (07.08.24) in Opfikon schwere Verletzungen zugezogen. Kurz nach 06.30 Uhr fuhr ein 16-jähriger Schweizer mit seinem Motorroller auf der Wallisellerstrasse von Wallisellen in Richtung Kloten.

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Weggis LU / Zeugenaufruf: Sechs Personen nach Crash zweier Boote geborgen

Auf dem Vierwaldstättersee vor Weggis ist es am Dienstagabend zu einer Kollision zwischen zwei Booten gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und es entstand grösserer Sachschaden. Eines der beteiligten Boote fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

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Walenstadt SG: Kollision zwischen Mofafahrer (14) und Fussgänger (13) – beide verletzt

Am Montag (05.08.2024), um 19:50 Uhr, ist es auf der Waisenhausstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Fussgänger gekommen. Der 14-jährige Mofafahrer und der 13-jährige Fussgänger wurden leicht verletzt. Der 13-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Dietikon ZH: Unbekannte Person verletzt Barbesucher durch Schussabgabe - Nachtrag

Während den Festlichkeiten zum Nationalfeiertag hat am Donnerstagabend (01.08.2024) in Dietikon eine unbekannte Person einen Mann durch einen Schuss verletzt (Polizei.news berichtete). Der 48-jähriger Mann, welcher durch eine zurzeit unbekannte Täterschaft angeschossen und verletzt wurde, konnte das Spital in der Zwischenzeit verlassen.

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Stadtpolizei Chur erinnert: „Sicherer Schulstart – Rücksicht auf die Kleinsten!“

Die Sommerferien sind vorbei und viele Kinder machen sich am Montag, 12. August 2024, wieder auf ihren Schulweg. Die Stadtpolizei Chur appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, besonders rücksichtsvoll und vorausschauend zu fahren, um die Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten.

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Zürich ZH: Mit dem Extrazug an die Street Parade

Am 10. August 2024 findet die 31. Street Parade statt und lockt mehrere hunderttausend Tanzbegeisterte auf die Strassen von Zürich. Um ihnen eine sichere und bequeme An- und Rückreise zu ermöglichen, setzt die SBB Extrazüge ein. Zusätzlich gilt für das Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) ein Spezialfahrplan.

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Auch ohne Schalter einfach zum Billett an sechs SBB Bahnhöfen im Kanton Zürich

Die SBB schliesst in Absprache mit dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die Reisezentren in Andelfingen, Bauma, Bubikon, Dielsdorf, Pfäffikon ZH und Wald per 1. Januar 2025 und wandelt sie in Bahnhöfe mit Selbstbedienung um. Damit reagiert sie auf die abnehmende Nachfrage in diesen Reisezentren. Der Billettkauf bleibt über verschiedene Kanäle weiterhin einfach möglich.

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Stadt Solothurn SO: Frau (†66) nach Verkehrsunfall in Spital verstorben

Am Dienstagnachmittag, 6. August 2024, wurde in Solothurn eine Fahrradlenkerin im Bereich der Kreuzung Weissensteinstrasse / Grenchenstrasse von einem Lastwagen überrollt und dabei schwer verletzt. Sie musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).

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Weite SG: Alkoholisierter Autofahrer (63) verursacht Selbstunfall

Am Dienstag (06.08.2024), kurz vor 16:50 Uhr, ist ein 63-jähriger Mann mit seinem Auto auf dem Rheinweg zwischen Weite und Cholau verunfallt und mit seinem Auto gegen mehrere auf einem Firmenareal abgestellte Anhänger geprallt. Der Mann wurde dabei eher leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert.

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Widnau SG: 11 kg Kokain und 2 kg Heroin sichergestellt

Kürzlich stoppten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) einen Personenwagen zur Kontrolle. Wegen Verdachts auf Betäubungsmittelschmuggel weiteten sie die Kontrolle aus und stiessen dabei in der Mittelkonsole des Fahrzeuges auf ein eingebautes Versteck. Darin enthalten waren insgesamt 14 Pakete mit Betäubungsmitteln.

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Kanton Glarus / Autobahn A3: Fahrerin (62) verliert Kontrolle über Auto

Am Dienstag, 06.08.2024, ca. 17:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 vor dem Kerenzerbergtunnel ein Selbstunfall. Eine 62-jährige Autolenkerin fuhr auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur, als sie plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und die linke Leitplanke touchierte.

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Schaffhauser Polizei warnt Vereine vor „CEO-Betrug“

Am Dienstagnachmittag (06.08.2024) hat sich eine unbekannte Täterschaft als Präsident eines Schaffhauser Vereins ausgegeben und dem Vereinskassier eine Emailnachricht gesendet. Wie Ermittlungen der Schaffhauser Polizei ergaben, handelt es sich hierbei - aller Wahrscheinlichkeit nach - um einen versuchten "CEO-Betrug". Sie rät Vereinen bei der Offenlegung von Funktionen und Kontaktdaten im Internet zurückhaltend zu sein.

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St.Gallen SG / Autobahn A1: Unfall zwischen Lieferwagen und Auto infolge Übermüdung

Am Dienstag (06.08.2024), um 19:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 im Rosenbergtunnel-Süd zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen. Ein 31-jähriger Fahrer des Lieferwagens nickte gemäss eigenen Angaben ein und prallte in das Autos eines 54-jährigen Mannes.

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Thal SG: Fahrunfähiger Motorradfahrer (16) verunfallt

Am Dienstag (06.08.2024), kurz vor 17:25 Uhr, ist es auf der Bachstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 16-jährige Jugendliche wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 3'500 Franken.

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Kanton Obwalden: Zwei Selbstunfälle mit Verletzten

Vorgestern, kurz vor dem Mittag, fuhr eine 64-jährige Frau mit einem Elektrofahrrad vom Pax Montana her kommend talwärts in Richtung Sachseln. Kurz nach der 30er Zone verlor sie aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Elektrofahrrad und stürzte. Sie verletzte sich dabei erheblich und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Kapo Schwyz: Wir wünschen unseren Aspiranten viel Erfolg für die Vorprüfung

Unsere Aspirantinnen und Aspiranten des Lehrgangs 23-2 stehen kurz vor der Vorprüfung für die eidgenössische Berufsprüfung und damit dem Abschluss des ersten Ausbildungsjahres. Dafür haben sie kürzlich eine interne Prüfungsvorbereitung absolviert, bei der die wichtigsten Aspekte nochmals geübt werden konnten.

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Rorschacherberg SG: Fahrzeugbrand auf der Autobahn A1

Am Dienstag (06.08.2024), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen Rheineck und St.Gallen zu einem Brand eines Lieferwagens gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Ein 23-jähriger Mann wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.

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Stadt Solothurn SO: Fahrradlenkerin (66) von Lastwagen überrollt und schwer verletzt

Im Bereich Kreuzung Weissensteinstrasse/Grenchenstrasse hat sich in Solothurn am Dienstagnachmittag, 6. August 2024, ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Fahrrad ereignet. Die Fahrradlenkerin wurde dabei schwer verletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.