Seit Anfang Jahr häufen sich Vorfälle, bei denen Diebe an der Haustüre von Senioren auftauchen und sich als Stromableser ausgeben. Unter diesem Vorwand gelang es mehrfach, Wertsachen zu entwenden. Die Kantonspolizei mahnt zu Vorsicht.
In Hochwald ist am Samstagmorgen, 11. April 2026, ein leerstehender Pferdestall bei einem Brand komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand, weder Menschen noch Tiere. Als Brandursache steht ein menschliches Verschulden im Vordergrund.
Am späteren Samstagnachmittag (11.04.2026) hat sich auf der Gennersbrunnerstrasse zwischen Dörflingen und Schaffhausen ein Alleinunfall ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Bei einem Verkehrsunfall im Kreis 4 verletzte sich am Samstagabend, 11. April 2026, eine Frau lebensbedrohlich. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug*innen.
Beim Sportzentrum in Herisau wird die Bushaltestelle behindertengerecht umgebaut. Hohe Haltekanten sollen allen Fahrgästen einen autonomen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt und den Kredit genehmigt und die Freigabe zur Planauflage erteilt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben sich in Bern auf dem Gaswerkareal zahlreiche Personen zu einer unbewilligten Kundgebung versammelt. Diese zogen über das Sulgenauquartier und den Bahnhof zur Schützenmatte. Dabei kam es zu mehreren zehntausend Franken Sachschaden.
Am frühen Samstagabend (11.04.2026) ist ein Gleitschirmpilot beim Landeplatz Rüti abgestürzt. Der 37-jährige Mann wurde beim Absturz eher leicht verletzt.
In der Nacht auf Samstag (11.04.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage in Jona eingebrochen. Da keine Schlüssel im Betrieb waren, wurden keine Fahrzeuge gestohlen. Die gezielte Prävention der Kantonspolizei St.Gallen zeigt Wirkung.
Die Kantonspolizei stoppte in der Nacht ein Auto, bei dem ein Reifen fehlte. Am Steuer sass ein stark betrunkener Mann, der zuvor eine Kollision verursacht hatte.
Das wetterbestimmende Hoch über dem Alpenraum schwächt sich ab und die Schweiz gelangt auf die Vorderseite eines Tiefs nördlich von Irland. Mit südwestlicher Strömung erreicht uns milde, aber zunehmend instabil geschichtete und mit Saharastaub angereicherte Luft. In der Nacht auf Sonntag nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz. Gleichzeitig zieht ein Tief von Algerien im Laufe des Sonntages Richtung Sardinien. Dadurch dreht die Strömung über dem Alpenraum auf Süd bis Südost und führt feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite. Die Kaltfront über Frankreich kommt dadurch kaum weiter ostwärts voran.
Eine Motorradfahrerin verursachte am Samstag in Berlingen einen Selbstunfall und musste mittelschwer verletzt ins Spital gebracht werden. Um 10.45 Uhr war eine 16-jährige Motorradfahrerin von Raperswilen in Richtung Berlingen auf der Bergstrasse unterwegs.
Die seit Donnerstagabend (9.4.2026) in Benglen (Gemeinde Fällanden) vermisste 16-Jährige konnte dank der Öffentlichkeitsfahndung in Wetzikon angetroffen werden. Die junge Frau wurde am Samstagabend (11.4.2026) in Wetzikon erkannt und von der Kantonspolizei Zürich wohlbehalten für die weiteren Abklärungen in einen Polizeiposten gebracht.
Dr. Nadine Eggimann Zanetti übernimmt an der Militärakademie an der ETH Zürich per 01. Oktober 2026 die Verantwortung über die Dozentur Militärpsychologie und Militärpädagogik. Diese Anstellung erfolgt nach einer umfangreichen Selektion unter der Aufsicht einer Wahlkommission mit Vertretern der ETH Zürich sowie der Militärakademie.
So schnell kann's gehen. Du bist interessiert am Polizeiberuf? Dann bewirb dich jetzt oder komm an unseren nächsten Infoanlass am 27. Mai 2026 - Weitere Details findest du unter lerne-polizist.ch
Update zu dieser Vermisstmeldung (11.04.2026) Die seit Donnerstagabend (9.4.2026) in Benglen (Gemeinde Fällanden) vermisste 16-Jährige konnte dank der Öffentlichkeitsfahndung in Wetzikon angetroffen werden.
Am späten Freitagabend haben wir in Döttingen eine Grosskontrolle durchgeführt. Leider entsprachen nicht alle Fahrzeuge den Vorschriften, sodass wir drei Fahrzeuge sofort stilllegen und mehrere Lenkende an die Staatsanwaltschaft verzeigen mussten.
Im Podcast der Schweizer Armee ist diesmal Tanja Spehar zu Gast. Die Kaderfrau der Armeeapotheke spricht über Verantwortung in aussergewöhnlichen Zeiten, über Führung unter Druck und über eine persönliche Geschichte, die berührt.
Die Schweizer Luftwaffe ist dem Multinational Helicopter Training Center offiziell als Mitglied beigetreten. Mit dieser Mitgliedschaft verfolgt die Luftwaffe das Ziel, ihre militärischen Fähigkeiten im internationalen Rahmen weiterzuentwickeln, die Zusammenarbeit mit Partnerluftstreitkräften zu stärken und damit einen Beitrag zur Erhöhung der Verteidigungsfähigkeit zu leisten.
Am Freitagabend (10.04.2026) beabsichtige eine Polizeipatrouille eine Personenkontrolle durchzuführen. Dabei wurde gegen einen Polizisten unvermittelt Pfefferspray eingesetzt. Nach einer kurzen Flucht konnte die Frau angehalten werden. Sie wird angezeigt.
Am Samstag, 11. April 2026, gegen 8.15 Uhr wurde die Kantonspolizei Freiburg über mehrere tote Fische im Bach Tiguelet in Corminboeuf informiert. Eine Gewässerverschmutzung führte zu Schäden im Ökosystem.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 bei Attikon musste am Samstagmorgen eine Person leicht bis mittelschwer verletzt ins Spital gebracht werden. Gegen 6.15 Uhr war ein 45-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Autobahn A7 in Richtung Winterthur unterwegs.
In der Nacht auf Samstag (11.04. 2026) ist es in der Stadt St.Gallen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen. Dabei wurde ein 21-jähriger Eritreer am Rücken verletzt, ein 41-jähriger Deutscher am Kopf.
Am Donnerstag (09.04. 2026) ist es in Nesslau durch ausgelaufene Gülle zu einer lokalen Verschmutzung eines Baches im Gebiet Eggli gekommen. Die unverzüglich aufgebotene Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Gülle innert kurzer Zeit eindämmen. Im Bach wurden drei tote Fische festgestellt.
Am Freitagabend, 10. April 2026, kam es im Zürcher Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Die Polizei sucht in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zeug*innen.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard kommt es derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zwischen Quinto und dem Rastplatz bzw. der Dosierstelle Airolo hat sich ein rund fünf Kilometer langer Stau gebildet.
Während die Bewohner schliefen, drang ein dreister Einbrecher mitten in der Nacht in ein Einfamilienhaus ein. Noch am Tatort nahm die Kantonspolizei den Verdächtigen fest.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Samstag in Romanshorn einen Mann festgenommen, der in ein Haus eingebrochen war. Er wurde inhaftiert.
Am Freitag, 10.04.2026, ca. 18.40 Uhr, kam es in Mitlödi zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen mit Sachschadenfolge. Ein 26jähriger Lenker fuhr auf der Hauptstrasse in allgemeine Richtung Süden, als er seinen Blick für kurze Zeit auf das Navigationsgerät richtet.
Auf dem Dach eines im Bau befindlichen Mehrfamilienhauses brach am Freitagnachmittag ein Brand aus, der für starken Qualm sorgte. Der Schaden ist beträchtlich.
Ein Hochdruckrücken, der vom westlichen Mittelmeer bis nach Mitteleuropa reicht bestimmt heute Samstag vorübergehend das Wetter bei uns. Mit einer auf Südwest drehenden Strömung wird ausgesprochen milde und mit Saharastaub angereicherte Luft zu uns geführt. In der Nacht auf Sonntag nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz. Gleichzeitig zieht ein Tief von Algerien im Laufe des Sonntages Richtung Sardinien. Dadurch dreht die Strömung über dem Alpenraum auf Süd bis Südost und führt feuchte Mittelmeerluft zur Alpensüdseite. Die Kaltfront über Frankreich kommt dadurch kaum weiter ostwärts voran.
Die Polizia cantonale und die kommunalen Polizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist, die mitunter schwere oder gar tödliche Folgen haben können. Daher wird die Aufforderung an die Fahrzeuglenker erneuert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmer einzuhalten.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich heute kurz vor 15:00 Uhr in der Nähe von Alpe Agra in der Region Alto Malcantone ein Bergunfall ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen war ein 59-jähriger Schweizer aus der Region Lugano mit dem Mountainbike unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Rad und stürzte.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA informiert, dass von Mittwoch, 8. April bis Oktober 2026 Sanierungsarbeiten entlang der A13 zwischen Ghiffa und dem Anschluss Malabarba durchgeführt werden. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Instandsetzung der Bauwerke Brusei.
Im Rahmen von Gerüstbauarbeiten an der Sternmattstrassse 14f findet am Dienstag, 14. April 2026, ab 9.30 Uhr, ein Transportflug per Helikopter statt. Dabei werden Gerüstmaterialien von der Sternmattstrasse an die Sternmattstrasse 14f transportiert.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 24. März 2026 ein 25-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien und ein 38-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Locarno festgenommen wurden. Die beiden stehen im Verdacht, in unterschiedlichen Funktionen an einem grossangelegten Drogenhandel mit lokalen Kunden beteiligt gewesen zu sein.
Gestern am späten Nachmittag rettete die Polizei, die von Dritten alarmiert worden war, zwei Personen, die sich auf eine vorübergehend entstandene Landzunge im Greyerzersee bei Morlon gewagt hatten. Die Polizei gibt Empfehlungen heraus.
Die aktuelle Verkehrssituation am Neumühlequai ist für alle Verkehrsteilnehmenden anspruchsvoll. Um die Sicherheit zu erhöhen, bleibt der Verkehrsdienst vorläufig im Einsatz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.