Am Dienstag, 30. Juni 2026, ist ein Wanderer im Gebiet der Europahütte auf dem Gemeindegebiet von Randa gestürzt.
Trotz rascher Intervention der Rettungskräfte erlag er seinen Verletzungen.
Am Mittwochvormittag ist in Zimmerwald eine Autofahrerin verunfallt.
Beim Selbstunfall überschlug sich das Auto. Die Frau wurde dabei verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Mittwochmorgen (01.07.2026) ist es auf der Rorschachstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Samstag, 27. Juni 2026, entzog sich ein minderjähriger E-Scooter-Fahrer einer Verkehrskontrolle.
Der Fahrer und der Beifahrer konnten nach einer kurzen Nacheile durch die Polizei angehalten werden.
In Zuchwil hat sich am Mittwochmorgen, 1. Juli 2026, auf der Luzernstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Das Fahrzeug kam im Schotter neben dem Bahngleis zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Eine E-Mail im Namen der Zürcher Kantonalbank fordert zur Bestätigung der Telefonnummer auf.
Dort werden persönliche Angaben und ein Aktivierungsdokument abgefragt, wodurch die Täterschaft Zugriff auf das eBanking erhalten können.
Am Dienstagabend (30.06.2026) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einer Streifkollision zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem Postauto gekommen.
Der 59-jährige E-Bike-Fahrer wurde verletzt.
Am Mittwoch, 1. Juli, gegen 7.25 Uhr, fiel in Grandfontaine eine im Dorf wohnhafte Person durch ihr Verhalten auf.
Sie schien sich in einem psychischen Ausnahmezustand zu befinden und bewegte sich mit einem Messer in der Hand auf der Strasse.
Anlässlich des G7-Gipfels in Évian-les-Bains vom 15. bis 17. Juni 2026 führte die Genfer Kantonspolizei einen umfangreichen Sicherheitseinsatz durch, der über lange Zeit gemeinsam mit zahlreichen Partnern vorbereitet worden war.
Innerhalb einer bewilligten und überwiegend friedlichen Demonstration instrumentalisierten rund 600 organisierte und aus mehreren Ländern angereiste Personen den Demonstrationszug für gezielte Ausschreitungen.
Die Lage auf dem Urner Strassennetz hat sich beruhigt.
Die Räumungsarbeiten finden statt oder haben stattgefunden. Wo sie andauern, sind die Strassen mit Einschränkungen befahrbar und es ist mit kurzen Wartezeiten zu rechnen.
In der Nacht zum Mittwoch zogen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Weinfelden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr.
Er war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Dienstagabend kam es in Pieterlen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Ein Mann wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Am Dienstagmorgen (30.06.2026) sind von einem landwirtschaftlichen Betrieb rund 200 Liter Milch in den Kähbach gelangt.
Die Schächte und die Meteorwasserkanalisation wurden gereinigt, der Schaden kann noch nicht abgeschätzt werden.
Nicht wegen Alkoholeinflusses, sondern wegen zu starker Beschleunigung verunfallte am Dienstagabend bei Küttigen ein Automobilist.
Verletzt wurde niemand, am Sportwagen entstand Sachschaden.
Deutlich alkoholisiert war ein 41-Jähriger, der am Montagabend bei Rütihof einen Selbstunfall verursachte.
Verletzt wurde niemand, das Auto erlitt Totalschaden.
Alkoholisiert verursachte am Montagabend ein Automobilist in Oberkulm einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Montag ist auf der Bernstrasse in Siselen ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte angehalten werden und wird sich nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Vergangene Woche führte die Polizei Oberes Fricktal in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde Böztal mobile Geschwindigkeitskontrollen durch.
Von den total 130 gemessenen Fahrzeugen waren deren 23 zu schnell unterwegs. Dies entspricht gesamthaft einem Anteil von rund 18%.
Die Kinderschutzgruppe des Kinderspitals Zentralschweiz (KidZ) hat 2025 insgesamt 202 Fälle von möglicher Kindesmisshandlung oder -vernachlässigung bearbeitet.
Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass der Bedarf an Kinderschutzleistungen steigt.
Polizeihund Varro ist inzwischen ein gutes Stück gewachsen und lernt mit jedem Training mehr dazu.
Auf seinem Weg zum Diensthund sammelt er gemeinsam mit seinem Hundeführer Schritt für Schritt wertvolle Erfahrungen.
Am Dienstagabend, 30. Juni 2026, führten intensive Regenfälle im Kanton Uri zu mehreren Elementarereignissen.
Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Attinghausen, Seedorf, Isenthal, Seelisberg, Wassen und Spiringen.
Im Kanton Zürich kam es aufgrund der heftigen Niederschläge zu über 700 Feuerwehreinsätzen.
Einzelne Gemeinden wie die Stadt Zürich bewältigen über 100 Einsätze. Die Einsatzleitzentrale ist seit 20.30 Uhr im Unwettermodus.
Am Dienstagabend ist die Turnhalle Les Avoines in Romont durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Mehrere Dutzend Feuerwehrleute standen im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Mit einer schwachen südwestlichen Höhenströmung bleibt der Alpenraum vorerst noch in einer feuchtwarmen und instabilen Luftmasse. Eine Kaltfront, welche die Schweiz aus Nordwesten erreicht hat, verdrängt diese Luftmasse an den Alpennordhang, wo sie am heutigen Mittwoch gestaut wird.,
In der Folge fliesst aus Nordwesten deutlich trockenere Luft zur Alpennordseite. Am Donnerstag dehnt sich ein Hoch von der Biskaya Richtung Alpenraum aus und sorgt für eine allmähliche Stabilisierung der Luftmasse.
Die ASTRA Bridge steht im Baselbiet: Diesen Sommer ist die mobile Baustellenbrücke auf der A2 zwischen Arisdorf und der Verzweigung Augst im Einsatz.
Während oben der Verkehr rollt, wird unten der Belag auf der Normalspur erneuert. Mitte Juni wurde sie an einem Wochenende im Nachteinsatz bei der Einfahrt Arisdorf in Fahrtrichtung Basel installiert. Seit Dienstag, 16. Juni wird darunter gearbeitet. Eine erste bauliche und verkehrliche Bilanz.
Am Dienstag, 30. Juni 2026, kam es im Winterthurer Stadtteil Seen zu einem Brand im Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses.
Das Gebäude musste evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (28.06.2026) in Otelfingen einen jugendlichen E-Scooter-Lenker ermittelt, der vor der Polizei geflüchtet ist.
Abklärungen führten zur Identifizierung eines weiteren Geflüchteten.
Am Dienstag, 30. Juni 2026, gegen 20 Uhr, brach in einem Wohnhaus an der Hauptstrasse in Vendline ein Brand aus.
Als Brandursache wurde ein technischer Defekt an einem Gasgrill festgestellt.
Der zweite Camper Day der Kantonspolizei Nidwalden stiess erneut auf grosses Interesse.
Rund 70 Wohnmobile, Camper sowie Fahrzeug-Anhänger-Kombinationen nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrzeuge kostenlos wiegen zu lassen und sich über wichtige Vorschriften und Sicherheitsaspekte im Strassenverkehr zu informieren.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Tessin gibt bekannt, dass Generalstaatsanwalt Andrea Pagani Pablo Fäh zum Leitenden Staatsanwalt ernannt hat.
Er übernimmt die Funktion im Zusammenhang mit der Wahl von zwei stellvertretenden Staatsanwältinnen und zwei stellvertretenden Staatsanwälten.
Ein Motorradfahrer ist am Dienstag (30. Juni 2026, ca. 12:30 Uhr) in der Lammschlucht in Flühli aus noch ungeklärten Gründen im Bereich einer Kurve selbstständig gestürzt.
Dabei verletzte sich der 70-Jährige.
In Reussbühl fuhr am Dienstag (30. Juni 2026, kurz vor 08:30 Uhr) ein Autofahrer auf der Hauptstrasse vom Seetalplatz in Richtung Fluhmühle.
Aus noch ungeklärten Gründen prallte er im Bereich der Bushaltestelle Schiff gegen einen Kandelaber. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am Dienstag (30. Juni 2026, ca. 14:15 Uhr) fuhr ein Auto aus allgemeiner Richtung Finsterwald in Richtung Rengg.
Eingangs Brunnewäldli prallte das Auto aus noch ungeklärten Gründen links gegen einen Baum und kippte aufs Dach.
Die Quartierpolizei der Stadtpolizei Winterthur ist ab sofort mit sieben neuen vollelektrischen Fahrzeugen des Typs Renault 5 E-Tech electric unterwegs.
Sie lösen die Smart ab, die seit vielen Jahren zuverlässig im Einsatz der Quartierpolizei standen und so das Stadtbild prägten.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Rossens und Le Bry ein tödlicher Verkehrsunfall, an dem ein Velofahrer und ein Lastwagen beteiligt waren.
Die betroffene Strasse musste für viereinhalb Stunden gesperrt werden, und es wurde eine Umleitung eingerichtet. Die Kantonspolizei ermittelt zum Unfallhergang.
Polizei.news gehört heute zu den reichweitenstärksten Plattformen für aktuelle Polizeimeldungen, Feuerwehrmeldungen, Rettungseinsätze und sicherheitsrelevante Informationen im deutschsprachigen Raum.
Gemeinsam mit polizeinews.ch, der ältesten Online-Polizeiseite der Schweiz, bildet das Portal das grösste Polizeinews-Netzwerk der Schweiz und Europas.
Am Dienstag, 30. Juni 2026, gegen 11 Uhr, ereignete sich auf der Strasse zwischen La Malcôte und dem Dorf Asuel ein Verkehrsunfall.
Ein Anhänger mit zwei Tanks kippte in einer Kurve um und verlor seinen Inhalt. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (29. Juni 2026, kurz vor 15:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Kantonsstrasse von Escholzmatt in Richtung Schüpfheim.
Nach der Liegenschaft Feldmoos setzte er zum Überholen des vor ihm fahrenden Autos an.
Am Montag (29. Juni 2026, kurz nach 16:45 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer auf der Glaubenbergstrasse in Richtung Entlebuch.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte.
Am Montagnachmittag (29.06.2026) ist im Freibad Lerchenfeld ein Mann regungslos im Wasser aufgefunden worden.
Er musste reanimiert werden und wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Die Hintergründe sind noch unklar.
Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Graubünden bei einer Kontrolle in Susch eine fahrunfähige Lenkerin angehalten.
Im Fahrzeug wurden diverse Betäubungsmittel mitgeführt.
Am Montag, 29. Juni 2026, ca. 18.45 Uhr geriet in Niederurnen ein abgestelltes landwirtschaftliches Arbeitsgerät aus bislang ungeklärten Gründen in Brand.
Das Feuer griff auf die Fassade eines angrenzenden Stalls sowie auf die darin gelagerten Heuquader über.
Am frühen Montagnachmittag verlor ein Motorradfahrer auf der Talfahrt über den Oberalppass die Herrschaft über sein Motorrad.
Er und seine Sozia stürzten und verletzten sich.
Am frühen Montagnachmittag wurde der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden eine starke Rauchentwicklung bei einem Mehrfamilienhaus in Disentis gemeldet.
Ein Teil des Daches mit einer Photovoltaikanlage stand in Brand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.