Schweiz

Crash in der Morgendämmerung: Auto schleudert aus Linkskurve & kippt auf die Seite

(Cornol JU). Am Dienstag, 13. Oktober 2026, gegen 6.10 Uhr ist zwischen Alle und Cornol ein Auto von der Strasse abgekommen und auf der Seite liegen geblieben. Der Unfall ereignete sich kurz vor dem Dorfeingang von Cornol. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Verkehr war während rund einer Stunde beeinträchtigt.

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Crash am Dorfeingang: Auto gerät auf Gegenfahrbahn und prallt gegen Strassenlampe

(Saignelégier JU). Am Mittwoch gegen 17.15 Uhr ist eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse am Dorfeingang von Saignelégier gegen einen Kandelaber geprallt. Der Unfall ereignete sich an der Rue des Rangiers. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Wegen der Bergungs- und Sicherungsarbeiten kam es während rund eineinhalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen.

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Vortritt missachtet: Mercedes-Lenkerin (18) löst heftigen Unfall aus

(Oftringen AG). Am Samstagabend kollidierte eine Automobilistin mit einem vortrittsberechtigten VW. Eine Person wurde leicht verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden.

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Neuer Verkehrsknoten am Bahnhof: Kreisel, Bushaltestellen und Veloplätze eröffnet

(Biasca TI). Das Departement für Raumplanung und Umwelt des Kantons Tessin, die Gemeinde Biasca, die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die regionale Verkehrskommission Tre Valli (CRT 3V) teilen mit, dass der neue Umsteigeknoten beim Bahnhof Biasca am Samstag, 17. Oktober 2026, offiziell eingeweiht wurde. An der Eröffnung nahmen Staatsrat und Departementsvorsteher Piero Marchesi, Gemeindepräsident Loris Galbusera, die Leiterin der SBB-Region Süd, Roberta Cattaneo, sowie der Präsident der regionalen Verkehrskommission Tre Valli, Massimo Ferrari, teil.

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Ungar (26) kracht in Ampel und Kandelaber

(Dietikon ZH). In der Nacht auf Sonntag (18.10.2026) ist ein Autofahrer in Dietikon verunfallt, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Er und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

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Wetter am Sonntag, 18.10.2026: Trüb im Norden, Regen und Schnee in den Alpen

Ein Höhentief hat sich über den Beneluxstaaten abgespaltet und verlagert sein Zentrum heute Sonntag langsam Richtung Bretagne. Die Kaltfront bleibt über der Westschweiz stationär und die feuchte Luftmasse über der Alpennordseite praktisch unverändert. Auf der Vorderseite des Höhentiefs wird nun aus Südwesten feuchtere Luft zur Alpensüdseite geführt. Am Montag verlagert sich das Höhentief zur Bretagne und die Alpensüdseite wird entlastet, nördlich der Alpen bleibt die feuchte Grundschicht zurück. Am Dienstag wird das Höhentief wieder in die grossräumige Strömung eingegliedert und nähert sich der Schweiz. Damit wird eine neue und markantere Südstauphase eingeleitet.

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Polizeiauto erkunden, auf dem Töff posieren: Blaulichtorganisationen öffnen ihre Türen

(Bülach ZH). Am Tag der offenen Tore des Rettungsdienstes Spital Bülach konnten Besucher am Samstag (17.10.2026) die Arbeit verschiedener Blaulichtorganisationen aus nächster Nähe kennenlernen. Die Kantonspolizei Zürich zeigte die Ausrüstung eines Polizeiautos und gab Einblicke in ihren Berufsalltag. Für Erinnerungsfotos durften die Gäste auch auf einem Polizeitöff Platz nehmen.

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Feuer in Mehrfamilienhaus: Bewohner versucht selbst zu löschen – 40 Mieter evakuiert

(La Chaux-de-Fonds NE). In der Nacht auf Samstag (17.10.2026) ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen, weshalb mehrere Mieter vorübergehend evakuiert werden mussten. Rund 40 Bewohner warteten während des Feuerwehreinsatzes im Freien. Die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung der Flammen auf weitere Wohnungen verhindern.

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Pilzsammler (76) nach Suchaktion tot gefunden – Mann stürzte im steilen Berggelände ab

(Lumino TI). Ein 76-jähriger Pilzsammler aus Italien ist nach einer gross angelegten Suchaktion im Berggebiet oberhalb von Lumino tot aufgefunden worden. Der Mann aus der Provinz Como war am Freitag (16.10.2026) im Gebiet des Monte Laura unterwegs und kehrte nicht zurück. Am Samstagvormittag entdeckten die Einsatzkräfte seinen leblosen Körper auf rund 1'300 Metern Höhe.

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Lenker (80) erfasst Velofahrerin und Töfffahrer – kracht danach gegen Ampel und Brückenkopf

(Zürich ZH). Am Samstagmorgen, 17. Oktober 2026, gegen 10.30 Uhr, kollidierte im Kreis 1 ein Personenwagen mit einem Motorradfahrer und einer Fahrradfahrerin. Durch die Kollision wurden eine Person leicht und zwei mittelschwer verletzt.

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Pannen-Drama auf fast 3'000 Metern: Titlis-Bahn steht still – Helikopter evakuieren 120 Personen

(Engelberg OW). Ein technisches Problem an der Seilbahn Titlis Connect hat am Samstag (17.10.2026) eine grössere Evakuierungsaktion am Titlis ausgelöst. Rund 200 Personen waren von der Betriebsstörung betroffen. 120 Menschen wurden mit Helikoptern vom Berg gebracht. Weitere 80 Gäste konnten nach Angaben des Betreibers mit der Seilbahn zurückfahren.

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Unfallflucht nach Kollision mit Kind (13): Schwarzer Fiat mit L-Schild gesucht

(Dintikon AG). Ein Auto erfasste am Freitagmorgen in Dintikon einen 13-jährigen Velofahrer. Der Junge stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Das beteiligte Fahrzeug fuhr weiter. Die Polizei sucht Augenzeugen.

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Autofahrerin (49) kracht nach Rechtskurve in Betonsockel

(Münsterlingen TG). Eine Autofahrerin prallte am Samstag in Münsterlingen mit ihrem Fahrzeug in einen Betonsockel. Sie wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

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Neue Optik für Feuerwehrdrohne: Markante Streifen machen Einsatzgerät besser erkennbar

(Wil SG). Eine Feuerwehrdrohne des Sicherheitsverbunds Region Wil hat eine auffällige Kennzeichnung in Orange und Rot erhalten. Die Firma Safety Signage hat das Fluggerät mit farbigen Markierungen versehen. Diese sollen die Erkennbarkeit der Drohne unterstützen – ein wichtiger Aspekt beim Einsatz unbemannter Fluggeräte.

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Dreiste Drängler auf der A1: Rund 36 Autofahrer missachten Sicherheitslinie

(Zürich ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend (16.10.2026) beim Autobahnkreuz Zürich-Nord gezielt Autofahrerinnen und Autofahrer kontrolliert, die sich trotz Sicherheitslinie in eine stehende oder stockende Kolonne drängten. Rund drei Dutzend Fahrzeuge wurden angehalten und die fehlbaren Lenkerinnen und Lenker gebüsst.

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Betrunken auf der A1: Sri Lankerin (20) fällt Polizei durch unsichere Fahrweise auf – 1 mg/l

(Matzingen TG). Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagmorgen eine Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen, die auf der Autobahn A1 bei Matzingen alkoholisiert unterwegs war. Bei der 20-jährigen Sri Lankerin ergab ein Atemlufttest einen Wert von rund 1 mg/l. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld ordnete eine Blutprobe an.

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Nach Eishockeyspiel droht Fan-Krawall: Polizei trennt rivalisierende Gruppen mit Gummischrot

(Biel BE). Am Freitagabend kam es nach dem Eishockeyspiel zwischen Fans des EHC Biel/Bienne und des HC Aioje zu verbalen Provokationen. Es musste interveniert werden, um eine weitergehende Eskalation zu verhindern. Dabei wurden Mittel eingesetzt. Verletzt wurde niemand.

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Über 60 Kilo Drogen: Serbe (48) und Schweizer (33) gefasst – 40'000 € aus Fluchtauto geworfen

(Dällikon ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (15.10.2026) in Dällikon zwei Männer verhaftet und über 60 Kilogramm Drogen sowie hohe Bargeldbeträge sichergestellt. Bei einem Fluchtversuch warf einer der Tatverdächtigen über 40'000 Euro sowie ein Mobiltelefon aus seinem Fahrzeug. Umfangreiche Hausdurchsuchungen führten anschliessend zur Entdeckung grosser Mengen verschiedener Betäubungsmittel.

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Autofahrer (48) durchbricht Wildschutzzaun und kracht in Baum – schwer verletzt ins Spital

(Niederwil SG). In der Nacht von Freitag auf Samstag (17.10.2026) ist ein 48-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 verunfallt. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 7’000 Franken.

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E-Auto in Vollbrand: Feuerwehr löscht Flammen und bringt Wrack in speziellen Brandcontainer

(Berneck SG). Am Freitagnachmittag (16.10.2026) hat auf dem Parkplatz eines Industriegebäudes ein Auto gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird abgeklärt.

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Fahrverbot ignoriert: Sattelschlepper bleibt am Abhang stecken – Strasse stundenlang gesperrt

(Oberdorf SO). Auf der Weissensteinstrasse in Oberdorf ist am Freitagnachmittag, 16. Oktober 2026, ein Sattelmotorfahrzeug steckengeblieben und musste geborgen werden. Die Strasse musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.

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Horror-Crash mit drei Autos: Zwei Kinder bei schwerer Kollision verletzt

(Dottikon AG). Eine 22-jährige Automobilistin verlor am Freitagabend in Dottikon die Kontrolle über ihren VW Tiguan und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es zu zwei Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen, woraufhin sich der VW Tiguan überschlug und auf dem Dach landete. Fünf Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden.

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Zwei junge Franzosen (17, 18) flüchten vor Polizei – Diensthund spürt Verdächtigen auf

(Ibach SZ). Am Samstag, 17. Oktober 2026, kurz nach Mitternacht, hat die Kantonspolizei Schwyz in Ibach zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen. Dank der Meldung eines aufmerksamen Bürgers, der rasch eingeleiteten Fahndung und der Unterstützung der Luzerner Polizei konnten beide Männer angehalten werden.

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Quadfahrer (71) kracht in Heck eines Autos – mittelschwer verletzt ins Spital gebracht

(Müllheim TG). Bei der Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Quad wurde am Freitagnachmittag in Müllheim der Quadfahrer mittelschwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.

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Junger Autofahrer (20) kracht nachts frontal in Baum – zwei Mitfahrerinnen (18, 19) verletzt

(Wermatswil ZH). Bei einem Selbstunfall sind in der Nacht auf Samstag (17.10.2026) in Wermatswil (Gemeinde Uster) drei Fahrzeuginsassen verletzt worden. Ein 20-jähriger Autofahrer prallte auf der Freudwilerstrasse gegen einen Baum. Auch seine beiden 18- und 19-jährigen Mitfahrerinnen wurden verletzt. Alle drei mussten ins Spital gebracht werden.

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Wetter am Samstag, 17.10.2026: Regen zieht auf, die Schneefallgrenze sinkt

Das für den Alpenraum wetterbestimmende Hoch verschiebt am Freitag sein Zentrum nach Osteuropa und schwächt sich ab. Im Flachland der Alpennordseite liegt eine feuchte und nebelanfällige Luftmasse. Am Samstag nähert sich von Frankreich her eine Kaltfront der Schweiz und bleibt in der Folge über dem Alpenraum liegen. Während der Wind in der Höhe auf Südwest bis Süd dreht und feuchte und mildere Luft zur Schweiz führt, gelangt in den unteren Luftschichten aus Norden kühlere Luft zur Alpennordseite. Es stellt sich damit bis Sonntag eine Gegenstromlage ein.

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Radar Schweiz heute: Uffikon neu in der Übersicht vom 16. Oktober 2026

(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen. Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.

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Waldbrandbekämpfung hautnah erleben: Feuerwehr lädt zur Endprobe mit Apéro ein

(Oeschgen AG). Am Samstag, 17. Oktober 2026 findet die Endprobe der Stützpunktfeuerwehr Frick statt. Dazu sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Frick, Gipf-Oberfrick und Oeschgen herzlich eingeladen. Die Endprobe beginnt um 14’30 Uhr im Bereich Hinterdorfstrasse / Pumpwerk Neumatt in Oeschgen.

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Autobahnanschluss betroffen: Verkehr fast vier Wochen nur einspurig – Staugefahr möglich

(Bönigen BE). Beim Autobahnanschluss Bönigen wird auf der Zubringerachse der Oberlandstrasse eine Querungshilfe für den Fussverkehr erstellt. Damit wird die Sicherheit weiter erhöht. Der Verkehr wird dafür von Mitte Oktober bis Mitte November auf kurzer Strecke einspurig geführt.

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Schwarzarbeit und Steuertricks im Visier: 22 Betriebe geprüft, drei Personen angezeigt

(Opfikon ZH). Im Rahmen einer Kontrolle zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwoch (14.10.2026) eine Gewerbeliegenschaft in Opfikon kontrolliert und diverse Widerhandlungen festgestellt. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte 22 Betriebe sowie verschiedene Mitarbeiter. Dabei stiessen sie unter anderem auf mangelhafte Buchführungen, mögliche Verstösse gegen das Sozialversicherungs- und Mehrwertsteuerrecht sowie eine nicht bewilligte Wohnnutzung von Geschäftsräumen.

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Dreiste Schmuckfalle auf Parkplatz: Frauen entreissen Rentner die Uhr – Flucht mit Audi

(Oensingen SO). An der Kirchgasse in Oensingen ist am Donnerstagmittag, 15. Oktober 2026, ein Mann von zwei unbekannten Frauen bedrängt und bestohlen worden. Er wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen und mahnt zur Vorsicht vor Trickdiebstählen.

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Getunte E-Trottis und Kinder ohne Ausweis: Polizei warnt Eltern vor Folgen und Anzeigen

(Zug ZG). Die Zuger Polizei warnt Eltern vor illegalen und manipulierten E-Trottis, nachdem es im Kanton Zug in letzter Zeit zu mehreren Vorfällen mit Jugendlichen gekommen ist. Im Fokus stehen getunte Fahrzeuge, Fahrten ohne die erforderliche Fahrberechtigung und die verbotene Mitnahme einer zweiten Person. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass auch Eltern rechtliche und finanzielle Konsequenzen drohen können.

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Heftiger Aufprall auf Parkplatz: Mutter (82) und Tochter (57) verletzt – Rega im Einsatz

(Pontresina GR). Am Freitagmittag ist eine Automobilistin bei einem Parkplatz an der Via Maistra in Pontresina mit einer Mauer kollidiert. Dabei verletzten sich beide Fahrzeuginsassinnen.

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Nach heftigem Crash flüchtet Autofahrer zu Fuss – Mann (76) und Frau (56) verletzt im Spital

(Herdern TG). Nach einer Kollision zwischen zwei Autos verliess am Donnerstagabend in Herdern ein Autofahrer die Unfallstelle. Zwei Personen wurden verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

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Seitlich-frontaler Crash vor Bahnübergang: Zwei Autofahrerinnen verletzt

(Wolhusen LU). Gestern Nachmittag hat sich auf der Menznauerstrasse in Wolhusen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Strasse musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

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Nach Angriffen auf Rinder: Wildhüter töten 35-Kilo-Wolf in der Region La Sagne

(La Sagne NE). Nach mehreren Angriffen des Wolfsrudels von La Brévine haben Wildhüter am 8. Oktober 2026 in der Region La Sagne einen männlichen Wolf abgeschossen. Der Abschuss erfolgte im Rahmen der Bewilligungen des Bundes und des Kantons. Nach einem weiteren Angriff durch das Rudel von Jougne-Suchet wurde zudem eine Abschussbewilligung für einen zweiten Wolf erteilt.

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Hoch hinaus mit der Feuerwehr: Drei Gewinner erleben Fahrt in imposanter Autodrehleiter

(Zürich ZH). Drei Gewinner des Jubiläumswettbewerbs von Schutz & Rettung Zürich haben ihre Preise eingelöst und dabei besondere Einblicke in die Arbeit der Rettungskräfte erhalten. Auf dem Programm standen eine Fahrt mit der Autodrehleiter (ADL) und ein Erlebnis im Blaulicht-Fahrsimulator an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB).

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BMW-Lenker (28) kracht in Pannenlastwagen – Auto wird weggeschleudert, Ausweis weg

(Aargau AG). Am Donnerstagnachmittag kollidierte ein Autofahrer auf der N1R mit einem stehenden Pannenlastwagen. Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto stark beschädigt. Der 28-jährige Fahrer verletzte sich dabei mittelschwer. Ihm wurde der Führerausweis entzogen.

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Zollausbildung hautnah: Aspiranten begleiten Strassenkontrollen und sammeln Erfahrung

(Jussy GE). Auszubildende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben bei Jussy an Strassenkontrollen teilgenommen und dabei wichtige Praxiserfahrungen gesammelt. Die Ausbildung beim Schweizer Zoll findet nicht nur auf dem Campus in Liestal statt. Auch praktische Einsätze gehören dazu, damit die angehenden Fachkräfte ihr Wissen im Berufsalltag anwenden können.

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Schmuckdiebstahl beim Dating-Treffen: Vier Rumänen (24 - 31) festgenommen

(Dietikon ZH). Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (15.10.2026) in Subingen SO mehrere Personen festgenommen, die dringend verdächtigt werden, Diebstähle begangen zu haben. Zudem stellte sie Deliktsgut im Wert von mehreren zehntausend Franken sicher.

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Drohnen statt Radar: Polizei überwacht Tempo und Fahrverhalten aus der Luft

(Kanton St.Gallen SG). Die Kantonspolizei St.Gallen setzt seit diesem Jahr bei Verkehrskontrollen gezielt Drohnen ein. Im Fokus stehen Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliches Fahrverhalten. Das Fazit fällt positiv aus. Bei insgesamt sechs Einsätzen am Stoss und an der Hulftegg wurden verschiedene Verstösse festgestellt.

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Über 314 Kilo Drogen sichergestellt: Drei Netzwerke zerschlagen

(Genf GE). Zwischen dem 1. Juli und Mitte September 2026 hat die Kantonspolizei Genf insgesamt mehr als 314 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt. Mehrere dieser Sicherstellungen erfolgten im Rahmen von Ermittlungen, die zur Zerschlagung von drei Drogenhandelsnetzwerken und zur Festnahme mehrerer beteiligter Personen führten.

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Vermisstes Schaf taucht wieder auf – und bringt ein gesundes Lamm mit: Happy End im Wald

(St.Gallen SG). Ein Bauer meldete am Dienstag ein Schaf als vermisst. Die Stadtpolizei veröffentlichte daraufhin einen Zeugenaufruf. Am Donnerstagabend (15.10.2026) wurde das Tier wohlauf aufgefunden.

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Kontrolle am Alpenpass: Polizia di Stato und Schweizer Kantonspolizei im Einsatz

(Splügenpass GR). Die Kantonspolizei Graubünden hat gemeinsam mit der italienischen Polizia di Stato eine Verkehrskontrolle am Splügenpass durchgeführt. Unter dem Motto „Verkehrssicherheit kennt keine Landesgrenzen“ kontrollierten die Polizeikräfte den Verkehr auf der grenzüberschreitenden Passverbindung zwischen der Schweiz und Italien.

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Autolicht defekt? Kapo prüft behobene Mängel jetzt per Video statt auf dem Posten

(Zürich ZH). Wer von der Kantonspolizei Zürich einen Beanstandungsrapport wegen eines Fahrzeugmangels erhalten hat, kann die Behebung des Mangels bequem per Videoanruf vorzeigen. Ein erneuter Besuch auf dem Polizeiposten ist dafür nicht nötig. Der Termin lässt sich über den Online-Polizeiposten buchen.

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Töfffahrer (74) überholt zwei Autos – heftige Kollision mit abbiegendem Wagen

(Bachs ZH). Bei einem Verkehrsunfall erlitt am Donnerstagnachmittag (15.10.2026) in Bachs ein Motorradfahrer schwere Verletzungen. Der 74-Jährige kollidierte beim Überholen zweier Autos mit dem vordersten Fahrzeug, dessen 28-jährige Lenkerin nach links abbiegen wollte.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.