Ein Autofahrer ist mit seinem Fahrzeug rückwärts in den Eingangsbereich eines Gebäudes und anschliessend vorwärts in eine Mauer gefahren.
Der Lenker wurde erheblich verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Beim Brand eines Schopfes ist am Dienstagmorgen (16.7.2024) in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) ein hoher Sachschaden entstanden.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Dienstag, 16. Juli 2024, ereignete sich in Riehen ein Verkehrsunfall zwischen einem E- Bike-Fahrer und einer Fussgängerin.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt sucht Zeugen.
„Wir sind immer für Euch da“. Diesen Slogan hatte sich wohl auch dieses „Büsi“ zu Herzen genommen und hat am Schalter des Polizeihauptpostens in Sissach lauthals vorgesprochen.
Vermutlich wollte es sich über Ihren Nachbarn beschweren, war jedoch enttäuscht, dass wir sie nicht ganz verstanden haben.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt auf der A25 zwischen den Anschlüssen Sonderau und Appenzell vom 23. Juli bis 24. Juli 2024 Belagsinstandsetzungen durch.
Die Arbeiten erfordern eine zweitägige Sperrung.
Bei Rückbauarbeiten ist einem Arbeiter eine Scheibe auf den Arm gefallen. Er erlitt eine tiefe Schnittwunde und musste ins Spital eingeliefert werden.
Der Unfall ereignete sich am Montagnachmittag (15. Juli 2024), kurz nach 14:30 Uhr, auf einer Baustelle am Zählerweg in der Stadt Zug.
Die SBB baut die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus.
Ab dem 22. Juli 2024 werden die Fahrplaneinschränkungen zwischen Sargans und Buchs SG tagsüber aufgehoben – mit Ausnahme von zwei Wochenendsperren.
Am Montagnachmittag, 15. Juli 2024, kurz nach 15.00 Uhr, kam es auf der Autostrasse A18 in Aesch BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Eine Person wurde tödlich verletzt.
Ein alkoholisierter Fahrer (0.79 mg/l) verlor am Montagabend (15. Juli 2024, ca. 21:45 Uhr) auf der Götzentalstrasse vor Adligenswil die Kontrolle über sein Auto.
Er kam damit von der Strasse ab und durchbrach mit dem Fahrzeug einen Zaun.
Am Montagabend (15. Juli 2024, kurz vor 22:00 Uhr) verlor ein Fahrer auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden die Kontrolle über sein Auto und prallte damit mehrmals gegen die Leitplanke.
Der Autofahrer wurde vom Rettungsdienst 144 mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri werden noch die letzten Arbeiten ausgeführt.
Dazu gehören integrale Gesamttests der Betriebs- und Sicherheitsanlagen sowie die Entnahme von Belagsbohrkernen. Dafür kommt es nächste Woche zu diversen Sperrungen.
Von Montag, 22. Juli 2024, 5 Uhr, bis Mittwoch, 31. Juli 2024, 24 Uhr, ist die Hardturmrampe im Abschnitt Rosengarten- bis Hardturmstrasse durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Rosengartenstrasse, Hardbrücke, Hohlstrasse, Duttweilerbrücke und Pfingstweidstrasse.
In der Zeit zwischen Freitag um 14:30 Uhr und Montag (15.07.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Bergwerkstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Container.
In der Zeit zwischen Freitag um 15:30 Uhr und Montag (15.07.2024), um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer an der Demutstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Container.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 11:20 Uhr ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Rollerfahrerin gekommen.
Die 56-jährige Rollerfahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 18'500 Franken.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 15:30 Uhr, meldete eine Auskunftsperson der Kantonale Notrufzentrale mehrere tote Fische im Rotenbach.
Eine Fachperson des Amts für Umwelt des Kantons St.Gallen hat Wasserproben genommen, welche ausgewertet werden.
Am 15. Juli 2024 wurden am Orte genannt "Haslerrippe" zwischen dem Aletschhorn und dem Dreieckhorn die leblosen Körper von zwei Bergsteigern entdeckt.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Montag, 15. Juli 2024, kam es in Reutlingen zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Personenwagen.
Der Lenker des Personenwagens verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Für Montagabend und die Nacht auf Dienstag sind mit einer Kaltfront heftige Gewitter und damit verbunden auch teils wieder kräftiger Regen angesagt.
Allgemein scheint die erste Hälfte des Sommers 2024 von häufigem Regen geprägt zu sein.
Natürlich ist unsere Patrouille nach dieser Meldung an den Ort des Geschehens gefahren und hat sich um den gepanzerten Vierbeiner gekümmert.
Die Schildkröte war dabei, den Weg auf die Autobahn in Angriff zu nehmen.
Reserviere dir das Datum! Am Sonntag, 1. September 2024, öffnet die Kantonspolizei St.Gallen ihre Türen für den Tag der offenen Tür auf dem Polizeistützpunkt in Oberbüren.
Dich erwarten spektakuläre Liveshows und spannende Einblicke in alle Bereiche der Kantonspolizei St.Gallen.
Unsere Höhenretter trainierten Anfang Juni während Wartungsarbeiten am Kernkraftwerk Gösgen.
Die Höhenretter sind Berufsfeuerwehrleute, die darauf spezialisiert sind, Rettungen und Arbeitsaufträge in grossen Höhen, Tiefen, in engen Räumen sowie an exponierten Objekten auszuführen.
Wie die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und der Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzdienst (EZV) mitteilen, wurde am 13.07.2024 ein 39-jähriger albanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Albanien festgenommen.
Der Mann war in einem Auto mit deutschen Kontrollschildern bei der Einreise in die Schweiz unterwegs und wurde am Autobahnkreuz Chiasso Brogeda von Mitarbeitern der UDSC angehalten.
Der Täter des Raubüberfalls auf ein Juweliergeschäft in Lutry am 12. Juni 2024 [Polizei.news berichtete] wurde in Frankreich festgenommen. Inspektoren der Sicherheitspolizei begaben sich vor Ort und nahmen an verschiedenen Ermittlungshandlungen teil.
Der Verdächtige räumte die Tat ein. Er wurde in Haft genommen. Sein Komplize wurde in Lausanne festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 09.07.2024 ein 36-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Leventina verhaftet wurde.
Der Mann wurde in Quinto bei einer Verkehrskontrolle angehalten.
Am Montagmittag, 15.07.2024, ist ein Elektrofahrradfahrer seitlich mit einem überholenden Postauto kollidiert und hat sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zugezogen.
Eine 60-jährige Postautolenkerin fuhr gegen 12:15 Uhr mit ihrem Postauto auf der Kernserstrasse in Richtung Stans.
Am Montagvormittag, 15.07.2024, meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden ein Sattelmotorfahrzeug, welches sehr auffällig unterwegs ist.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Nidwalden konnte gegen 10:30 Uhr auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd das beschriebene Sattelmotorfahrzeug feststellen und bei der Ausfahrt Buochs einer Kontrolle unterziehen.
Vermisst wird seit Sonntag, 14. Juli 2024, in Aesch BL: Yildiz Hasan, 15.11.1973, 170 cm gross, schlanke Statur, Glatze mit leichtem, braunem und kurzgeschnittenem Haarkranz.
Der Vermisste trägt eine lange Hose, ein T-Shirt und einen Hoodie (Farben/Marken nicht bekannt) sowie ein schwarzes Baseball-Cap.
Zwischenbilanz der Operationen zur Bekämpfung der Unaufmerksamkeit am Steuer
Seit Anfang des Jahres führt die Waadtländer Polizei verstärkt Verkehrskontrollen gegen Unaufmerksamkeit oder Nebenbeschäftigung am Steuer durch, die seit Jahren die Hauptursache für Unfälle sind. Bei diesen Einsätzen wurden 298 Verzeigungen ausgesprochen und 355 Ordnungsbussen ausgestellt. Die Waadtländer Polizei wird ihre Bemühungen im Kampf gegen die Unaufmerksamkeit am Steuer fortsetzen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz nach 04:30 Uhr ein Verkehrsunfall in der Region Carasso.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion ging bei der Alarmzentrale (CECAL) um 04:25 Uhr die Meldung eines Fahrzeugs ein, das auf der Autobahn A2 in Richtung Süden bei Lodrino auf der falschen Seite fuhr.
Einbrecher machen aber keine Ferien sondern nutzen die günstige Gelegenheit.
Täuschen Sie Ihre Anwesenheit vor und informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Ferienabwesenheiten.
Die Kantonspolizei Solothurn passt bei allen Polizeiposten im Kanton die Öffnungszeiten der Publikumsschalter an.
Diese wurden über Jahrzehnte nicht verändert und werden nach einer Erhebung der Kundenfrequenzen nun reduziert. Mit der Massnahme kann die Polizei angesichts der hohen Arbeitsbelastungen die Effizienz steigern und gleichzeitig flexibler vor Ort auf Situationen reagieren. Das dichte Netz an Polizeiposten bleibt unverändert bestehen. Die Anpassungen gelten ab August und werden nächstes Jahr überprüft.
Am Sonntagvormittag (30. Juni 2024, kurz nach 11:00 Uhr) sprang ein Mann in die Reuss und wurde seither vermisst.
Er wurde am Montag (8. Juli 2024) im Kanton Aargau tot aus der Reuss geborgen.
Am späten Sonntagnachmittag ist ein Motorradfahrer am Grimselpass in Guttannen mit einem Auto kollidiert.
Trotz sofortigen Rettungsmassnahmen erlag der Motorradfahrer noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagabend, 13. Juli 2024, beobachtete eine Patrouille der Stadtpolizei Zürich einen BMW, der mit aufheulendem Motor und durchdrehenden Reifen durch das Stadthausquai fuhr.
Er wurde kontrolliert und weggewiesen. Etwa eine Stunde später fiel derselbe BMW einer anderen Patrouille auf, da er erneut den Motor hochdrehen liess. Er wurde anschliessend kontrolliert, festgenommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Am Samstagnachmittag, kurz nach 13:30 Uhr, kam es im Tunnel Sachseln zu einem Selbstunfall eines 42-jährigen Autolenkers.
Dieser war mit seinem Personenwagen von Luzern her in Richtung Brünig unterwegs. Kurz nach der Einfahrt Portal Nord prallte er mit der rechten Fahrzeugseite gegen das Bankett. Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
In der Nacht auf den 15. Juli wurde in der Region Boltigen im Simmental ein Wolf erlegt.
Der Kanton Bern hatte in dieser Region am 10. Juli den Abschuss eines schadenstiftenden Wolfes verfügt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt weist erneut auf die Gefahren des Schwimmens im Rhein hin.
Allein am gestrigen Sonntag mussten zwei Schwimmer aus dem Rhein gerettet werden, was zeigt, dass bei hohem Wasserstand besondere Vorsicht geboten ist.
Die Staatsanwaltschaft Luzern hat umfangreiche Untersuchung gegen drei nordafrikanische Männer wegen gewerbs- und bandenmässigen Einbruch- und Einschleichdiebstählen und weiteren Delikten abgeschlossen.
Den mutmasslichen Tätern werden alleine im Kanton Luzern rund 170 Delikte vorgeworfen.
In der Zeit zwischen Samstag, 6. Juli 2024 und Sonntag, 14. Juli 2024, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserroden vermehrt Geschwindigkeitsmessungen durch.
Es wurden zahlreiche Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 07:35 Uhr, ist es an der Riedenerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Auf der Bielstrasse zwischen Bühl und Hermrigen wird der Belag ersetzt.
Während der Vorarbeiten, die bis am 26. Juli 2024 dauern, ist der Abschnitt in alle Richtungen unter erschwerten Bedingungen befahrbar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.