Die Laufbahn eines Polizisten beginnt mit einer anspruchsvollen Ausbildung in der Aspirantenschule, gefolgt von der Erlangung eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses.
Dies ist der Beginn einer bereichernden und erfüllenden Karriere bei den Ordnungskräften.
In der täglichen Hektik unserer Gesellschaft spielen die Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Kantonspolizei eine wesentliche Rolle.
Eine Rolle, die oft unterschätzt wird, aber von entscheidender Bedeutung ist. Diese unsichtbaren Helden, die bei Notrufen an vorderster Front stehen, sind das entscheidende Bindeglied zwischen der Bevölkerung in Not und den Einsatzkräften vor Ort. Ihre Arbeit erfordert nicht nur hohe technische Kompetenzen sondern auch Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Krisensituationen ruhig und effizient zu bewältigen.
Mit grosser Begeisterung dürfen wir Ihnen in Bildern den Fortschritt der Bauarbeiten des künftigen Indoor-Schiessstandes zeigen.
Dieser ist das Ergebnis einer ambitionierten Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei Wallis und der Schweizer Armee.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Belp in ein Einfamilienhaus eingebrochen und dabei ein Auto entwendet worden.
Im Zuge einer umfangreichen Nachsuche konnten zwei jugendliche Tatverdächtige in Wichtrach angehalten und das gestohlene Auto in Gelterfingen aufgefunden werden. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Vom 8. bis 11. Juli 2024 werden verschiedene Deckbelagsarbeiten der Weissbadstrasse und der Gaiserstrasse im Bereich der Metzibrücke ausgeführt.
Während dieser Zeit werden die betroffenen Strassen gesperrt und das Postauto über Steinegg umgeleitet.
In den vergangenen Monaten hat die Kantonspolizei Uri die Schalteröffnungszeiten überprüft.
Aufgrund dieser Überprüfung wird der Polizeiposten in Altdorf inskünftig am Mittwoch geschlossen bleiben.
Am Sonntag, 30.06.2024, ca. 05:45 Uhr, fuhr ein 28-jährier Lenker mit seinem Personenwagen auf der Richisauerstrasse, Bereich Dachsenstein, in Fahrtrichtung Richisau.
Mutmasslich querten vor dem Auto 2 oder 3 Rehe die Fahrbahn.
Die Kantonspolizei Zürich erweitert ab 1. Juli 2024 ihr Dienstleistungsangebot mit einem neuen Online-Polizeiposten.
Das Angebot soll den veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommen. Das Pilotprojekt ist vorerst auf ein Jahr angelegt.
Beim Bahnhof Rotkreuz ist ein Mann von einem Stromschlag getroffen worden.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert.
Ein Autofahrer fuhr am Samstag (29. Juni 2024, kurz nach 14:30 Uhr) auf der Sempacherstrasse von Römerswil in Richtung Hochdorf.
Aus noch ungeklärten Gründen kam das Auto dabei ins Schleudern, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer Steinmauer.
Ein Motorradfahrer fuhr am Sonntag (30 Juni 2024, ca. 14:30 Uhr) auf der Ermenseestrasse in Richtung Ermensee.
In einer Linkskurve im Bereich Zälgli kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Sonntagvormittag (30. Juni 2024, kurz nach 11:00 Uhr) wollte eine Patrouille der Luzerner Polizei in der Stadt Luzern einen verdächtigen Mann kontrollieren, welcher sich auffällig verhielt, nachdem er die Polizei bemerkt hatte.
Die Polizisten hatten den Verdacht auf ein Betäubungsmitteldelikt.
Auf der Luzernerstrasse zwischen Baldegg und Gelfingen hat sich am Sonntagnachmittag eine seitlich frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Fünf Personen, darunter zwei Kinder, wurden beim Unfall verletzt. Die Luzernerstrasse sowie die Zugstrecke Hochdorf – Lenzburg waren rund vier Stunden gesperrt, bzw. unterbrochen.
In der Zeit zwischen Samstag um 17 Uhr und Montag (01.07.2024), um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine sich im Umbau befindliche Liegenschaft an der Grossackerstrasse eingebrochen.
Sie gelangte über das Baustellengerüst auf einen Balkon.
In der Zeit zwischen Sonntagabend um 20 Uhr und Montag (01.07.2024), um 7:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt über ein Fenster in das Restaurant.
Das Amt für Justizvollzug macht sich fit für die kommenden Jahre.
Nach zahlreichen Neuerungen, einem grossen Zuwachs an Mitarbeitenden und der anstehenden Pension von Schlüsselpersonen sollen die Strukturen, Prozesse im Amt sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden überprüft und wo nötig angepasst werden. Zusammen mit dem Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit geht das Amt diesen Schritt mit externer Unterstützung an.
Auf der Kantonsstrasse zwischen Küssnacht und Greppen ist es am Sonntag zu einer seitlich frontalen Kollision gekommen.
Dabei waren drei Autos beteiligt. Eine Person musste durch die Feuerwehr aus dem Unfallfahrzeug befreit werden. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, eine davon erheblich. Wegen des Unfalls war die Kantonsstrasse rund vier Stunden gesperrt.
Bei einem Brand der Küche in einem Mehrfamilienhaus in Neukirch entstand am Sonntag Sachschaden. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus am Schläfliplatz brenne.
In Oensingen im Bereich des Bahnhofs ist am frühen Sonntagmorgen, 30. Juni 2024, ein Mann von zwei Unbekannten tätlich angegangen und beraubt worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Montag, 8. Juli 2024, beginnt das kantonale Tiefbauamt in St.Gallen an der Rosenbergstrasse im Abschnitt Einlenker Winkelriedstrasse bis zur Personenunterführung Ost mit den Strassenbauarbeiten.
Das Amt gestaltet den Strassenraum mit einem Mehrzweckstreifen in der Fahrbahnmitte neu und markiert auf der gesamten Länge des Abschnitts beidseitige Radstreifen.
Am frühen Freitagmorgen (29.06.2024) hat eine unbekannte Täterschaft versucht in die Badeanstalt in Neuhausen am Rheinfall einzubrechen.
Die Täterschaft verursachte dabei einen Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem versuchten Einbruchdiebstahl.
Ab Montag, 18. Juli 2024, startet das Strassenkreisinspektorat Buchs die Belagssanierung auf der Staatsstrasse zwischen Bad Ragaz und Mastrils.
Die Arbeiten auf dem Abschnitt beinhalten eine Erneuerung der Beläge. Während der Bauphase regelt ein Lichtsignal den Verkehr.
Am Montag, 8. Juli 2024, startet das Strassenkreisinspektorat Buchs auf der Hauptstrasse in Wartau mit den Bauarbeiten.
Im Abschnitt zwischen Weite und Trübbach wird der Deckbelag erneuert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober 2024.
Die Belagssanierung im Bereich des Anschluss Chur Süd auf der Hauptachse der A13 sowie die Instandsetzung der Unterführung Sommerau sind in vollem Gange.
Demnächst werden die nächsten Umstellungen der Verkehrsführung ausgeführt.
In der Zeit zwischen Samstagabend um 18:30 Uhr und Sonntag (30.06.2024), um kurz nach 10:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Imbisstand am Marktweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in den Imbissstand.
Am Sonntag (30.06.2024), um 19:30 Uhr, ist es auf der Hoffeldstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 18-jähriger Autofahrer war ohne gültigen Führerausweis unterwegs. Es entstand Sachschaden von rund 17'000 Franken.
Auf der Saalhofstrasse in Erlinsbach verunfallte am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer. Aus noch unbekannten Gründen kam er von der Strasse ab.
Der Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Nach einem Selbstunfall mit einem Sportwagen sind am Samstagabend (29.06.2024) in Volketswil zwei junge Männer verhaftet worden.
Es wurde niemand verletzt.
Vom Freitag, 5. Juli bis Sonntag, 7. Juli 2024 findet der Engadin Radmarathon mit Start und Ziel in Zernez statt.
Wegen dieser Radsportveranstaltung muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Helft mit, Unfälle zu verhindern und konzentriert euch auf die Strasse.
Wir unterstützen die Kampagne unserer Zürcher Kollegen Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH.
Am Samstag, den 29. Juni 2024, zog ein Tiefdruckgebiet von Frankreich in Richtung Süddeutschland und führte von Süden feuchte und instabile Luft zum Alpenraum.
Dies sorgte besonders auf der Alpensüdseite für kräftige Gewitter, welche in der Region vom Simplonpass bis zum Maggiatal hohe Niederschlagsmengen verursachten. Die Alpennordseite war mit Föhn zwar entlastet, jedoch konnten sich in der Westschweiz ebenfalls Gewitter entwickeln.
Die Gewitter an diesem Wochenende führten zusammen mit der Schneeschmelze und den wassergesättigten Böden zu einem starken und schnellen Anstieg der Abflüsse in den Seitenflüssen des Rottens.
Es kam zu Überschwemmungen und Murgängen sowie zu zahlreichen Strassensperrungen im gesamten Kantonsgebiet. Eine Person kam ums Leben und eine weitere wird vermisst.
Der Turnverein Kantonspolizei Thurgau hat gestern beim Thurgauer Kantonalturnfest in Arbon Teamgeist und sportlichen Ehrgeiz bewiesen.
Unsere Polizisten traten unter anderem im Kugelstossen, Schleuderball und Steinheben an und zeigten ihr Können.
Ein unbekannter Bootsführer gefährdete mit seinen Fahrmanövern am Samstag auf dem Seerhein zwischen Gottlieben und dem Konstanzer Trichter mehrere Personen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstagabend in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 21 Uhr an der Erchingerstrasse einen Autofahrer.
Ein Mann wurde am Samstagabend in Wängi festgenommen, nachdem er gegenüber Polizisten handgreiflich wurde und sie mit dem Tod bedrohte.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen kippte der Anhänger eines Geländewagens auf der Autobahn zwischen Vaulruz und Bulle um.
Die Autobahn A12 war für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt. Es gab keine Verletzten.
Bei einem Kreuzungsmanöver auf einem Feldweg oberhalb Conters i.P. stürzte ein Personenwagen eine steile Böschung hinunter.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Ein Mann ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Schützenmatte in Bern mit einem scharfen Gegenstand verletzt worden und musste ins Spital gebracht werden.
Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind in Biel zwei Männer von mehreren Unbekannten angegriffen und ausgeraubt worden, wobei eines der Opfer verletzt wurde.
Die mutmasslichen Täter flüchteten in der Folge mit einem Auto in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Die Winterthurer Blaulichtorganisationen ziehen nach dem 51.Albanifest vom 28. Juni bis 30. Juni 2024 eine positive Bilanz.
Beiüber 100'000 Besucher/innen kann im Grossen und Ganzen von einemfriedlichen Fest gesprochen werden. Die Einsatzkräfte waren währendden drei Tagen häufig im Einsatz, in der zweiten Nacht besonders oft wegen Schlägereien.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.