Ein Mann ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf der Schützenmatte in Bern mit einem scharfen Gegenstand verletzt worden und musste ins Spital gebracht werden.
Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind in Biel zwei Männer von mehreren Unbekannten angegriffen und ausgeraubt worden, wobei eines der Opfer verletzt wurde.
Die mutmasslichen Täter flüchteten in der Folge mit einem Auto in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Die Winterthurer Blaulichtorganisationen ziehen nach dem 51.Albanifest vom 28. Juni bis 30. Juni 2024 eine positive Bilanz.
Beiüber 100'000 Besucher/innen kann im Grossen und Ganzen von einemfriedlichen Fest gesprochen werden. Die Einsatzkräfte waren währendden drei Tagen häufig im Einsatz, in der zweiten Nacht besonders oft wegen Schlägereien.
Um Sonntag-Mitternacht ist ein Personenwagenlenker auf der Fahrt von Laax nach Ilanz am Steuer eingeschlafen und verunfallt.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag, 29. Juni 2024, hat sich auf dem Pilatus, im Bereich Gsäss ein tödlicher Bergunfall ereignet.
Ein 56-jähriger Berggänger ist im steilen Gelände abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Über das vergangene Wochenende (28. – 30.06.2024) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Bei fünf Verkehrsunfällen verletzten sich zwei Lenker.
Bei Verkehrskontrollen wurden acht Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt. Bei zwei Fahrzeuglenker wurde der Führerausweis direkt abgenommen.
Am Samstag (29.06.2024), kurz vor 14:30 Uhr, ist oberhalb der Toggenburgerstrasse, Höhe Schweistel, eine zuvor gepresste und im Wiesland deponierte Heuballe ins Rollen geraten und mit zwei fahrenden Autos kollidiert.
Ein 60-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Gestern Samstag, 29. Juni 2024, kurz vor 09:30 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit SG-Kontrollschild auf der Gotthardstrasse von Amsteg Richtung Gurtnellen.
In der Linkskurve bei der Meitschligenbrücke kam der 37-jährige Zweiradlenker zu Fall und kollidierte mit der dortigen Leitplanke.
Am Samstagabend, 29. Juni 2024, fuhr ein 69-jähriger PW-Lenker um 22 Uhr in Küssnacht mit seinem Auto durch den Tunnel Burg in Richtung Greppen.
Während der Fahrt stellte er eine starke Rauchentwicklung im Motorenraum fest.
Das Stadtfest Luzern 2024 verlief aus Sicht der Polizei friedlich. Gemäss Angaben des Veranstalters besuchten ca. 50'000 Besucherinnen und -besucher das Fest (Vorjahr: 70’000).
Die Stimmung im Festperimeter war friedlich. Insgesamt wurden 43 Personenkontrollen durchgeführt und fünf Personen wurden vorläufig festgenommen.
Ein schwarzer BMW kam am frühen Morgen von der Strasse ab und landete am Ende auf dem Dach.
Der Lenker wurde verletzt. Der hohe Alkoholwert dürfte zum Unfallgeschehen beigetragen haben.
Seit dem Samstagabend, 29. Juni 2024, kam es vor allem im Urserntal zu starken Gewittern und Regenfällen.
Der maximale Wasserabfluss in Andermatt betrug in der Nacht 340 m3/s und in Seedorf 450 m3/s.
Aufgepasst, jedes Jahr ertrinken Menschen während dem Schwimmen.
Befolgt die Bade- und Flussregeln, welche ihr in verschiedenen Sprachen auf der Webseite von SLRG findet, oder folgt den Links unten.
Beim Baseltor-Kreisel in Solothurn kam es am späten Samstagabend, 29. Juni 2024, zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, entfernte sich der Motorradlenker von der Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstag, 29.06.2024, um ca. 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Simplon-Route auf Höhe der Galerie Engi ein Murgang.
Der Streckenabschnitt zwischen Ried-Brig und Simplon-Pass bleibt bis auf Weiteres gesperrt.
Am Samstagabend ist es in Langenthal auf der Melchnaustrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beim Unfall wurden fünf Personen verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gefahren. Ein Kind wurde schwer verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Der Verkehr wurde für mehrere Stunden umgeleitet. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagmittag (29.06.2024) geriet an der Frohbergstrasse ein Fahrzeug in Brand.
Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
Am Samstag (29.06.2024), kurz vor 23 Uhr, ist es auf der Georg-Rennerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 29-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Ein Motorradfahrer wurde bei einer Kollision mit einem Auto am Samstagmorgen in Dozwil leicht bis mittelschwer verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag hat sich auf Gemeindegebiet von Ilanz ein Selbstunfall eines Zweiradfahrers zugetragen.
Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es auf dem Bahnhofplatz in Bern zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen gekommen.
Ein Mann wurde verletzt und ins Spital gebracht. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang, es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag, 28. Juni 2024, circa 15.20 Uhr, hat ein Unbekannter versucht, in der Burgstrasse in Riehen einen 25-jährigen Mann zu berauben.
Er hat ihn dabei verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten zur Behandlung ins Spital.
Der Verkehr in Uster ist momentan kurz vor dem Kollaps aufgrund des 2:0 Sieges unserer Nati 🇨🇭.
Wer nicht dringend ins Zentrum muss, soll dieses doch bitte umfahren.
Am Freitagnachmittag ist am Silvrettahorn ein Alpinist beim Traversieren einer Schneeflanke abgestürzt.
Dieser zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Samstagmorgen hat sich in Rüfenacht ein Selbstunfall ereignet.
Ein Autolenker wurde dabei von einem Auto überrollt. Er wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Totalschaden ist am Freitagabend, 28. Juni 2024 bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Schachen bei Reute entstanden.
Ein 40-jähriger Lenker fuhr kurz vor 23.00 Uhr mit seinem Personenwagen von Oberegg kommend auf der Heidenerstrasse in Richtung Lüchingen.
Sachschaden ist am Freitagabend, 28. Juni 2024 bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Bühler entstanden.
Ein 45-jähriger Lenker fuhr um 19.20 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Bühler kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Teufen.
Ein Mann bedrohte am Freitagabend in Amriswil eine Gruppe Jugendlicher in seiner Nachbarschaft mit einer Waffe.
Er wurde von Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau festgenommen.
Am Freitag, 28.06.2024, ca. 22.20 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Leuggelbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorfahrrad, bei welchem eine Person verletzt wurde.
Ein 29-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Hauptstrasse von Glarus herkommend in Richtung Linthal.
In Mellingen kam es am Abend zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad mit einem Kinderanhänger.
Der Fahrradfahrer und die beiden Kinder wurden verletzt.
In einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Olten kam es am Freitag, 28. Juni 2024, zu einem Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 28. / 29. Juni 2024, kam es in Aesch BL zu einem Gewaltdelikt. Dabei wurde eine Person getötet.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte eine der Tat dringend verdächtige Person festnehmen.
Zwei alkoholisierte Autofahrer und eine alkoholisierte Autofahrerin wurden am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag an mehreren Orten im Kanton Thurgau aus dem Verkehr gezogen.
Sie mussten ihre Führerausweise abgeben.
Die Frau, die seit vergangenem Samstag im Iffigbach an der Lenk im Simmental vermisst wurde, ist am Samstagmorgen durch die Einsatzkräfte tot geborgen worden.
Am vergangenen Samstag, 22. Juni 2024, ist eine Frau auf einem Spaziergang an der Lenk im Simmental in den Iffigbach gestürzt.
Am Samstag, 29.06.2024, ca. 11.00 Uhr, kam es in Elm zu einem Arbeitsunfall, bei welchem eine Person verletzt wurde.
Ein 37-Jähriger war im Gebiet "Wald" mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug in steilem Gelände mit Heuladearbeiten beschäftigt, als das Fahrzeug seitlich kippte und sich mehrmals überschlug.
Nach dem musikalischen Auftakt durch die Korpsmusik der Kantonspolizei Zürich und den Festansprachen durch den Regierungsrat Mario Fehr, den Kommandanten der Kantonspolizei Zürich, Marius Weyermann, den Kantonsingenieur Andreas Angehrn und den Chef der Regionalabteilung Zürcher Unterland, Markus Huber, wurde das Festgelände um 10 Uhr für die Bevölkerung geöffnet.
Den Besucherinnen und Besuchern wird ein spannendes Programm mit interessanten Ausstellungen wie zum Beispiel den unterschiedlichen Einsatzfahrzeugen und verschiedenen Darbietungen wie die Diensthundevorführungen geboten.
Am Freitagabend sind bei einer Frontalkollision auf der A8 bei Därligen zwei Personen verletzt worden.
Ein Autolenker musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Ein zweiter Autolenker wurde von einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Autobahnabschnitt war für längere Zeit gesperrt. Der Unfall wird untersucht.
Auch ein paar Tage nach dem „Erlebnistag“ freuen wir uns noch immer über die zahlreichen Besuchenden, die am vergangenen Samstag im Bildungszentrum Blaulicht (BZB) vorbeigeschaut haben.
Hier nochmals ein kleiner Rückblick auf den gemeinsamen Anlass von Schutz & Rettung und der Stadtpolizei Zürich.
Schönes Wetter und hohe Temperaturen laden Personen mit einem Schiffsführerausweis ein, sich mit dem Boot auf dem Wasser zu vergnügen.
Es ist jedoch wichtig, vor dem Wasserspass entsprechende Sicherheitsmassnahmen zu ergreifen, um Unfälle zu verhindern. Darüber hinaus ist es ratsam, sich über das jeweilige Gewässer, die Wetterentwicklung sowie die geltenden Regeln und Vorschriften zu informieren.
Ein neuer Geschäftsführer, der Lawinenabgang am Alphubel, das 55-Jahre-Jubiläum, der Waldbrand von Bitsch: Die Air Zermatt blickte am Freitag an ihrer 55. Generalversammlung auf der 24-Stunden-Helikopterbasis in Gampel auf ein ereignisreiches Jahr zurück.
Die Air Zermatt AG schreibt im vergangenen Geschäftsjahr erneut gute Resultate.
In einem Garagenbetrieb ist es zu einem Brand des Pneulagers gekommen. Dabei kam es zu einer starken Rauchentwicklung.
Am Freitagabend (28. Juni 2024), kurz nach 21:30 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung, dass ein Garagenbetrieb an der Grundstrasse in Rotkreuz brenne.
Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der A13 zwischen Lostallo und Mesocco kommen sehr gut voran. Aufgrund des Baufortschritts strebt das ASTRA die Eröffnung der Baupiste am 5. Juli 2024, 12.00 Uhr, an.
Zudem konkretisiert das ASTRA bis am Montag die Lösungen für die verlässliche Abwicklung des Schwerverkehrs auf der A2 am Gotthard.
Heute Samstag, 29. Juni, findet von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände des Verkehrsstützpunkts Bülach ein Tag der offenen Tür statt.
Dieser wird von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich organisiert.
Während den vergangenen 14 Tagen haben 3405 Schüler/innen der 5. Klasse in der Stadt Zürich die Veloprüfung erfolgreich absolviert.
Herzliche Gratulation!
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.