Die Gefängnisse Gmünden, das Strassenverkehrsamt und die Verkehrspolizei sind zentrale Einheiten der kantonalen Sicherheitsorganisation.
Die aktuellen Räumlichkeiten dieser Ämter entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb soll in Gmünden, Niederteufen, in ein kantonales Strassenverkehrs- und Sicherheitszentrum investiert werden. Jetzt startet die Vernehmlassung. Sie dauert bis zum 6. September 2024.
Auf der Mittelgäustrasse in Kappel hat sich am Donnerstagnachmittag, 30. Mai 2024, eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem E-Trottinett ereignet.
Die Velolenkerin wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Freitag, 31. Mai 2024, führten mehrere Dutzend Personen in der ETH Zürich einen propalästinensischen Protest in Form einer Sitzblockade durch. Die Stadtpolizei Zürich kontrollierte und verzeigte 12 Personen.
Kurz vor 12 Uhr versammelten sich mehrere Dutzend Aktivist/innen im Gebäude der ETH an der Rämistrasse 101 in der Eingangshalle zu einer Sitzblockade.
Am frühen Freitagmorgen ist es auf der Hauptstrasse in Tinizong zu einem Selbstunfall eines Personenwagens gekommen.
Beim Lenker wurde eine Blutprobe angeordnet.
Ein Mann hat am Donnerstagabend am Bahnhof in Weinfelden einen Mann tätlich angegriffen und ausgeraubt. Das Opfer wurde nicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen brach auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Diessenhofen ein Brand aus.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unbekannt.
Am Freitagmorgen, 31. Mai 2024, kontrollierte die Stadtpolizei Winterthur einen betrunkenen Fahrzeuglenker, der ohne gültigen Führerausweis unterwegs war.
Grund für die Kontrolle war ein vorausgegangener Disput, bei welchem mutwillig die Schranke eines Parkhauses abgerissen wurde.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 31. Mai 2024 einen Bericht gutgeheissen, der die Aufgabenteilung zwischen Bundes-, Kantons- und Gemeindebehörden sowie der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung von gewalttätigem Extremismus und Terrorismus in der Schweiz erläutert.
Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat das Postulat 21.4598 von Nationalrätin Min Li Marti.
Gestern am späten Nachmittag hat die Kantonspolizei in Givisiez zwei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, einer Frau das Portemonnaie gestohlen zu haben.
Sie wurden vorläufig festgenommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Donnerstagnachmittag, 30. Mai 2024, kurz vor 17.00 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Heiligholzstrasse in Reinach BL einer Verkehrskontrolle. Er flüchtete in Richtung Reinach Dorf.
Der Lenker konnte nach einer Nacheile durch die Polizei angehalten und festgenommen werden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Eine Personenwagenlenkerin verunfallte am Donnerstag, 30. Mai 2024, um 17.05 auf der Schwyzerstrasse in Bennau.
Die 53-Jährige fuhr kurz vor dem Bahnübergang Höli in Richtung Rothenthurm. Gleichzeitig setzte ein weisser Kastenwagen in entgegenkommender Richtung zu einem Überholmanöver an, und kam dadurch auf die Gegenfahrbahn.
Am Freitagmorgen (31.05.2024), kurz nach 5:30 Uhr, ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der 41-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am frühen Freitagmorgen (31. Mai 2024, kurz nach 01:00 Uhr) geriet ein Autofahrer bei der Verzweigung Lauerzring/Roggernweg in Kriens von der Strasse und fuhr in ein Bachbett.
Der Lenker blieb beim Unfall unverletzt.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (30. Mai 2024, kurz vor 19:15 Uhr) auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern auf dem linken Fahrstreifen.
Auf der Höhe der Autobahnausfahrt Buchrain geriet das Fahrzeug auf der nassen Strasse ins Schleudern und kam auf den rechten Fahrstreifen, wo es zunächst mit einem anderen Auto kollidierte sowie anschliessend gegen die rechtsseitige Leitplanke prallte.
Aufgrund der erhöhten Terrorbedrohung während der Fussball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland und der Olympischen Sommerspiele in Frankreich verstärkt die Schweiz vorübergehend die Kontrollen an der Schweizer Grenze.
Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 31. Mai 2024 entschieden. Mit gezielten und zeitlich beschränkten verstärkten Kontrollen soll die Sicherheit in der Schweiz und in den Nachbarländern erhöht werden.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 31. Mai 2024, brach eine unbekannte Täterschaft in Filzbach in ein Hotel ein und entwendete Bargeld.
Der Einbruch erfolgte durch eine Eingangstüre zum Technikraum.
Am Donnerstagabend ereignete sich zwischen Rüstenschwil und Mühlau ein Fahrradunfall. Dabei verletzte sich der Fahrradlenker mittelschwer.
Gesucht wird nun ein Mann mit seinem dunklen Van welcher gegebenenfalls Angaben zum Vorfall machen kann.
Bei einem Unfall auf der A9 bei der Autobahneinfahrt Susten wurde die Mitteltrennung beschädigt, welche nun repariert werden muss. Es kommt zu einer Sperrung.
Bei der Autobahneinfahrt bei Susten wurde die Mitteltrennung bei einem Unfall beschädigt. Diese wird nun am kommenden Dienstag repariert.
Bei jedem Wetter, zu jeder Zeit im ganzen Kanton für euch unterwegs – so werden uns auch die Sonnenseiten dieses regnerischen Maiwetters zu Teil.
Diese tollen Bilder haben unsere Einsatzkräfte gestern eingefangen.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Donnerstagabend in Arbon zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In Erlinsbach SO konnte in der Nacht auf Donnerstag, 30. Mai 2024, ein mutmasslicher Einschleichdieb angehalten werden.
Dieser hat sich bei einem Fluchtversuch Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Der Algerier wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Gestern Donnerstag, 30. Mai 2024, führte die Kantonspolizei Uri an drei Orten im Urner Oberland Geschwindigkeitskontrollen durch.
In Intschi, Gemeinde Gurtnellen, hielten sich während der rund einstündigen Kontrollzeit die meisten Verkehrsteilnehmenden an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.
Am späten Nachmittag nickte ein Automobilist innerorts ein, geriet auf die Gegenfahrbahn und rammte einen stehenden Wagen.
Während niemand verletzt wurde, entstand beträchtlicher Schaden.
Mit der Kampagne „Kein Risiko! Kein Lärm!“ legt die Kantonspolizei Zürich und das Tiefbauamt den Fokus auf das sichere und rücksichtsvolle Motorradfahren.
Die Kampagne thematisiert zum einen die Verkehrssicherheit und zum anderen das Thema Lärm.
Am Donnerstagabend, 30. Mai 2024, ca. 17.30h, ereignete sich vor dem Querspangen-Kreisel in Netstal ein Auffahrunfall.
Eine 36-jährige Fahrzeuglenkerin bemerkte im rollenden Stauverkehr das vor ihr anhaltende Fahrzeug zu spät, weshalb es zu einer Kollision mit Sachschaden an beiden Fahrzeugen kam.
Mitte Dezember ist in Münchenbuchsee in einem Doppeleinfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen.
Es steht Fahrlässigkeit als Brandursache im Vordergrund.
Debit- und Kreditkartenbetrug findet heute meist im Netz statt.
Die Mehrheit der Kartendelikte kann verhindert werden, wenn Kartenbesitzer/innen wenige, wichtige Grundregeln befolgen.
Am Samstag, 08.06.2024, ab 10.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2024“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Weitere Schauer und einzelne Gewitter zogen heute übers Land. Sie markierten den Beginn eines Niederschlagsereignisses, welches bis am Samstag andauert und inbesondere am östlichen Alpennordhang ergiebigen Dauerregen bringt.
Nach einem Blick auf die Warnsituation vergleichen wir die aktuelle Wetterlage mit derjenigen vom 19. August 2022.
Am Montag, 3. Juni 2024 starten das Bau- und Verkehrsdepartement, BVB und IWB die Erneuerung Burgfelder- und Missionsstrasse.
Für die erste Bauetappe vom Burgfelderplatz bis zur Ensisheimerstrasse muss der Autoverkehr via Luzernerring, Im Wasenboden, Flughafenstrasse, Kannenfeldstrasse umgeleitet werden.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Kantonsrat die Umsetzungsvorlage zum Gegenvorschlag zur „Anti-Chaoten-Initiative“.
Mit der gezielten Anpassung des Polizeigesetzes wird dem Volkswillen, der in der kantonalen Abstimmung vom 3. März 2024 zum Ausdruck gekommen ist, Rechnung getragen.
Gestern besuchten uns mehrere Personen bei unserer Standaktion vor dem Einkaufszentrum Amriville in Amriswil.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei unserer nächsten Standaktion am 12. Juni beim Einkaufszentrum Karussell in Kreuzlingen.
Dieser Vierbeiner ist heute Morgen im Bereich Chollermüli / Lorzendelta ausgebüxt und hat die Gegend auf seinen eigenen vier Pfoten erkundet.
Mit viel Geduld ist es einer Patrouille unserer Sicherheitsassistenten aber doch noch gelungen, den Vierbeiner an sich zu nehmen und wenig später der Hundehalterin zurückzugeben – inkl, einem freundlichen, aber klaren Lerngespräch zum Thema Hundehaltung.
Im Rahmen des Projekts „Umfahrung Näfels“ führt das Bundesamt für Strassen ASTRA seit Herbst 2023 geologische Untersuchungen als Vorbereitung für den Bau des Niederbergtunnelsdurch.
Im Juni 2024 sind nun umfangreiche Sondierbohrungen entlang derOberseestrasse zwischen der Kehre Höreli und der Festung oberhalb Näfels vorgesehen.
Am Donnerstag, 30.05.2024, ca. 16:30 Uhr, ereignete sich an der Sandstrasse in Glarus ein Arbeitsunfall.
Auf einer Baustelle war ein Kranführer mit Muldenarbeiten beschäftigt.
Am Mittwochnachmittag ist in Huttwil eine Frau bei einem Selbstunfall mit einem Velo schwer verletzt worden. Sie musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Während der Nacht auf Mittwoch (29.05.2024) wurde in einen Garagenbetrieb an der Weissbadstrasse in Appenzell eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt und durchsuchte den Betrieb.
Vom Montag (03.06.2024) bis Freitag (07.06.2024) führt die Schaffhauser Polizei im Kanton Schaffhausen Radfahrerprüfungen durch.
Wir bitten diesbezüglich die VerkehrsteilnehmerInnen um Rücksicht und erhöhte Aufmerksamkeit.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht zum Donnerstag in Weinfelden mehrere Einbrüche in Gewerbeliegenschaften und Fahrzeuge verübt.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
In der Nacht von Mittwoch, 29. Mai 2024, auf Donnerstag, 30. Mai 2024 nahm die Stadtpolizei Zürich vier mutmassliche Einbrecher im Kreis 9 fest.
Kurz vor Mitternacht verschafften sich vier Männer Zutritt zum Treppenhaus einer Liegenschaft an der Dachslernstrasse, wo sie durch zwei Anwohner überrascht wurden. Die Männer flüchteten und die Anwohner verfolgten die mutmasslichen Einbrecher.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf der Schweizer Cupfinal zwischen dem Servette FC und dem FC Lugano stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens, sowie zwei bewilligten Fanmärschen kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr. Es wird empfohlen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstag, 30. Mai 2024, circa 08.50 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt wegen eines Brandes an einem Baukran zur Binningerstrasse ausrücken müssen.
Sie konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.