Die Autobahn A1 zwischen Lausanne und Genf feiert am kommenden 23. April ihr 60-jähriges Bestehen.
Das erste Autobahn-Teilstück zwischen zwei Schweizer Städten war ursprünglich auf 20’000 Fahrzeuge pro Tag ausgelegt. 60 Jahre später wird dieser Abschnitt täglich von fünfmal mehr Fahrzeugen befahren und entlastet damit die Kantonalstrassen.
Am Freitag, 12.04.2024, 18.00 Uhr, fiel der Kantonspolizei Glarus ein E-Scooter auf, welcher in Glarus augenscheinlich viel zu schnell unterwegs war.
Bei der anschliessenden Kontrolle musste festgestellt werden, dass der E-Scooter über eine extreme Kraft und Beschleunigung verfügt. Das Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt.
Wie hat sich die Kantonspolizei im Jahr 2023 weiterentwickelt? Welche Ereignisse haben den Kanton Zürich besonders beschäftigt?
Diese und weitere Informationen finden Sie im aktuellen Geschäftsbericht.
Stöbern sie gerade auf Marketplace von Facebook für ein Kinderfahrrad oder eine fancy secondhand Tasche?
Dann seien sie vorsichtig und beachten sie folgende Punkte:
Am Mittwoch (17. April 2024, kurz nach 19:30 Uhr) fuhr ein Lieferwagen mit Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Kurz vor dem Rastplatz Inseli geriet die Fahrzeugkombination aus noch ungeklärten Gründen ins Schlingern und der Anhänger kollidierte mit einem Auto auf dem linken Fahrstreifen.
Eine Autofahrerin fuhr am Donnerstag (18. April 2024, ca. 07:45 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Kurz vor der Knutwilerhöhe beabsichtigte sie vom Überhol- auf den Normalstreifen zu wechseln.
Das Material ist abgeholt, die Einführungswoche überstanden und so geht's ab an die Polizeischule.
Mit allem Notwendigen ausgerüstet, hatten unsere neuen Aspirantinnen und Aspiranten des Lehrgangs 24-1 Anfang Woche ihren ersten Tag an der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch (kurz: IPH).
Am Donnertagmorgen wurde in Tobel ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 6.30 Uhr an der Hauptstrasse einen Lieferwagenfahrer zur Kontrolle an.
Gestern Vormittag, um ca. 11 Uhr, kam es in Lungern auf der Brünigstrasse im Bereich Letzi zu einem Auffahrunfall.
Ein 37-jähriger Autolenker fuhr vom Brünig her in Richtung Luzern, als er wegen einer stehenden Kolonne sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste.
Die Reussbrücke Geissmatt in Luzern muss instand gesetzt werden. Der Korrosionsschutz der Brücke mit Baujahr 1974 muss erneuert werden.
Dazu wird die Brücke eingerüstet und eingehaust. Die Bauarbeiten dauern von April bis Oktober 2024. Vom 5. bis 22. Juli 2024 wird die Bahnstrecke zwischen Luzern und Küssnacht a.R. gesperrt.
Die Abteilung Technische Dienste der Kantonspolizei St.Gallen ist zuständig für die Planung, die Realisierung, den Betrieb und Unterhalt von technischen Einrichtungen und Spezialsystemen (Funk, Drohnen, Videosysteme, Notstrom, etc.), welche die Polizei zur Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben benötigt.
Als Provider des Sicherheitsfunknetzes Polycom ist sie zudem für den sicheren Betrieb des Einsatzkommunikationsmittels der Blaulichtorganisationen der Kantone SG/AR/AI zuständig.
Die Jugendwerkstatt in Bättwil geriet am Mittwoch, 29. November 2023, in Vollbrand.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären. Demnach geriet ein Kühlschrank, aufgrund eines technischen Defekts innerhalb der elektrischen Installationen, in Brand.
Aus den heimgesuchten Betrieben wurden Lebensmittel und Bargeld gestohlen.
Während der Nacht auf Donnerstag (18.04.2024) wurde in ein Büro, einen Verkaufsladen und einen Milchverarbeitungsbetrieb an der Mettlenstrasse eingebrochen.
Sachschaden ist am Mittwoch, 17. April 2024, bei einem Verkehrsunfall in Herisau entstanden.
Ein 32-jähriger Lenker fuhr mit seinen Personenwagen um 17.20 Uhr von einer Tankstelle kommend gegen die Alpsteinstrasse und wollte dort nach links in Richtung Dorf Herisau einbiegen.
Grösserer Sachschaden ist am Mittwoch, 17. April 2024, bei einem Brand einer Kaffeemaschine in Speicher entstanden.
Gegen 23.00 Uhr wurde die Wohnungsmieterin auf Geräusche aus der Küche aufmerksam und hielt Nachschau.
Ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften hat am Mittwochabend, 17. April 2024, ein Kaminbrand in Teufen ausgelöst.
Während dem Abendessen stellten die Eigentümer eine starke Rauchentwicklung vor ihrer Liegenschaft fest und hielten Nachschau.
Unter der Leitung der Kantonspolizei Basel-Stadt fand im und um den Bahnhof SBB eine Grosskontrolle gegen Straftaten im öffentlichen Raum statt.
Beteiligt waren verschiedene nationale und internationale Sicherheitsbehörden, darunter die französische Police aux frontières und die deutsche Bundespolizei.
An 15 Fussgängerstreifen in Uster machten wir heute Fahrzeuglenker auf das korrekte Verhalten bei wartenden Kindern aufmerksam.
Als Belohnung und Dankeschön gab es für die Lenker und Lernkerinnen von den Kindern einen „Spitzbueb“ von Menu and More AG auf den Weg.
Die Regierung genehmigt das Projekt „Murgangschutz Sassalbo“ der Gemeinde Poschiavo und sichert ihr nach Waldgesetz einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 132 000 Franken zu.
Ausserdem bewilligt sie einen Bundesbeitrag gemäss NFA-Programmvereinbarung in der Höhe von 115 500 Franken an die Gesamtkosten des Projekts von rund 330 000 Franken.
Am Mittwoch, 29. Mai 2024, findet für die Bevölkerung des Dorfes Ricken ein Informationsanlass statt.
Das kantonale Tiefbauamt informiert über die lokalen Planungen für das Dorf Ricken im Zusammenhang mit dem Ausbaukonzept Rickenstrasse.
In der Zeit zwischen Dienstagabend kurz nach 19 Uhr und Mittwoch (17.04.2024), um 8:30 Uhr, ist eine unbekannte Person mit ihrem Auto in ein parkiertes Auto geprallt.
Die Person hat sich anschliessend von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei Verkehrskontrollen fokussierte die Regionalpolizei Zofingen in den vergangenen Tagen auf abgeänderte Elektro-Scooter und –Roller.
Im Raum Zofingen, Oftringen, Rothrist und Aarburg hat sie insgesamt sechs abgeänderte Trendfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.
In den letzten zwei Wochen haben sich Anzeigen betreffend Betrug auf Kleinanzeigeplattformen gehäuft.
Mit folgenden Sicherheitsmassnahmen könnt ihr zweifelhafte, möglicherweise betrügerische Angebote erkennen:
Würden Sie es merken, wenn Sie jemand betrügen will? Vermutlich schon, oder? Vieles haben Sie ja bereits gehört, gelesen und ¬gesehen und entsprechend gross ist das Misstrauen.
Es gibt aber etwas, das dieses berechtigte Misstrauen auflösen kann, und das setzen die -Betrüger schamlos ein: Hoffnung und Vertrauen.
Die Schaffhauser hat am Dienstagabend (16.04.2024) in der Stadt Schaffhausen und in Dörflingen zwei Männer verhaftet, die für mindestens einen Diebstahl aus einem parkierten Fahrzeug verantwortlich sein dürften.
Die entsprechenden Ermittlungen sind im Gange.
In Chur ist es auf Masanserstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine Autofahrerin versuchte sich einer Polizeikontrolle zu entziehen und kollidiert mit einer Ampel.
In der Nacht auf Donnerstag (18.04.2024) kurz vor 01.00 Uhr, wollte die Stadtpolizei Chur auf dem Areal einer Tankstelle an der Masanserstrasse eine 21-jährige Frau, welche bei laufendem Motor hinter dem Steuer schlief, kontrollieren.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen sind am Dienstagnachmittag (16.04.2024) in Aathal-Seegräben (Gemeinde Seegräben) zwei Personen verletzt worden.
Kurz nach 14 Uhr fuhr ein 37-jähriger Chauffeur auf der Zürichstrasse in Richtung Uster. In der Gegenrichtung fuhr ein 42-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen Richtung Wetzikon.
Kaltlufteinbrüche im April hat es früher schon gegeben und diese werden trotz Klimawandel nach wie vor eintreten können.
Das Problem aber, dass sich mit dem Klimawandel einstellt, sind die bereits frühen Warmperioden. Diese sorgen für eine sehr frühe Entwicklung der Vegetation, welche dann durch Spätfröste oder Schnee geschädigt werden.
Bei sommerlichen Temperaturen wurde Anfang April der Ernstfall geübt: Der Berufsfeuerwehrlehrgang der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) trainierten Gebäudebrandbekämpfung und Personenrettung.
Die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann/frau eidg. FA ist sehr praxisorientiert.
Ab Mitte April 2024 finden nachts während zwei Wochen die Unterhaltsarbeiten am Seelisbergtunnel statt.
Dabei werden auch zwei Ventilatoren ausgetauscht.
Am Mittwoch wurde die Volg Filiale in Wohlen überfallen. Der Täter bedrohte das Verkaufspersonal mit einer Faustfeuerwaffe. Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Kanton Solothurn wurde eine Frau vor kurzem Opfer eines Online-Betrugs.
Sie hat der vermeintlichen Liebe mehrere 10'000 Franken zukommen lassen. Die Polizei warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche.
Mit E-Mails, die angeblich von Apple stammen, täuschen die Betrüger eine vorübergehende Sperrung der Apple-ID vor.
Zusätzlich zum Passwort haben es die Cyberkriminellen vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Am Dienstagabend, 16. April 2024, kurz vor 18.00 Uhr, ereignete sich auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein BL, Höhe Park im Grünen, eine heftige Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
In der Folge kollidierte einer der unfallbeteiligten Personenwagen mit einem weiteren Personenwagen.
Am 24. und 25. April wird die Tour de Romandie 2024 während ihrer ersten und zweiten Etappe durch Freiburger Gebiet führen.
Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet, insbesondere in der Stadt Freiburg.
Auf dem Kornhausplatz in St.Gallen halten sich seit mehreren Wochen Ratten auf. Die Situation wurde beobachtet und durch Fachleute beurteilt.
Um eine weitere Vermehrung der Ratten und damit der Gefahr der Krankheitsübertragung vorzubeugen, wurde durch einen Schädlingsbekämpfer Rattengift eingesetzt. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht, jedoch sollen allfällige tote Tiere nicht angefasst werden.
Ab sofort ist die Bike Police der Stadtpolizei St.Gallen mit Blaulicht und Sirene auf ihren E-Bikes unterwegs.
Vor zwei Jahren wurden die E-Bike-Patrouillen nach einem erfolgreichen Pilotversuch definitiv eingeführt. Neu werden die Polizistinnen und Polizisten auf ihren E-Bikes mit Blaulicht und Sirene in der Stadt unterwegs sein.
Ein kleiner Schaden zum Beispiel beim Ein- oder Ausparkieren ist schnell passiert. Allerdings genügt ein Zettel mit deinen Kontaktangaben nicht – selbst, wenn du es eilig hast.
Auf der einen Seite könnte sich jemand einen Spass erlauben und den Zettel wegnehmen.
Heute Morgen ist es auf der Wolhuserstrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens mit angekoppeltem Anhänger gekommen.
Der Anhänger war mit zehn Schweinen beladen und kippte zur Seite. Ein Tier musste von einem Tierarzt erlöst werden, die anderen blieben unverletzt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Ob bei sommerlicher Hitze oder zugefrorenem See - Unsere Polizeitaucher sind jederzeit einsatzbereit.
Um diese Einsatzbereitschaft zu gewährleisten, werden während dem ganzen Jahr regelmässig Übungen und Trainings absolviert.
Seit Ende Februar wurden in Villarsiviriaux und Corbières mehrere Fahrzeuge vorsätzlich in Brand gesetzt.
Die Kantonspolizei hat den mutmasslichen Täter, einen 75-jährigen Mann, angehalten. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Mittwoch, 17. April 2024, circa 07.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Rebgasse ausrücken müssen.
Vor ihrem Eintreffen hatten Drittpersonen das Feuer gelöscht. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte eine verletzte Person ins Spital.
In Lüterswil ist am Montag, 18. März 2024, ein ehemaliges Bauernhaus durch einen Brand komplett zerstört worden.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.