Gestern Nachmittag wurde eine Frau, die mit einem Kinderwagen unterwegs war, auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren.
Die Fussgängerin und das Kind im Kinderwagen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Eine Ermittlung ist im Gange. Die Kantonspolizei startet einen Zeugenaufruf.
Die als Versuch eingeführten Verkehrsmassnahmen am rechten Thunerseeufer verringern Staus und verbessern die Verkehrssituation.
Deshalb sollen sie nun endgültig umgesetzt werden. Der Regierungsrat hat dafür einen Kredit von 1,85 Millionen Franken bewilligt.
In der Nacht auf Freitag ist ein Zweifamilienhaus in Lützelflüh- Goldbach in Brand geraten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstagabend, 14. März 2024, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt und musste hospitalisiert werden.
Auf der Oltnerstrasse in Egerkingen hat sich am Donnerstagnachmittag, 14. März 2024, eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fahrradlenker nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt.
Die Seepolizei der Kantonspolizei hat ein eher ruhiges Jahr hinter sich. Bei 21 Unfällen verloren vier Personen ihr Leben, zwei wurden verletzt.
Die Gesamtzahl der registrierten Unfälle auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins sowie den restlichen Thurgauer Gewässern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 21 reduziert (2022: 25 Unfälle).
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Amriswil eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 23.10 Uhr eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Immer wieder gehen bei der Kantonspolizei Uri Anzeigen wegen Online-Anlagebetrug ein.
Allein in den letzten zwei Wochen gingen vier Anzeigen ein. Die Deliktssumme beläuft sich dabei auf über 500'000 Schweizer Franken.
In der Zeit zwischen Mittwoch um 20 Uhr und Donnerstag (14.03.2024), um 3:15 Uhr, ist es in Oberuzwil zu mehreren Sprayereien gekommen.
Zwei Jugendliche konnten als mutmassliche Täter ermittelt werden.
Am Freitag ist im Weiler Caglia Liunga ein Lieferwagen mit einer Verkehrsinsel kollidiert.
Ein weiteres Fahrzeug wurde beim Unfall in Mitleidenschaft gezogen.
Am Freitag (15.03.2024), um 2:40 Uhr, hat ein 27-jähriger Motorradfahrer einen Selbstunfall verursacht.
Zuvor hatte sich der 27-Jährige einer Kontrolle entzogen und flüchtete mit seinem Motorrad vor der Kantonspolizei St.Gallen.
Am Donnerstag (14.03.2024), in der Zeit zwischen 13:30 Uhr und kurz vor 13:45 Uhr, sind zwei unbekannte Täterinnen in eine Wohnung an der Bruggwaldstrasse eingebrochen.
Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt über eine Tür. Im Inneren durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten und Behältnisse.
Am Donnerstag (14.03.2024), kurz vor 16:45 Uhr, ist es auf der Magdenauerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Die 46-jährige Velofahrerin wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Im März beginnen die ersten Vögel mit dem Nestbau, legen ihre Eier und brüten.
Habt ihr gewusst, dass es verboten ist, das „Brutgeschäft“ von Wildvögeln zu stören?
Gestern Abend durften wir zahlreiche Frauen und Männer am Informationsabend zum Polizeiberuf bei uns begrüssen.
Während rund zwei Stunden erhielten sie einen Einblick in unser Korps, die vielseitige Arbeit, das Auswahlverfahren und natürlich viele Infos zur zweijährigen Ausbildung.
Leichter Rückgang der Verkehrsunfälle bei zeitgleich starkem Anstieg der Anzahl Verkehrsunfälle infolge momentaner Unaufmerksamkeit.
Im Jahr 2023 wurden im Kanton Appenzell Innerrhoden 93 Verkehrsunfälle polizeilich bearbeitet. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von 15%. Die Anzahl Personen, welche bei einem polizeilich bearbeiteten Verkehrsunfall verletzt wurden, erhöhte sich leicht.
Am Donnerstag, 14. März 2024, ist es in Niederteufen, vor einem Fussgängerstreifen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Mittwoch, 13. März 2024, führte die Kantonspolizei Uri in Zusammenarbeit mit der Vollzugsstelle der Tripartiten Arbeitsmarktkommission (TAK) UR, OW, NW eine arbeitsmarktliche Kontrolle bei einem Kiosk und einem Coiffeurgeschäft in Altdorf durch.
Im Fokus standen Überprüfungen im Bereich der Schwarzarbeit, der ausländerrechtlichen sowie weiterer gesetzlicher Bestimmungen.
Das Tessin hat einen neuen Diensthund: Er heisst Maui und wird künftig mit Federica Belloni, Mitarbeiterin der Lokalebene Mendrisio, zusammen im Einsatz sein. In diesem Jahr startet die Ausbildung des Welpen in der Region.
Begleitet wird diese von Fausto Fedele, technischer Verantwortlicher für das Diensthundewesen im Tessin. Sein Rat für angehende Diensthundeführerinnen wie Federica: „Es ist wichtig eine enge Bindung mit seinem Hund aufzubauen, um mit der Zeit zu einem unzertrennbaren, harmonischen Team zusammen zu wachsen“.
Die Bandbreite der Vorgeschichten unserer Aspirantinnen und Aspiranten ist jeweils gross.
Mach's wie Dominik und bewirb dich jetzt für die Polizeiausbildung.
In der Schweiz wurden in den letzten Jahren rund 50'000 Verkehrsunfälle polizeilich registriert.
Im Kanton Obwalden waren dies 229, 19 weniger als im Vorjahr. Obwohl die Verkehrsdichte weiter zunahm, gingen die Verkehrsunfälle leicht zurück. Im vergangenen Jahr wurden jedoch vier Personen bei Verkehrsunfällen tödlich verletzt.
Am Donnerstag (14.03.2024) sind bei der Schaffhauser Polizei zahlreiche Meldungen über sogenannte betrügerische "Schock-Telefonanrufe" eingegangen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
In Däniken kam es auf der Löchlistrasse am Donnerstagnachmittag zu einer seitlichen Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Der 15-Jährige, welcher am 2. März einen 50-jährigen Mann jüdisch-orthodoxen Glaubens angegriffen hat, befindet sich bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
Die Untersuchungen der Jugendanwaltschaft und die in ihrem Auftrag laufenden Ermittlungen der Kantonspolizei erfolgen in enger Zusammenarbeit mit weiteren Stellen des Kantons und des Bundes und dauern an.
Zwischen dem 19. und 21. März 2024 werden abends und nachts zwischen Jona und Eschenbach sowie am Walensee integrale Gesamttests durchgeführt.
Während der Durchführung der Tests sind die betroffenen Streckenabschnitte für den Verkehr gesperrt. Dieser wird umgeleitet.
In den vergangenen Wochen haben Einsatzkräfte der Zuger Polizei zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen.
Bei den anschliessenden Hausdurchsuchungen wurden mehrere hundert Gramm Kokain und Heroin sowie Bargeld und Verpackungsmaterial sichergestellt. Beide Männer befinden sich in Untersuchungshaft.
Im letzten Jahr haben in der Schweiz 236 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren und 4096 Menschen wurden schwer verletzt.
Damit hat die Zahl der Getöteten im Vorjahresvergleich leicht abgenommen. Die Zahl der Schwerverletzten ist hingegen gestiegen. Das geht aus der Strassenverkehrsunfallstatistik 2023 des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor.
Ab Montag, 8. April 2024, bis voraussichtlich Anfang Juli 2024 saniert das kantonale Tiefbauamt im Zentrum Uznach zwischen der Ochsenkreuzung und der SBB-Brücke auf der Gasterstrasse den Deckbelag.
Gleichzeitig werden an der Rösslikreuzung die beiden Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut. An zwei Wochenenden wird das Städtchen für den Verkehr gesperrt.
Am Donnerstagmorgen (14.03.2024), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 72-jährige Frau prallte mit ihrem Auto in die Randleitplanke. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Mittwoch um 18:55 Uhr und Donnerstag (14.03.2024), um 6:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Zahnarztpraxis an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über Türen Zutritt in die Zahnarztpraxis.
Die SBB startet mit den Bauarbeiten, um die Reussbrücke Fluhmühle in Luzern instand zu setzen.
Der Korrosionsschutz des Bauwerks muss erneuert werden. Da die Bauarbeiten wegen des Bahnbetriebs vor Ort nicht möglich sind, werden die drei Brückenelemente nacheinander herausgehoben und am Ufer saniert. Die Bauarbeiten dauern von März 2024 bis Herbst 2027.
Wasser ist allgegenwärtig und erscheint den meisten von uns deshalb banal.
Wir könnten uns allerdings kaum stärker irren. Wie aussergewöhnlich Wasser ist zeigt sich, wenn wir uns die Erde vorstellen, auf welcher statt Wasser Alkohol zirkuliert.
Am Mittwochnachmittag wurde ein Fussgänger von einem Fahrzeug erfasst und verletzte sich leicht. Es entstand Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich am 13. März 2024 in Meisterschwanden. Kurz vor 14.45 Uhr ging bei der Kantonspolizei Aargau eine Meldung über eine Kollision auf der Seengerstrasse zwischen einem Auto und einem Fussgänger ein.
Am Donnerstagmorgen, 14. März 2024, kurz vor 08.30 Uhr, kippte auf einer Baustelle am Breitenbachweg in Laufen bei Wahlen BL ein Pneukran um und beschädigte eine Liegenschaft.
Verletzt wurde niemand.
Eine Drohung hat am Donnerstagmorgen (14.03.2023) in Winterthur einen Grosseinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.
Kurz vor 2 Uhr ging in den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Winterthur eine Drohung ein, wonach in Winterthur in einem Fahrzeug ein gefährlicher Gegenstand deponiert worden sei.
Die Verkehrsunfallstatistik 2023 der Kantonspolizei Basel-Stadt zeigt die Entwicklung der letzten Jahre.
Mit 561 polizeilich registrierten Verkehrsunfällen ist die Gesamtzahl im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen (+59).
In der vergangenen Nacht wurde in Romont ein Lenker kontrolliert, dem der Führerschein entzogen worden war.
Da es sich um den dritten schweren Verstoss innerhalb von sechs Monaten handelte, beschlagnahmte die Kantonspolizei das Fahrzeug des Lenkers.
Die negative Entwicklung bei den schweren Personenschäden auf Schweizer Strassen im vergangenen Jahr macht der BFU Sorgen.
Gemäss den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamts für Strassen ASTRA ist die Zahl der Schwerverletzten auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Die Zahl der Getöteten stagniert auf hohem Niveau. Dieses ernstzunehmende Signal verlangt von allen Akteuren der Strassenverkehrssicherheit, dass sie zusammenarbeiten, um diesen Trend umzukehren.
Auf der Autobahn A5 bei Grenchen hat sich am Mittwochabend, 13. März 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet, wobei das Fahrzeug auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
In den nächsten Wochen stehen im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung und dem Ausbau des Lärmschutzes verschiedene Arbeiten an.
So wird die Schutzwand im Sonnenhoftunnel demontiert und die definitive Markierung angebracht. Dafür kommt es zu diversen Sperrungen.
Der Skitourengänger der zu Monatsbeginn am Erezberg von einer Lawine verschüttet worden war (Polizei.news berichtete), ist inzwischen verstorben.
Der 57-Jährige war am Erezberg oberhalb von Davos Monstein von einer Lawine verschüttet worden.
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Besuchen Sie uns am 15.03. beim Bundeshaus Ost und auf der Bundesterrasse und erleben Sie die Armee damals und heute.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.