In der Zeit zwischen Dienstag um 17 Uhr und Mittwoch (13.03.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer sowie eine Baubaracke an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt ins Innere.
Letztes Jahr, am Freitag (01.12.2023), ist es im Zuge des Eishockey-Meisterschaftsspiels zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Fribourg-Gottéron zu Ausschreitungen gekommen.
Anhänger des SC Rapperswil-Jona Lakers warfen nach dem Spiel gezielt Steine und andere Gegenstände gegen Angehörige der Kantonspolizei St.Gallen und den Sicherheitsdienst. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Betrüger versenden derzeit E-Mails, in denen behauptet wird, dass der Empfänger eine Apple Vision Pro zum Testen gewonnen habe.
Die falschen Nachrichten zielen darauf ab, die potenziellen Opfer zur Preisgabe ihrer Kreditkartendaten zu verleiten.
Am Dienstag, 12.März 2024, ereignete sich ausserhalb der markierten Piste im Skigebiet von Verbier ein Snowboardunfall.
Eine Person kam dabei ums Leben.
Die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2023 liegt vor. Die Gesamtunfallzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert.
Leider verloren aber mehr Personen auf St.Galler Strassen ihr Leben. Die Statistik weist mit 19 Toten vier Getötete mehr als noch im Vorjahr aus. Besorgniserregend ist die starke Zunahme von Motorradunfällen junger Fahrerinnen und Fahrer.
Heute Donnerstag, kurz vor 01.30 Uhr, fuhr ein Lastwagen auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd, als aus derzeit unbekannten Gründen das Fahrzeug in der Güetli-Galerie in Brand geriet.
Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte fanden das Fahrzeug in Vollbrand vor.
Am Dienstag, 12. März 2024, kurz vor 17.00 Uhr, wurde in der Schauenburgerstrasse in Liestal BL, im Bereich der Bushaltestelle Munzach, ein Passant durch einen Personenwagenlenker nach Benzingeld angesprochen, worauf sich der Angesprochene ins Fahrzeug setzte und schliesslich nach kurzer Fahrt unter Messerdrohung zur Herausgabe aller Wertgegenstände genötigt wurde.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft setzte sich der angesprochene Passant und spätere Raubopfer nach einem kurzen Wortwechsel ins Fahrzeug des Unbekannten.
Leider erreichen präventive Tipps aber nur einen Teil der Bevölkerung.
Da auch die Zusammenarbeit mit den ausländischen Behörden nicht immer fruchtet, müssen alternative Massnahmen her!
Am Mittwoch, 13. März 2024, ca. 17:00 Uhr, kam es in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 39-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Niederurnen herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Bilten unterwegs.
In der Nacht auf Montag (11.03.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft in der Stadt Schaffhausen eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchsdelikt.
Um den Anforderungen des Polizeialltags gerecht zu werden und auf unvorhergesehene Situationen richtig zu reagieren, sind Einsatztrainings unerlässlich.
Gestern wurde das Sichern eines Gebäudes, Selbstverteidigung und Schiessen geübt.
Aktuell melden sich viele besorgte Bürgerinnen und Bürger bei der Kantonspolizei Basel-Stadt, welche betrügerische „Schockanrufe“ erhalten.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt erhält derzeit viele Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, welche Anrufe, aktuell in englischer Sprache, erhalten.
Mit der Bauphase 10.0 kommt es noch im März zu einer deutlichen Entlastung für die Automobilistinnen und Automobilisten.
Grundsätzlich fliesst der Verkehr ab dann auf der A1L zwischen Aubrugg und Milchbucktunnel ohne Behinderungen.
Bei einem Fahrmanöver hat ein Lastwagen einen Inselschutzpfosten umgefahren und mitsamt der Verankerung aus dem Boden gerissen.
Dies führte in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen dem 18. und 22. März 2024 und dem 8. und 12. April 2024 werden zwei Lichtsignalanlagen beim Anschluss SG-Winkeln saniert.
Die Bauarbeiten führen zu leichten Verkehrseinschränkungen.
Im Jahr 2023 verunfallten in der Stadt Zürich bei polizeilich registrierten Verkehrsunfällen total 1458 Personen.
Leider verletzten sich im vergangenen Jahr mehr Personen schwer. Die Anzahl Verunfallter auf Velos und E-Trottis sowie verunfallter Kinder ist rückläufig.
Am Freitagmorgen (08.03.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchsversuch in einer Bijouterie in der Stadt Schaffhausen vollendet und drei Armbanduhren im Wert von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Unser Kriminaltechnischer Dienst (kurz: KTD) sichert im Rahmen seiner Zuständigkeit sämtliche tatort- und täterrelevanten Spuren, die zur Klärung von Straftaten beitragen können.
Er überprüft und wertet die forensischen Spuren aus und dokumentiert die fundierten Ergebnisse gerichtsverwertbar zuhanden der zuständigen Strafverfolgungsbehörden und unterstützt die weiteren Ermittlungen der Polizei.
Am späteren Montagvormittag (11.02.2024) hat die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen ein Auto angehalten, das gravierende Mängel aufwies.
Nach eingehender Kontrolle wurde das Fahrzeug stillgelegt bzw. der Verschrottung zugeführt. Der Autofahrer wird sich für sein gefährliches Fahrzeug vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schafhausen verantworten müssen.
In der Nacht auf Mittwoch ist auf der Clavadelerstrasse ein alkoholisierter Automobilist neben die Strasse geraten.
Anschliessend überschlug sich das Auto zurück auf die Fahrbahn.
„Ich habe wie in einem Märchen gelebt“, sagt Heidi Meier (Name geändert).
Die reflektierte, wache Frau ist Opfer von Liebesbetrug im Internet geworden und hat rund 30'000 Franken verloren.
Nach 35 Jahren im Dienst bei der Berufsfeuerwehr Bern verabschiedete sich unser Berufsfeuerwehrmann Markus Kummer mit einer Oldtimerfahrt in seinen verdienten Ruhestand.
Lieber Kusi, für deinen nächsten Lebensabschnitt wünschen wir dir nur das Beste.
Die Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz steht in der letzten Bausaison. Ab Mitte März wird an zwei Stellen wiederum eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet.
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird zurzeit umfassend saniert. 2024 finden die letzten Arbeiten statt.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn am Dienstagmittag, 12. März 2024 gelungen, in Wangen bei Olten zwei jugendliche Einbrecherinnen anzuhalten.
Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Heute Morgen ist es auf der Autobahn A2 in Sempach zu einem Auffahrunfall gekommen, bei welchem drei Personen leicht verletzt wurden.
Beteiligt waren ein Lieferwagen und drei Autos. Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Ein Mann wurde am Dienstagabend in Frauenfeld von einem 18-Jährigen mit einer Flasche am Kopf verletzt. Das Opfer musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und inhaftiert.
Nach einem Verkehrsunfall auf der A3 bei Richterswil ist am Dienstagabend (12.3.2024) ein Mann noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.
Kurz nach 22.30 Uhr ist es auf der A3 Richtung Chur kurz nach der Autobahneinfahrt Richterswil zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (13.03.2024) die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2023 präsentiert.
Der Überblick des Kantons Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur) im vergangenen Jahr zeigt, dass die Zahlen der Unfälle mit Sach- und Personenschaden im vergangenen Jahr leicht zugenommen haben.
Das Schul- und Sportdepartement hat als Sofortmassnahme eine Meldestelle für Fälle von Antisemitismus, Rassismus, interreligiösen Konflikten oder Radikalisierung an Schulen bezeichnet.
Die Meldestelle ist bei der Fachstelle für Gewaltprävention angesiedelt, die ebenfalls zum Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich gehört.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Mittwoch, 13. März 2024, die Verkehrsunfallstatistik 2023 vorgestellt.
Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in der Stadt Winterthur ist gegenüber den Vorjahren praktisch unverändert. Erfreulich ist, dass auch im vergangen Jahr in Winterthur keine tödlichen Verkehrsunfälle zu verzeichnen waren.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es in der Nacht auf Mittwoch, 13. März 2024, in Bättwil gelungen, einen mutmasslichen Dieb anzuhalten.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte dieser vor der Anhaltung Diebstähle aus parkierten Autos begangen haben. Der 38-jährige Italiener wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Mittwochmorgen 13. März 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 11 einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest.
Kurz vor 6 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen möglichen Einbrecher an der Siewerdtstrasse ein.
In Sachseln wurde eine neue Sturmwarnleuchte in Betrieb genommen. Der neue Standort und die LED-Technologie sorgen für bessere Sichtbarkeit der Leuchte.
Am 12.03.2024 wurde in Sachseln, auf dem neuen Gebäude der Firma Maxon Motor AG, die neue Sturmwarnleuchte in Betrieb genommen.
In der Zeit zwischen Montagmorgen um 6:45 Uhr und Dienstag (12.03.2024), um 12:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnenhaldenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Haus.
Am Dienstag (12.03.2024), kurz vor 16:10, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 29-jähriger Mann nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit seinem Auto in die Randleitplanke. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Dienstag (12.03.2024), um 14:10 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse H16 zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 43-jährige Frau kam dabei ums Leben.
Am Dienstagmittag ist ein Helikopter in Rothenhausen verunfallt.
Die beiden Insassen wurden leicht verletzt und mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache ist noch unbekannt.
Am vergangenen Wochenende wurden der Kantonspolizei Wallis neben dem Ereignis an der Tête Blanche zwei weitere Vermisstenfälle gemeldet.
In beiden Fällen wurden in Zusammenarbeit mit der Schweizer Armee, der KWRO und Partnerorganisationen grossangelegte Suchaktionen durchgeführt.
Der Mann, der beim Verkehrsunfall am Freitagabend, 8. März 2024, bei der Bahnhofbücke tödlich verletzt wurde, ist identifiziert.
Das Institut für Rechtsmedizin und die Stadtpolizei Zürich haben den Fussgänger, der beim Verkehrsunfall mit einem Tram am Freitagabend um etwa 18.30 Uhr zwischen Central und Bahnhofplatz ums Leben kam, in der Zwischenzeit identifizieren können.
Am Dienstag hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern an einer Medienkonferenz ihre Jahresstatistik aus dem Jahr 2023 vorgestellt.
Auffallend dabei ist der erneute Anstieg der Fallzahlen. Mit knapp 54‘500 Falleingängen (+6%) hat man einen neuen Höchstwert erreicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.