Der Stadtrat ist erschüttert und tief betroffen nach dem Angriff auf einen jüdischen Zürcher am vergangenen Samstagabend. Er ist in Gedanken beim Opfer, seinen Angehörigen und der ganzen jüdischen Gemeinde.
Die Sicherheit der jüdischen Menschen in Zürich und das Engagement gegen Antisemitismus haben für den Stadtrat höchste Priorität.
Anfangs März 2024 starten die umfassenden Instandhaltungsarbeiten im Abschnitt Splügen West – Untere Rüti der A13.
Es werden die Bauarbeiten für die Instandsetzung der Grünen Brücke östlich von Splügen aufgenommen.
In der Nacht auf Montag hat die Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A6 bei Rubigen einen Falschfahrer gestoppt.
Der 20-jährige Mann war mutmasslich seit Spiez als Falschfahrer unterwegs. Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Samstagmittag ist in Gstaad ein Auto in einer 50er-Zone mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der Lenker konnte ermittelt werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (04.03.2024), in der Zeit zwischen 22 Uhr und 7:20 Uhr, ist es an der Rorschacher Strasse, der Splügenstrasse und der Rosenheimstrasse zu zehn Einbrüchen in Autos gekommen. In allen Fällen schlug die unbekannte Täterschaft Scheiben ein.
Insgesamt stahl sie Wertsachen im Wert von mehreren hundert Franken. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Montagmorgen (04.03.2024) kam es bei der Verzweigung Zürcherstrasse/Schönaustrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Dabei wurde der Velofahrer leicht verletzt.
Am 27. März 2024 findet in Bern im Stadtion Wankdorf der Schweizer Kongress für Polizeiinformatik, Einsatzkommunikation und Bekämpfung von Cybercrime statt.
Der Schweizer Polizeiinformatik Kongress SPIK ist eine feste Grösse in der ICT Landschaft Schweiz. Mit über 750 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Politik und Behörden bildet er die bekannteste Plattform zum Austausch im Blaulichtumfeld und findet jeweils einmal jährlich im Stadion Wankdorf in Bern statt.
Am Sonntagnachmittag (03.03.2024) geriet auf einem Firmenareal im Westen der Stadt St.Gallen ein E-Scooter Akku in Brand. Die Personen, welche sich im Gebäude befanden, versammelten sich selbständig vor dem Areal.
Es wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Auf der Autobahn A13 in Zizers sind am Montagmorgen mehrere Fahrzeuge kollidiert. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Montagmorgen ist es in Lützelflüh-Goldbach zu einer Kollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gebracht. Der Verkehr wurde umgeleitet. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag, 4. März 2024, um zirka 10.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Verkehrsunfall auf der Emmentalstrasse in Lützelflüh-Goldbach (Gemeinde Hasle bei Burgdorf) ein.
Am Samstag (02.03.2024) rückten Einsatzkräfte der Stadtpolizei St.Gallen an eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aus.
Bei der anschliessenden Personenkontrolle eines 40-jährigen Schweizers wurden diverse Betäubungsmittel sichergestellt.
Oberhalb von Ilanz ist am Sonntagnachmittag ein Personenwagen über den Strassenrand in den Wald gestürzt.
Die beiden Fahrzeuginsassen begaben sich zur Kontrolle ins Spital.
Bei zwei Bränden in Uster und Dübendorf ist am vergangenen Wochenende (2./3.3.2024) ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend kurz nach 18.15 Uhr wurde der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein Wohnungsbrand in einem Industriegebäude in Dübendorf gemeldet.
Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität 2023/2024 eine positive Bilanz. Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet - mit Fokus auf Kriminaltouristen - verhafteten die Polizisten und Polizistinnen insgesamt 65 Personen.
Die Kantonspolizei Zürich überprüfte mit Unterstützung diverser Kommunalpolizeien sowie der SBB Transportpolizei in der Zeit zwischen anfangs November 2023 und Ende Februar 2024 während der erhöhten Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehrere tausend Fahrzeuge und deren Insassen.
Auf der Autobahn A4 hat ein Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Auto verloren und ist von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam im angrenzen- den Wiesland stark beschädigt zum Stillstand.
Der Lenker musste durch die Feuerwehr geborgen und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Am Montagmorgen (4. März 2024, kurz vor 06:30 Uhr) ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei Autos im Kreisel in Ballwil.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Am Freitagnachmittag (1. März 2024, nach 15:30 Uhr) fuhr ein Lenker mit seinem Auto in Fahrtrichtung Norden in den Sonnenbergtunnel.
Aus bisher unbekannten Gründen fuhr er im Tunnel damit gegen die Tunnelwand.
Ein 21-jähriger Mann fuhr am Sonntagabend (3. März 2024, kurz nach 18:00 Uhr) auf der Kantonsstrasse in Richtung Hellbühl. Auf dieser Strecke kam er mit dem Auto im Gebiet Grämse von der Strasse ab und fuhr damit durch eine Hecke auf eine Wiese.
Ein Atemlufttest ergab beim Lenker einen Wert von 0.55 mg/l.
Am Montag (04.03.2024), kurz vor 5:30 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kapplerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die zuständigen Feuerwehren konnten den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Im Anschluss an das Qualifikationsspiel zwischen dem EV Zug und Genève-Servette am Samstagabend (2. März 2024) ist es zu gegenseitigen Provokationen gekommen.
Um die beiden Fanlager zu trennen, musste die Polizei Reizstoff einsetzen.
Nachdem eine unbekannte Person mit einem Stein die Scheibe eines Fahrzeuges beschädigt hatte, flüchtete sie vom Tatort. Im Zuge der Fahndung konnte der mutmassliche Täter angehalten werden.
In der Nacht auf Montag, den 04. März 2024, kurz vor 01.30 Uhr, meldete ein Anwohner aus Frick der Kantonspolizei Aargau, dass eine unbekannte Person einen Stein auf ein Auto geworfen habe. An diesem Fahrzeug entstand Sachschaden.
Das kantonale Tiefbauamt nimmt ab Montag, 11. März 2024, Bauarbeiten am Fussgängerstreifen auf der St.Gallerstrasse, im Bereich Strickstrasse in Engelburg vor.
Der Fussgängerstreifen wird sicherer und die Bushaltestelle „Lindenwies“ in Fahrtrichtung St.Gallen wird barrierefreien. Die Arbeiten dauern bis Anfang August 2024. Verkehrsteilnehmende müssen mit Behinderungen rechnen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Sonntagmorgen (03.03.2024) in Pfäffikon einen Mann verhaftet, welcher zuvor einen Einbruch in ein Einfamilienhaus begangen und diverse Wertsachen gestohlen hat.
Gegen 5.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Mann nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus geflüchtet sei.
Gestern wurden zwei Skitourengänger oberhalb von Davos Monstein von je einer Lawine verschüttet.
Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Die Zweite wurde schwer verletzt.
Nach den Ereignissen vom Samstagabend (Polizei.news berichtete) hat das Kommando der Stadtpolizei Zürich nach Rücksprache mit den verschiedenen jüdischen Institutionen in der Stadt Zürich die Sicherheitsmassnahmen verstärkt.
Dabei wird sie auch von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Am Sonntag (03.03.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist es auf der Jonschwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Obwohl sich der Autofahrer von der Unfallstelle entfernte, konnte die Kantonspolizei St.Gallen einen 29-jährigen Autofahrer ermitteln.
Der 29-Jährige musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Sonntag (03.03.2024), um 09:40 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse, Höhe Kreisverkehrsplatz Heldaustrasse, zu einem Selbstunfall gekommen.
Der 23-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstagnachmittag, 2. März 2024, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Lenker hat sich dabei leicht verletzt und begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.
Seit Dienstag wurde im Schneesportgebiet von Arosa-Lenzerheide ein Skifahrer vermisst.
Der Wintersportler konnte am Samstagvormittag nur noch tot aus einem Lawinenkegel geborgen werden.
Ein Kleinbus mit sechs Insassen ist am Samstagmittag auf der Autobahn A1 bei Frauenkappelen in einer Linkskurve mit der Leitplanke und dem Wildzaun am rechten Fahrbahnrand kollidiert.
Zwei Mitfahrer verstarben noch auf der Unfallstelle. Zwei weitere Mitfahrer wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Autobahn war für mehrere Stunden gesperrt.
Auf der Autobahn A1 haben sich am Samstag gegen 10.30 Uhr zwei Auffahrkollisionen mit je vier involvierten Fahrzeugen ereignet.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Neuschnee der letzten Tage blieb nicht ohne Folgen. Die Air Zermatt rückte am Samstag innerhalb kurzer Zeit zu insgesamt drei Lawineneinsätzen aus.
Fünf Helikopter waren gleichzeitig im Einsatz.
Am Samstag (02.03.2024), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der Wiesenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 59-jähriger Mann war alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am Samstag (02.03.2024), kurz nach 14:30 Uhr ist ein 35-jähriger Mann aus zur Zeit unbekannten Gründen mit einem E-Scooter auf der Feuerwehrstrasse gestürzt.
Dabei wurde er verletzt und musste mit der Rettung in Spital überführt werden.
In der Zeit zwischen Freitag und Samstag (02.03.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gastronomielager an der Thurgauerstrasse eingebrochen.
Gewaltsam verschaffte sie sich durch die Tür Zugang zum Innern des Lagers.
In der Samstagnacht verlor ein Autofahrer im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte eine Kollision.
Mutmasslich hat er zu stark beschleunigt. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Samstag, 02.03.2024, ca. 20.30 Uhr, wurde in Mühlehorn an der Dörflistrasse in einen Geschäftsbetrieb eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsamen Zutritt zum Gebäude, durchsuchte diverse Behältnisse und entwendete Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken.
Beim Brand eines leerstehenden Gebäudes ist in der Nacht auf Samstag (02.03.2024) in Steinmaur ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad in Hittnau ist am Samstagmittag (02.03.2024) der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Gegen 12.20 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Tösstalstrasse Richtung Hittnau.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Altnau einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
In zwei Wochen findet unser nächster Informationsabend zum Polizeiberuf und dem Beruf als polizeiliche/r Sicherheitsassistent/in statt.
Seid auch ihr dabei und lasst euch die verschiedenen Facetten von unserer täglichen Arbeit und der Ausbildung aufzeigen – ihr werdet staunen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.