Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was im Alarmfall zu tun ist.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet deshalb in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei werden die Sirenen vom „Allgemeinen Alarm“ sowie vom „Wasseralarm“ getestet. Es sind an diesem Tag keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Dienstagmorgen in Amlikon einen Autofahrer angehalten, der mit einer stark vereisten Frontscheibe unterwegs war.
Kurz nach 8.30 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Wilerstrasse einen 31-jährigen Autofahrer, der mit stark vereister Frontscheibe unterwegs war.
Am Montagnachmittag ereignete sich in Langnau im Emmental ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike.
Die E-Bike-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am Montagnachmittag, 29. Januar 2024, kam es an der Hochstrasse beim Schulhaus Steingut zum Brand eines Motorfahrrades. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund erster Erkenntnisse steht Brandstiftung im Vordergrund. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Am 20. Dezember 2023 wurden zwei Männer nach einem Diebstahl in einem Einkaufszentrum in Villars-sur-Glâne von der Kantonspolizei angehalten.
Die Ermittlungen führten zur Aufklärung von etwa zehn Fällen. Die mutmasslichen Täter wurden in Untersuchungshaft genommen und werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Montag (29.01.2024), kurz nach 15:45 Uhr, ist ein 69-jähriger Mann mit seinem Auto auf einem Vorplatz an der Sonnenhaldenstrasse in eine Hauswand geprallt.
Anschliessend entfernte er sich von der Unfallstelle. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagabend (28.01.2024), um 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Stockbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Wohnung.
Eine Fussgängerin wurde, beim Überqueren der Strasse, von einem Auto erfasst. Dabei wurde sie verletzt.
Der Opelfahrer hätte gar kein Fahrzeug lenken dürfen.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Sonntagnachmittag in Tägerwilen zwei Personen leicht verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Autofahrerin verursachte am Montagmittag auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall und musste ins Spital gebracht werden.
Um 12.30 Uhr war die 36-jährige Kosovarin auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs.
Durch eine Geruchsemmission in einem Einkaufszentrum ist es am Montagnachmittag (29.1.2024) in Wetzikon zu einem Grosseinsatz von Rettungskräften gekommen. Das Einkaufszentrum wurde geräumt.
Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.
Bei einem Sturz mit seinem E-Bike hat sich ein Mann am Montagnachmittag (29.01.2024) in Winkel schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 16 Uhr fuhr ein Mann mit seinem E-Bike auf der Embracherstrasse talwärts. Im Bereich der Einmündung Geerenstrasse kam der 65-Jährige aus noch ungeklärten Gründen zu Fall.
Bei Selzach kam es am Montag zu einer Auffahrkollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen. Dabei schwappte Zementschlamm auf mehrere Fahrzeuge und die Fahrbahn.
Verletzt wurde nach derzeitigen Erkenntnissen niemand.
Am Montagmorgen, 29. Januar 2024, konnte die Kantonspolizei Schwyz um 03.15 Uhr an der Bahnhofstrasse in Küssnacht einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti festnehmen.
Der 17-jährige marokkanische Staatsangehörige konnte beim Verlassen eines Restaurants durch eine Polizeipatrouille festgehalten werden.
Die Kantonspolizei Schwyz erhielt am Samstag, 27. Januar 2024, nach 18.30 Uhr eine Meldung, wonach sich ein mutmasslicher Ladendieb in einem Einkaufscenter in Ibach befinde.
Die vor Ort ausgerückte Polizeipatrouille konnte einen 29-jährigen Mann mit einem gefüllten Einkaufswagen feststellen und kontrollieren.
Am Montag (29.01.2024), kurz vor 10 Uhr, ist eine 79-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A15 in den Anpralldämpfer eines Signalisations-Anhänger geprallt.
Die Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montagmorgen (29.01.2024), um 09:15 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 72-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (29.01.2024), um 08:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Atelier sowie eine Firma an der Glatthaldestrasse eingebrochen.
In beiden Fällen durchsuchte sie die Räume und stahl Bargeld von unbekanntem Wert. Anschliessend flüchtete sie in unbekannte Richtung.
Auf der Neuen Murtenstrasse in Bern ist es am Montagmorgen zu einer Kollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine Person wurde leicht verletzt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
An der Bernstrasse in der Stadt Luzern ist es am Montagmittag in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Eine Person wurde tot geborgen und eine Person leicht verletzt.
Aktuell häufen sich bei der Polizei Basel-Landschaft Meldungen aus der Bevölkerung über Telefonanrufe falscher Polizisten.
Am Donnerstag, 25. Januar 2024, gelangten die Täter ans Ziel und erbeuteten nach jetzigem Erkenntnisstand Schmuck im Wert von über 100'000 Franken. Die Polizei Basel-Landschaft warnt und ruft erneut zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf.
Die Übung der Junghunde hat Finn vom Werwolfstein wohl etwas müde gemacht.
Auf dem Bild war Finn 5 Monate alt. Der Holländische Schäferhund wird zum Spezialisten ausgebildet.
Am heutigen Montag, 29. Januar 2024, ca. 11:10 Uhr, kam es in Netstal zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Ein 61-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen in Netstal auf der Landstrasse in Fahrtrichtung Näfels unterwegs.
Am 23. Januar 2024, kurz nach 18:00 Uhr, beobachtete ein Fahnder der Stadtpolizei Winterthur in der Altstadt ein auffälliges Treffen zwischen einer Frau und einem Mann.
Die folgende Nachfrage beim 58-jährigen Schweizer ergab, dass er jener Frau am 20. Januar 2700.- Franken übergeben hatte, nachdem sie ihm eine Notsituation vorgetäuscht hatte.
Bei zwei Hausdurchsuchungen wurden mehrere Kilogramm Marihuana, Haschisch, THC- Produkte und Bargeld sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Männer eine Strafuntersuchung eröffnet.
Wegen Glatteis kam es am Montagmorgen auf der Autobahn A7, Gemeindegebiet Kemmental, zu sieben Verkehrsunfällen mit rund 20 Fahrzeugen.
Sieben Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt.
Positive Bilanz nach einem Jahr „Geits no?“, der ersten kantonalen Kampagne zur Sensibilisierung gegen Belästigung im öffentlichen Raum.
Ein Teil der Kampagne bestand aus Social Media Posts und öffentlichen Plakaten, ein anderer aus der Lancierung der Website www.geits-no.ch, die 5'500-mal aufgerufen wurde. Mehr als 2’500 Personen haben das Quiz auf dieser Website gemacht, mit dem sie ihr Verhalten testen konnten. Doch auch das öffentliche Gemeinwesen hat sich für die Kampagne interessiert, wie die Stadt Monthey und ihre Fasnacht Anfang Jahr.
Gestern Sonntag, 28. Januar 2024, kurz nach 20.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri einen Hinweis bezüglich eines mutmasslich angetrunkenen Fahrzeuglenkers.
Die umgehend ausgerückte Polizeipatrouille konnte den 36-jährigen deutschen Staatsangehörigen an dessen Wohnort antreffen.
Am Samstagabend hat die Luzerner Polizei einen 19-jährigen Raser festgenommen.
Der Mann fuhr mit seinem Auto mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h durch den Sonnenbergtunnel (erlaubt 80 km/h).
Letzten Dienstag ist in Bern ein Mann angehalten worden, der mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert war.
Der 24-jährige Mann befindet sich in Haft. Weitere Ermittlungen sind im Gang. Die Kantonspolizei Bern warnt vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Am Sonntag (28.01.2024), kurz vor 20:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 90-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Montag (29.01.2024), kurz vor 00:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über zwei brennende Abfallkübel auf einem Perron am Bahnhof erhalten.
Die Feuerwehr konnte diese rasch löschen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Sonntagnachmittag (28.01.2024), um 16:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bachwiesenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt durch eine Tür.
Am Sonntag (28.01.2024), kurz vor 17:40 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 90'000 Franken.
Bezahlt und die Lieferung nicht erhalten?
Kleinanzeigen-Betrug über Online-Marktplätze nimmt stetig zu und gehört zu den häufigsten angezeigten Cyberdelikten bei der Polizei – so auch bei der Kapo Solothurn.
Denkt daran, dass ihr ab diesem Donnerstag, 01.02.2024, für die Benutzung von Autobahnen und Autostrassen die neue Vignette braucht.
Die E-Vignette erhält ihr unter www.e-vignette.ch und könnt euch dazu noch das Kleben und wieder Wegkratzen sparen.
Am Samstagabend führte die Kantonspolizei Solothurn in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Solothurn in der Stadt Solothurn gezielte Kontrollen zur Bekämpfung der Kriminalität in der Betäubungsmittelszene durch.
Ein Mann, der mutmasslich diverses Deliktsgut auf sich trug, konnte angehalten werden. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die St.Galler Regierung möchte mit vier Nachträgen zum Polizeigesetz die Grundlagen für die präventive Polizeiarbeit schaffen und die inner- und interkantonale Polizeiarbeit durch die Einführung eines automatisierten Datenaustauschs stärken.
Die vorberatende Kommission beantragt für zwei der vier Nachträge weitere inhaltliche Präzisierungen. Die beiden anderen Nachträge sollen vorerst an die Regierung zurückgewiesen werden.
Ein Mann, der zuvor illegal in die Schweiz eingereist war, hat einen Polizisten tätlich angegangen und verletzt.
Der Mann wurde festgenommen und durch den Schnellrichter bestraft.
Am Sonntagabend kam ein Auto zwischen Hermetschwil-Staffeln und Aristau auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen.
Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Lenkers sowie dessen Beifahrerin feststellen.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet ab 13.30 Uhr der jährliche Sirenentest statt.
Dabei werden die Funktionsbereitschaft der technischen Alarmierungsmittel, die Beschallung und die Auslöseorganisation für die 1040 Sirenen zur Alarmierung der Bevölkerung im Kanton Bern überprüft.
Die 24-er Vignette muss ab dem 1. Februar angebracht bzw. online gelöst sein.
Den 2024 Sticker erhalten Sie an Tankstellen, Raststätten, Poststellen, teilweise im Detailhandel und am Zoll.
Am Sonntag (28.01.2024) um ca. 03:00 Uhr hat sich beim Zollamt Neuhausen am Rheinfall / Jestetten-Hard, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Der Lenker wurde dabei verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.