Die Zuger Polizei hat einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der innerorts mehr als doppelt so schnell als erlaubt unterwegs war.
Dem 39-jährigen Lenker droht neben einer hohen Busse auch ein langer Entzug des Führerausweises.
Die Mutschellenstrasse in Widen musste am Montagnachmittag aufgrund einer Kollision, mit zwei involvierten Fahrzeugen, gesperrt werden.
Drei Personen wurden verletzt, es entstand Sachschaden.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos und einem Lastwagen wurde am Montag auf der Autobahn A1 bei Sirnach ein 35-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montagnachmittag, 22. Januar 2024, kam eine Autolenkerin zwischen Kemptthal und Winterthur von der Fahrbahn ab und landete im Strassengraben.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl. Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut.
Für Montagearbeiten an der Fussgängerbrücke kommt es zu Einschränkungen auf der Autobahn.
Am gestrigen Tag ereignete sich ein Verkehrsunfall, an dem ein Fussgänger und ein Personenwagen beteiligt waren.
Ohne auf den Verkehr zu achten, lief der Fussgänger zwischen zwei Fahrzeugen, die normal entlang der Place de la Foire in Delémont geparkt waren, auf die Strasse. Ein Autofahrer, der ordnungsgemäss vom oberen Teil der Altstadt aus fuhr, konnte den Zusammenstoss nicht verhindern.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern gegen 17:20 Uhr in Cavergno ein Arbeitsunfall.
Ein 35-jähriger Schweizer, der auf der anderen Seite des Gotthards wohnt, verrichtete Arbeiten im Wasserkraftwerk. Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, erlitt er einen Stromschlag.
Am Montag (22.01.2024), kurz nach 06:20 Uhr, hat auf der Autobahn A13 ein Auto Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Sonntag (21.01.2024), um 22:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Promenadenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeit.
In der Zeit zwischen Sonntagnacht und Montagmorgen (22.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant im Bereich Oberer Graben eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang in die Kellerräumlichkeiten des Gebäudes.
In der JVA Pöschwies ist am Sonntagmorgen (21. Januar 2024) ein Inhaftierter reglos in seiner Zelle aufgefunden worden.
Der aufgebotene Arzt konnte nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen.
Am Montagmorgen hielt die Kantonspolizei gezielt Ausschau nach Fahrzeugen, deren Dächer mit Eisschollen und Schnee bedeckt waren.
Zehn Lenkende wurden zur Anzeige gebracht.
Nach dem Brand eines Wohnhauses in Wiggen sind drei Todesopfer aus dem Gebäude geborgen worden.
Die Identifikation der Leichen erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich. Die Brandursache wird von den Branddetektiven der Luzerner Polizei ermittelt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag (21.01.2024) im Hauptbahnhof Zürich sechs mutmassliche Taschen- und Trickdiebe festgenommen.
Fahndern der Kantonspolizei waren zwei Männer aufgefallen, die einer Frau folgten und versuchten, in deren Handtasche zu greifen.
Die Sicherheitsdirektion veröffentlicht nach 2022 zum zweiten Mal einen „Jahresbericht Wolf Uri“ und fasst darin die Ereignisse im vergangenen Jahr zusammen.
Der Kanton Uri war auch im Jahr 2023 unmittelbar von der Präsenz von Wölfen betroffen.
Im Vorfeld des Eishockeyspiels zwischen dem EHC Kloten und den ZSC Lions vom Sonntagabend (21.01.2024) zündeten einige Anhänger des Gastclubs auf dem Anmarsch pyrotechnische Gegenstände wie Knallkörper und Signalfackeln.
Zudem kam es zu Sachbeschädigungen und Sprayereien. Die Kantonspolizei Zürich kreiste daraufhin die mehrheitlich vermummten Personen ein und unterzog sie einer Kontrolle.
Die Kantonspolizei Schwyz erhält derzeit wieder vermehrt Meldungen zu betrügerischen Aktivitäten, welche über die Kauf- und Verkaufsplattform Marketplace von Facebook abgewickelt werden.
Der Ablauf sieht in der Regel so aus, dass über Fake-Accounts Gegenstände zu sehr günstigen Preisen zum Kauf angeboten werden.
In der Nacht auf Freitag ist es in Lengnau zu mehreren Fahrzeugeinbruchdiebstählen gekommen.
Zwei mutmassliche Täter konnten noch vor Ort angehalten werden. Weitere Ermittlungen zu den Ereignissen sind im Gange.
Am Montagmorgen (22. Januar 2024) musste die Feuerwehr ein Bürogebäude entrauchen.
Verletzt wurde niemand, die Ursache für die Rauchentwicklung dürfte technischer Natur sein.
Nach dem Fussballspiel FC Zürich gegen den FC Basel, am Sonntagabend, 21. Januar 2024, wurden die im Einsatz stehenden Polizist/innen mit pyrotechnischen Gegenständen, Steinen und Flaschen angegriffen.
Die Polizei musste Wasserwerfer und Gummischrot einsetzen.
Am späteren Sonntagnachmittag hat in Tschappina ein Haus mit Stall gebrannt.
Trotz dem raschen Eingreifen konnten die Feuerwehren nicht verhindern, dass die Liegenschaft mehrheitlich abbrannte.
Am Sonntag (21.01.2024), um 13:15 Uhr, ist es an der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 57-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab und prallte in zwei auf einem Parkplatz angrenzende Häuserfassaden.
Am Sonntag (21.01.2024), kurz nach 20:15 Uhr, ist ein 16-jähriger Jugendlicher an der Vadianstrasse von drei Männern geschlagen und beraubt worden. Die Unbekannten stahlen eine Tasche und flüchteten.
Der 16-Jährige wurde leicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen (21.01.2024) kam es bei der Verzweigung Tablatstrasse / Rehetobelstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine beteiligte Person entfernte sich mit dem Auto von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagmorgen früh hat in Wiggen ein Wohnhaus gebrannt. Drei Personen wurden teilweise lebensbedrohlich verletzt.
Drei weitere Personen werden vermisst. Die Branddetektive der Luzerner Polizei klären die Brandursache ab.
Am Sonntagnachmittag ist auf der Nationalstrasse N28 ein Lieferwagenfahrer auf die Gegenfahrbahn gekommen.
Durch eine Vollbremsung verhinderte ein entgegenkommender Automobilist eine Frontalkollision.
Am Freitag (22. Januar 2024, 18.30 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 bei Sempach kurz nach dem Tunnel Eich in Fahrtrichtung Süden auf dem Überholstreifen zu einem Auffahrunfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken.
Ein Kommunalfahrzeug geriet am Freitag (22. Januar 2024, 18.00 Uhr) auf dem Unterwilrain in Luzern, Stadtteil Littau, von der Fahrbahn und kippte auf einer schneebedeckten Böschung zur Seite.
Ein 42-Jähriger wurde durch den Rettungsdienst mit Verletzungen in ein Spital gebracht.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Montags 22. Januar kam es an der Kreuzung Burgfelderstrasse / Luzernerring zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Der Unfall ereignete sich gegen 04:40 Uhr, als ein Fahrzeug, das von der Burgfelderstrasse kommend nach links in den Luzernerring in Richtung Flughafenstrasse abbiegen wollte.
Am frühen Sonntagmorgen, 21. Januar 2024 ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankreich ein Verkehrsunfall, bei dem eine 26-jährige Autofahrerin aus Frankreich mit einem Anpralldämpfer kollidierte.
Der Unfall ereignete sich gegen 08.15 Uhr auf Höhe der Ausfahrt Schlachthofbrücke.
Heute stand die Schulung zum Thema Ausweise an.
Das interne Dokumententeam hat uns dabei beigebracht, wie wir Originale von gefälschten Dokumenten unterscheiden können.
Am frühen Nachmittag meldete ein Autofahrer, dass es auf der Autobahn bei Müllheim zu einer Kollision mit einem Greifvogel gekommen sei und dieser noch auf der Fahrbahn liegen dürfte.
Die Besatzung von Bodan 602 machte sich auf den Weg und konnte wenig später tatsächlich einen verletzten Mäusebussard von der Fahrbahn retten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstag nach einem Diebstahl aus einem Auto in Weinfelden einen Tatverdächtigen festgenommen.
Im Zug der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Patrouille der Regionalpolizei wenige Minuten später einen Tatverdächtigen kontrollieren.
Am Sonntagmorgen kam es in Brugg im Kreisel Höhe Lauffohr zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Der Fahrradlenker stürzte und verletzte sich schwer.
Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Samstagabend sind Pferde auf das Bahntrasse der Rhätischen Bahn gelangt.
Dabei kam es zu einer Kollision zwischen einer Zugskomposition und den Tieren.
Am Sonntagmorgen, 21. Januar 2024, musste die Feuerwehr Tuggen um 5 Uhr wegen eines Autobrandes ausrücken.
Aus bisher ungeklärten Gründen geriet ein PW auf dem Areal Betti in Tuggen in Brand.
Am Samstagmorgen, 20. Januar 2024, verunglückte ein 41-jähriger Landwirt im Gebiet Zwischenbäch in Steinen bei Holzerarbeiten.
Aus bisher ungeklärten Gründen fiel der Mann am Vormittag aus einem Traktor und wurde dabei tödlich verletzt.
Am 20.01.2024, gegen 18.15 Uhr, wurde eine 29-jährige Frau, in der Hardstrasse an der Tramhaltestelle Opfer eines Raubes.
Sie wurde dabei gering verletzt.
Am Sonntag, 21. Januar 2024, kurz nach 00.30 Uhr, kam es an der Ziegelmattstrasse in Lausen zu einem Brandausbruch. Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört.
Beim Brand wurde niemand verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.