Am Samstagmorgen gingen gleich mehrere Meldungen über Schafe neben oder auf der Strasse bei uns ein. Einige Weidezäune hielten dem schweren Schnee nicht stand und die wolligen Zeitgenossen gingen auf Erkundungstour.
Die Tiere wurden durch unsere Patrouillen auf die Weide zurück eskortiert und die Zäune aufgestellt, damit niemand zu Schaden kommt.
Frau Holle hat sich seit Freitagabend ausgetobt. Bis am Samstag schneite es in der Ostschweiz anhaltend und ergiebig.
Nicht nur in den Alpen, auch im Flachland wurden Neuschneemengen realisiert, wie schon lange nicht mehr Anfang Dezember.
Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden.
Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.
In der Nacht auf Samstag (2.12.2023) ist in Uster ein Mann von zwei unbekannt Personen auf offener Strasse zusammengeschlagen worden.
Er musste in Spitalpflege gebracht werden.
In der Nacht zum Samstag zogen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Frauenfeld einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr.
Der Führerausweis des 20-Jährigen wurde eingezogen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Häuslenen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, der 73-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein Autofahrer war gegen 1 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Frauenfeld unterwegs.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in St. Margarethen einen fahrunfähigen Autofahrer gestoppt.
Der 22-Jährige war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Bei der Streifkollision zwischen zwei Autos in Zihlschlacht wurde am Freitagnachmittag ein Autofahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen wurde am Freitag in Wuppenau eine Autofahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In den vergangenen zwei Tagen haben trotz der anspruchsvollen Wetterbedingungen wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt im Zentrum von Uster besucht.
Die Stadtpolizei Uster zieht eine positive Bilanz hinsichtlich Marktbetrieb und die beiden Festnächte. Der Uster Märt 2023 lief aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend ab.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit mehreren Partnerorganisationen erneut eine mehrstündige Fahndungsaktion auf dem ganzen Kantonsgebiet durch.
Am Freitagabend (01.12.2023) hat sich nach dem Kreisverkehrsplatz Enge ein Verkehrsunfall ereignet.
Die Schaffhauser Polizei sucht ein beteiligtes Fahrzeug, welches sich nach dieser Kollision vom Unfallort entfernte.
In Greyerz wurden gestern Nachmittag bei einem Unfall ein alkoholisierter Autofahrer sowie die drei Insassen seines Fahrzeugs verletzt.
Am 1. Dezember 2023 um 14:15 Uhr war ein 39-jähriger Autofahrer mit seinem Lieferwagen zwischen dem neuen Sessellift von Les Joux und der Chia-Buvette unterwegs.
Am Samstagmittag, 02.12.2023 um ca. 12.10 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Selbstunfall.
Ein 27-jähriger Lenker war von Sargans in Richtung Zürich unterwegs als er infolge nicht angepasster Geschwindigkeit an die Strassen- und Sichtverhältnisse die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Aktuell schneit es weiterhin stark, auch in den nächsten Stunden ist mit Schneefall zu rechnen.
Denkt daher daran genügend Zeit einzuplanen und eure Geschwindigkeit den Strassenverhältnissen anzupassen.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus sind am Samstagmittag (2.12.2023) in Kloten mehrere Personen evakuiert und medizinisch versorgt worden.
Die Schaffhauserstrasse musste während dem Einsatz gesperrt werden.
Am Samstagmorgen, 2. Dezember 2023, lief eine Fussgängerin mit einem Hund nach 08.45 Uhr in Altendorf dem Spreitenbach entlang.
Als die 33-jährige Frau bei der Allmeindstrasse über die Brücke lief, wurde sie von einem unbekannten Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Am späten Freitagnachmittag, 1. Dezember 2023 wurde ein Fussgänger beim Überqueren eines Fussgängerstreifens in Küssnacht von einem Personenwagen erfasst und verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 2. Dezember 2023, ist der 89-Jährige im Spital verstorben.
Vielerorts liegt der erste Schnee. Und auch auf den Skipisten wurde die Hilfe unserer Crews in der noch jungen Saison bereits benötigt.
Wusstet ihr, dass die Rega jedes Jahr insgesamt 1600 bis 2100 verunfallte Wintersportler transportiert?
Am Freitagabend kam es in Wohlen zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Im Winterdienst sind sie mit Handschaufeln, Streu- und Räumfahrzeugen unterwegs, damit die Strassen und Trottoirs befahrbar und begehbar sind.
Wir wünschen ein schönes Wochenende und kommen Sie sicher durch den Schnee.
Unser Winterdienst war aufgrund des anhaltenden Schneefalls bereits in der Nacht im Einsatz, um sämtliche Rollwege und Pisten laufend vom Schnee zu befreien, damit diese für Starts und Landungen bereit sind.
Alle Flugzeuge müssen ausserdem vor dem Start von Schnee und Eis befreit werden, je nach grösse des Flugzeuges dauert dies zwischen 20 und 40 Minuten.
Unsere Mitarbeitenden der Polizeistation Wil haben im Sommer und Herbst mehrere Präventionstage in Stationsgebiet Wil durchgeführt.
Ziel war es, präventiv die Bürgerinnen und Bürger auf verschiedene Verhaltensmuster oder Regelungen aufmerksam zu machen.
Heute findet ab 19:00 Uhr der traditionelle St. Niklaus Einzug in Kägiswil statt.
Der Umzug beginnt an der Schulhausstrasse und führt über die Geristrasse, Steinhausstrasse, Brünigstrasse, Dörflistrasse und endet wieder auf der Brünigstrasse, Höhe des ehemaligen Gemeindehauses.
In Herisau ist es am Samstag, 2. Dezember 2023, zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde dem Autofahrer der Führerausweis abgenommen.
Erneut kam es auf dem Kantonsgebiet zu rund zwei Dutzend Unfällen infolge Schneefalls. Es wurden zwei Personen verletzt.
Diverse umgefallene Bäume blockierten die Strassen.
In der Zeit zwischen Anfang November und Freitagmorgen (01.12.2023) ist an der Oberen Berglistrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Freitag (01.12.2023), um 17:05 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer 21-jährigen Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen gekommen.
Die Frau wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (01.12.2023), um 18:40 Uhr, wurden auf der Kirchdorfstrasse eine 73-jährige und eine 75-jährige Frau, auf einem Fussgängerstreifen, von einem Auto angefahren.
Sie wurden leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Freitag (01.12.2023), um 11:00 Uhr, kam es auf der Alten Jonastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen. Dabei entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Der Unfallhergang ist bislang nicht geklärt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (01.12.2023), kurz nach 23:00 Uhr, ist das Auto eines 32-jährigen Mannes auf der Staatsstrasse in einen Baum geprallt. Der Fahrer war alkoholisiert.
Ihm wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.
Am Freitag (01.12.2023), gegen 20:45 Uhr, ist ein unbekanntes Fahrzeug an der Strasse Städeli gegen einen Hydranten geprallt.
Daraufhin kam es zum Austritt einer grösseren Menge Wasser.
Bei richtigem Hundewetter haben sich die vierbeinigen Polizeiangehörigen der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Winterthur sowie der Kommunalpolizeien zusammen mit Ihren Diensthundeführerinnen und Diensthundeführern zum Jahresschlussrapport getroffen.
Für einmal standen Spass und Plausch im Vordergrund. Um zusammen erfolgreich zu sein, mussten in verschiedenen Disziplinen Teamfähigkeit, Ausdauer und Geschick bewiesen werden.
Diese Woche hatten wir ein weiteres Mal Training im Schiesszentrum. Unter anderem wurde das Schiessen in der Dunkelheit geübt.
Unter den aufmerksamen Augen der Instruktoren mussten wir unter anderem einige Fehler oder Unachtsamkeiten ausmerzen.
Seid vorsichtig auf den rutschigen Strassen und Wegen und kommt gut nach Hause oder zur nächsten Beiz.
Wir wünschen euch einen schönen zweiten Uster Märt Abend.
Am Freitag, 01.12.2023, um 08:36 Uhr, kam es in Basel auf der Verzweigung Riehenstrasse/Allmendstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Die Beteiligten machen zum Unfallhergang unterschiedliche Angaben, weshalb die Verkehrspolizei ermittelt.
Am Samstagmorgen, 02. Dezember 2023, kurz nach 04.00 Uhr, geriet ein korrekt an der Seminarstrasse in Muttenz BL parkierter Lieferwagen in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Samstagmorgen, 02. Dezember 2023, kurz nach 06.15 Uhr, verursachte eine Fahrzeuglenkerin auf der schneebedeckten Rickenbacherstrasse in Buus BL einen Selbstunfall.
Die verunfallte Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag ist in Ilanz eine Frau von einem Personenwagen angefahren worden. Sie wurde verletzt und ins Spital transportiert.
Die 77-jährige Fussgängerin befand sich um 17.15 Uhr an der Glennerstrasse in Ilanz.
In der Nacht auf Samstag, 2. Dezember 2023, ist in einem Hotel an der Marktstrasse in Lachen aus bisher nicht geklärten Gründen ein Brand ausgebrochen, welcher zu starker Rauchentwicklung führte.
16 Personen mussten vorübergehend evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Zur Klärung der Brandursache hat die Kantonspolizei Schwyz das Forensische Institut Zürich beigezogen.
Am Freitagnachmittag, 1. Dezember 2023, ereignete sich auf der Schwyzerstrasse in Ingenbohl eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Um 16.30 Uhr beabsichtigte ein 57-jähriger Mann einen Fussgängerstreifen zu überqueren.
Am Samstagmorgen, 02.12.2023 um ca. 01.30 Uhr kam es auf der Hauptstrasse in Mitlödi zu einem Selbstunfall mit Sachschaden.
Eine 23-jährige Lenkerin verlor auf der schneebedeckten Fahrbahn von Glarus nach Mitlödi die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem Strassenzaun.
Am Freitagabend, 01.12.2023 um ca. 18.25 Uhr ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal eine Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein 76-jähriger Lenker fuhr im Kollonnenverkehr in Richtung Netstal und kollidierte dabei mit dem Heck des vorderen Fahrzeuges. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt.
Heute Samstag, 2. Dezember 2023, kurz vor 4.45 Uhr, musste die Axenstrasse in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Die Abklärungen zeigten, dass in einem gesicherten Netz ein Stein den Alarm auslöste. Zwischenzeitlich konnte die Axenstrasse wieder für den Verkehr freigegeben werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.