In der Nacht vom 16. auf den 17. November wurde ein Wolf in Mollis überfahren. Woher das Tier stammt, ist noch unklar.
Ein junger Wolf wurde in der Nacht vom 16. auf den 17. November 2023 auf der Netstalerstrasse überfahren.
Am Donnerstag ist in Igis eine Fussgängerin von einem abbiegenden Traktor erfasst worden.
Die Frau wurde dabei verletzt und in ein Spital transportiert.
Schulleitungen, Lehrpersonen, aber auch Eltern sehen sich im Schulumfeld ständig mit Datenschutzfragen konfrontiert.
Nicht immer werden diese als solche wahrgenommen. Oft führen die alltäglichen Situationen zu Unsicherheit.
Der Rohrleitungsbruch konnte repariert werden.
Aufgrund der aufwendigen Wiederinstandstellung der Strasse (Einbau von ca. 40 Tonnen Strassenbelag), wird die Strasse voraussichtlich heute ab 18 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Eine der Hauptaufgaben des Kriminaltechnischen Dienstes ist die Spurensicherung am Tatort.
Die Experten sind darauf geschult, kleinste Spuren wahrzunehmen und sorgfältig zu sichern, um sie im Anschluss einer genauen Analyse zu unterziehen.
Bei der Kontrolle eines im Ausland immatrikulierten Personenwagens hat die Kantonspolizei Aargau insgesamt 28 lebende Fasane gefunden.
Weil einige der Tiere unter Artenschutz stehen und sämtliche Tiere ohne Zollanmeldung und ohne Gesundheitszeugnis in die Schweiz eingeführt worden sind, hat das zuständige Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit die Ermittlungen übernommen und eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil sperrt am Dienstag, 21. November 2023, die Umfahrung Wattwil 1. Etappe (Flooz bis Brendi).
Das Forstrevier Wattwil führt zusammen mit den Waldeigentümern einen ausserordentlichen Sicherheitsholzschlag durch.
Zwischen Dienstag und Mittwoch wurden in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Tessin ein Mann und zwei Jugendliche festgenommen.
Sie sind geständig, in der Woche zuvor mehrere Diebstähle im Misox verübt zu haben.
In Rothrist kollidierte ein Auto mit einem stillstehenden Mofa. Dabei wurde der Mofa-Lenker leicht verletzt.
Der Autofahrer entfernte sich unbekümmert von der Unfallstelle.
Am Dienstagabend ist es auf der Heimiswilstrasse in Burgdorf zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Autolenker konnte unverletzt auf der Unfallstelle angetroffen werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht zur Klärung der Ereignisse Zeugen.
Am Dienstag (14.11.2023) organisierte die Landespolizei in Vaduz ein internationales Treffen mit Experten aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, die für die Überwachung des grenzüberschreitenden Bargeldverkehrs zuständig sind.
Im Rahmen der Umsetzung internationaler Standards hat Liechtenstein im Jahre 2011 für die Einfuhr von Barmitteln ein Auskunftssystem eingeführt, wonach die Landespolizei im Rahmen der Kontrolle des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs von Personen Auskünfte verlangen kann.
In der Nacht auf Mittwoch (15.11.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen ein unverschlossenes Auto in einer unverschlossenen Garage durchsucht und aus diesem ein Portemonnaie gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bitte die Bevölkerung Fahrzeuge immer abzuschliessen.
Die Kantonspolizei Zürich entdeckte am Donnerstagmorgen (16.11.2023) bei einer Kontrolle in Rüti eine illegale Hanfplantage mit rund 4000 Pflanzen.
Den Betreiber der Anlage nahm sie fest.
Gestern Vormittag brach in Altishofen in einem Gartenhaus ein Feuer aus. Dieses griff auf das danebenstehende Einfamilienhaus über.
Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Mittwoch, 15.11.2023, um 06:55 Uhr, ereignete sich in Basel an der Verzweigung Birsigstrasse / Oberwilerstrasse ein Verkehrsunfall.
Dabei fuhr ein Personenwagen in eine vortrittsberechtigte Fahrradfahrerin. Diese kam zu Fall und verletzte sich mittelschwer.
Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen versursacht ein Sturmtief auf der Alpennordseite Böenspitzen zwischen 70 und 120 km/h.
Am Freitag folgt eine Nordstaulage mit starken Schneefällen am zentralen und östlichen Alpennordhang.
Am Donnerstag (16.11.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden und Rückstau im Morgenverkehr.
Gestern Mittwoch, 15. November 2023, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Altdorf herkommend in Fahrtrichtung Süd.
Zeitgleich fuhr der Lenker eines E-Bikes von Schattdorf herkommend in Fahrtrichtung Nord.
Auf der Oltnerstrasse in Egerkingen hat eine Autolenkerin in der Nacht auf Donnerstag die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist gegen Baustellenelemente geprallt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen werden im November die diesjährigen Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen.
Die Aufhebung des Baustellenbetriebs sowie die damit einhergehenden Markierungsarbeiten machen nächtliche Sperrungen nötig.
Der A3-Anschluss Rheinfelden Ost wird zur Erhöhung seiner Leistungsfähigkeit umgebaut.
Die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlagen beim neu erstellten Knoten an der Riburgerstrasse sowie bei der Dr. Max-Wüthrich-Strasse erfolgt voraussichtlich Ende November 2023.
Im Zeitraum vom 19. November bis 5. Dezember 2023 werden auf der A3 in Zürich im Abschnitt zwischen Zürich Wiedikon und Brunau die Fahrbahnübergänge instandgesetzt.
Dabei wird die A3 in diesem Zeitraum und Abschnitt für mindestens acht Nächte gesperrt. Die Sperrungen finden zwischen Sonntagabend und Freitagmorgen, jeweils von 20:30 Uhr - 04:30 Uhr, statt.
Im Zuge mehrerer Velokontrollen mussten wir am Chileweg in Uster 10 Bussen wegen unerlaubtem Befahren des Fussweges ausstellen.
Das Signal „Fussweg“ inkludiert ein Fahrverbot, welches auch für Velos gilt.
Damit Kinder sicher den Fussgängerstreifen überqueren können, verhaltet euch mit dem Auto bitte so: Fahrt 1-2 Meter vor den Fussgängerstreifen und haltet komplett an.
Denn Kinder lernen "Rad steht, Kind geht". Bitte keine Handzeichen geben, nur Blickkontakt herstellen.
Heute Morgen verursachte ein unbekannter Autofahrer an der Renggstrasse in Littau einen Selbstunfall.
Nach einem kurzen Halt fuhr er weiter, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Die Polizei sucht den unbekannten Fahrer eines hellen Personenwagens.
Auf der Dorfstrasse in Bettlach hat sich am Mittwochabend eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fahrradlenker verletzt.
Am Mittwoch (15.11.2023), kurz nach 18 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem laufenden Einbruch in eine Wohnung.
Die ausgerückten Polizeikräfte konnten drei mutmassliche Einbrecher im Alter von 31 und 29 Jahren festnehmen.
Am Mittwoch (15.11.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Werdenbergstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 19-jährige Fahrer blieb unverletzt.
An drei Autos und an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (15.11.2023), kurz nach 20:30 Uhr, ist es auf der Hölzlisbergstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine beteiligte 63-jährige Frau war alkoholisiert unterwegs. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 15. November 2023, kurz vor 23.30 Uhr, geriet ein fahrender Personenwagen an der Hardstrasse in Muttenz in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
In Dulliken wurde am Mittwochnachmittag eine Rentnerin auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt.
Am Mittwoch, 15. November 2023, gegen 14.40 Uhr, war ein 74-jähriger Autolenker auf der Niederämterstrasse in Dulliken in Richtung Olten unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Diessenhofen einen Klemmbrett-Betrüger festgenommen und bittet um Vorsicht.
Kurz vor 14.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant, dass vor einem Verkaufsgeschäft an der Bahnhofstrasse ein Bettler unterwegs sei.
Auf der A6 zwischen Bern und Thun kommt es in den nächsten beiden Wochen aufgrund von verschiedenen Arbeiten am Belag und der Entwässerung zu diversen Sperrungen.
Anschluss Kiesen: Querung Entwässerungsleitung
In verschiedenen Orten im Kanton Aargau kam es in den letzten 24 Stunden zu Diebstählen und Einbrüchen.
Es konnten mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden.
Am 11. Oktober 2023 nahm die Kantonspolizei mit Unterstützung der Stadtpolizei Martinach vier Personen fest, die unmittelbar zuvor Diebstähle in einem Wohnviertel in Martinach begangen hatten.
Am Nachmittag des 11. Oktober 2023 kontaktierte eine Einwohnerin von Martinach die Notrufnummer 117 der Kantonspolizei, nachdem sie eine fremde Person in ihrem Wohnzimmer festgestellt hatte.
Die beiden neu für die Rega entwickelten Helikopter- und Jetsimulatoren wurden zertifiziert und stehen nun für das Training von Standardsituationen und Notverfahren bereit, die in echt nicht oder kaum geübt werden können.
Dabei verursachen sie weder Lärm noch Schadstoffbelastung für die Umwelt. Dank der Investition in eigene Simulatoren können alle Cockpit-Crews der Rega künftig in der Schweiz trainieren.
Der Verkehrsdienstspezialist, der am Montag von einem Auto angefahren worden war (Polizei.news berichtete), ist am späteren Mittwochnachmittag verstorben.
Der 28-Jährige wurde am Montag kurz vor 13 Uhr auf der Oberalpstrasse am Ende einer Baustelle bei der Örtlichkeit Isla von einem Auto erfasst und schwer verletzt.
Am Mittwochabend kam in Bürglen ein fahrunfähiger Autofahrer auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein entgegenkommendes Auto.
Verletzt wurde niemand.
Anlässlich einer Beerdigung hat eine unbekannte Täterschaft am Freitagnachmittag (10.11.2023) in Stein am Rhein Kondolenzcouverts inkl. Spenden gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Mittwoch, 15.11.2023, ca. 15:10 Uhr, ereignete sich in der Grenzacherstrasse Höhe der Liegenschaft 231 ein Verkehrsunfall.
Durch einen Lastwagen wurde ein Fussgänger erfasst, welcher zu Boden stürzte und sich verletzte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.