Auf der Sedelstrasse (Samstag, 14. Oktober 2023 / kurz vor 22:30 Uhr) kam eine Lenkerin mit dem Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Eine Person musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden. Der Mann wurde danach vom Rettungsdienst 144 in das Spital überführt.
Der Verkehrsunfall ereignete sich auf dem Bahnhofplatz (Sonntag, 15. Oktober 2023 / nach 02:00 Uhr) in der Stadt Luzern.
Dabei kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Am Montag, 16. Oktober April 2023, gegen 05.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Andermatt in Richtung Göschenen.
Nach der Tanzbeingalerie verlor der Lenker aus derzeit unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Auf einer Ausserortsstrecke bei Suhr fuhr ein Auto bei Dunkelheit von hinten auf einen Velofahrer auf und schleuderte ihn weg.
Er wurde mittelschwer verletzt.
Innerhalb von zehn Minuten kam es am Sonntagabend gleich zu zwei Selbstunfällen, wobei je ein Auto gegen einen Baum prallte.
Beide Lenker wurden verletzt.
Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen.
Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen (07.10.2023) und Sonntagnachmittag (15.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bidemsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Der Kommandant, eine Reiterinnengruppe, die Korpsmusik sowie die Historischen Landjäger der Kantonspolizei Zürich.
Sie alle waren gestern zusammen mit dem Sicherheitsdirektor Mario Fehr für den Gastkanton Zürich am Olma Umzug durch die St. Galler Innenstadt im Einsatz.
Vorgestern kurz, vor dem Mittag, kam es auf der Brünigstrasse in Giswil zu einem Verkehrsunfall.
Ein auländischer PW-Lenker fuhr mit seinem Fahrzeug auf der Brünigstrasse Richtung Lungern.
Am späten Samstagabend (14.10.2023) ist nach einem Selbstunfall auf der Seestrasse in Kilchberg der Lenker des Unfallautos verhaftet worden.
Kurz vor 22.45 Uhr fuhr ein 30-jähriger Schweizer mit seinem Auto auf der Seestrasse in Kilchberg in Richtung Wädenswil.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen, 14./15.10.2023, wurde an der alten Kerenzerstrasse in Obstalden in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten. Das Deliktsgut konnte noch nicht benannt oder beziffert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken.
Ein Auto geriet am frühen Sonntagmorgen auf der A1 in Brand. Wie sich zeigte, war die Lenkerin alkoholisiert.
Die 33-jährige Frau aus der Westschweiz war am frühen Sonntagmorgen, 15. Oktober 2023, gegen fünf Uhr auf der A1 in Richtung Bern unterwegs, als ihr Wagen plötzlich zu rauchen begann. Sie konnte den VW Golf bei Hunzenschwil auf den Pannenstreifen fahren und sich zusammen mit ihrer Beifahrerin in Sicherheit bringen.
In der Nacht auf Samstag vor einer Woche ist in Rapperswil ein Auto mit 125 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen worden.
Der Lenker wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Nach einem Verkehrsunfall mit einem E-Bike am frühen Samstagmorgen (14.10.2023) in Embrach ist ein Mann an seinen schweren Verletzungen gestorben.
Kurz nach 4 Uhr ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein E-Bike-Fahrer auf dem Römerweg gegen eine Strassenlaterne gefahren und gestürzt sei.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag in Zezikon und Bottighofen zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 21 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau in Zezikon auf der Dorfstrasse einen 73-jährigen Autofahrer an, der zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Die Atemalkoholprobe ergab beim Schweizer 0,49 mg/l.
Auf einer Alpstrasse in St. Antönien ereignete sich ein Selbstunfall.
Dabei kam ein Personenwagen von der Strasse ab und stürzte einen steilen Abhang hinunter.
Am Samstag, 14. Oktober, circa 20.15 Uhr, hat ein Unbekannter einen Tankstellenshop an der Ecke Giornicostrasse/Reinacherstrasse überfallen.
Es wurde niemand verletzt.
Am frühen Samstagmorgen (14.10.2023) hat eine Gruppe von mehreren Personen auf dem Bahnhofplatz in Schlieren einen Mann angegriffen und verletzt.
Kurz nach 02.15 Uhr befand sich ein 25-jähriger Schweizer auf dem Bahnhofplatz in Schlieren, als er von zwei Personen angesprochen wurde.
Am Samstagmorgen hat sich in Niederbipp ein Mann Zugang zum Fahrradkeller eines Zweifamilienhauses verschafft und ist anschliessend mit einem Auto weggefahren. In Wangen an der Aare entzog sich das Fahrzeug dann einer Polizeikontrolle und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Bei der Nachfahrt wurden mehrere Verkehrsdelikte festgestellt. Der Lenker wurde in Zunzgen (BL) festgenommen.
Es werden Zeugen gesucht.
Auf der Autobahn A1 bei Urtenen-Schönbühl ist es am Samstagabend zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos gekommen.
Sechs Personen, darunter ein Kind, wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Es kam zu Rückstau.
Wegen Schlägereien und Streitigkeiten war die Polizei in der Nacht mehrfach gefordert.
Etliche Patrouillen banden je eine Schlägerei am Bahnhof Aarau sowie in Oberentfelden, wo ein Beteiligter spitalreif geschlagen wurde.
In Subingen ist am Samstag ein Auto mit einem Verkehrsschild kollidiert und hat sich in der Folge überschlagen.
Die Lenkerin verletzte sich dabei leicht.
Am Samstag (14.10.2023) parkierte ein Fahrzeuglenker sein Auto am Strassenrand. Da er das Fahrzeug nicht mit der Handbremse sicherte, rollte es die abschüssige Strasse hinunter.
Nach einer Kollision mit einem Baumstrunk überschlug sich das Auto. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass Fahrzeugteile auf der Eichbergstrasse liegen würden.
Nach Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen stellte sich heraus, dass ein 30-jähriger Autofahrer in fahrunfähigem Zustand einen Selbstunfall verursachte und sich anschliessend von der Unfallstelle entfernte.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz vor 04:30 Uhr, wurden der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen zwei Fahrzeugeinbrüche beim Bahnhofplatz gemeldet. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein 21-jährigen Mann anhalten und kontrollieren.
Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich, welches zu den Fahrzeugeinbruchdiebstählen aus derselben Nacht gehören dürfte. Er wurde festgenommen.
Weil sie das Rotlicht missachtete und zu schnell auf eine Kreuzung fuhr, verursachte eine Neulenkerin am Samstag in Oftringen eine heftige Kollision.
Zwei Beteiligte wurden verletzt.
Am Samstag (14.10.2023), um 16:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 87-jährige Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstag (14.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse, Höhe Baschärhof, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 68-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagmorgen (14.10.2023) ist auf der Bahnhofstrasse in Schwerzenbach eine Frau beim Überqueren der Strasse von einem Auto angefahren und anschliessend von einem zweiten Auto überrollt worden.
Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht.
Nach einem Brand in einem Nagelstudio in Weinfelden mussten am Samstagmorgen drei Personen ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Samstagmorgen rückte der Pionierzug der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern auf einen Bauernhof in Thörishaus aus, nachdem eine Kuh in einen Schwemmkanal stürzte.
Mit einem Tierhebenetz konnte sie schonend aus der misslichen Lage unverletzt geborgen werden.
Kurz nach 10 Uhr gingen am Samstag, 14. Oktober 2023 bei der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen über einen Brand auf der Alp Ruodisegg ein.
Die aufgebotene Feuerwehr Stützpunkt Küssnacht konnte die Flammen löschen.
Am Freitagabend ist in Burgistein ein Schopf, in dem auch eine Räucherei untergebracht war, in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Drei Personen wurden vor Ort durch ein Ambulanzteam kontrolliert, verletzt wurde niemand.
Der Schopf brannte komplett nieder. Ermittlungen zur Ursache sind im Gang.
Zwei Unbekannte bedrohten in der Nacht auf Sonntag in Bremgarten einen Taxifahrer und raubten ihm Bargeld.
Trotz Fahndung blieben die beiden verschwunden.
Am Samstagmorgen, kurz nach 2:30 Uhr belästigte eine männliche Person Frauen in einem Club beim Bohl.
Aus diesem Grund wurde er durch die zuständige Security aus dem Lokal gewiesen.
Am Freitagabend (13.10.2023) wollte die Stadtpolizei St.Gallen eine Gruppe Jugendlicher kontrollieren. Dabei flüchtete eine Person, konnte jedoch angehalten werden.
Es stellte sich heraus, dass er aus einem Jugendheim abgängig war.
Zwei Männer erschienen am Freitag bei einem Recyclingbetrieb und wollten entwendetes Kupfer zu Geld machen. Das Personal schöpfte Verdacht und rief die Polizei.
Diese sucht nun Betriebe, denen ebenfalls Kupfer angeboten wurde.
Am Freitagabend brach in der Wolfsschlucht bei Herbetswil ein Feuer aus, welches sich bald auf eine Fläche von mehreren 100 Quadratmetern erstreckte. Weit über 100 Einsatzkräfte sind mit diversen Mitteln mit der Bekämpfung des Waldbrandes beschäftigt, welcher auch am Samstagmorgen noch immer aktiv ist.
Die Brandursache wird abgeklärt. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei Arbeiten in unwegsamen Gelände kam es gestern Nachmittag in Wolfenschiessen zu einem Arbeitsunfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.
Der Fahrzeuglenker zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Die Polizei nahm am frühen Samstagmorgen in Stein einen Mann fest, der sich zuvor an einem parkierten Auto zu schaffen gemacht hatte.
Ein Hausbewohner in Stein beobachtete am Samstag, 14. Oktober 2023, um vier Uhr früh einen Unbekannten, der ein draussen parkiertes Auto öffnete.
Am Samstag (14.10.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Die 26-jährige fahrunfähige Autofahrerin wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.