Ein 59-jähriger Gleitschirmpilot aus dem Kanton Zürich ist am Donnerstag, den 5. Oktober 2023 nach dem Start auf dem Haldigrat abgestürzt und noch vor Ort verstorben.
Am Donnerstagnachmittag, den 5. Oktober 2023 ist gegen 15:15 Uhr ein Gleitschirmpilot auf dem Haldigrat in der Gemeinde Dallenwil mit seinem Gleitschirm gestartet.
Das Wetter in der Schweiz ist diese Tage relativ ruhig, deshalb machen wir heute auf eine kleine meteorologische Reise.
Wir starten unsere Reise im Weltall, genauer gesagt 36'000 km oberhalb des Äquators.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (5.10.2023) in Watt (Gemeinde Regensdorf) bei einer Hausdurchsuchung zirka 1.5 Kilogramm Opium sichergestellt.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich führten im Auftrag der Staatsanwaltschaft in Watt eine Hausdurchsuchung durch.
Die Schaffhauser Polizei hat in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen am Freitagabend (29.09.2023) in der Stadt Schaffhausen einen 26-jährigen Mann festgenommen.
Er wird unter anderem verdächtigt, versuchte sexuelle Handlungen mit Kindern begangen zu haben.
Am 06.10.2023, gegen 01.25 Uhr, kam es am Wiesendamm gegenüber der Westquaistrasse zu einer Brandstiftung an einem Personenwagen.
Es wurde niemand verletzt.
Heute Morgen hat die Luzerner Polizei in Ebikon eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei passierte ein Motorradfahrer die Messstelle mit netto 91 km/h, anstelle der erlaubten 50 km/h. Sein Führerausweis wurde gesperrt.
Zwei Personen wurden am Donnerstagabend in Amriswil von einer unbekannten Täterschaft angegriffen, dabei wurde ein Mann mit einem Messer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 5. Oktober 2023, ca. 15.30 Uhr ereignete sich am Riehenring 120 in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem Roller (Motorrad) und einem Personenwagen.
Der Rollerfahrer kam bei der Kollision zu Fall und erlitt mittelschwere Verletzungen. Eine Atem-Alkoholkontrolle bei ihm ergab einen Wert von 0.29 mg/l.
Schockierende Nachrichten, verbunden mit Geldforderungen sind immer Betrug.
Wenn jemand am Telefon Geld verlangt und euch unter Druck setzt, beendet das Gespräch sofort.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
In Chur ist es am Freitagmorgen (06.10.2023) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 67-jährige Frau ist mit ihrem Auto in eine Hauswand gefahren.
Sie wurde nicht verletzt.
Normalerweise publiziere ich Storys zu anderen Menschen von/bei der Air Zermatt und teile ihre Ereignisse und schönsten Geschichten mit euch.
Heute wage ich mich an einen anderen Blickwinkel und nehme euch mit in meinen Alltag, meine Abenteuer und meine Erlebnisse bei der Air Zermatt.
Ende September fanden im Ravensburger Spieleland die Internationalen Verkehrssicherheitstage statt.
Mit dabei waren verschiedene Polizeikorps aus Deutschland, Schweiz, Österreich und auch aus Liechtenstein.
Erstmals standen Winterreifen der Dimension „205/60 R16 92H“, die sich für SUVs der unteren Mittelklasse eignen, beim Test im Fokus. Weiter wurde die Grösse „225/45 R17 91H“ getestet, eine der meistverkauften Winterreifendimension für Kompaktfahrzeuge der unteren Mittelklasse. Die Gesamtnote der 32 getesteten Reifen setzt sich aus 70 Prozent Fahrsicherheit und 30 Prozent Umweltbilanz zusammen. Für Elektroautos macht der TCS auf spezielle Auswahlkriterien aufmerksam.
Die Mobilitätsberatung des Touring Club Schweiz testete 32 Winterreifen. Bewertet wurden die Produkte in 19 verschiedenen Testkriterien. Beim Kriterium Fahrsicherheit lag der Fokus neben der Trocken- und Nassperformance auf den Eigenschaften auf winterlicher Fahrbahn. Hierzu wurden die Reifen auf Schnee- und Eisfahrbahn bewertet. Beim Kriterium Umweltbilanz wurden die Fahrleistung, der Abrieb, die Effizienz mit Kraftstoffverbrauch und dem Reifengewicht, das Geräusch und die Nachhaltigkeit der 32 Testreifen beurteilt. Die Tests wurden mit einem VW Golf 8 und mit dem VW T-Roc eingefahren.
Der rund 22 Kilometer lange Autobahnabschnitt zwischen den Verzweigungen Luterbach und Härkingen wird von vier auf sechs Streifen ausgebaut.
Durch das Projekt werden ein Engpass auf dem Nationalstrassennetz entschärft und die angrenzenden Gemeinden vom Ausweichverkehr entlastet. Gegen die Urteile des Bundesverwaltungsgerichtes sind keine Beschwerden beim Bundesgericht eingegangen. Die Plangenehmigungsverfügung ist somit rechtskräftig. Die Vorarbeiten starten im Frühling 2024, die Hauptarbeiten im Mai 2025.
Der Fahrradfahrer, welcher vor zwei Wochen in Davos Dorf von einem Auto überholt worden war (Polizei.news berichtete), ist am Mittwoch verstorben.
Der Fahrradfahrer fuhr am 20. September 2023 von Davos Dorf kommend über die Dischmastrasse in Richtung Dürrboden.
Am späteren Montagvormittag (02.10.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper ereignet.
Dabei wurde die 93-jährige Autobeifahrerin leicht verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Auf der A9 zwischen Visp und Brig werden im Oktober diverse Arbeiten an der Entwässerung und den Leitplanken durchgeführt.
Dafür kommt es zu verschiedenen Einschränkungen.
Ein Töfffahrer war gestern so viel zu schnell unterwegs, dass die Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen ihn eröffnete und das Fahrzeug sicherstellte.
Die Kantonspolizei Aargau führte gestern Nachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle auf dem Bözberg durch. Bei der Lasermessung wurden Fahrzeuge erst ab einer groben Tempoüberschreitung gemessen. Erlaubt sind auf dem Abschnitt 80 km/h.
Am späteren Montagnachmittag (25.09.2023) hat sich in Stein am Rhein eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Am 05.10.2023, um 17.00 Uhr, kam es auf dem Parkplatz des MParc Dreispitz an der Münchensteinerstrasse zu einer Brandstiftung an einem Personenwagen.
Es wurde niemand verletzt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am Donnerstag, 05.10.2023, ca. 12:00 Uhr ereignete sich in Basel an der Zürcherstrasse auf der Höhe der Hausnummer 143 ein Verkehrsunfall.
Dabei wurde eine Person welche den Fussgängerstreifen überquerte angefahren. Der Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Der Fahrzeugführer beging in der Folge Führerflucht.
Das Jugendgericht und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 05.10.2023 ein 14-jähriger Schweizer aus dem Raum Lugano wegen mehrerer schwerer Verkehrsdelikte verhaftet wurde, nachdem er sich hinter das Steuer eines einem Verwandten gestohlenen Autos gesetzt hatte.
Die Verhaftung, die gegen 1:30 Uhr erfolgte, war das Ergebnis einer von der Kantonspolizei koordinierten Aktion, an der auch Beamte der Stadtpolizei Mendrisio und der Polizei von Ceresio Sud beteiligt waren.
Am Donnerstag, 5. Oktober 2023, gegen 10:45 Uhr, fuhr ein Fahrzeug, gelenkt von einem 28-jährigen Langnauer, auf dem Boulevard de la Liberté in Richtung Neuenburg.
Beim Kreisel Mélèzes kollidierte es mit einem normal auf dem Kreisel fahrenden Auto.
Die ab 8. bis 26. Oktober 2023 geplanten Nachtsperrungen des San Bernardino-Tunnels werden ab Sonntag 29. Oktober 2023 auf Donnerstag 16. November 2023, verschoben (Nächte zwischen Sonntag und Freitag).
Grund dafür sind die zusätzlichen Nachtsperrungen des Gotthardtunnels, die ab 4. bis 27. Oktober 2023 geplant sind.
Der Gotthard-Autobahntunnel wird jedes Jahr im März/April, Juni und September/Oktober für rund 26 Nächte wegen routinemässiger Unterhaltsarbeiten gesperrt.
Die ersten Herbstsperrnächte sind ab dem 11. September 2023 geplant. Aufgrund des Ereignisses am Sonntag, den 10. September, konnten die geplanten Arbeiten nicht wie vorgesehen durchgeführt werden und dauerten länger als erwartet.
Am Mittwoch, 4. Oktober um 16:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 41-jährigen Mann aus St-Imier/BE gesteuert wurde, auf der Strasse von Le Pâquier nach Les Bugnenets.
Am Ortsausgang von Le Pâquier, in einer Rechtskurve, kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Auto, das von einem 60-jährigen Mann aus Cernier gelenkt wurde.
Der Blick auf den Kalender zeigt: es ist Oktober und der Herbst damit in vollem Gange, aber die Temperaturen sind immer noch oft sommerlich.
Durch gewisse Phänomene macht sich der Herbst allerdings doch bemerkbar. Wir gehen auf Spurensuche und zeigen auf, was der Oktober sonst noch bieten kann.
In St. Moritz Bad ist am Donnerstagnachmittag eine Frau von einem Lastwagen überrollt worden.
Trotz Reanimation verstarb sie vor Ort. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Gestern Mittwoch, 4. Oktober 2023, kurz nach 13.00 Uhr, erreichte ein 68-jähriger Berggänger den Piz Acletta.
Als er danach nichts mehr von sich hören liess, wurde durch eine Begleitperson die Rettung durch die Rega initialisiert.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden an der A4 Axenstrasse per 11. Juli 2023 Massnahmen umgesetzt.
In diesem Rahmen wurde auch ein Veloverlad-Shuttleservice eingeführt. Ab Ende Oktober gilt ein Winterfahrplan bis Ende März 2024. Mit den Erkenntnissen aus dem Pilotbetrieb wurde nun eine Ausschreibung zur Beschaffung des Veloverladservices ab 2024 gestartet.
Diese Aufnahme zeigt die Spezialfahrzeuge der Seepolizei, die zwischen den Jahren 1962 und 1976 im Einsatz standen.
Aufgenommen wurde das Bild in Zürich, auf der Kasernenwiese.
Bei Notfällen mit Kreislaufstillstand muss es schnell gehen. Es ist zentral, dass die lebensrettenden Defibrillatoren möglichst rasch zum Einsatz kommen und deshalb öffentlich verfügbar sind.
Aus diesem Grund hat die Stadt Zofingen vier automatisierte externe Defibrillatoren (AED) an folgenden Orten platziert: Feuerwehrmagazin, Markthalle, Stadtsaal und bei der Bushaltestelle "Milchhüsli" im Mühlethal. Ein fünfter wird beim Bahnhof Zofingen im Eingangsbereich der Regionalpolizei in den nächsten Wochen installiert. Im kommenden Jahr sollen weitere folgen.
In der Gemeinde Roveredo beginnen heute, am 5. Oktober 2023 die Bauarbeiten für die neue Prüfhalle des Strassenverkehrsamts Graubünden.
Mit dem Neubau werden sowohl die räumlichen als auch betrieblichen Voraussetzungen für die periodischen Fahrzeugüberprüfungen in der Region Moesa geschaffen.
Während den Schulherbstferien erneuert das Bau- und Verkehrsdepartement am Dreispitzknoten Teile des Strassenbelags.
Ab Montag, 9. Oktober 2023 ist die Münchensteinerstrasse zwischen der Haltestelle M-Parc und der Dornacherstrasse für den Verkehr gesperrt.
Am Mittwochnachmittag ist es im Tunnel Schlund auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Fahrzeug prallte gegen die Tunnelwand und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Vier Personen wurden leicht verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen hat die Kantonspolizei Thurgau in Tägerwilen einen Mann festgenommen, der zuvor in Neuwilen Einschleichdiebstähle begangen hatte.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 6 Uhr an der ARA-Strasse eine verdächtige Person.
Eine unbekannte Täterschaft hat einen Mann verbal provoziert, tätlich angegangen und bestohlen. Mit dem Portemonnaie des Opfers entfernten sich die Täterschaft in verschiedene Richtungen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Donnerstagmorgen, 5. Oktober 2023, nahm die Stadtpolizei im Kreis 1 einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest.
Kurz vor 1 Uhr morgens ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen Einbruchalarm eines Schuhgeschäftes ein.
Anfangs Mai 2023 stellte sich bei einer Kontrolle des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Grenzübergang Basel/St. Louis-Autobahn heraus, dass ein Lastwagenfahrer nicht nur einen gefälschten Führerausweis hatte, sondern in einem Aussenfach des Fahrzeuges auch über 35 Kilogramm Haschisch mitführte.
Der Fahrer sowie das Betäubungsmittel wurden der Kantonspolizei Basel-Stadt für das weitere Verfahren übergeben.
Am vergangenen Samstagabend ist es in Bern bei der Zytglogge zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Ein Mann wurde dabei verletzt.
Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Am Mittwochabend, 04. Oktober 2023, kurz nach 21.00 Uhr, ereignete sich in der Habshagstrasse in Reinach BL eine frontal/seitliche Kollision zwischen einem E-Roller (Lenker und Mitfahrer) und einem Lieferwagen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
„Die Durchhaltefähigkeit der Armee ist heute stark eingeschränkt“, so lautet der Befund des Schweizer Armeechefs. Konkret heisst das: Das Militär könnte im Falle eines Krieges nur wenige Tage lang Gegenwehr leisten. Ein unhaltbarer Zustand, findet Thomas Süssli, denn die Lage habe sich stark verschlechtert. Mitte August 2023 hat er ein 60 Seiten starkes Papier mit dem Titel „Die Verteidigungsfähigkeit stärken“ vorgestellt.
„Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bedeutet für Europa eine sicherheitspolitische Zäsur“, heisst es darin. Und weiter: „Interessenkonflikte werden wieder vermehrt unter Anwendung militärischer Gewalt ausgetragen.“
Am Mittwoch (04.10.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es in einem Schrebergarten Im Bächelacker zu einem Brand von einem Gewächshaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden keine verletzt. Während den Löscharbeiten wurde Marihuana gefunden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.