Am Samstagabend hat sich in Riggisberg ein Autolenker einer Polizeikontrolle entzogen. Er flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit. Bei der Nachfahrt wurden mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.
Der Lenker, dessen Führerausweis entzogen war, sowie seine Beifahrerin konnten im Zuge der weiteren Ermittlungen angehalten werden. Es werden Zeugen gesucht.
Nach mehreren Einbruchdiebstählen im Hinterthurgau hat die Kantonspolizei Thurgau drei Tatverdächtige festgenommen.
Bei den drei Rumänen wurde Deliktgut im Wert von rund 100'000 Franken sichergestellt.
Am vergangenen Freitag konnte die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Betrüger festnehmen. Er dürfte Mitglied einer Gruppierung sein, welche mit Telefonbetrügen ältere Menschen zu Bargeldübergaben drängt.
Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern.
Im Jahr 1985 hat die Schweiz als erstes Land die Autobahnvignette eingeführt. Seit dem 1. August 2023 steht die E-Vignette als Alternative zur herkömmlichen Klebevignette zur Verfügung.
Was Vater Roland vor bald 40 Jahren kreiert hat, wird heute von seinem Sohn Thomas weiterentwickelt. Ein Besuch im Atelier des Graphikers Thomas Hirter.
Heute Montag, 2. Oktober 2023, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Altdorf herkommend in Richtung Schattdorf.
Nach ersten Erkenntnissen erlitt die 82-jährige Lenkerin auf Höhe des Poli-Kreisels ein medizinisches Problem und kollidierte darauffolgend frontal gegen die Mittelinsel.
Am Sonntagmittag, 01. Oktober 2023, kurz nach 12.00 Uhr, konnten in der Reinacherheide in Reinach BL, in der Umgebung einer Tresor–Fundstelle zwei mutmassliche Täter durch die Polizei angehalten werden.
Die entsprechende Meldung einer Drittperson, wonach in der Reinacherheide, im Bereich eines Fussweges, zwei Männer versuchen würden, einen Tresor aufzubrechen, ging um 11.58 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in einer Wohnung in Embrach ist am Sonntagabend (01.10.2023) eine schwerverletzte Frau in kritischem Zustand ins Spital gefahren worden.
Sie erlag in der Nacht auf Montag ihren Verletzungen. Der Mann wurde verhaftet.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Autostrasse N13 im Tunnel Isla Bella zu einer heftigen Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Drei Personen wurden dabei verletzt.
An einem offiziellen Festakt wurde die neue Korpsfahne der Zuger Polizei geweiht.
Die Fahne verbindet Tradition mit Wandel und symbolisiert Vertrauen, Neutralität und Engagement für Sicherheit und Gerechtigkeit.
Die Ermittlungen zum Brand vom Montagmorgen, 2. Oktober 2023, in einer Abbruchliegenschaft am Paracelsuspark in Einsiedeln dauern an.
Personen, welche verdächtigte Wahrnehmungen im Bereich der Abbruchliegenschaft gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Schwyz, 041 819 29 29 zu melden.
Am Sonntagabend, 01. Oktober 2023, kurz vor 20.00 Uhr, wurde im Bereich der Liegenschaft Hauptstrasse 59 ein Mann mit schweren Kopfverletzungen aufgefunden.
Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei der Lichtsignalanlage Weissensteinstrasse/Fabrikstrasse in Langendorf ist am Montagmorgen, 2. Oktober 2023, eine Fahrradlenkerin von einem Traktor-Anhänger erfasst und dabei leicht verletzt worden.
Am Montag, 2. Oktober 2023, gegen 7.40 Uhr, war ein Landwirt mit seinem Traktor und beladenem Anhänger von Oberdorf herkommend in Richtung Solothurn unterwegs.
Ein unbekannter Lieferwagen blieb am Sonntagabend in einer Unterführung stecken. Ohne Rücksicht auf Schäden fuhr er weiter und blieb verschwunden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am frühen Sonntagmorgen, 01. Oktober 2023, kurz nach 02.40 Uhr, eskalierte auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Birsfelden ein Streit zwischen mehreren Personen, wobei es zu einem Messereinsatz kam.
Dabei wurde eine Person durch Messerstiche sowie eine Person durch einen Faustschlag verletzt.
Ende September 2023 wurde in Hägendorf ein Firmenfahrzeug mit auffälliger Beschriftung gestohlen (Polizei.news berichtete).
Das Auto konnte am Sonntag, 1. Oktober 2023, in einem Waldstück bei Hägendorf gefunden werden.
Unbekannte Telefonbetrüger haben Ende September eine im Bezirk Horgen wohnhafte Frau dazu gebracht, ihnen mehr als zweihunderttausend Franken zu überweisen.
Unbekannte Telefonbetrüger kontaktierten die 34-jährige Frau via Mobiltelefon und gab sich als Mitarbeiter von Interpol aus.
Nach einer Woche Pause startet am 2. Oktober die Niederjagd und dauert bis zum 21. Oktober beziehungsweise bis zum 30. November.
Auch diese Jagd wird durch die Jäger im Auftrag des Kantons durchgeführt. Sie sorgt für einen ausgewogenen, gesunden Wildbestand und unterstützt einen naturnahen Waldbau.
Gesetz und Verordnung über den Personentransport mit Taxis und Limousinen treten per 1. Januar 2024 in Kraft, gleichzeitig mit den beiden Reglementen zur Taxilampe und zur kantonalen Limousinen-Plakette.
Für die Gesuche und die Registrierung wird ein Online-Portal zur Verfügung gestellt.
Unser Suchhelikopter ist mit dem Multisensor-Suchsystem IR/EOS ausgestattet.
Dieses besteht aus einer hochsensiblen Wärmebildkamera und einer optischen Kamera.
Gestern Nachmittag hat sich auf der Glaubenbergstrasse in Entlebuch ein Selbstunfall einer Motorradfahrerin ereignet.
Die Frau verletzte sich beim Sturz und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und einem Personenwagen in Rorbas ist am Sonntagabend (01.102023) der Zweiradfahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz vor 19 Uhr fuhr ein 28-jähriger Mann auf einem Motorrad auf der Bülacherstrasse in Richtung Embrach.
In einer feierlichen Zeremonie, an der mit der Polizei verbundene Gäste und Familienmitglieder teilnahmen, haben 14 frisch geprüfte Polizistinnen und Polizisten ihr Amtsgelübde abgelegt und sind offiziell ins Korps der Kantonspolizei Graubünden eingetreten.
Kommandant Walter Schlegel und Regierungspräsident Peter Peyer richteten bewegende Worte an die frisch Vereidigten. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Polizeimusik Graubünden.
Gestern Sonntag, 1. Oktober 2023, kurz nach 16.00 Uhr, fuhr eine Gruppe Motorradfahrende vom Oberalppass herkommend in Richtung Andermatt.
Am Ende des Grindtunnels, in der dortigen scharfen Linkskurve, kollidierte eine 25-jährige Zweiradlenkerin, welche Bestandteil der erwähnten Gruppe war, aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen mit der rechtsseitigen Tunnelwand.
Am Sonntagnachmittag, 1. Oktober 2023, kam es in Muotathal zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velofahrer.
Um 16.50 Uhr fuhr ein 26-jähriger Automobilist von Muotathal in Richtung Pragel.
Am Samstagnachmittag (30.9.2023) kam es auf einem Parkplatz an der Sommeraustrasse zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden.
Ein Personenwagenlenker stellte sein Fahrzeug auf einem Parkplatz ab und vergass dieses ordnungsgemäss zu sichern.
Am Freitagabend (29.09.2023) startete die 26. Churer Schlagerparade auf dem Areal des Stadthallenplatzes.
Das vielfältige Programm dauerte bis Sonntagmorgen um vier Uhr. Die Stadtpolizei Chur zieht ein positives Fazit und blickt nach 23 geleisteten Einsätzen auf ein meist friedliches Wochenende zurück.
Stark alkoholisiert kam eine Automobilistin am Sonntag in Windisch von der Strasse ab. Sie blieb unverletzt.
Der Selbstunfall ereignete sich am Sonntag, 1. Oktober 2023, gegen 17.45 Uhr auf der Hauserstrasse in Windisch.
Auf der Passwangstrasse zwischen Ramiswil und Beinwil kollidierte am Sonntagnachmittag ein Motorradlenker mit einer Mauer und der Leiteinrichtung.
Dabei wurde er erheblich verletzt.
Am Montag (02.10.2023), kurz vor 05:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines Stalles an der Flawilerstrasse gemeldet worden.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Valenserstrasse zu einem Selbstunfall von einem Velofahrer gekommen.
Der 58-jährige Mann wurde schwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen. Inzwischen erlag er seinen Verletzungen.
Wir gratulieren unseren jüngsten Kolleginnen und Kollegen, die am Freitag feierlich vereidigt wurden zur Aufnahme ins Korps der Kantonspolizei Zürich.
Stellvertretend hier ein Foto unserer Kollegin Julia, welche nach dem schönen Anlass mit ihrem Vater und ihrem Göttibuben in die Kamera strahlt.
Am Samstag kurz nach 16 Uhr kam es in Giswil, Panoramastrasse, kurz vor der Passhöhe Glaubenbielen, zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Dabei prallte ein 18-jähriger Motorradfahrer in einer Rechtskurve gegen die bergseitige Steinmauer.
Ab Montag, 9. Oktober 2023, bis Ende November 2023 wird die Bushaltestelle Dorf in St. Margarethen, Gemeinde Münchwilen, saniert und behindertengerecht ausgebaut.
Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Ab Montag, 16. Oktober 2023, bis Ende November 2023 wird die Bushaltestelle Lanzenneunfornstrasse in Dettighofen saniert.
Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 149 km/h unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau führte am Freitagnachmittag an der Hauptstrasse H466 zwischen Mettlen und Märwil eine Geschwindigkeitsmessung durch.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag einen Motorradfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er war ausserorts massiv zu schnell unterwegs und entzog sich der Anhaltung.
Am Dienstag, 03. Oktober 2023, findet die alljährliche Grossviehschau in Appenzell statt.
Während dem Viehauftrieb kommt es am Morgen ab 08.00 Uhr bis ca. 09.30 Uhr in Richtung Appenzell zu Verkehrsbehinderungen.
Am Sonntag, 1. Oktober 2023, kurz nach 15.30 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt wegen einer heftigen Verpuffung an die Feldbergstrasse ausrücken müssen. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste einen verletzten Mann in Spital bringen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt sperrte während des Einsatzes die Feldbergstrasse im betroffenen Teilstück für den Verkehr.
In Zell wurde am 30. September 2023, kurz nach 07:00 Uhr ein 17-jähriger Motorradfahrer aufgefunden.
Er wies erhebliche Verletzungen auf und wurde hospitalisiert.
Am Freitagnachmittag, 29. September 2023, kurz nach 15:00 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Kantonsstrasse von Zell her in Richtung Willisau.
Im Bereich der Dorfstrasse 52 in Gettnau kam es zu einer Kollision mit einer Radfahrerin, welche die Strasse überquerte.
Am Samstagabend, 30. September 2023, fand das Fussballspiel zwischen dem Grasshopper Club Zürich und dem BSC Young Boys statt.
Bei der Anreise griffen im Kreis 9 Fans des BSC YB die Polizei an und beschädigten in der Folge einen Bus der VBZ massiv. Die Polizei musste Gummischrot und Tränengas einsetzen.
In der Nacht auf Sonntag (01.10.2023) ist es an der Ebnaterstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Schaf auf einer Weide gekommen.
Der vorerst unbekannte Autofahrer entfernte sich vom Unfall Ort, ohne den Unfall zu melden. Er konnte angetroffen und als fahrunfähig eingestuft werden.
Am Sonntag (01.10.2023), um 7 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Webereistrasse ein Auto in ein parkiertes Auto geprallt.
Eine 35-jährige Autofahrerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 25'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.