In Chur hat am Freitagmorgen (29.09.2023) ein Sattelmotorfahrzeug im Kreisel seinen Auflieger verloren.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagabend (28.09.2023) in Winterthur zwei Männer verhaftet, die seit Anfang September mutmasslich mehrere Raubstraftaten begangen haben.
Im September wurden in den Bezirken Bülach und Uster mehrere Männer Opfer von Raubdelikten.
Am Freitagnachmittag (29.09.2023) sind vom Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen, Herr Regierungsrat Fredy Fässler, 5 Polizistinnen und 14 Polizisten in Ausbildung (PiA) in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen befördert worden.
Die neuen Polizistinnen und Polizisten haben am Ende der zweiten Ausbildungsphase die Berufsprüfung erfolgreich mit eidgenössischem Fachausweis abgelegt.
Am Donnerstag, 28. September 2023, sind je zwei Polizistinnen und Polizisten, durch Regierungsrätin Katrin Alder vereidigt und ins Korps der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgenommen worden.
Die je zwei Polizistinnen und Polizisten haben nach der einjährigen Grundausbildung an der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil und dem anschliessenden Praxisjahr bei der Kantonspolizei AR, als Polizistin und Polizist in Ausbildung, die anspruchsvolle, eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich abgeschlossen.
Zwischen Schönenwerd und Wöschnau kam es am Donnerstagabend zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen mussten diese zwei entgegenkommenden Autos ausweichen, deren Lenker gefährliche Überholmanöver auf der Strecke durchführten und sich von der Unfallstelle entfernten. Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich ereigneten sich im Verlauf des Donnerstagnachmittags zwischen Kriegstetten und Härkingen vier Verkehrsunfälle, die insgesamt erhebliche Verkehrsbehinderungen mit sich brachten.
Am Donnerstag, 28. September 2023, gegen 14.20 Uhr, kam es auf der Autobahn A1 bei Oensingen zur einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen mit Anhänger und einem Lastwagen.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Tag der Deutschen Einheit" (3. Oktober 2023) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Regierungsrat schickt Botschaft zum Polizeigesetz für zweite Beratung an Grossen Rat.
Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 20. September 2023 die Botschaft zur Änderung des Polizeigesetzes für die zweite Beratung im Grossen Rat verabschiedet.
Der grenzüberschreitende Handel mit Gütern, die zur Vollstreckung der Todesstrafe oder zu Folter verwendet werden können, soll künftig strenger kontrolliert werden.
Der Bundesrat hat am 29. September 2023 die Botschaft über das neue Bundesgesetz über den Handel mit Foltergütern (Foltergütergesetz) an das Parlament verabschiedet.
Unsere Verkehrspolizei ist auch am Wochenende für euch im Einsatz.
Ob auf dem Töff, im Auto oder auf dem Velo: Lasst euch im Strassenverkehr nicht ablenken und nehmt aufeinander Rücksicht.
Am frühen Donnerstagabend kam es bei Gossliwil zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Dabei wurde der Motorradlenker leicht verletzt.
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden im Wert von rund 30'000 Franken.
36 Polizistinnen und Polizisten sind am Donnerstag in Frauenfeld feierlich in die Kantonspolizei Thurgau aufgenommen worden.
"Frau Regierungspräsidentin, ich verspreche es!" Acht Frauen und fünfzehn Männer, die erfolgreich die zweijährige Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten mit Eidg. Fachausweis absolviert haben, wurden im Rathaus Frauenfeld vereidigt.
Im Zusammenhang mit einer verstopften Leitung eines Überlaufbeckens oberhalb der Kläranlage Seuzach kam es am Donnerstag (28.09.2023) zu einer Gewässerverschmutzung im Chrebsbach, bei der mehrere hundert Fische verendeten.
Kurz nach Mittag meldete ein Anwohner der Kantonspolizei Zürich mehrere tote Fische im Chrebsbach.
Am Freitag (29.9.2023) sind im Fraumünster in Zürich 38 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (17 Frauen und 21 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte: „Das hohe Sicherheitsniveau im Kanton hat zu einem ganz entscheidenden Teil mit der Arbeit der Polizei, aller Polizistinnen und Polizisten im Kanton, zu tun.“ Er dankte den Aspirantinnen und Aspiranten, die sich mit ihrem Gelübde bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen: „Sie dürfen stolz sein auf das, was Sie bisher erreicht haben. Und ich bin stolz, Sie mit der Vereidigung ins Korps der Kantonspolizei Zürich aufzunehmen.“
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz vor 12:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Ein 8-jähriges Kind wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz vor 14 Uhr, ist es auf der Spinnereistrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 49-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz vor 18 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrads gekommen.
Ein 60-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstag (28.09.2023), kurz vor Mitternacht, ist es im Gebiet Alvier zu einem tödlichen Bergunfall gekommen.
Ein 27-Jähriger Schweizer dürfte aus noch ungeklärten Gründen abgestürzt sein und sich tödlich verletzt haben. Er wurde vorgängig als vermisst gemeldet.
Die ersten Eindrücke von unserer "Gauner-Chilbi" an der diesjährigen Sonderschau in der Halle 6 der WEGA - Die Thurgauer Messe in Weinfelden.
Die Kantonspolizei Thurgau präsentiert eine Sonderschau zum Thema Telefon- und Onlinebetrug.
Am Samstag startet in der Stadt Luzern die „Lozärner Määs“. Trotz Aufmerksamkeit, kann es passieren, dass Kinder im Gedränge von ihren Begleitpersonen getrennt werden.
Damit diese schnell wieder zueinander finden, geben wir „Armbändeli“ für Kinder ab.
Vom 12.-22. Oktober sind wir für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung vor Ort zuständig.
Meine Vorbereitungen im Büro sind abgeschlossen und so kann ich mich noch ein paar Tage in die Ferien verabschieden.
Ein ungesichertes Auto rollte am vergangenen Wochenende in den Wald bei der Winterthurerstrasse in Uster.
Der Lenker musste notgedrungen auf die Toilette und stellte sein Auto am Fahrbahnrand ab.
Gestern Morgen um ca. 10:15 Uhr fuhr ein 64-jähriger Fahrradfahrer mit seinem Rennrad auf dem Radstreifen entlang der Nordstrasse von Kerns her in Richtung Sarnen Dorf.
Bei der Eisenbahn- und Strassenunterführung zwischen dem Kreisverkehr Socar-Tankstelle und dem Kreisverkehr Ei, stürzte er ohne Beteiligung von Dritten aus bislang unbekannten Gründen zu Boden.
Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen und die Gemeinde Weesen planen die umfassende Sanierung der Hauptstrasse.
Nebst dem Ersatz des Strassenbelags werden auch zahlreiche Werkleitungen im Untergrund erneuert oder ausgebaut. Die Arbeiten starten Ende Oktober 2023 und dauern rund zwei Jahre.
Von Donnerstag, 12. Oktober, bis Sonntag, 22. Oktober 2023, finden in St.Gallen der Herbstjahrmarkt und die OLMA statt.
Knapp 200 Marktstände werden am diesjährigen Jahrmarkt aufgestellt. Zudem sind 36 Schaustellungen auf dem Gelände anwesend. Die Stadtpolizei St.Gallen setzt im und rund um das Festgelände auf eine verstärkte Präsenz. Verkehrsteilnehmenden wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstagabend, 28. September 2023, kurz vor 20.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker in der Autobahn A2 in Diegten BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Durch das Senden von E-Mails, die den Anschein erwecken, von Amazon zu stammen, versuchen die Betrüger die Mailempfänger zu überzeugen, dass eine angebliche Bestellung im Namen des Mailempfängers getätigt wurde.
Die Cyberkriminellen erhoffen sich, dass das potenzielle Opfer auf die in der betrügerischen Bestellbestätigung angegebene Telefonnummer anruft.
Am Donnerstag, 28.09.2023, 17.10 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 im Kerenzerbergtunnel in Obstalden ein Verkehrsunfall.
Der Kerenzerbergtunnel wurde einspurig mit Gegenverkehr geführt. Die 45-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn geriet.
In einem Vorstoss werden Bedenken zum Personalbestand der Kantonspolizei Nidwalden geäussert. Der Regierungsrat bestätigt, dass die Polizei einen Bedarf an zusätzlichem Personal aufweist.
Erste Massnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzsituation sind eingeleitet worden, zudem arbeitet der Regierungsrat aktuell an einer strategischen Ausrichtung, welche auch die Personalentwicklung miteinbezieht.
Am Dienstagabend wurden in einer kleinen Feier auf dem Landenberg Sarnen ein Polizist ins Polizeikorps Obwalden aufgenommen, ein langjähriger Mitarbeiter in die Pension verabschiedet und zwei Polizisten befördert.
Nach zweijähriger Polizeiausbildung an der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch und bei der Kantonspolizei Obwalden schloss Lukas Niederberger seine Ausbildung als Polizist erfolgreich ab.
Am Donnerstag, 28. September, gegen 17:40 Uhr, fuhr ein Motorrad, das von einem 16-jährigen Einwohner von Boudevilliers gesteuert wurde, auf der Route de Chaumont in Richtung Neuenburg.
In einer Linkskurve kam er von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Ab Montag, 2. Oktober 2023, wird die Ausfahrt Airolo nach dem Stalvedro-Tunnel wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA teilt zudem mit, dass die Ausfahrtsspur Airolo/Passi CUPRA bis zum 22. Oktober 2023 an Samstagen und Sonntagen weiterhin befahrbar sein wird.
Schon seit Anfang Woche konnten wir die eingeschränkte Nebelverbreitung von heute Morgen in unsere Produkte einarbeiten.
Dafür sorgte eine Störung, welche in der ersten Tageshälfte die Schweiz überquerte, was sich schon länger abzeichnete.
In Schaffhausen wurde in der Zeit zwischen Dienstagabend (25.09.2023) und Mittwoch (26.09.2023) an der Hermann-Rorschach-Strasse ein Mähroboter samt Steckmodul aus einem Garten entwendet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Mittwochabend ist auf der Hauptstrasse in Scuol ein Automobilist mit Baustellenabschrankungen kollidiert.
Trotz platter Reifen fuhr der Mann weiter.
Am Donnerstagmorgen, 28. September 2023, ist es in Teufen zu einem Brand eines Gebäudes, welches sich im Rohbau befindet, gekommen.
Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Nach einer Frontalkollision infolge eines Überholmanövers durch einen Lastwagen mit Anhänger, überschlug sich am Mittwochabend in Gänsbrunnen ein Traktor mit Ballenpresse-Anhänger.
Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 27. September 2023, kurz vor 23.00 Uhr, hat ein Mann einen 31-Jährigen in der Klingelbergstrasse mit einer Stichwaffe verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital. Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den mutmasslichen Täter während einer umgehend eingeleiteten Fahndung anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel- Stadt festnehmen.
Im Falle von Verkehrsüberlastungen, Ereignissen auf der Nationalstrasse, witterungsbedingten Einschränkungen oder Blockaden wie Feiertagen oder Streiks im angrenzenden Ausland dienen die Warteräume für den Schwerverkehr zur Pufferung und Dosierung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs.
In der Nordwestschweiz auf der A2 und der A3 in Richtung Norden wurden zusätzliche Notwarteräume definiert, welche situativ und kurzfristig eingerichtet werden können.
Betrügerische Schockanrufe sind eine Realität, mit der alle irgendwann konfrontiert werden können. Ob es sich um eine schlechte Nachricht über einen geliebten Menschen oder eine unerwartete Krise handelt, sie können uns völlig aus der Fassung bringen.
Betrüger/-innen folgen oft einem Muster. Wir erzählen Ihnen eine wahre Geschichte.
Am Mittwochnachmittag (27.09.2023) hat die Schaffhauser Polizei in Schaffhausen vier neue Polizistinnen und sechs neue Polizisten in ihr Korps aufgenommen.
Gleichzeitig konnte sieben Aspirantinnen und sechs Aspiranten nach ihrem ersten Ausbildungsjahr zur bestandenen Prüfung der polizeilichen Einsatzfähigkeit (PEF) gratuliert werden.
In der Nacht auf Mittwoch konnten die Kantonspolizei Graubünden und die Stadtpolizei Chur einen Mann beim Verlassen des Tatobjekts anhalten. Der Mann wurde festgenommen.
Die Alarmmeldung zu diesem Einbruch in einen Kiosk an der Felsenaustrasse ging kurz vor 1 Uhr in der Nacht bei der Einsatzleitzentrale ein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.