Am Donnerstag, 28. September 2023, ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei unbestimmt.
Im Eggfluetunnel werden sogenannte Datenlogger montiert, welche Temperatur und Feuchtigkeit im Tunnelinnern messen und erfassen.
Die Montage erfolgt unter anderem unter Einsatz einer Hebebühne im Fahrraum. Diese Arbeiten erfordern zwei Nachtsperrungen des Eggfluetunnels.
Dieser Mannschaftstransportwagen der Marke „Berna“ stand von den 1950er bis Ende 1960er Jahre bei der Kantonspolizei Zürich im Einsatz.
Der Aufbau wurde eigens für die Kapo konzipiert.
Bei einem Einbruch in ein Firmengebäude in Hägendorf wurde in der Nacht auf Donnerstag unter anderem ein blauer Personenwagen mit auffälliger Beschriftung entwendet.
Die Polizei bittet die Bevölkerung bei der Suche nach dem Fahrzeug um Mithilfe.
Telefonbetrug und insbesondere die Schockanrufe nehmen schweizweit zu. Im laufenden Jahr wurden bisher mehr als 2'800 Schockanrufe oder Enkeltrickbetruge registriert mit einer Schadenssumme von rund 8 Mio Franken.
Das sind dreimal so viel Fälle wie im letzten Jahr. Nebst finanziellem Verlust verursacht Telefonbetrug viel persönliches Leid. Heute starten die Schweizerische Kriminalprävention und die kantonalen und städtischen Polizeikorps eine nationale Präventionskampagne zum Telefonbetrug. Die Kampagne wird von der Kantonalen Konferenz der Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren und der Pro Senectute unterstützt und dauert bis Mitte November.
Gestern Nachmittag fuhr ein 7-jähriger Junge in Root mit seinem Fahrrad seitlich gegen ein Ambulanzfahrzeug.
Der Junge verletzte sich leicht und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Mittwoch (27.09.2023), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf der Lerchenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 58-jährige Frau wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (27.09.2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Neuen Jonastrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 16-Jährige beabsichtigte, an der Kreuzung Neue Jonastrasse / Schönbodenstrasse die Neue Jonastrasse über einen Fussgängerstreifen zu überqueren.
Am Mittwoch (27.09.2023), um 12 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Eine 55-jährige Frau wurde leicht verletzt. Der Rettungswagen brachte sie ins Spital.
Am Mittwoch (27.09.2023), um 16 Uhr, ist es auf der Bildaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 43-Jähriger fuhr mit seinem Auto auf der Bildaustrasse stadtauswärts. Er beabsichtigte, die Verzweigung Bildaustrasse / Hanfländerstrasse geradeaus zu befahren.
Am Mittwoch (27.09.2023), kurz nach 17 Uhr, ist es auf der St. Gallertrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 45-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Mittwoch (27.09.2023), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 18 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu drei Auffahrkollisionen mit insgesamt zehn Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwoch (27.09.2023), kurz vor 23:30 Uhr, ist es an der Glärnischstrasse zu einem Brand an drei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Nachdem es am 24. Juli 2022 auf der Axenstrasse in Brunnen zu einem Verkehrsunfall gekommen war, in dessen Folge der sich alleine im Fahrzeug befindende Lenker verstarb, eröffnete die Staatsanwaltschaft Schwyz eine Strafuntersuchung.
Dieses Verfahren wurde nun eingestellt.
Ob ein Kontrollrundgang über den Friedhof, eine Patrouille durchs Quartier oder eine Kontrolle von Verkehrsteilnehmenden.
Unsere Bike Police ist agil, schnell und für vielfältige Aufträge unterwegs.
Am Mittwochabend (27.09.2023) ist es auf der Splügenstrasse bei der Autobahnausfahrt St.Fiden zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Beide Personen am Steuer gaben an, grün gehabt zu haben. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag findet in Bern eine bewilligte Klimakundgebung statt, an welcher eine hohe Teilnehmerzahl erwartet wird.
In diesem Zusammenhang werden mehrere Strassen vorübergehend gesperrt sein. In der Innenstadt ist insbesondere während dem Umzug mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Gestern Nachmittag hat sich in Beromünster, Ortsteil Gunzwil, eine Kollision ereignet. Beteiligt waren zwei Motorräder und ein Personenwagen.
Beide Motorradfahrer verletzten sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau ist mit der Änderung des Strafgesetzbuches (Reform der lebenslangen Freiheitsstrafe) nur teilweise einverstanden.
In seiner Vernehmlassungsantwort beantragt er einige Änderungen oder Präzisierungen.
Am Mittwochabend, 27. September 2023, ist es in Niederteufen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen. Der Velofahrer erlitt schwere Verletzungen.
Er wurde durch den Rettungsdienst, nach der Erstversorgung am Unfallort, ins Spital überführt.
Am Dienstagnachmittag, 26. September 2023, kurz nach 17.00 Uhr, stürzte ein E-Roller-Lenker auf der Frenkendörferstrasse in Liestal BL, nach einem Ausweichmanöver wegen einem einbiegenden Lieferwagen, auf die Fahrbahn und zog sich dabei Verletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeugen.
Im Gemeinderatssaal des Churer Rathauses wurden am Mittwoch, 27. September 2023, sechs Polizeischüler/-in nach Absolvierung der Polizeischule Ostschweiz zur Polizistin / zu Polizisten in Ausbildung Inpflicht genommen.
Weitere fünf Mitarbeitende der Stadtpolizei Chur konnten nach dem Praktikumsjahr und erfolgreichem Abschluss der Eidgenössischen Berufsprüfung vereidigt werden.
Vorgestern, kurz vor 13.00 Uhr, kam es auf der Brünigstrasse zwischen Sachseln und Sarnen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Ein 20-jähriger Motorradlenker fuhr von Sachseln kommend hinter einem Lieferwagen her.
Am Dienstagabend, 26. September 2023, wurde der Polizei Basel-Landschaft ein Mann als vermisst gemeldet.
Bei der nachgelagerten Suchaktion konnte der Mann am Mittwochvormittag in Langenbruck BL, im Gebiet Oberbelchen, leblos aufgefunden werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern kurz nach 20:00 Uhr in Muzzano, in der Via alla Foce, eine 58-jährige Schweizerin, die jenseits des Gotthards wohnt, im Luganersee als vermisst gemeldet.
Sofort wurde eine Suchaktion eingeleitet, bei der Beamte der Kantonspolizei und zur Unterstützung der Stadtpolizei Lugano und der Gemeindepolizei Malcantone Ost sowie das Personal des Campingplatzes, auf dem sich die Frau aufhielt, vor Ort waren.
Die Frau, die am Sonntagmorgen nach einem Sturz aus einem Wohnhaus verstorben war, ist formell identifiziert. Es handelt sich um eine 47-jährige tunesische Staatsangehörige.
Die beiden angehaltenen Personen wurden aus der Haft entlassen. Umfassende Ermittlungen zu den Ereignissen sind weiterhin im Gange.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega stand heute Nacht, 27. September 2023, für eine vermisste Frau im Einsatz.
Die Crew des aufgebotenen Suchhelikopters der Rega konnte die 79-jährige Frau dank des im Helikopter eingebauten Mobilfunksuchgerätes finden.
Auf der Autobahn A6 bei Bern ist es am Mittwochmittag zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es kam zu Rückstau. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Dienstagnachmittag (26.09.2023) ist es bei der Verzweigung Speicherstrasse/Wildeggstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin gekommen.
Die Zweiradfahrerin wurde schwer verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (27.09.2023) hat ein Mann aus einer Wohnung diverse Gegenstände geworfen und Drohungen ausgesprochen.
Die Stadtpolizei St.Gallen stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz und konnte den 32-jährigen Mann nach über zwei Stunden anhalten.
Eine Automobilistin verlor beim Abbiegen innerorts die Kontrolle über den Wagen. Dieser walzte einen Zaun nieder und fällte eine Strassenlampe.
Es blieb bei erheblichem Sachschaden.
Am Mittwoch, 27. September 2023, kam es zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr in der Stadt Winterthur zu drei schwereren Verkehrsunfällen.
Dabei wurden zwei Velolenkerinnen sowie eine Trottinettlenkerin verletzt.
Einsatzkräfte der Polizei sind immer wieder mit Gewalt und Drohungen gegen sich konfrontiert. Letzte Woche wurden bei Einsätzen in der Stadt Luzern zwei Polizisten verletzt.
Der mutmassliche Täter wurden festgenommen.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach hat sich am Mittwochmorgen eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Verletzt wurde dabei niemand.
Die Kampagne „Geits no?“, mit der auf Belästigung im öffentlichen Raum aufmerksam gemacht werden soll, wird während der Foire du Valais in Martinach ein Statement setzen.
Damit soll der Bevölkerung bewusst gemacht werden, dass Belästigung immer fehl am Platz ist – auch und vor allem bei Feststimmung.
Gestern Nachmittag hat sich in Pfaffnau eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin ereignet.
Die Radfahrerin wurde durch den Rettungsdienst 144 mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gefahren.
Die „Autoarme Langstrasse“ verbessert dank einer neuen Verkehrsführung und Tempo 30 die Situation der Velofahrenden und des öffentlichen Verkehrs.
Weniger Auto- und Motorradverkehr soll auch den Aufenthalt an der Strasse angenehmer machen. Stadträtin Simone Brander und Stadtrat Daniel Leupi haben heute über die Anpassungen orientiert.
Bei einer Frontalkollision sind am Mittwochvormittag (27.9.2023) auf der Weinlandstrasse in Henggart drei Personen verletzt worden.
Kurz vor 11 Uhr setzte ein Personenwagenlenker auf der Weinlandstrasse, die parallel zur A4 verläuft, zum Überholvorgang von zwei Lastwagen an.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag (26.09.2023) einen mutmasslichen Drogenkurier verhaftet.
Dieser führte zwei Gepäckstücke mit zirka 46 Kilogramm Khat mit sich
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat am 20. September 2023 beim Bezirksgericht Pfäffikon Anklage gegen einen mutmasslichen Menschenhändler erhoben.
Dem Beschuldigten wird die Organisation und den Betrieb eines schweizweit agierenden Prostitutionsnetzwerks vorgeworfen.
Am 29. September und 30. September 2023 finden in St.Gallen Viehschauen statt.
Während dem Aufzug am Morgen und der Rückkehr zu den Höfen am Nachmittag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Mittwochvormittag, 27. September 2023, kollidierte ein Personenwagen mit einem Motorrad im Kreis 11. Der Motorradlenker zog sich dabei unbekannte Verletzungen zu.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen/innen.
Der Kantonspolizei wurden seit Mitte September mehrere Fälle von CEO-Betrug und Betrugsversuchen gemeldet.
Einem Walliser Unternehmen wurden durch diese Masche mehrere hunderttausend Franken gestohlen.
Am frühen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Thurgau in Amriswil einen Mann festgenommen, der zuvor Wertsachen aus einem unverschlossenen Auto gestohlen hatte.
Bei einer Personenkontrolle am Bahnhof Amriswil um 5.30 Uhr haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau bei einem Mann Deliktgut aufgefunden und sichergestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.