Am Freitag (15.09.2023), kurz vor 17 Uhr, hat ein 78-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Allmeindstrasse eine 79-jährige Fussgängerin angefahren, die im Begriff war den Fussgängerstreifen beim Einkaufszentrum Eisenhof zu überqueren.
Die Fussgängerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (15.09.2023), kurz nach 4:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch in ein Restaurant an der Zürcher Strasse erhalten.
Zuvor war eine unbekannte Täterschaft durch ein gewaltsam geöffnetes Fenster im Hochparterre ins Lokal eingestiegen.
Auf einer Toilette eines Schulhauses hat ein Schüler einen aussergewöhnlichen Schriftzug entdeckt. Die Zuger Polizei hat umgehend Abklärungen getroffen und Massnahmen für die Aufrechterhaltung eines sicheren Schulbetriebs ergriffen.
Gemäss den bisherigen Ermittlungen handelt es sich um eine unbedachte Aktion.
Ein seit Ende Oktober 2004 vermisster deutscher Bergsteiger ist im Juli 2023 in der Region Bockberg beim Steingletscher in Innertkirchen tot aufgefunden worden.
Es bestehen keine Hinweise auf eine Dritteinwirkung.
Gestern Freitag, 15. September 2023, kurz nach 16.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Sustenstrasse vom Pass herkommend in Richtung Wassen.
Dahinter folgte ein Motorradlenker mit Kontrollschild aus dem Kanton St. Gallen.
Am Freitagabend, 15.09.2023 um ca. 18.10 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung eines Verkehrsunfalles in Niederurnen auf der Hauptstrasse im Fennen.
Ein Personenwagen durchbrach aus noch unbekannten Gründen in Fahrtrichtung Bilten den Strassenzaun und prallte anschliessend in die Wand eines Firmengebäudes.
Am Freitagabend, 15.09.2023 um ca. 18.10 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Kantonspolizei Glarus die Meldung eines Verkehrsunfalles in Niederurnen auf der Hauptstrasse im Fennen.
Ein Personenwagen durchbrach aus noch unbekannten Gründen in Fahrtrichtung Bilten den Strassenzaun und prallte anschliessend in die Wand eines Firmengebäudes.
Am frühen Samstagmorgen, 16.09.2023 um ca. 02.00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, wonach in Filzbach auf der Kerenzerbergstrasse ein Personenwagen in eine Stützmauer gefahren und beschädigt sei.
Vor Ort konnten die ausgerückten Funktionäre feststellen, dass es sich beim Verursacherfahrzeug um den gesuchten Personenwagen des Verkehrsunfalles in Näfels handelte.
Nur kurz nach der ersten Unfallmeldung, ging um 18.40 Uhr die Meldung eines weiteren Verkehrsunfalls auf der Autobahn A3 in Niederurnen in Fahrtrichtung Zürich ein.
Ein Personenwagen kollidierte ca. 300 Meter vor der Ausfahrt zur Raststätte aus noch unbekannten Gründen mit der rechtsseitigen Leitplanke und wurde durch den Aufprall heftig über die Fahrbahn in die linksseitige Leitplanke geschleudert.
Am Freitag (15.09.2023), kurz vor 15:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall in einer Privatliegenschaft an der Uebrigstrasse erhalten.
Ein Ehepaar war von zwei unbekannten Tätern ausgeraubt worden. Diese konnten mehrere wertvolle Uhren stehlen. Die Geschädigten wurden bei einer Auseinandersetzung mit der Täterschaft verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag, 18. September 2023, startet zum zweiten Mal die Kampagne „SlowTown Winterthur“.
Sie fokussiert auf die Fussgängerzone in der Winterthurer Altstadt und will die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.
Im Mai dieses Jahres wurde die Kantonspolizei mit einer Untersuchung wegen des Diebstahls und der Zerstörung von Regenbogenflaggen in der Stadt Freiburg beauftragt.
Die durchgeführten Ermittlungen führten zur Identifizierung mehrerer mutmaßlicher Täter. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Bern, 15.09.2023 - Der Gotthard-Strassentunnel steht dem Verkehr ab Freitagabend, 15. September 2023, kurz vor 19.00 Uhr, wieder zur Verfügung.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) konnte den Gotthard-Strassentunnel leicht früher als erwartet für den Verkehr öffnen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 38 vom 18.09.2023 bis zum 24.09.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz nach 12 Uhr zu einem versuchten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Via Cancelliere Molo in Bellinzona.
Zwei Männer betraten das Geschäft und bedrohten die Inhaberin.
Am Donnerstag, 14. September um 20:45 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 24-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf dem Chemin du Grillon in La Chaux-de-Fonds in Richtung Norden.
Kurz vor einer Rechtskurve prallte das Fahrzeug aus unbekannten Gründen gegen einen Baum auf der linken Seite der Fahrbahn.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ging gestern kurz nach 19 Uhr bei der Alarmzentrale (CECAL) die Meldung ein, dass ein 57-jähriger Pilzsucher, ein Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Lugano, nicht nach Hause zurückgekehrt sei.
Die Suchaktion wurde von Beamten der Kantonspolizei und zur Unterstützung von der Stadtpolizei Lugano und der Polizei des Reddeturms sowie der Schweizerischen Alpinen Rettung (SAS) und der REGA durchgeführt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern Donnerstag, 14. September, bei einer Geschwindigkeitskontrolle ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt.
In Magadino, an der Via Cantonale, wurde ein 24-jähriger italienischer Automobilist mit Wohnsitz in Italien angehalten, der mit einer Geschwindigkeit von 107 Kilometern pro Stunde (strafbare Geschwindigkeit: 103 km/h) fuhr, wo die Höchstgeschwindigkeit 50 beträgt.
Am Donnerstag, den 14. September um 15:35 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 54-jährigen Einwohner von La Sagne gesteuert wurde, auf der Rue du Versoix in La Chaux-de-Fonds in Richtung Norden.
Bei der Kreuzung mit der Rue du Coq kam es zu einem Zusammenstoss mit einer 59-jährigen Fussgängerin aus La Chaux-de-Fonds.
Kinder kopieren das Verhalten von Erwachsenen, nicht nur auf dem Schulweg. In der Sevogelstrasse befindet sich zurzeit eine Baustelle.
Die Kantonspolizei führte eine Verkehrskontrolle durch und büsste 22 Zweiradlenkerinnen und –Lenker, welche dem Fahrverbot auf das Trottoir ausgewichen sind. Ein Vater führte sein Kind auf einem Elektro- Trottinett zur Schule.
Im Umfahrungstunnel Promontogno ist am Donnerstag eine Frau beim Versuch, ihr rückwärts rollendes Auto anzuhalten, verletzt worden.
Sie hatte sich einer Blutprobe zu unterziehen.
Auf der Amlehnstrasse in Kriens ist es am Donnerstagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen. Ein 9-Jähriger wurde dabei leicht verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Die kantonale Wildhut hat im Rahmen der von Staatsrat Frédéric Favre am 4. September 2023 erteilten Abschussbewilligung am 14. September 2023 in der Region Ferpècle-Arolla einen einzelnen Wolf erlegt.
Der Abschuss ist innerhalb des bewilligten Bereichs erfolgt.
Auf der Autobahn A1 bei Neuendorf durchbrach am Freitagmittag ein Lieferwagen den Wildschutzzaun und kam auf dem angrenzenden Grünstreifen zum Stillstand. Der Unfalllenker verletzte sich dabei leicht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend (14.9.2023) hat die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Illnau-Effretikon rund um Effretikon (Gemeinde Illnau-Effretikon) und auf der A1 verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt.
Diverse Verstösse wurden festgestellt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. September 2023 Jean-Daniel Ruch zum Staatssekretär für Sicherheitspolitik im VBS ernannt.
Der heutige Schweizer Botschafter in der Türkei übernimmt per 1. Januar 2024 die Leitung des neuen Staatssekretariates SEPOS als Kompetenzzentrum für Sicherheitspolitik des Bundes.
Eine unbekannte Täterschaft hat im April 2023 im Raum Sempach zahlreiche Sprayereien begangen.
Die mutmasslichen Täter konnten eruiert werden. Sie wurden bei der Jugendanwaltschaft angezeigt.
Am Mittwochmorgen ist in Bätterkinden ein Auto mit 102 km/h nach Abzug der gesetzlichen Toleranz geblitzt worden. Auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 50 km/h erlaubt.
Dem Lenker wurde der Führerausweis abgenommen.
Bern, 15.09.2023 - Der Gotthard-Strassentunnel steht dem Verkehr ab Freitagabend, 15. September 2023, 20.00 Uhr, wieder zur Verfügung. Spannungsumlagerungen im Berg haben am letzten Sonntagnachmittag zu einem Schaden an der Zwischendecke geführt.
Seither war der Tunnel für den Verkehr gesperrt.
Um die Verkehrssicherheit auf dem Xylofonweg zu erhöhen, werden neuralgische Stellen zwischen der Reussinsel und dem Nordpol mit Schildern und Rüttelstreifen gekennzeichnet.
Der Xylofonweg gehört zum Velo- und Fusswegnetz der Stadt Luzern und ist eine wichtige Wegverbindung zwischen der Stadt Luzern und Emmen.
Am Freitag, 15. September 2023, kurz vor 05.30 Uhr, hat ein Unbekannter einen 29-jährigen Mann in der Hafenstrasse beraubt. Der Geschädigte wurde dabei nicht verletzt.
Der Täter flüchtete. Während einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt den Tatverdächtigen später anhalten. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt verfügte seine Festnahme.
Am Donnerstagmorgen (14.09.2023) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Waldaustrasse zu einem Pfannenbrand.
Das Feuer konnte durch eine Bewohnerin selbstständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Auf der Hauptstrasse in Davos Wiesen ist am Donnerstagmittag ein Lieferwagen total ausgebrannt.
Die ausgerückten Feuerwehren aus Lenzerheide und Davos löschten den Brand.
Littering ist in vielen Städten und Dörfern ein Problem. Deshalb heisst es heute und morgen im Rahmen des nationalen Clean-Up-Day 2023: Saubermachen in der ganzen Schweiz.
Auch im Kanton St.Gallen setzen Engagierte mit Aufräum-Aktionen ein Zeichen gegen Littering und für eine saubere Schweiz.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Rorschacherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 17-jährige Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Feldstrasse zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden gekommen. Dabei ist ein unbeteiligter 82-jähriger Fussgänger erschrocken und gestürzt.
Er wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Fasanenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Die 62-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (14.09.2023), ist es auf der Grabserstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Mountainbike gekommen.
Dabei wurde der 31-jährige Fahrer unbestimmt verletzt.
Am Donnerstag (14.09.2023), kurz vor 16:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem bewaffneten Raub auf die Raiffeisenbank in Goldach erhalten.
Ein vorerst unbekannter Mann hatte die Bank betreten, die Angestellten mit einer Waffe bedroht und ist anschliessend mit mehreren tausend Franken Bargeld geflüchtet.
Am Donnerstagabend (14.9.2023) hat die Kantonspolizei Zürich in Feldbach (Gemeinde Hombrechtikon) einen Mann verhaftet, der zuvor beim Diebstahl aus einem Auto beobachtet worden war.
Beim Strandbad Zürichsee überraschte ein Fahrzeughalter einen Dieb, der gerade dabei war, dessen unverschlossenes Auto zu durchsuchen. Zusammen mit dem Bademeister folgte er dem flüchtenden Mann und alarmierte von unterwegs die Kantonspolizei.
Eine aussagekräftige Kinder- und Jugendhilfestatistik wäre ein wichtiges Instrument, um Kinder vor Gewalt zu schützen und Lücken im Beratungs-angebot für Familien zu schliessen.
Die Datenlage zu Gewalt an Kindern ist allerdings stark fragmentiert, da für den Kindesschutz in erster Linie die Kantone und Gemeinden zuständig sind. Für eine nationale Statistik fehlt eine umfassende rechtliche Grundlage. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest, den er an seiner Sitzung vom 15. September 2023 verabschiedet hat.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das Gesetz über die Bewältigung von ausserordentlichen Lagen, das neu Bevölkerungsschutzgesetz heissen soll, in eine externe Vernehmlassung gegeben.
Erkenntnisse und Lehren aus Ereignissen und Übungen haben gezeigt, dass das Gesetz den aktuellen Erfordernissen angepasst werden muss.
Die Prävention der Kantonspolizei Obwalden stellt den Verkehrsunterricht für alle Obwaldner Schulkinder sicher.
Zudem berät sie Eltern und Lehrpersonen zu Fragen rund um den Schulweg und die Verkehrssicherheit. Dem Team der Prävention gehören fünf Verkehrsinstruktorinnen und Verkehrsinstruktoren an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.