Gestern Abend, kurz nach 18 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Autolenker auf der Brünigstrasse von Alpnach Dorf in Richtung Alpnachstad.
Nach dem Kreisel Feld kam er aus noch unbekannten Gründen rechts von der Strasse ab und kollidierte seitlich frontal mit einem Metallpfosten am Strassenrand.
Dies empfehlen wir Eltern von Kindern, die dieses Jahr zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die 1. Klasse gehen werden.
Nutzen Sie die Zeit bis zum ersten Schultag und gehen Sie mit Ihrem Kind ein paar Mal den neuen Schulweg in beiden Richtungen zu Fuss ab.
Während des Churer Festes vom 11. bis 13. August 2023 wird die Stadtpolizei Chur mit einem verstärkten Aufgebot präsent sein.
Nebst der Überwachung des Festareals und zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen auf den Zufahrtsachsen wird auch der Prävention im Strassenverkehr ein erhöhtes Augenmerk geschenkt.
Das allgemeine Feuerverbot im Freien, das der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, am 20. Juli 2023 erlassen hat, wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Die Niederschläge und die eher kühlen Temperaturen in den letzten zehn Tagen tragen zu einer gewissen Entspannung an der Front der Brandgefahr bei. Dennoch bleibt die Waldbrandgefahr in einigen Regionen gross oder erheblich.
900 Kinder und Jugendliche verunfallen in der Schweiz jedes Jahr zu Fuss, mit dem Trottinett, dem Velo oder Mofa. 40% davon auf dem Schulweg.
Der Weg zur Schule ist für Kinder aber wichtig. Sie lernen, selbstständig zu sein. Damit Kinder unfallfrei in der Schule ankommen, braucht es ein Zusammenspiel von Elternhaus und Schule. Die BFU unterstützt die Zusammenarbeit mit einem neuen Bilderbuch in zwei Versionen – für zu Hause und für die Schule.
Ab Montag, 14. August 2023, vollendet das Tiefbauamt den Bau der Fussgängerschutzinsel an der Berneckerstrasse in Au.
Damit wird die wichtige Fussgängerquerung beim Erikaweg noch sicherer ausgestaltet. Im Anschluss wird vom Kreisel „Knotenpunkt“ bis zur Fränzerenstrasse ein lärmarmer Belag eingebaut. Die Arbeiten erfordern ein Einbahnverkehrsregime.
Am Montag, 7. August 2023, kurz vor 15.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen mutmasslichen Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Dem 30-Jährigen hätte nach einem Telefonbetrug Gold übergeben werden sollen. Die Staatsanwaltschaft wird dem Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen.
Von Mittwoch, 16. August 2023, 5 Uhr, bis Freitag, 18. August 2023, 16.30 Uhr, sind die Ankerstrasse und die Kanonengasse im Abschnitt Molkenstrasse bis Militärstrasse für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Der Verkehr wird via Langstrasse umgeleitet. Ein Verkehrsdienst ist im Einsatz.
Am Montag, 07.08.2023, 18.45 Uhr, ereignete sich in der unteren Bitzi in Obstalden ein Einschleichediebstahl in ein Einfamilienhaus.
Ein zunächst unbekannter Mann schlich sich in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses und durchsuchte dieses. Daraufhin schlich er sich in ein weiteres Haus und entwendete von dort ein Portemonnaie mit mehreren Hundert Franken Bargeld.
Gemeinde Andermatt. Am Montag, 7. August 2023, kurz nach 15.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit deutschen Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Andermatt in Richtung Hospental (siehe Titelbild).
Aus derzeit ungeklärten Gründen kam die 28-jährige Lenkerin im Bereich Marcht auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen, inklusive Anhänger, mit Urner Kontrollschildern.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montagabend in Wängi ein Velofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Rund 3'000 Kinder im ganzen Kanton Solothurn nehmen in den kommenden Wochen zum aller ersten Mal den Weg in den „Chindzgi“ auf sich.
Die Polizei zeigt im Bereich der Kindergarten- und Schulwege Präsenz und appelliert an die Verkehrsteilnehmenden, besonders achtsam zu sein.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die neue E-Vignette ist ab sofort unter www.e-vignette.ch über das „Via Portal“ des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit erhältlich.
Für den Kauf sind lediglich Informationen über die Fahrzeugkategorie, das Zulassungsland und das Kontrollschild notwendig, ein Benutzerkonto muss nicht eröffnet werden. Die E-Vignette wird dabei gleich online bezahlt.
Bei einer spezifischen Fahrzeugkontrolle im Raum Amriswil hat die Kantonspolizei Thurgau am Samstag mehrere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.
Spezialisten der Verkehrspolizei und ein Experte des Strassenverkehrsamtes haben am vergangenen Samstag im Raum Amriswil technische Kontrollen an Fahrzeugen durchgeführt.
Am kommenden Samstag strömen hunderttausende von Tanzbegeisterten für die Street Parade nach Zürich.
Schutz & Rettung Zürich sorgt neben der regulären Notfallversorgung der Bevölkerung in der Stadt Zürich mit rund 390 zusätzlichen Mitarbeitenden für das medizinische Wohl der Besucher/innen der Technoparade.
Am Montagnachmittag (07.08.2023) hat sich ein Alleinunfall nach der Auffahrt vom Bahntal auf die A4, in Fahrtrichtung Winterthur, ereignet.
Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand am Personenwagen Sachschaden.
Am Sonntag, den 6. August um 17:40 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 21-jährigen Einwohner von Aartselaar / B gesteuert wurde, von Buttes in Richtung Sainte-Croix.
In einer Rechtskurve kam er von der Strasse ab, bevor er 42 Meter weiter auf dem Dach im Bach Le Buttes landete.
Eine Nordstaulage tritt auch im Sommer ziemlich oft auf und bringt in der Schweiz je nach Region ganz unterschiedliche Wetterbedingungen.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diese spannende Wetterlage.
Gestern Nachmittag um 16:35 Uhr fuhr eine Mopedfahrerin aus dem Hof eines Gebäudes auf die Route de la Communance in Delsberg.
Bei diesem Manöver gewährte sie einem Auto, das auf dieser Strasse in Richtung Courtételle unterwegs war, nicht den Vortritt. In der Folge prallte die Front des Autos heftig gegen das Moped.
Am Sonntag (06.08.2023), kurz nach 3 Uhr, sind der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen von einer Anruferin drei unbekannte Personen gemeldet worden, welche sich an der Rheinhofstrasse an mehreren Autotüren zu schaffen machten.
Im Zuge einer Fahndung konnten drei junge Männer im Alter von 15, 18 und 19 Jahren angehalten und festgenommen werden. Sie trugen mutmassliches Deliktsgut auf sich.
Am Samstag, 5. August 2023, kam es unabhängig voneinander zu zwei Auseinandersetzungen zwischen Automobilisten und Velofahrern.
Dabei wurden die beiden Velofahrer verletzt. Die beiden Autofahrer wurden festgenommen.
Am Freitag, 4. August 2023, kurz nach 15.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über zwei Fahrzeuge mit Kontrollschildern aus Grossbritannien in Kenntnis gesetzt, deren Frontscheiben massiv beschädigt seien.
Die sofort ausgerückte Patrouille konnte die beiden Fahrzeuge bei der Gotthardraststätte einer Kontrolle unterziehen.
Gestern Abend, kurz vor 19 Uhr, fuhr ein 30-jähriger Tourist aus Deutschland mit seinem Auto vom Brünig her in Richtung Luzern.
Im Strassenabschnitt zwischen Sagers Chäppäli und Letzi überholte er in einer unübersichtlichen Kurve den vor sich fahrenden Reisebus.
Am Montagmorgen verlor eine Automobilistin die Herrschaft über ihren Wagen und prallte heftig gegen einen Linienbus.
Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt.
Am Montagmittag (07.08.2023) ereignete sich bei der Einmündung Schönbüelpark in die Rorschacher Strasse ein Verkehrsunfall, bei welchem eine Fussgängerin tödlich verletzt wurde.
Die Frau verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen fuhr eine Automobilistin als Falschfahrerin auf der Autobahn A5 bei Grenchen, von Neuenburg herkommend, in Richtung Zürich.
Trotz sofortigem Ausrücken mehrerer Polizeipatrouillen konnte die fehlbare Lenkerin nicht angehalten werden. Es ist zu keinem Unfall gekommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 14.08.2023, startet im Kanton Glarus das neue Schuljahr. Das heisst für alle Verkehrsteilnehmenden besonders vorsichtig zu sein.
Mit dem neuen Schuljahr beginnt für viele Kinder auch die regelmässige Konfrontation mit dem Verkehrsgeschehen.
Ab Montag, 14. August 2023 ist es wieder soweit und in Graubünden beginnt ein neues Schuljahr.
Tausende Kinder meistern ihren Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal. Die Kantonspolizei Graubünden wird ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern verstärken.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (06.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
Am Sonntag (06.08.2023), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 19-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (06.08.2023), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurde eine 26-jährige Autofahrerin leicht verletzt. Sie begab sich selbständig in ärztliche Behandlung.
Am Samstag (05.08.2023), kurz vor 4:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer verletzten Person beim Gleis 2 des Bahnhofs erhalten.
Ein 21-jähriger Mann war gemäss jetzigen Erkenntnissen kurz nach 4:10 Uhr mit einem Messer verletzt worden.
Am Sonntag (06.08.2023), um 19:30 Uhr, ist ein 34-jähriger Mann von mehreren Unbekannten an der Bahnhofstrasse tätlich angegriffen und geschlagen worden.
Dabei wurde er unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Viel Arbeit gab es für die Luzerner Polizei über das Wochenende auf den Strassen im Kanton Luzern.
Diverse Autofahrer waren alkoholisiert oder standen unter Drogeneinfluss. Zudem geriet in der Stadt Luzern auf der Seebrücke ein Auto in Brand und die Polizei stoppte in Emmen ein Mann mit einem frisiertem E-Trottinett.
Gestern Sonntag, 6. August 2023, kurz nach 07.45 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über diverse Fahrzeugteile informiert, welche auf der Klausenstrasse im Bereich Vorfrutt auf der Fahrbahn lagen.
Die sofort ausgerückte Patrouille konnte mehrere Fahrzeugteile auf der Strasse und im angrenzenden Wiesland sicherstellen.
Am späten Sonntagvormittag (06.08.2023) fuhr eine 30-jährige Frau auf der Enggenhüttenstrasse in Richtung Appenzell.
In der sogenannten SOS-Kurve geriet das Fahrzeug auf der regennassen Strasse ins Schleudern, rutschte über die Gegenfahrbahn und kam auf einer Hofzufahrt zum Stillstand.
Am 14. August beginnt das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Trempelstrasse/Toggenburgerstrasse/Wintersberg- strasse in Ebnat Kappel und Nesslau.
Die Mittelinsel wird angepasst und die Einspurstrecke von Wildhaus kommend in die Wintersbergstrasse aufgehoben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.