Gestern (06.12.2025) standen wieder viele Kinder ehrfürchtig und mit leuchtenden Augen vor dem Samichlaus und trugen ihr Versli vor.
Auch Igor wurde gelobt für seinen Mut und seine Zielstrebigkeit.
Adventszeit – schön, aber aufgepasst!
Den Abend ausklingen lassen und noch schnell über den Weihnachtsmarkt schlendern – die Adventszeit lockt unzählige Besucher zu den Märkten.
Die Bauarbeiten am neuen Kreisel Postplatz und am Durchlass Tobelbach verlaufen planmässig und kommen in die nächste Phase.
Dank dem erfreulichen Baufortschritt kann die provisorische Notbrücke zurückgebaut und der Verkehr voraussichtlich in der zweiten Dezemberwoche wieder zweispurig über die bestehende Gotthardstrasse geführt werden. Die aktuelle Strassensperrung in Richtung Seewen kann somit aufgehoben werden und über die Festtage sind keine Verkehrseinschränkungen mehr vorhanden.
In der Nacht auf Sonntag, 7. Dezember 2025, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 1 Uhr mehrere Meldungen ein, wonach ein Car auf der Autobahn A4 zwischen Brunnen und Schwyz auf der falschen Spur unterwegs sei.
Eine Patrouille konnte den Chauffeur kurze Zeit später in Seewen stoppen und kontrollieren.
Am Sonntag, 7. Dezember 2025, verlor ein Motorradfahrer auf der Autobahn A1 zwischen La Sarraz und dem Rastplatz Bavois die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn, wo er von mindestens einem Fahrzeug erfasst wurde.
Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Siders: Brand in einer Wohnung – eine Person ums Leben gekommen
Am Samstag, 6. Dezember brach in einer Wohnung in einem Gebäude an der Rue Max-Huber in Siders ein Feuer aus. Eine Person kam ums Leben.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagvormittag am Flughafen zwei Taschendiebe verhaftet, die am Morgen mehrere Personen bestohlen haben sollen.
Gegen 10 Uhr erstattete ein Passagier beim Polizeiposten eine Diebstahlsanzeige, da er beim Check-In bemerkte, dass ihm ein Etui, welches sich in der Umhängetasche befand, fehlte.
Bei einer Kontrolle auf einer Baustelle in der Gemeinde Baar haben wir am vergangenen Montag vier chinesische und einen ukrainischen Staatsangehörigen festgenommen.
Die Männer haben sich rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten und ohne gültige Arbeitsbewilligung gearbeitet.
Der seit Donnerstag vermisste Mann aus Dintikon wurde am Sonntagmorgen tot aufgefunden.
Fussgänger fanden den leblosen Mann am Sonntagmorgen, 07. Dezember 2025, in einem Waldstück bei Dintikon.
In der Nacht auf Sonntag, 7. Dezember 2025, hat es am Unterfeldweg in Subingen in einem Wagenschopf eines Landwirtschaftsbetriebs gebrannt.
Verletzt wurde dabei niemand. Als Brandursache steht eine technische Ursache im Vordergrund.
An der Dorfstrasse in Kappel ist es am Samstagabend, 6. Dezember 2025, zu einem Brand gekommen.
Ein Unterstand wurde stark beschädigt, drei Autos brannten vollständig aus. Verletzt wurde niemand, die Brandursache wird abgeklärt.
Ein Autofahrer verursachte am Samstagabend in Kreuzlingen einen Selbstunfall.
Er blieb unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 6. / 7. Dezember 2025, kurz vor 04.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker im Schänzlitunnel, in Fahrtrichtung Delémont, einen Selbstunfall.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Das Fahrzeug wurde beim Unfall stark beschädigt.
Mit dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember 2025 wird das öffentliche Verkehrsangebot in Graubünden verbessert und die Transportkapazität im Kanton erhöht.
So bieten die SBB ab Mitte Dezember täglich den durchgehenden Halbstundentakt mit schnellen Intercityzügen zwischen Zürich und Chur an. Die Rhätische Bahn (RhB) verkehrt auf der Strecke Chur – Ilanz ebenfalls im Halbstundentakt und in der Surselva wird ein neues Buskonzept eingeführt.
Die Schweiz befindet sich heute Sonntag auf der Vorderseite eines Tiefs über Irland in einer starken nordwestlichen Höhenströmung. Im Tagesverlauf verlagert sich das Tief über die Britischen Inseln und steuert eine Warmfront mit sehr feuchter und milder Luft über unser Land hinweg.
Am Montag sorgt ein Hochdruckgebiet im Tagesverlauf von Frankreich her für eine Abtrocknung der Luftmasse. Der Hochdruckeinfluss bleibt auch am Dienstag bestehen es gelangt für die Jahreszeit aussergewöhnlich milde Luft zu den Alpen.
Mit der Eröffnung des Velowegs Rösslimatt schliesst die Stadt Luzern eine weitere Lücke im Velonetz.
Beim Ausbau des Velonetzes ist die Stadt damit auf Kurs. Von den Abschnitten auf Gemeindestrassen hat Luzern bis Ende 2025 bereits fast die Hälfte der geplanten Strecken umgesetzt.
Vom 8. bis 12. Dezember 2025 finden in Augst und Pratteln, entlang des Fussgänger- und Fahrradweges zwischen Augst und Füllinsdorf, Holzereiarbeiten statt.
Auf einem Teil des Weges ist in diesem Zeitraum mit Verzögerungen zu rechnen.
Ab Sonntag, 14. Dezember 2025 profitieren Fahrgäste der Wynental- und Suhrentalbahn (WSB, S14) von einem deutlich erweiterten Angebot.
Neu verkehren die Züge von Montag bis Samstag zwischen Bleien Liebegg–Aarau–Schöftland bis Mitternacht im 15-Minuten-Takt.
Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, findet in der Innenstadt Baden der traditionelle Weihnachtsmarkt statt.
Die Zufahrt in die Zentrumszone ist ab 11 Uhr nicht mehr möglich.
Wenn Erwachsene zu Hause streiten oder gewalttätig werden, leiden Kinder oft still im Hintergrund.
Die Kantonspolizei Zürich macht mit einem eindrücklichen Beispiel auf das unsichtbare Leid betroffener Kinder aufmerksam.
Am 4. Dezember, dem Gedenktag der Heiligen Barbara, Schutzpatronin aller Feuerwehrleute, fand der alljährliche Hauptrapport der Feuerwehr Biel statt.
Ein Tag der Tradition, des Rückblicks – und der besonderen Momente.
Heute früh ereignete sich auf der Kantonsstraße in Fiaugères ein Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug.
Eine Person kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt. Mehrere Polizeistreifen, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute wurden zum Unfallort geschickt.
Im Frühjahr 2026 wird die Hauptpiste des EuroAirport saniert und vom 15. April bis 20. Mai 2026 temporär geschlossen.
Der Flugbetrieb wird in dieser Zeit über die Sekundärpiste abgewickelt. Die Airlines haben ihre Flugpläne für diese Phase nun festgelegt. Das Angebot ist gegenüber dem regulären Betrieb reduziert, sichert jedoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Ferienzielen.
Am Freitagabend, 5. Dezember 2025, kurz vor 20.00 Uhr verursachte ein Personenwagenlenker auf der Rünenbergstrasse in Rümlingen BL einen Selbstunfall und rutschte mit dem Fahrzeug einen Abhang hinunter.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Am Samstag, 6. Dezember 2025, wurden im Kreis 11 zwei Fussgänger durch einen Autofahrer verletzt.
Der Autofahrer verliess danach die Örtlichkeit ohne sich um die verletzten Personen zu kümmern. Er wurde kurz darauf im Kreis 4 verhaftet.
Auf der Brücke der Gösgerstrasse in Winznau hat am Freitag, 5 Dezember 2025, ein Lastwagen bei einem Selbstunfall das Brückengeländer durchbrochen und ist in die Aare gestürzt.
Der Lastwagenchauffeur konnte nur noch tot geborgen werden. Die Bergungs- und Instandsetzungsarbeiten dauerten die ganze Nacht.
In der Nacht auf Samstag, 6. Dezember 2025, hat sich östlich von Herisau AR ein spürbares Erdbeben mit einer Magnitude von 2.9 ereignet.
Die Herdtiefe lag bei rund 6 bis 7 Kilometern, die Lokalzeit bei etwa 00:55 Uhr.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag (06.12.2025) im Raum Dübendorf und auf der A15 bei Volketswil verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt.
Ein Fahrzeuglenker, welcher die Kontrolle durchbrach, konnte kurz darauf angehalten und verhaftet werden.
Am Freitagnachmittag (05.12.2025) verursachte eine 87-jährige Autofahrerin einen Selbstunfall.
Dabei kam es bei einer Tankstelle zur Kollision mit einer Betonmauer, einem Werbeständer sowie einer Saugstation. Die Lenkerin wurde nicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in Frauenfeld einen Autofahrer kontrolliert, der alkoholisiert und ohne Führerausweis unterwegs war.
Eine Patrouille der Regionalpolizei der Kantonspolizei Thurgau führte gegen 20.30 Uhr an der Junkholzstrasse eine Verkehrskontrolle durch.
Am Freitag, 05.12.2025, kurz vor 24.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Amsteg in Richtung Süden.
Auf Höhe des Kraftwerks Amsteg verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Kilometerstein.
Am Freitag, 05.12.2025, gegen 22.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Axenstrasse, in Sisikon Richtung Süden.
Im Tunnel "Tellsplatte" musste er verkehrsbedingt anhalten. Der nachfolgende Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern bemerkte dies zu spät und prallte gegen das vorausfahrende Fahrzeug.
Zwischen Quinto und Airolo TI auf der A2 Chiasso Richtung Gotthard staut sich der Verkehr über rund 7 Kilometer.
Laut aktuellen Meldungen beträgt der Zeitverlust bis zu eine Stunde und zehn Minuten.
Ein Motorradfahrer wurde am Freitagabend in Diessenhofen bei einem Selbstunfall mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Auf der Grellingerstrasse bei Nunningen hat sich am späten Freitagabend, 5. Dezember 2025, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden drei Personen verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 6. Dezember 2025, hat die Kantonspolizei Appenzell auf dem gesamten Kantonsgebiet verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt.
Zwei Führerausweise mussten auf der Stelle eingezogen werden.
Auf den ersten Grosseinsatz im November folgte gestern die zweite Schwerpunktaktion.
Über 200 Mitarbeitende waren unterwegs, um Einbrüche zu verhindern, mobile Tätergruppierungen zu erkennen und Präsenz im Kanton zu zeigen.
Ein Kinderlächeln ist mehr wert als jedes Geschenk.
Deshalb war es uns eine grosse Ehre, zusammen mit dem Samichlaus die Klinik für Kinder und Jugendliche in Münsterlingen zu besuchen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.