Am Mittwoch ist in Worb ein Kurier angehalten worden, der mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug durch „falsche Polizisten“ involviert war.
Weitere Ermittlungen sind im Gang. Die Kantonspolizei Bern warnt vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Bevor Sie ein Elektro-Trendfahrzeug kaufen um jemandem eine Freude zu bereiten, informieren Sie sich unbedingt über die Strassenzulassung & Vorschriften – ansonsten kann aus der anfänglichen Freude schnell Frust werden.
Erlaubt im Verkehr: E-Bike, E-Trottinett, E-Roller & E-Scooter.
Die Polizei informiert, dass am Samstag, 6. Dezember, und Sonntag, 7. Dezember, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist:
– im Stadtzentrum an beiden Tagen ab 7 Uhr
– in Veyrier am Samstag ab 16 Uhr
In Grenchen kam es am Donnerstagabend, 4. Dezember 2025, im Bürotrakt einer Firma zu einem Brand.
Dank raschem Löscheinsatz der Feuerwehr Grenchen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Abklärungen zur Brandursache sind derzeit im Gang.
In Unterlunkhofen ereignete sich am Donnerstagabend ein Selbstunfall.
Ein Automobilist aus der Region kollidierte im Kurvenbereich mit einer Baumreihe, worauf das Auto auf die Seite kippte. Die Feuerwehr musste den verletzten Mann bergen. Er wurde mit dem Rettungshelikopter in ein Spital gebracht.
Am Freitag, dem 5. Dezember 2025, fuhr ein Autofahrer auf der RDU in Delémont in Richtung Courroux.
An der Einfahrt zum Kreisverkehr mit der Rue du Voirnet prallte das Fahrzeug gegen den Poller mit dem Hindernisschild, das auf eine Umfahrung rechts hinwies, und dem Richtungsschild, bevor es in der Mitte des Kreisverkehrs zum Stehen kam.
Die Fahrbahn des Eyholztunnels in Fahrtrichtung Brig weist einen erhöhten Schmutzanteil auf.
Der aufgewirbelte Staub löste in den letzten Tagen Fehlalarme der Rauchmelder aus. Um diese Problematik zu beheben, muss die Fahrbahn gereinigt werden. Dafür kommt es zu einer Nachtsperrung.
Am Donnerstagabend, 4. Dezember 2025, ist es in Herisau zu einem Unfall mit einem führerlosen Auto gekommen.
Der Autofahrer wurde beim Versuch das Auto anzuhalten verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (04.12.2025), kurz nach 22 Uhr, ist es in einer Wohnung in Oberbüren zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Vier Personen wurden dabei verletzt. Zwei Personen wurden festgenommen.
In den letzten 24 Stunden bis Freitag (05.12.2025) sind auf Kantonsgebiet erneut mehrere Einbrüche gemeldet worden.
Nebst dem Diebstahl von Wertgegenständen richteten die Täterschaften hohen Sachschaden an.
Am Donnerstag (04.12.2025), um 20:45 Uhr, ist ein Auto auf der Abt Bedastrasse in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand ein Totalschaden.
Am Freitag (05.12.2025), kurz nach 1 Uhr, ist es auf der Flughafenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 27-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (04.12.2025), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einer Folgekollision mit einer auf der Fahrbahn liegenden Dachbox gekommen.
Es entstand Sachschaden.
In Untersiggenthal an der Schöneggstrasse ereignete sich am Donnerstagabend ein tragischer Verkehrsunfall.
Im Bereich einer Fussgängerquerung wurde ein 5-jähriges Mädchen beim Passieren der Strasse von einem Roller angefahren und verletzte sich dabei. Ein Rettungshelikopter flog das verletzte Kind in ein Spital.
Am Donnerstagabend, 4. Dezember 2025, ging um 22:20 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung einer aufmerksamen Person ein, dass zwei unbekannte Männer an der Luzernerstrasse in Küssnacht ein mutmasslich unverschlossenes Auto durchsuchten.
Die beiden sofort aufgebotenen Patrouillen konnten kurz darauf beim Bahnhof Küssnacht zwei tatverdächtige Männer kontrollieren und festnehmen.
Am Donnerstag, 4. Dezember, gegen 22.20 Uhr fuhr ein 30-jähriger Waadtländer auf dem Quai Philippe-Suchard in Neuchâtel in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Einfahrt zur Autobahn A5 kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 65-jährigen Frau aus dem Littoral gelenkt wurde und sich korrekt auf der Einfahrtsrampe befand.
Am Donnerstag, 4. Dezember, gegen 17:20 Uhr war ein 52-jähriger Bewohner der Neuenburger Berge mit einem Auto auf der Rue du Marais in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung unterwegs.
Beim Verlassen des Kreisels Marais in Richtung Rue Fritz-Courvoisier kam es zur Kollision mit einer 25-jährigen Frau aus der Region, die gerade den Fussgängerstreifen überquerte.
Am Freitag, 5. Dezember, gegen 00:15 Uhr war eine Bewohnerin der Neuenburger Berge mit einem Auto auf der Autobahn A5 bei Areuse in Richtung Neuenburg unterwegs.
Während der Fahrt prallte das Fahrzeug gegen den rechtsseitigen Servicetrottoir.
Am Donnerstag dem 04. Dezember 2025 wurden die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Bröckel um 14:00 Uhr zu einer unklaren Gewässerverunreinigung im Bereich der Fuhse an der Dannscharnstraße alarmiert.
Laut Alarmmeldung sollte eine unbekannte Flüssigkeit aus einem Kanister austreten und in die Fuhse laufen.
Die Schweiz liegt am Ostrand einer umfangreichen Tiefdruckzone, die sich vom Nordatlantik bis zum westlichen Mittelmeerraum erstreckt. Auf der Alpennordseite liegt ein feuchter Kaltluftsee, darüber ziehen aus Westen teils dichtere Wolken einer gealterten Störung langsam über die Alpen hinweg.
Am Freitag dehnt sich ein schwaches Zwischenhoch zu den Alpen aus und sorgt besonders südlich der Alpen für eine Abtrocknung. Im Laufe des Samstags erfasst bei zunehmender Westströmung die nächste okkludierende Front die Alpennordseite.
Schutzweste montiert, Leuchtweste an und mit funkelnden Augen bereit für den Einsatz.
Jedenfalls fast. Diese beiden jungen Polizeifans müssen noch ein paar Jahre warten, bis sie zu ihrem ersten Einsatz geschickt werden.
Ein Patient wurde mit dem Rettungshelikopter Christoph Liechtenstein vom Bödele sicher nach Innsbruck transportiert.
Ein herzliches Dankeschön an die Partnerorganisation, das Österreichische Rote Kreuz, für das hervorragende Zusammenspiel bei diesem grenzüberschreitenden Einsatz.
Porrentruy JU: Polizei übt Entführungsfall – Spezialeinheiten trainieren Ernstfall
Die Polizei des Kantons Jura führte am Donnerstag in Porrentruy und Lugnez eine geplante Übung durch. Simuliert wurde eine Entführungs- und Geiselnahmesituation.
Kinder aufgepasst: Die Kantonspolizei Aargau lanciert einen Kinderwettbewerb.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob gebastelt, gebacken oder gemalt – gesucht wird ein fantasievolles Polizeiauto.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, ereignete sich gegen 6.50 Uhr im Kreisverkehr beim Kunstmuseum Basel (St. Alban-Anlage) ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Velofahrerin.
Der Autofahrer verliess die Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.
Laut dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau (EBG) zeigen Opferbefragungen, dass nur 10 bis 22 % der Betroffenen von häuslicher Gewalt sich an die Polizei wenden.
Erst dadurch werden sie statistisch erfasst.
Säntis SG: Funkanlage der Kapo St.Gallen war bis 1975 im Einsatz
Zwischen 1960 und 1975 betrieb die Kantonspolizei St.Gallen eine Funkanlage auf dem Säntis.
Stalden OW: Verkehrsunfall zwischen Auto und Motorrad
Gestern Morgen, 03.12.2025, um 06:40 Uhr, kam es in Stalden, auf der Schwanderstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Am Military Engineering Centre of Excellence im deutschen Ingolstadt wurde heute Donnerstag, 4. Dezember 2025, die Schweizer Flagge gehisst.
Grund für dieses Anlass ist eine Institutionalisierung der bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Schweizer Armee und dem MILENG COE. Der Lehrverband Genie/Rettung/ABC wird künftig in Ingolstadt mit einem Stabsoffizier vertreten sein.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse hat die Evaluation für eine neue Dienstpistole abgeschlossen und eine Typenwahl getroffen.
Als neue Pistole wurde das Modell SIG Sauer P320 gewählt. Der Hersteller hat zugesichert, die Produktion in der Schweiz aufzubauen. Das entspricht der rüstungspolitischen Strategie des Bundesrats, sicherheitsrelevante industrielle Fähigkeiten in der Schweiz zu erhalten und aufzubauen.
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der A1 zwischen Luterbach und Härkingen wird auch der Autobahnanschluss Egerkingen (A2) etappenweise umgebaut.
Für die nächste Bauphase müssen bei der Einfahrt in Richtung Luzern / Bern / Zürich neue Markierungen und Signalisierungen angebracht werden.
Erneut möchte die Kantonspolizei Glarus die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons darauf aufmerksam machen, dass aktuell Kriminelle versuchen, sich am Telefon als Mitarbeitende von Banken auszugeben, um an das Geld von ahnungslosen Bürgerinnen und Bürgern zu gelangen.
Die Täter behaupten unter anderem, es gebe Probleme mit einer Transaktion oder es sei ein Geldbetrag eingegangen.
Bei der Tramhaltestelle "Bahnhofquai" startet am 14. Dezember 2025 eine umfassende Sanierung.
Die Haltestelle wird modernisiert, erweitert und hindernisfrei gestaltet. Während der rund einjährigen Bauzeit wird sie nicht bedient.
Im Zusammenhang mit dem Raserunfall vom Samstag (29.11.2025) in Schlieren hat die Kantonspolizei Zürich die Beifahrerin verhaftet.
Nachdem sich der 39-jährige Fahrer des Unfallfahrzeugs nach anfänglicher Flucht gestellt hatte, blieb die Beifahrerin vorerst flüchtig.
Am Donnerstagmorgen, kurz nach neun Uhr, musste ein Grossaufgebot von Rettungskräften in den Kreis 2 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken.
Dabei wurden drei Personen verletzt, zwei davon mussten anschliessend hospitalisiert werden.
Am Donnerstag (04.12.2025), um 11:40 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einer Vespa gekommen.
Ein 65-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (04.12.2025), um 6:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung Zürich zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden und langer Rückstau.
Am Mittwoch (03.12.2025), kurz vor 13:15 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der Autofahrer mit einem mutmasslich schwarzen Land Rover entfernte sich von der Unfallörtlichkeit, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine 63-jährige Autofahrerin wollte am Mittwoch (3. Dezember 2025, ca. 23:15 Uhr) auf einen Parkplatz an der Obergütschstrasse fahren.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor sie dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kollidierte mit einem parkierten Auto und fuhr anschliessend eine Böschung hinunter.
Wauwil: Auto gerät auf Bahngleis und wird von Zug erfasst
Am Donnerstagmorgen (4. Dezember 2025, um ca. 06:50 Uhr) fuhr in Wauwil ein Auto aus noch ungeklärten Gründen auf ein Bahntrassee.
In Merenschwand kam es gegen Abend zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Auto und dem angehängten Jauche-Schleppschlauchverteiler eines Traktors.
Dabei wurde das Auto seitlich touchiert. Es werden Zeugen gesucht.
Am Mittwoch, 3. Dezember 2025, ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur am Mittwochnachmittag im Bereich des Bahnhofs Winterthur Kontrollen gegen Vermögensdelikte durchgeführt und dabei vier Diebe verhaftet.
Zwei tatverdächtige Männer wurden beim Verlassen eines Verkaufsgeschäfts von den Polizisten angehalten und kontrolliert.
Die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurns versteigert vom 3. bis 17. Dezember 2025 das begehrte Kontrollschild SO 1.
Die Online-Auktion startet bei 10'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.