Am Sonntag (28.09.2025), kurz nach 15:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich einer Geschwindigkeitsmessung auf der Hauptstrasse ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 154 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen.
Der 32-jährige Schweizer konnte nach der Messung angehalten werden.
Am Sonntag (28.09.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es an der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Ein 34-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Die Rega brachte ihn ins Spital.
Am Sonntag (28.09.2025), um 20:45 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntag (28.09.2025) kurz nach 12 Uhr, ist ein 50-jähriger Autofahrer an der Zehntfeldstrasse gegen einen Hydranten und einen Zaun gefahren.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, verliess der Autofahrer die Örtlichkeit.
Am Samstag (27.09.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Ricken Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.
Vier Personen waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Ein 20-jähriger Autofahrer wurde mit einer Geschwindigkeit von 146 km/h gemessen. Er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben, sein Auto wurde sichergestellt.
Im Zeitraum zwischen Samstag, 21 Uhr, und Sonntagmorgen (28.09.2025) 3 Uhr, brach eine unbekannte Täterschaft in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der St. Gallerstrasse ein.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu der Tiefgarage und durchsuchte mehrere unverschlossene Fahrzeuge auf der Suche nach Wertgegenständen.
Am Sonntag (28.09.2025), kurz nach 7 Uhr, bemerkte ein Passant Rauch aus einem Imbiss an der Wilerstrasse und verständigte die Notruf- und Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei St.Gallen.
Die Feuerwehr konnte alle Personen aus den Wohnungen oberhalb des Imbisses aus dem Gebäude evakuieren. Drei Personen wurden leicht verletzt vom Rettungsdienst in verschiedene Spitäler gebracht. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, es dürfte sich um mehrere hunderttausend Franken handeln. Die Wilerstrasse war für die Dauer des Einsatzes gesperrt, eine Umleitung wurde durch die zuständige Feuerwehr signalisiert.
Am Samstag (27.09.2025), im Zeitraum zwischen Mitternacht und 2:45 Uhr, ist es an der St.Gallerstrasse in Wil zu zwei Einbruchdiebstählen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu zwei verschiedenen Liegenschaften und durchsuchte Räume und Behältnisse.
Am Samstag (27.09.2025), gegen 9:40 Uhr, fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der St. Gallerstrasse von Engelburg kommend Richtung St. Gallen.
Aus unbekannten Gründen stürzte er mit seinem Motorrad zu Boden und verletzte sich leicht.
Am Freitag (26.09.2025), gegen 16:15 Uhr, ist ein 50-jähriger Mann mit seinem Auto an der Auerstrasse gegen einen Pfosten gefahren und hat diesen beschädigt.
Er entfernte sich von der Örtlichkeit ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern.
Am Freitag (26.09.2025), um 12 Uhr, ist es auf der Obergasse zum Unfall zwischen einem 10-jährigen Jungen mit Kickboard und einem unbekannten Auto gekommen.
Der Junge wurde dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Im Zeitraum zwischen Montag und Freitagnachmittag (26.09.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Speerstrasse eingebrochen.
Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt über ein Fenster, durchsuchten mehrere Räume und stahlen Schmuck im Wert von über 2’000 Franken.
Die erste Polizeifunkstation (BBC EF/SF 21) bestand 1951 aus separatem Sender-, Empfangs- und Stromversorgungsteil.
Sie wurde als Fix- und Mobilstation eingesetzt. Für den Einbau in Fahrzeugen wurde der grösste Teil des Kofferraums benötigt – heute ist das kaum denkbar.
Am Freitagnachmittag (26.09.2025) sind vom Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen, Regierungsrat Christof Hartmann, acht Polizistinnen und 18 Polizisten in Ausbildung (PiA) in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen befördert worden.
Nach einer zweijährigen Ausbildung haben die neuen Polizistinnen und Polizisten die Berufsprüfung zur Polizistin oder zum Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich abgelegt.
Am Freitag (26.09.2025) wurden drei Polizistinnen und zwölf Polizisten sowie sechs Sicherheitsassistentinnen im Korps der Stadtpolizei St.Gallen aufgenommen.
Die neuen Polizeiangehörigen wurden von Stadträtin, Dr. Sonja Lüthi, und dem Kommandanten, Fabian Kühner, in ihre Pflichten genommen.
Am Donnerstag (25.09.2025), kurz nach 16 Uhr, ist es auf einer Baustelle in der Industriestrasse zu einer Gewässerverschmutzung gekommen.
Eine unbekannte Menge Farbe ist über einen Abwasserschacht in die Kläranlage gelangt. Das Schadensausmass ist noch nicht bekannt.
Am Freitag (26.09.2025), kurz vor 9:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, Höhe Au, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Achtung: Betrügerisches „Laternenfestival“ in St.Gallen.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat Kenntnis von einer angeblichen Veranstaltung auf den Drei Weieren („Laternenfestival“ am 17./18. und 24./25. Oktober 2025).
Am Donnerstag (25.09.2025), kurz nach 23:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 42-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs.
Am Donnerstag (25.09.2025), kurz vor 18:45 Uhr, hat eine 36-Jährige in Ganterschwil und Lütisburg mehrere Selbstunfälle verursacht.
Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch, 17. September 2025, wurden in Stäfa drei hilflose Jungkatzen ausgesetzt.
Gerade einmal 4-5 Tage alt, lagen sie schutzlos in einem Gebüsch.
Wie sicher ist die Schweiz im Spannungsfeld von Neutralität und europäischer Solidarität?
Drohen die grössten Gefahren für die offene Gesellschaft von aussen – oder von innen? Diese Fragen diskutiert Verteidigungsminister Martin Pfister am 10. Oktober 2025 anlässlich eines öffentlichen Podiums, zu welchem wir Sie herzlich einladen.
Die Kantonspolizei St.Gallen verfügt seit Mitte 2024 über einen auf den ersten Blick unscheinbaren Anhänger.
Doch dieser hat es in sich! Der sogenannte Katastrophenanhänger wird vom Kriminaltechnischen Dienst unterhalten und kommt – wie der Name bereits verrät – bei Katastrophenfällen zum Einsatz.
Wenn die Sonne langsam untergeht, neigt für viele der Arbeitstag dem Ende. Nicht so für uns.
Wir sind für euch 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche für euch da.
Zwischen Mittwochmorgen und Donnerstagmorgen (25.09.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten, die alkoholisiert oder fahrunfähig im Strassenverkehr unterwegs waren.
Sie werden zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (24.09.2025), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Thurstrasse zu einem Selbstunfall mit einer Kehrmaschine gekommen.
Eine 26-jährige Frau wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Der Kanton Neuenburg (NE) und drei weitere Kantone stellen den Lernfahrausweis neu auch elektronisch (eLFA) aus.
Bisher war das einzig im Kanton Appenzell Ausserrhoden (AR) möglich. Bis Ende Jahr wird der eLFA in der ganzen Schweiz zur Verfügung stehen. Die Ausbaupläne wurden am 8. September 2025 in Anwesenheit von Bundesrat Beat Jans und Regierungsrätin Céline Vara an einer Medienkonferenz in Neuenburg vorgestellt.
In St.Gallen ist am Mittwoch (24.09.2025) in den frühen Morgenstunden eine Frau als vermisst gemeldet worden.
Die 78-Jährige wurde nach diversen Suchaktionen – mit Hunden, Drohnen und Einsatzkräften - im Verlauf des Nachmittags tot aufgefunden.
Am Mittwoch (24.09.2025), kurz vor 9:30 Uhr, ist es bei der Prodalp zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 61-jähriger Mann wurde bei Arbeiten an der Bergbahn tödlich verletzt.
Derzeit kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Mobiliar stammen.
Darin wird den Empfängern als Dank für ihre Treue ein exklusives Geschenk im Wert von über CHF 159.99 angeboten – selbstverständlich kostenlos. Das eigentliche Ziel dieser Nachricht ist jedoch nicht, den Empfängern eine Freude zu bereiten, sondern an ihre persönlichen Daten und insbesondere Kreditkarteninformationen zu gelangen.
Am 26. September und 27. September 2025 finden in St.Gallen Viehschauen statt.
Während dem Aufzug am Morgen und der Rückkehr zu den Höfen am Nachmittag ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Dienstag (23.09.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Haupteingangstür Zutritt zum Inneren der Firma.
Zwischen Montagnachmittag und Dienstagabend (23.09.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Gewerbe an der Wiesentalstrasse eingebrochen.
Sie betrat das Gebäude durch eine bislang unbekannte Eingangstür.
Wenn ein Mensch vermisst wird, ein Einbrecher flüchtet oder die Übersicht bei einem Verkehrsunfall fehlt, lassen die Pilotinnen und Piloten der Kantonspolizei St.Gallen ihre Drohnen steigen.
Im letzten Jahr kamen rund 330 Einsätze zusammen, bei denen aus der Luft Bilder geliefert wurden, die Klarheit schafften. Was auf den ersten Blick aussieht wie Hightech-Spielerei, ist reine Präzisionsarbeit. Roger Suter, vollamtlicher Drohnenpilot, erklärt uns, was seinen Beruf so einzigartig macht.
Am Dienstag (23.09.2025), kurz nach 7 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch in einem Hotel an der Oberen Betliserstrasse erhalten.
Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung schnell eindämmen. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Montag (22.09.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Seebleichestrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 41-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Vom 15. bis 21. September 2025 hat die Stadtpolizei eine Schwerpunktwoche im Strassenverkehr durchgeführt.
Ziel war es, mit vermehrten Kontrollen die Verkehrssicherheit nachhaltig zu stärken. Insgesamt wurden über 300 Bussen ausgestellt und rund 20 Personen angezeigt.
Am Sonntag (21.09.2025), kurz nach 23:30 Uhr, wurde anlässlich einer Verkehrskontrolle ein Lieferwagen angehalten.
Der Fahrer, ein 38-jähriger Mann, war fahrunfähig unterwegs. Ihm werden weitere Verstösse angelastet.
Am Sonntag (21.09.2025), meldete der Betreiber eines Restaurants einen Einbruch in sein Lokal an der Unterstüdlistrasse.
Dabei wurden von einer unbekannten Täterschaft diverse elektronische Geräte sowie Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen.
Am Sonntag (21.09.2025), kurz nach 13:30 Uhr, ist es im Bereich Hueb / Huebstrasse zu einer mutmasslichen Schussabgabe gekommen.
Ein 70-jähriger Mann wurde festgenommen. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (21.09.2025), kurz nach 17 Uhr, ist es in Karlshusen zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 78-jähriger Mann rutschte bei Arbeiten auf dem Heustock aus und fiel rund drei Meter auf den Boden des Kuhstalles.
Am Sonntag (21.09.2025), um 13:30 Uhr, ist es auf der Hohenemserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Scooter gekommen.
Ein 8-jähriger Junge wurde eher leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (21.09.2025), kurz nach 16:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 27-jähriger Mann wurde schwer verletzt und von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen.
Am Sonntagabend (21.09.2025) ist bei der Verzweigung Felsenstrasse/Teufener Strasse ein Taxifahrer mit einer Fussgängerin kollidiert.
Der 83-jährige Fahrer brachte die 25-jährige Fussgängerin anschliessend ins Spital. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.