Uri

TCS Kindersitztest: Empfehlenswerte Modelle und eines mit zu hohem Schadstoffgehalt

Der TCS testete 17 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt. Ein Modell wird aufgrund des Schadstoffgehalts als „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne können einen vollwertigen Kindersitz nicht ersetzen. In der Schweiz ist jedes zweite Kind ungenügend im Kindersitz gesichert.

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Kanton Uri: „Nachjagd auf Hirsche auch im 2024 erforderlich“

Während der Hochwildjagd 2024 im Kanton Uri wurden 16 Hirsche mehr erlegt als im Vorjahr. Die Hirschwildabschüsse liegen mit insgesamt 264 erlegten Hirschen (93 Hirschstiere, 47 Hirschkühe, 124 männliche und weibliche Hirsche der Jugendklasse) im Rahmen der Erwartungen. Zumindest in der ersten Jagdwoche war es sommerlich warm, was für ein aktives Bewegungsmuster von Hirschen eher hinderlich war. Im Jahr 2023 wurden während der Hochwildjagd 248 Hirsche geschossen.

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Wassen UR: Zwei erheblich Verletzte bei Kollision zwischen Auto und Motorrad

Heute, Sonntag, 20. Oktober 2024, kurz vor 11.30 Uhr, fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern vorwärts aus einem Parkplatz bei Gorezmettlen, um auf der Sustenpassstrasse in Richtung Dorf Wassen zu fahren. Gleichzeitig nahte von links ein 62-jähriger Motorradfahrer, der mit einer auf dem Sozius mitfahrenden Frau, in Richtung Sustenpass unterwegs war. Dabei kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zur Kollision.

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Fake-Bussgeldandrohungen per SMS im Namen Schweizer Polizeikorps

Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird. Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.

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BFU-Studie: Jährlich 185 Todesopfer bei Sportunfällen – vor allem beim Bergsport

Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf. Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.

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Bristen UR: Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen

Am 13. Oktober 2024 um 15:20 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri via TCS eine Meldung, dass es auf der Bristenstrasse zur Auslösung eines Airbags in einem Fahrzeug gekommen sei. Der Alarm wurde aufgrund der Auslösung des Airbags automatisch aus dem Fahrzeug abgesetzt (E-Call) und übermittelt.

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Spiringen UR: E-Bike-Fahrerin (27) bei Selbstunfall verletzt

Am 12. Oktober 2024 erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri, kurz nach 11:30 Uhr, eine Meldung wonach eine Velofahrerin auf der Witerschwandergasse, Gemeinde Spiringen, gestürzt sei und sich verletzt habe. Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen verlor sie die Kontrolle über ihr E-Bike.

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A4 / Axenstrasse UR / SZ: Öffnung nach der Sicherheitssprengung

Die Axenstrasse kann am Samstagmorgen früh, 12. Oktober 2024, um 05:00 Uhr für den motorisierten Verkehr wieder geöffnet werden. Die Räumungsarbeiten nach der Sicherheitssprengung werden trotz einiger Herausforderungen planmässig abgeschlossen. Bis auf Weiteres gesperrt bleibt hingegen der Streckenabschnitt für den Langsamverkehr.

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Kanton Uri: Schadenstiftender Wolf zum Abschuss freigegeben

Die Sicherheitsdirektion hat am 11. Oktober 2024 eine Abschussverfügung für einen schadenstiftenden Wolf erlassen, nachdem die Schadensschwelle gemäss Bundesrecht erreicht worden war. Die Abschussverfügung gilt für 60 Tage, respektive bis auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen im Abschussperimeter keine Nutztiere mehr weiden. Der Abschussperimeter entspricht dem Streifgebiet des Wolfs im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Ursern.

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Airolo TI, Amsteg UR, San Bernardino GR: Polizeiaktion "Contralpi" deckt Delikte auf

Die Kantonspolizei teilte am 10.10.2024 mit, dass in den vergangenen Tagen eine Reihe von Kontrollen im Rahmen der Operation namens "Contralpi" durchgeführt wurde. Diese fand in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Uri, der Kantonspolizei Graubünden und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) statt. Im Kanton Tessin waren rund 30 Beamte im Einsatz, die Kontrollen konzentrierten sich auf Airolo (Autobahn A2, Richtung Süden, in der Nähe des Portals des Gotthard-Tunnels). Im Tessiner Gebiet wurden insgesamt 137 Personen, rund 40 Fahrzeuge (darunter Autos und Lieferwagen) sowie ein Bus überprüft. Dabei wurden drei Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt, und eine Person wurde wegen Verstössen gegen das Bundesgesetz über Betäubungsmittel angezeigt.

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Zentralschweizer Polizeikorps: „Tag des Lichts 2024 - mach dich sichtbar“

Am Donnerstag, 7. November 2024, findet zum 18. Mal der „Tag des Lichts“ statt. In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind. Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto „Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen“ steht.

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Unterwegs im Herbst - Ratschläge des TCS

Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen. Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.

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Betrug: Phishing-Mail – Rückerstattung der Migros

Mit einer angeblichen Rückerstattung der Migros versuchen Cyberkriminelle, die Empfänger der betrügerischen E-Mails dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben. Die Betrugsmasche

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Kanton Uri: Ferien(s)pass vom 7. Oktober 2024 – ein unvergessliches Erlebnis für Kinder

Am 7. Oktober 2024 standen bei der Kantonspolizei Uri die Urner Kinder im Mittelpunkt. Rund 90 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren aus dem ganzen Kanton hatten sich anlässlich des Ferien(s)pass 2024 für den Besuch bei der Kantonspolizei Uri entschieden. Während je eines halben Tages durften sie die spannende und vielseitige Polizeiarbeit anhand von vier Posten kennenlernen.

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Altdorf UR: Fahrzeug-Lenkerin (37) kollidiert mit Zaunpfählen

Heute, 7. Oktober 2024, kurz nach 00.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Giessenstrasse von Flüelen in Richtung Altdorf. In einer Rechtskurve verlor die 37-jährige Lenkerin aus nicht abschliessend geklärten Gründen die Herrschaft über ihr Fahrzeug, welches Folge dessen an den linken Fahrbahnrand geriet und mit mehreren Zaunpfählen kollidierte.

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A4 / Axenstrasse UR / SZ: Sicherheitssprengung Axenfluh

An einer Medienkonferenz in Flüelen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA heute Vormittag den Termin für die Sicherheitssprengung eines Felspakets oberhalb der Galerie Axenfluh bekannt gegeben. Die Sprengung wird morgen Freitag, 4. Oktober 2024 um 15.00 Uhr stattfinden. Für die Medien ist ein Treffpunkt mit Blick auf die Sprengung organisiert.

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A2 / A4 / Kantone UR / TI / SZ: Gotthard Passstrasse Ersatz Glatteisfrühwarnanlage

Die Glatteisfrühwarnanlage des Amts für Betrieb Nationalstrasse (AfBN) in der Zentralschweiz wurde Mitte der 1990er Jahre in Betrieb genommen. Die im Einsatz stehenden Systeme sind in die Jahre gekommen, einzelne Ersatzteile werden mittlerweile nicht mehr hergestellt, was Wartung und Unterhalt erschwert. Die Glatteisfrühwarnanlage soll deshalb bis im Sommer 2025 ersetzt werden.

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Flüelen UR: 70-Jähriger bei Motorkarren-Unfall verletzt - ins Spital geflogen

Gestern Dienstag, 1. Oktober 2024, um 16.00 Uhr, fuhr ein Mann mit seinem landwirtschaftlichen Motorkarren auf der Eggbergenstrasse in Richtung Eggberge hinauf. Gemäss ersten Aussagen musste der Mann mit einem talwärts fahrenden Fahrzeug kreuzen. Bei diesem Manöver fuhr der Motorkarren zu weit nach rechts, kam von der Fahrbahn ab und stürzte Folge dessen rund 25 Meter in ein Waldstück.

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Betrug: Phishing mittels Dankesgeschenks im Namen des TCS

Betrüger verschicken aktuell verschiedene Varianten von E-Mails im Namen des TCS, in welchen ein "Emergency Kit" bzw. "Notfallset" als Dankes-Geschenk angepriesen wird. Das Ziel hierbei ist jedoch nicht, den E-Mail Empfängern etwas Gutes zu tun, sondern an ihre persönlichen Informationen sowie Kreditkartendaten zu gelangen.

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Altdorf UR: Kapo Uri verhaftet mit Messer bewaffnete Frau (45)

Letzten Freitag, 27. September 2024, kurz nach 14.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri informiert, dass eine Frau mit einem Messer in der Hand im Raum Altdorf unterwegs sei. Die umgehend ausgerückten Patrouillen konnten nach kurzer Fahndung eine 45-jährige Frau in der Nähe des Polizeipostens stellen und verhaften; ein Messer konnte sichergestellt werden. Es wurde niemand verletzt.

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Publireportagen

Zentralschweizer Polizeikorps: Wie schütze ich mich vor einem Wildunfall?

Unfälle mit Wildtieren sind auf Schweizer Strassen keine Seltenheit und können schwerwiegende Folgen haben. Ein Ausweichmanöver birgt oft grössere Gefahren als ein direkter Zusammenstoss. Die beste Vorsorge ist angepasstes Fahrverhalten in Gebieten mit Wildwechsel. Die nachfolgenden Empfehlungen geben Aufschluss über das richtige Verhalten vor, während und nach einem Wildunfall.

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Sextortion-Mail neu mit personenbezogenen Angaben

Cyberkriminelle verschicken erneut die altbekannten Fake-Erpressermails, in denen sie auf angebliche Videos mit sexuellem Inhalt verweisen. Aktuell enthalten die Nachrichten nun persönliche Angaben des Mail-Empfängers.

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Erstfeld UR / Autobahn A2: Crash zwischen zwei Personenwagen – eine Person verletzt

Heute Mittwoch, 25. September 2024, kurz vor 06.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Amsteg in Richtung Erstfeld. In Amsteg fuhr der PW-Lenker auf den Pannenstreifen und hielt das Fahrzeug bis zum Stillstand an.

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Altdorf UR: Jugendliche verprügeln 45-Jährigen mit Baseballschläger

Am Donnerstag, 19. September 2024, um 20.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über eine Auseinandersetzung an der Flüelerstrasse in Altdorf informiert. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte mehrere Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren feststellen, welche einen 45-jährigen Mann mutmasslich angriffen. Dabei kamen ein Baseballschläger und eine Druckluftwaffe zum Einsatz, welche polizeilich sichergestellt wurden.

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Suva: Über 900 000 Unfälle in der Schweiz - Berufsunfälle und -krankheiten nehmen ab

2023 wurden den 22 Schweizer Unfallversicherern (UVG) rund 908 000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet. Während die Berufsunfälle gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgingen, nahmen die Freizeitunfälle leicht zu.

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TCS Winterreifentest 2024 - von vier Modellen wird abgeraten

Mit bis zu sieben Meter Unterschied an Bremsweg hat sich im aktuellen Winterreifentest des Touring Club Schweiz ein guter von einem schlechteren Reifen unterschieden. Der Test zeigt, welche Marken gut abgeschnitten haben und wie asiatische Reifen tendenziell eine schwächere Performance haben. Einige Anbieter aus China wurden erstmals getestet. Aufgefallen dabei ist ein besonders schwerer Reifen mit über zwölf Kilogramm.

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A4 / Axenstrasse UR / SZ: Sperrung wegen Sicherheitssprengung bei der Galerie Axenfluh

Die Axenstrasse muss ab dem 29. September 2024 abends ab 22:00 Uhr wegen einer Sicherheitssprengung eines Felspakets oberhalb der Galerie Axenfluh Süd vollständig gesperrt werden. Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen Flüelen und Tellsplatte. Für den Langsamverkehr, der ausserhalb der Galerie verläuft, erfolgt die Sperrung wegen Vorarbeiten bereits ab dem 24. September 2024 morgens um 06:00 Uhr.

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Start der Emergency Days im Verkehrshaus der Schweiz

Regierungsrätin Ylfete Fanaj, Mitglied der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz, begrüsst Vertreterinnen und Vertreter der Zentralschweizer Kantone und Medienschaffende an den Emergency Days im Verkehrshaus der Schweiz. Neben Ylfete Fanaj, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern, waren die Sicherheitsdirektorin des Kantons Uri, Céline Huber, sowie Christoph Amstad, Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements des Kantons Obwalden an der Eröffnung präsent. Regierungsrätin Ylfete Fanaj zu den Emergency Days: "Wir wollen die vielfältigen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes öffentlich sicht- und greifbar machen. Mit den Emergency Days machen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung und zeigen mit dem Anlass auch die grosse Bedeutung der Zusammenarbeit der Zentralschweizer Kantone untereinander."

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BFU: Medikamente am Steuer - die unterschätzte Gefahr (Video)

Medikamente am Steuer sind nicht immer eine gute Idee: Viele Heilmittel haben Einfluss auf die Fahrfähigkeit – auch solche, die ohne ärztliches Rezept erhältlich sind. Die BFU hat Tipps für den Umgang mit Arzneien.

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Schweiz: Verkehrsprognose im Herbst 2024 - hohes Verkehrsaufkommen erwartet

Von Ende September bis Ende Oktober muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere jeweils von Freitag bis Sonntag mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Mit dem Ferienbeginn von Ende September ist an mehreren Stellen im Nationalstrassennetz mit grösserem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

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Silenen UR sorgt mit Löschwassertank gegen Waldbrände vor

Die Klimaveränderung mit längeren Hitzeperioden und Trockenphasen sowie die steigende Anzahl an Erholungssuchenden im Wald führen auch im Kanton Uri zu einem höheren Waldbrandrisiko. Deshalb erarbeiten der Forstdienst und das kantonale Feuerwehrinspektorat zusammen mit den Gemeinden Notfallplanungen gegen Waldbrände. Gestützt darauf hat die Einwohnergemeinde Silenen im trockenen Riggwald einen Löschwassertank eingebaut.

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Bahnhof Erstfeld UR: Niederländer (38) durch Stromschlag schwer verletzt

Am Freitag, 6. September 2024, um 03.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri eine Meldung ein, wonach eine männliche Person beim Bahnhof Erstfeld Hilfe benötigen würde. Gemäss ersten Erkenntnissen befand sich ein 38-Jähriger niederländischer Staatsangehöriger auf dem Gelände des Bahnhofs Erstfelds.

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Betrüger warnen dreist im Namen von TWINT vor Identitätsdiebstahl

Zwecks Vorbeugung eines allfälligen Identitätsdiebstahls kann die TWINT-Applikation angeblich nur weiter genutzt werden, wenn die Verifizierung umgehend per TWINT-ID erfolgt. Die Betrugsmasche

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Wappen des Kantons Uri



Die Polizei im Kanton Uri

Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.

Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“

Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.

Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.

Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.

Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.


Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)


Die Führung der Kantonspolizei Uri

Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.

Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.

Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri

Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.

Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri

Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.

Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri

Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.

Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.

Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!

Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.

Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.

Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.

Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.


Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)


Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei

Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.

Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.

Die Abteilung Schwerverkehrszentrum

Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.

Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.

Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.

Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri

Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.

Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!

Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.


Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)


Wissenswertes zum Kanton Uri

Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.