Eheaus von Tom Cruise und Katie Holmes: Flucht vor Scientology

10.07.2012 |  Von  |  News
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Viele erschütternde Berichte von Betroffenen existieren darüber, wie Scientology ganze Familien zerstört. Alles sieht danach aus, dass sich ein solches familiäres Drama auch bei dem mittlerweile getrennten Promipaar Tom Cruise und Katie Holmes abspielt. Der einflussreichen Sekte dürfte die Negativ-Publicity gar nicht gefallen, zumal es mit Tom Cruise ihr vielleicht prominentestes Aushängeschild trifft.

Nach fünf Jahren Ehe mit dem „Mission Impossible“-Star hatte Katie Holmes offenbar genug von der Psycho-Sekte. Dieser war sie während ihrer Beziehung mit Tom Cruise beigetreten, mittlerweile ist sie wieder zu ihrem ursprünglichen katholischen Glauben zurückgekehrt, wie die „Huffington Post“ berichtete. Es ist anzunehmen, dass Holmes ihrer gemeinsamen Tochter Suri (6) ein Leben in den Fängen der Hubbard-Jünger ersparen wollte.

Daher strebte sie auch das alleinige Sorgerecht an, welches ihr Medienberichten zufolge nun wohl zugesprochen wurde. Cruise bekommt hingegen ein grosszügiges Besuchsrecht eingeräumt. In den Scheidungsvereinbarungen ist zudem genau festgeschrieben, wie die beiden mit dem Kind über Scientology reden dürfen. Ferner heisst es darin, man wolle den „Glauben“ des jeweils anderen respektieren, berichtet das Promi-Portal TMZ.

Psychoterror durch Scientology

Katie Holmes wird nun damit rechnen müssen, von Spitzeln der Sekte beschattet zu werden. Aussteiger gelten aus der Sicht von Scientology als „anti-soziale“, „unterdrückerische Personen“, die ausgeschaltet werden müssen. TMZ zitiert entsprechende Befürchtungen aus dem Umfeld von Holmes, dass die „Church“ sie als Gefahr betrachtet und bereits ein Überwachungsteam angesetzt hat.

Mittels Überwachung und Einschüchterung will die antidemokratische Sekte ihr totalitäres System festigen. Die Ziele von Scientology sind schnell benannt: Macht, Einfluss und Geld. Mitglieder werden finanziell ausgepresst und schon Kinder müssen sich nach dem Willen des Sektengründers L. Ron Hubbard einer Gehirnwäsche mittels scientologischer Techniken unterziehen. Dazu gehört „Auditing“ – eine Art Verhör am Lügendetektor. Angeblich soll dadurch die Seele zur Höherentwicklung des Geistes geläutert werden. Tatsächlich werden Menschen so gefügig und psychisch abhängig gemacht.

Ein Gutes haben die Negativ-Schlagzeilen über Tom Cruise und Katie Holmes: Sie werden sich laut dem Schweizer Sektenexperten Georg Otto Schmid „für potenzielle Interessenten“ auch in der Schweiz vermutlich „äusserst negativ“ und abschreckend auswirken. Der Mitgliederschwund der Sekte dürfte sich somit weiter verstärken: Schmid schätzt den aktuellen Bestand an aktiven Mitgliedern in der Schweiz auf unter 1000 – vor rund 20 Jahren waren es noch rund 3000.

 

Informationsseite über und gegen Scientology: kindseininscientology.wordpress.com
Oberstes Bild: © Everett Collection – shutterstock.com

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