Kostenlose Rücksendung immer seltener

27.03.2013 |  Von  |  Allgemein
Kostenlose Rücksendung immer seltener

(Bild: © Sean Locke Photography - Shutterstock)

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Online Warenhäuser werden bei Kunden immer beliebter. Gemütlich vom Wohnzimmer aus kann man nicht nur Bekleidung, sondern auch Schmuck, Parfum oder alles andere, was das Herz begehrt, bestellen.

Man muss nicht extra in die nächstgrössere Stadt fahren, um den gewünschten Laden zu besuchen. Ganz einfach kann man auf der Webseite einer Firma alle Artikel ansehen, und zwar auch die Modelle, die es im lokalen Fachgeschäft nicht gibt. Die meisten Artikel, besonders wenn es um Bekleidung oder Schmuck geht, werden von schönen Models vorgeführt, sodass ein jeder Besucher der Webseite sich direkt vorstellen kann, wie er selbst in denselben Kleidungsstücken aussieht.

Durch die grosse Auswahl an Versandhäusern hat der Kunde ausserdem die Möglichkeit, Preise und Designs zu vergleichen, und das für ihn Beste zu wählen. Die Versandkosten spielen hierbei eine grosse Rolle, denn in der heutigen Zeit versuchen die meisten Menschen zu sparen, wo sie nur können. Deshalb bieten Firmen wie Superdry oder Otto (wenn an einen Hermes Paket Shop geliefert wird) kostenlosen Versand an. In den 1990er Jahren und auch Anfang der 2000er Jahre gehörte der kostenlose Lieferservice sowie auch der Rückversand dazu. Es wurde erwartet, dass wenn man Artikel aus einem Katalog bestellt, diese kostenlos versendet werden, und wenn sie nicht gefallen, passen oder funktionieren, auch kostenlos wieder zurück gesendet werden.

Leider wurde diese Zusatzleistung von vielen Kunden ausgenutzt. Mit Fingerfertigkeit entfernt man einfach das Etikett und hat ein Kleid für den Ball am Wochenende. Dann einfach waschen, Etikett wieder ranmachen und zurücksenden. So spart man Geld für Kleidung.

Leider ist dieser Service für Firmen sehr kostspielig, sodass sich immer mehr Versandhäuser gegen eine kostenlose Lieferung entscheiden, um Kosten einzusparen. Ausserdem werden Kunden dazu bewegt, nur das zu kaufen, was sie auch tatsächlich haben und behalten möchten, und auch für den Fall, dass die Artikel alle zurückgesendet werden, hat die jeweilige Firma lediglich einen Verlust von einmal Versandkosten anstelle doppelter Versandkosten.

In den vergangenen Jahren ist der Trend immer mehr zu Online- oder Katalogbestellung gegangen. Durch die Abschaffung des kostenlosen Versands könnte sich dieser Wandel zurück zu lokalen Geschäften bewegen, da man dort einen ähnlichen Preis zahlt und die Artikel sogar probieren kann.

 

Oberstes Bild: © Sean Locke Photography – Shutterstock

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