Verschärfung des Epidemiengesetzes: Pädophile Einflüsse?

26.08.2013 |  Von  |  News
Verschärfung des Epidemiengesetzes: Pädophile Einflüsse?
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Am 22. September stimmt die Schweiz über die Revision des Epidemiengesetzes (EPG) ab. Kritische Stimmen wie das Basisdemokratie-Netzwerk

„Bürger für Bürger“ warnen jedoch, dass die Neufassung des EPG einer durchgehenden Sexualerziehung bereits ab dem Kindergarten Tür und Tor öffne.

Die mit dem Thema überforderten Kinder könnten hierdurch in ungesunder Weise geprägt werden. Welches Gedankengut steckt also hinter der EPG-Revision?

Das heute gültige Epidemiengesetz ist die Grundlage für die schweizweite AIDS-Prävention. Diese Krankheit wird hauptsächlich auf dem sexuellen Weg übertragen, was ihr traditionell einen festen Platz in den Lehrplänen der Sexualerziehung beschert. Dass Teenager hier Aufklärung brauchen und bekommen, ist unstrittig und gesellschaftlicher Konsens. Was jedoch am 22.09. dem Schweizer Volk zur Abstimmung vorgelegt wird, geht darüber weit hinaus. Um das zu verstehen, muss man einen Blick auf die Ursprünge der EPG-Revision werfen.

Von Kentler bis Kinsey – die Hintergründe des Epidemiengesetzes

Im Jahr 2006 gab das BAG (Bundesamt für Gesundheit) dem Kompetenzzentrum Sexualpädagogik und Schule den Auftrag, ein Grundlagenpapier „Sexualpädagogik und Schule“ zu erarbeiten. In diesem nun fertigen Papier wird gefordert, die Sexualerziehung schweizweit und obligatorisch – also ohne Möglichkeit zur Verweigerung – einzuführen. Unter Schule bzw. Bildungseinrichtung werden hierbei, und das ist das Pikante, auch Kindergärten verstanden. Eine solche flächendeckende Verpflichtung ist jedoch derzeit vom Gesetz nicht gedeckt, und deswegen muss nun eine Verschärfung des EPG her. Schon an diesem Punkt fällt klar auf: Hier wird nicht transparent kommuniziert. Denn eigentlich dient das EPG der Eingrenzung und Prävention von Epidemien, und nicht dem Aufzwingen von Sexualerziehung.

Die Novelle des Gesetzes sieht nun vor, dass der Bundesrat die Bildungseinrichtungen dazu verpflichten kann, „Informationen über die Gefahren übertragbarer Krankheiten und Beratungen zu deren Verhütung und Bekämpfung anzubieten“ (Art. 19, Abs. 2c). Das hört sich nicht schlecht an. Doch ein Blick hinter die Kulissen des Grundlagenpapiers „Sexualpädagogik und Schule“ offenbart, wohin der Hase eigentlich läuft.

So werden darin fortlaufend bereits kleine Kinder als „sexuelle Wesen“ definiert, die sexuelle Bedürfnisse hätten. Dieses dreist erhobene Postulat wird jedoch an keiner Stelle zufriedenstellend begründet. Stattdessen jubeln die Autoren bereits Vierjährigen eine angebliche „Lust am Genitalspiel“ und „Erotisches Interesse an den Eltern“ unter. Woher kommen solche Ideen?  Mehrmals wird Uwe Sielert, Autor des Kinder-Aufklärungsbuchs „Lisa und Jan“ zitiert. Mit ihm wird ein Mann zur Einflussgrösse auf unsere Kinder, der Jungen empfiehlt, Gegenstände an ihren Penis zu hängen und Mädchen, sich den Finger in die Scheide zu stecken.

Das ganze Ausmass dieser gezielten sexuellen Beeinflussung von Kindern wird klar, wenn man die Kausalkette noch weiter zurückverfolgt. Sielert orientierte sich stark an seinem Mentor Helmut Kentler, einem führenden Kopf der 68er-Bewegung, der Sex zwischen Kindern und Erwachsenen befürwortete. Seiner – nie revidierten – Meinung nach sind solche Kontakte solange in Ordnung, wie die Erwachsenen keinen Druck auf die Jugendlichen ausüben. Dementsprechend tolerierte er als Leiter des „Leihväter“-Projekts für straffällige Jugendliche sexuelle Beziehungen zwischen den Leihvätern und ihren Schützlingen. Das ist nichts anderes als die Verharmlosung von sexuellem Missbrauch.



Doch auch Kentler hatte einen geistigen Vater, den amerikanischen Sexualforscher Alfred C. Kinsey. Er kann getrost als Vordenker der modernen Pädophilie bezeichnet werden. Sein Fazit: Jedes sexuelle Verhalten ist normal, ergo auch auch Sex mit Kindern. Dass er seine „Studien“ zur Orgasmusfähigkeit sogar an Säuglingen durchführte, weiss kaum jemand.

Gender-Ideologie ist auch mit im Boot

Auf diese Grundlagen stützt sich also das Papier, welches hinter der EPG-Verschärfung steht. Doch nicht genug damit, dass Kinder dadurch regelrecht zu Missbrauchsopfern heranerzogen werden. Im Sechsjahresplan des BAG wird ausdrücklich die Integration der Gender-Ideologie sowie aller existierenden sexuellen Orientierungen in den Schulunterricht gefordert. Sollte dies umgesetzt werden, bedeutet es einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft von kaum vorstellbaren Ausmassen.

Zwar werden viele vom Grundlagenpapier „Sexualpädagogik und Schule“ geforderten Massnahmen bereits umgesetzt – die EPG-Revision würde dem BAG jedoch eine Macht einräumen, welche die elterliche Erziehungshoheit klar bedroht und eine massive sexuelle Beeinflussung der Schweizer Kinder zur Folge hätte. Wie stimmen Sie am 22. September ab?

Homepage von „Bürger für Bürger“: meinung

 

Oberstes Bild: © Tom – Fotolia



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