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Haushaltsbevorratung – zur Sicherheit vorgesorgt!

14.01.2015 |  Von  |  Konsum

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Eine gute Vorratswirtschaft im Haushalt kann den Alltag enorm erleichtern. Viele halten sie aber ausserdem für einen wichtigen Bestandteil des Selbstschutzes bzw. der Vorsorge für Krisen und Notfälle, bei denen man das Haus aus verschiedenen Gründen nicht verlassen kann.

Dazu gehören Naturkatastrophen, Reaktorunfälle oder der Ausfall der Strom- oder Wasserversorgung ebenso, wie ein plötzlicher gesundheitlicher Notfall. Eine clevere Haushaltsbevorratung kann die dabei entstehenden Versorgungsengpässe für eine gewisse Zeit überbrücken. Als sinnvoll wird dabei angesehen, wenn die Energie- und Nahrungsversorgung für eine Person für 14 Tage gesichert ist.

Einen Vorrat an Getränken und Lebensmitteln anlegen

Grundlegend bei der Bevorratung sind Getränke und Lebensmittel. Pro Person und Tag sollte man mit ca. 2,5 Litern Wasser oder andere Getränke kalkulieren. Bei Lebensmitteln kommt es darauf an, dass sie gut haltbar und kalorienhaltige sind und lebenswichtige Nährstoffe liefern können. Es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass Haltbarkeitsfristen nicht überschritten werden. D.h. Vorräte immer mal wieder verbrauchen und erneuern! Vorratsdosen erleichtern die Übersicht und Orientierung. Die besonderen Anforderungen an die Ernährung von Babys sollten berücksichtigt werden. Ebenso sollte für vorhandene Haustiere vorgesorgt werden.

Pflege und Gesundheit

Wichtiger Bestandteil eines Notfallvorrats neben Lebensmitteln sind Hygiene- und Gesundheitsprodukte. Mittel zur Wasserentkeimung, Erste-Hilfe-Material und Kaliumjodtabletten gehören ebenso in Ihren Vorrat wie Waschmittel oder Körperpflegeprodukte. Ärzte oder Apotheker können Sie bei der Zusammenstellung unterstützen.

Alternativen bei der Energieversorgung

Problematisch bei Krisen ist das Zusammenbrechen der Stromversorgung. Gut vorgesorgt hat man, wenn alternative Möglichkeiten für die Zubereitung von Speisen oder das Heizen bestehen. Selbstverständlich muss auch für das entsprechende Brennmaterial wie Gas oder Holz gesorgt sein. Ebenso sollten Kerzen, Streichhölzer und Taschenlampen vorhanden sein. Empfohlen wird auch ein Radio, das mit Batterien betrieben werden kann, und über das im Notfall wichtige Informationen empfangen werden können.[/vc_column_text][vc_separator color=”grey”][vc_column_text]

Wie kann man sich gegen Versorgungskrisen schützen? Wir zeigen Ihnen, was man beim Anlegen von Notvorräten für Versorgungskrisen beachten sollte. (Bild: Lola1960 / Shutterstock.com)

Wie kann man sich gegen Versorgungskrisen schützen? Wir zeigen Ihnen, was man beim Anlegen von Notvorräten für Versorgungskrisen beachten sollte. (Bild: Lola1960 / Shutterstock.com)

[/vc_column_text][vc_separator color=”grey”][vc_column_text]Wie lagert man Gemüse und Obst?

Zahlreiche Gemüse- und Obstsorten eignen sich sehr gut zum Einlagern. Vorteil dieser seit Jahrhunderten erprobten Methode der Überwinterung ist, dass Vitamine und Mineralstoffe, die beim Einkochen oder Dörren verloren gehen, bei einer frischen Einlagerung erhalten bleiben. Am besten funktioniert das Lagern bei einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent und Temperaturen zwischen zwei und sieben Grad Celsius. Wichtig ist auch eine gute Lüftung, damit Schimmel und Fäulnis vermieden werden können. Prüfen Sie, ob ihr Keller diese Rahmenbedingungen bietet.

Bei der Einlagerung sollten einige einfache Regeln beachtet werden. Grundsätzlich erntet man das Obst kurz vor der Vollreife und lagert es dann sofort ein. Schimmlige oder faule Stücke sind auszusortieren. Gewaschen werden die Früchte nicht, weil Nässe den Verfall beschleunigen würde.

Äpfel sollten luftig auf Lattenrosten oder in flachen Kisten getrennt von anderen Produkten gelagert werden. Grund dafür ist das Gas Ethyl, das Äpfel verströmen und das anderes Gemüse welken lässt. Für die Lagerung von Birnen eignen sich nur einige späte Sorten. Kartoffeln nehmen schnell fremde Gerüche auf und sollten daher beispielsweise nicht neben den intensiv duftenden Quitten gelagert werden. Am besten werden sie in auf dem Boden stehenden Kisten aufbewahrt werden. Kohl, Kraut und Wurzelgemüse kann ebenso auf dem Boden gelagert werden, an besten stapelt man es separat. Erstaunlich gut halten sich auch Wintersalate wie Zuckerhut oder Chinakohl, die man im Regal aufreihen sollte.

Insgesamt gilt, dass einige einfache Regeln dabei helfen können, Versorgungskrisen zumindest für eine gewisse Zeit zu überstehen. Nicht nur in besonderen Gefahrenlagen kann dies sinnvoll sein. In Hochlagen oder entlegeneren Gebieten der Schweizer Alpen können Wetter und Natur zeitweise eine normale Versorgung beeinträchtigen. Sorgen sie für solche Fälle für sich und ihre Familie vor!

 

Oberstes Bild: © Baloncici – Shutterstock.com[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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