Aesch / Reinach BL: Eltern warnen – Unbekannter lockt Kinder mit Süssigkeiten

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Mehrere Kinder wurden in Aesch und in Reinach von einem jungen Mann angesprochen, der sie offenbar mit Süssigkeiten locken wollte. Jetzt warnen besorgte Eltern auf Facebook vor dem unbekannten Mann.

So veröffentlichte am 1. Februar eine Frau aus Aesch einen warnenden Post, der inzwischen schon über 600 Mal geteilt. Ein unbekannter Mann würde Kinder auf Schulweg ansprechen und sie mit Süssigkeiten locken.

Dabei soll es nicht der einzige Vorfall dieser Art in der Region sein. So soll ein junger Mann mit den gleichen Signalementen am Dienstag in Reinach versucht haben, ein siebenjähriges Mädchen anzusprechen, wie eine Leserin aus der Gemeinde berichtet.

Bei der verdächtigen Person handle es sich um einen jüngeren Mann. „Ich traue mich nicht mehr, meinen Sohn allein draussen zu lassen“, sagt die Reinacherin. Die Eltern des betroffenen Mädchens hätten bei der Polizei Anzeige erstattet.


Auch in Reinach an der Verzweigung Schönenbachstrasse/Brunngasse/Binningerstrasse soll ein Mann, der denselben Signalelementen entspricht, ein Mädchen angesprochen haben.

Auch in Reinach an der Verzweigung Schönenbachstrasse/Brunngasse/Binningerstrasse soll ein Mann, der denselben Signalelementen entspricht, ein Mädchen angesprochen haben.


Polizei gibt Eltern Tipps

Die Vorfälle wurden von der Baselbieter Polizei bestätigt. Seit Anfang Jahr seien laut Polizeisprecher Roland Walter bereits vier Meldungen über Fremde, die Kinder ansprechen, eingegangen – je einmal in Frenkendorf und in Aesch und zweimal in Reinach.

Allerdings warnt die Polizei davor, mit Panikmache Kindern Angst zu machen. Stattdessen gibt sie Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder vor Fremden schützen können.

„Es ist wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern den Schulweg ablaufen“, so Walter. Auf diese Weise können sie auf Gefahrenstellen und sogenannte Sicherheitsinseln (= belebte Orte, wo Kinder Schutz suchen können) aufmerksam machen.

„Kinder sollten in Gruppen unterwegs sein und müssen lernen, nein zu sagen“, betont Walter. Zudem sollten sich Kinder in solchen Situationen nicht zu nahe an fremde Personen oder Fahrzeuge begeben.

Im Ernstfall müsse man schnell handeln und die Polizei informieren. „Umso wichtiger ist es, dass die Kinder wissen, wie sie sich verhalten müssen“, betont Walter. Zudem sollte den Kindern, die heute früh mit Handys in Kontakt kommen, auch der richtige Umgang mit Notfallnummern vermittelt werden. Somit könnten Eltern ihre Kinder mit ruhigem Gefühl aus dem Haus lassen.

Oberstes Bild: Hier an der Arlesheimerstrasse in Aesch soll ein junger Mann am 29. Januar ein Mädchen angesprochen und mit Süssigkeiten gelockt haben.

 

Quelle: Übernommen von 20 Minuten und bearbeitet von belmedia Redaktion
Bildquelle: Google Maps

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2 Kommentare


  1. Warum wird das Signalement des mutmasslichen Täters im Artikel nicht genannt? Täterschutz???

  2. Auch in Binningen und Oberwil wurden Kinder von einem jungen Mann angesprochen, der ihnen Süsses gab. Es gibt Dutzende weitere Fälle, die alle der Polizei gemeldet wurden, aber trotzdem behauptet diese nach wie vor, dass nur in Aesch und Reinach Kinder angesprochen wurden. Für uns betroffene Eltern in den anderen Gemeinden ist das ein Hohn.

    Aktuell gibt es Fälle in Reinach, Allschwil, Aesch, Binningen und Oberwil. Das wird in den Mütterforen im Internet zu Genüge diskutiert und jeder Vorfall inkl. Signalement gemeldet, so dass man proaktiv reagieren kann, wenn die Polizei weitgehend desinteressiert scheint.

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