„Geld zu verkaufen!“ – Neues Bilderbuch zum Umgang mit Geld und Konsum

27.02.2017 |  Von  |  News
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Kinder kommen schon sehr früh mit Geld und Konsum in Berührung. Als Empfänger von Taschengeld und Geldgeschenken, aber auch als Zielgruppe von Werbung. Das abstrakte Thema Geld ist komplex und für Kinder nicht einfach zu verstehen.

Wie man zu Geld kommt, was man damit tun kann und dass Geld eine begrenzte Ressource ist – mit diesen Themen sind auch Kinder konfrontiert. Das neue Kinderbuch „Geld zu verkaufen“ von Lorenz Pauli und Claudia de Weck verpackt diese Themen in einer spannenden und kindergerechten Geschichte.

Ohne Geld geht es auch bei Alma und Milan nicht. Denn die beiden brauchen eine Strickleiter für ihr Baumhaus. Sie machen nicht nur das Baumhaus selber, sondern auch das Geld, um ein Seil zu kaufen. Alma und Milan kommen ans Ziel und haben sogar noch Geld übrig. Das sparen sie. Denn Geld schimmelt nicht, auch wenn man es beiseitelegt für etwas Grosses – und das schwirrt schon in ihren Köpfen herum.

Schenken, tauschen, arbeiten, kaufen, verkaufen, sparen – mit welchem Ziel? Und was ist gerecht? Das Bilderbuch für Kinder zwischen vier und sieben Jahren soll Kinder und Eltern anregen, über diese Themen zu sprechen. Für den Kindergarten und die Unterstufe werden Lehrpersonen mit einer Ideensammlung in Form eines Lehrerkommentars bei der Gestaltung des Unterrichts zu Geld und Konsum unterstützt.

Das Buch erscheint in deutscher, französischer und italienischer Sprache. Der Text zum Buch kann zudem auf der Website von Pro Juventute in den Sprachen Albanisch, Portugiesisch, Serbisch, Kroatisch, Englisch und Türkisch heruntergeladen werden.

Engagement von Pro Juventute für die Förderung von Finanzkompetenz bei Kindern und Jugendlichen

Pro Juventute engagiert sich seit 2010 für das gesellschaftlich relevante Thema und unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen beim Erlangen und Vermitteln von Kompetenzen rund um den Umgang mit Geld. Die Schuldenprävention bei Kindern und Jugendlichen ist ein Kernziel des Pro Juventute Programms „Finanzkompetenz“.

Jeder fünfte Jugendliche hat heute Schulden. Bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren ist es gar jeder Dritte. Für eine effektive Schuldenprävention ist es wichtig, dass junge Menschen früh den bewussten Umgang mit Geld lernen und sich Finanzkompetenz erarbeiten.

Die Erfahrungen zeigen: Wer einmal in der Schuldenfalle sitzt, kommt so schnell nicht wieder davon los. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit Geld und Konsum und Diskussionen über Werte sind entscheidend, um gar nicht erst in diese Falle zu geraten.

Neben dem neuen Bilderbuch „Geld zu verkaufen!“ bietet Pro Juventute das kostenlose Mittelstufenlehrmittel „Alles rund ums Geld“ und ein breites Informationsangebot für Eltern an. Dieses umfasst Elternveranstaltungen, eine ausführliche Informationsbroschüre und Onlineinformationen. Zudem engagiert sich Pro Juventute im Verein Jugendlohn für die Bekanntmachung des gleichnamigen Modells.

Das Bilderbuch „Geld zu verkaufen!“ erscheint am 27. Februar im Atlantis Verlag und entstand auf Initiative von Pro Juventute mit der finanziellen Unterstützung von PwC Schweiz. Die Bilderbuchvernissage findet am 4. März in der Pestalozzi Bibliothek Zürich Oerlikon um 11 Uhr mit Lorenz Pauli und Claudia de Weck statt.

Der Autor

Lorenz Pauli wurde 1967 geboren. Irgendwann wurde er Kindergärtner. Viele Jahre arbeitete und lachte er mit den Kindern. Dann wurden die Tage zu kurz, und nun lacht er nur noch: Vor seiner Tastatur und beim Erzählen auf der Bühne. 2012 stand Lorenz Pauli auf der IBBY-Honour-List für seinen Text „Oma Emma Mama“ (2010, Atlantis).

„Pass auf mich auf!“ (Pauli/Zedelius, 2015, Atlantis) war nominiert für den Schweizer Kinder- und Jugendmedienpreis 2015. Pauli lebt mit seiner Familie in Bern.

Die Illustratorin

Claudia de Weck hat in Hamburg, Paris und in ihrer Heimatstadt Zürich ihre künstlerische Ausbildung gemacht. Die Illustratorin und Autorin empfindet es als Riesenglück, dass ihr Beruf alles verbindet, was ihr Spass macht: Bücher, Geschichten, Zeichnen, Kunst, Menschen, Kinder und immer wieder auch Tiere.

Beliebt sind Claudia de Wecks „visuelle Lesungen“ für Schulklassen, bei denen es nicht nur ums Vorlesen und Zuhören, sondern vor allem ums Sehen, Zeichnen und Nachdenken über große und kleine Dinge geht.

 

Quelle: Pro Juventute
Artikelbild: obs/Pro Juventute/Atlantis Verlag

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