Endingen DE: 27. Meldung – Soko „Erle“ arbeitet weiter mit Hochdruck

Endingen DE: 27. Meldung - Soko „Erle“ arbeitet weiter mit Hochdruck
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Die intensiven Ermittlungen zum Fall der getöteten 27-jährigen Joggerin aus Endingen dauern an. Die weiterhin 40-köpfige Sonderkommission (Soko) beim Kriminalkommissariat Emmendingen arbeitet seit vier Monaten jeweils sieben Tage die Woche. Bislang ergibt sich jedoch keine konkrete Spur zu einem Tatverdächtigen.

Die Soko steht auch nach wie vor in engem Kontakt mit der Polizei in Kufstein/Österreich.

Dort war am 12. Januar 2014 eine 20-jährige Fussgängerin nachts von einem Unbekannten angegriffen und mit einer Eisenstange erschlagen worden. Kriminaltechnische Abgleiche von täterbezogenen Spuren ergaben, dass die Taten in Endingen und in Kufstein mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von ein und demselben Täter verübt wurden. Bislang gelang es indessen noch nicht, den Spurenleger zu ermitteln.

Die Beamten der „Soko Erle“ gingen und gehen momentan über 3300 Spuren bzw. Hinweisen nach. Nach der Pressemitteilung vom 26.Januar 2017 über den mutmasslichen Zusammenhang mit der Tat in Kufstein kam es zu zahlreichen weiteren Hinweisen aus der Bevölkerung. Allein am darauffolgenden Wochenende gingen bei der Soko rund 400 neue Hinweise ein, die Gegenstand von Überprüfungen waren bzw. derzeit noch sind. Trotz der nunmehr vier Monate, die die Tat zurückliegt, gehen bei der Soko auch weiterhin Hinweise von Zeugen ein, die neue Ermittlungsansätze bieten.

Noch nicht abgeschlossen sind insbesondere auch die Auswertungen digitaler Spuren und sichergestellter Asservate. Diese Arbeit erweist sich als besonders zeitintensiv. Abgleiche mit anderen, ähnlich gelagerten Fällen im In- und Ausland erbrachten bislang keine neuen Erkenntnisse bzw. Hinweise auf mögliche Zusammenhänge.

Die Beamtinnen und Beamten der Soko „Erle“ arbeiten weiterhin mit hoher Motivation intensiv an dem Fall. Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat für Hinweise, die zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 6000 Euro ausgesetzt. Zusätzlich zur behördlichen Auslobung haben Privatpersonen bis zu 22.500 Euro als Belohnung ausgesetzt.

Nach wie vor werden aber Zeugen gesucht, die vor der Tat am 6. November 2016, am Tattag selbst oder danach, in den Weinbergen zwischen Endingen und Bahlingen unterwegs waren und dort Wahrnehmungen gemacht haben, diese aber noch nicht meldeten.

Sachdienliche Hinweise können unter der Telefonnummer +49 (0)7641-582-114 erfolgen.


Weitere Meldungen zum Fall „Tötungsdelikt an 27-jähriger Joggerin“ hier.


 

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg
Artikelbild: ariadna de raadt – shutterstock.com

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