Bern: Vier Personen wollten bei Rip-Deal rund eine Million Franken erbeuten

16.03.2017 |  Von  |  Bern, Betrug, Polizeinews, Schweiz
Bern: Vier Personen wollten bei Rip-Deal rund eine Million Franken erbeuten
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Ende Juni 2016 war es der Kantonspolizei Bern gelungen, in Bern vier Personen anzuhalten, die bei einem Rip-Deal rund eine Million Euro entwenden wollten. Im Zuge nachfolgender Ermittlungen konnte einer Person die Beteiligung an einem weiteren Rip-Deal nachgewiesen werden. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft rapportiert.

Gestützt auf einen Hinweis einer Bank war es der Kantonspolizei Bern Ende Juni 2016 nach umfangreichen Ermittlungen gelungen, in einer gezielten Aktion vier Personen anzuhalten. Sie wollten bei einem Rip-Deal rund eine Million Franken entwenden.

Nun hat die Kantonspolizei Bern ihre Ermittlungen zum Fall abgeschlossen.

Wie die Ermittlungen ergaben, war im Frühling 2015 einer Immobilienfirma ein Kaufangebot für ein Hotel im Wert von 35 Millionen Franken unterbreitet worden. Für das vorgeschlagene Geschäft wurde eine Provision in der Höhe von einer Million Euro verlangt. Anlässlich eines vereinbarten Treffens in Bern für die Zählung und Betrachtung der Provisionssumme konnte die Kantonspolizei Bern unter Beizug verschiedener Spezialdienste am 29. Juni 2016 nach dem erfolgten Rip-Deal vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, im Alter zwischen 39 und 50 Jahren anhalten.

Im Zuge der Ermittlungen konnte dem einen Mann nachgewiesen werden, an einem weiteren im Kanton Zug verübten Rip-Deal beteiligt gewesen zu sein. Zudem konnte im Laufe der Ermittlungen ein weiterer Mann identifiziert werden, der ebenfalls im Verdacht steht, am Rip-Deal in Bern beteiligt gewesen zu sein.

Der 49-Jährige wurde international zur Verhaftung ausgeschrieben und konnte durch die italienische Polizei angehalten werden. Die Auslieferung an die zuständige Staatsanwaltschaft wurde beantragt.

Der Fall wurde zuhanden der Staatsanwaltschaft rapportiert. Sämtliche Personen befinden sich nach wie vor in Haft. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Artikelbild: Dmitry Kaminsky – shutterstock.com

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