Liestal/Kanton BL: Einbrüche erneut zurückgegangen

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Die Polizei Basel-Landschaft informierte am Donnerstag, 30. März 2017, im Rahmen einer Medienkonferenz über ihre Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik 2016.

Das Berichtsjahr stand erneut im Zeichen der Einbruchsprävention. Nach einem Rückgang der Einbruchdiebstähle im 2015 um fast 30 Prozent konnte im Berichtsjahr dank eines massiven Personaleinsatzes erneut eine Abnahme um weitere 13 Prozent erzielt werden.

Die Leitung der Polizei Basel-Landschaft präsentierte an einer Medienkonferenz die Kriminal- und die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2016. Dabei würdigte Sicherheitsdirektor und Regierungsrat Isaac Reber die hervorragenden Ergebnisse: „Die Zahlen zeigen es – wir sind auf dem richtigen Weg, um den Kriminaltourismus weiter einzuschränken. Wir treiben die strukturellen Verbesserungen weiter voran. Die jüngsten Erfolge sind da Beweis und Motivation genug.“

Das Baselbiet gehöre nicht nur in der Nordwestschweiz sicherheitsmässig zur Spitze, auch gesamtschweizerisch müsse man sich nicht verstecken, führte Isaac Reber weiter aus.

Einbruchsbekämpfung äusserst erfolgreich

Die Anzahl polizeilich erfasster Straftaten nahm 2016 im Kanton Basel-Landschaft im Vergleich zum Vorjahr um knapp 8% (rund 1‘100 Fälle) ab, während der gesamtschweizerische Rückgang im gleichen Zeitraum nur rund halb so gross war.

Durch die Beibehaltung konzertierter Massnahmen gelang es, die Einbruchdiebstähle – das mit Abstand grösste Problem im Kanton Basel-Landschaft – nochmals um 219 Fälle zu reduzieren (-13%). Seit 2014 sind die Einbruchdiebstähle gar um 38 Prozent gesunken – insbesondere als Folge der Aktion Ladro sowie der starken Polizeipräsenz auf den Strassen. Besonders erfreulich sei auch, dass die Aufklärungsrate bei den Einbruchdiebstählen in den letzten beiden Jahren beinahe verdoppelt werden konnte, wie der Leiter der Hauptabteilung Kriminalitätsbekämpfung, Martin Grob, erläuterte.

Polizei wird noch präsenter und flexibler

In enger Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps sowie den deutschen und französischen Polizeikräften gelang es der Polizei Basel-Landschaft im vergangenen Jahr, den Kriminaltourismus immer stärker zurückzudrängen. „Zur weiteren Erhöhung der präventiven Präsenz auf den Strassen werden wir die Aktion Ladro fortführen“, orientierte Kommandant Mark Burkhard.

Mit der Bildung einer mobilen Polizei als Folge der Reduktion der Polizeiposten und dem dadurch ermöglichten Ausbau der Patrouillentätigkeit um fast 20% könne die Präsenz im öffentlichen Raum und die Flexibilität der Polizei weiter erhöht werden. „Damit sollte es dann auch möglich werden, inskünftig neben der äusserst personalintensiven Einbruchsprävention gleichzeitig noch einen zweiten Schwerpunkt bearbeiten zu können“, so Mark Burkhard weiter. Die Polizei Basel-Landschaft setze alles daran, so effizient wie möglich zu werden, um der Bevölkerung eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten.

Verkehrsunfälle haben leicht zugenommen

Seit einem Tiefstand im 2014 nahmen die Verkehrsunfälle im Kanton Basel-Landschaft wieder leicht zu. 2016 wurden 1175 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle verzeichnet, 33 Unfälle (+3%) mehr als im Vorjahr, wie Christoph Naef, Leiter der Hauptabteilung Verkehrssicherheit ausführte. Der grösste Teil dieser Zunahme entfällt auf Unfälle mit Leichtverletzten. Unfallursache Nummer 1 blieb auch 2016 die Unaufmerksamkeit vor der Missachtung des Vortrittrechts. „Die Reduktion von Verkehrsunfällen mit Verletzten hat für uns auch 2017 hohe Priorität“, unterstrich Christoph Naef an der Statistik-Medienkonferenz in Liestal.

Die detaillierten Statistiken zu beiden Bereichen sind auf der Webseite www.polizei.bl.ch (Bereich Statistiken) einsehbar.

 

Quelle: Polizei Basel-Landschaft
Artikelbild: Symbolbild © Polizei Basel-Landschaft / Facebook

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