Kanton Zug: Wintereinbruch beschert Rettungskräften viel Arbeit

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In weiten Teilen des Kantons Zug bescherte der erneute Wintereinbruch der Polizei, dem Rettungsdienst und verschiedenen Feuerwehren ein beträchtliches Mass an Arbeit. Neben Verkehrsunfällen und umgestürzten Bäumen brannte auch ein Schneeräumungsfahrzeug.

Seit Mitternacht (28. April 2017) sind bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei bis zum jetzigen Zeitpunkt rund 40 Meldungen über umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste eingegangen. Diverse Strassenabschnitte mussten aus diesem Grund gesperrt werden.

Auf der Autobahn A4, Fahrtrichtung Luzern, zwischen Cham und Rotkreuz, geriet kurz vor 07:00 Uhr ein Schneeräumungsfahrzeug in Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug umgehend auf dem Pannenstreifen abstellen und sich in Sicherheit bringen. Er wurde nicht verletzt. Der Brand ist auf eine technische Ursache zurückzuführen. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt laut ersten Schätzungen rund 200`000 Franken. Im Einsatz standen die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), der Rettungsdienst Zug, die Zentras, ein privates Abschleppunternehmen und die Zuger Polizei.

Kurz nach 07:00 Uhr ereignete sich auf der Blickensdorferstrasse zwischen Steinhausen und Baar eine seitliche Kollision zwischen einem Feuerwehrfahrzeug und einem Auto. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt rund 10`000 Franken.

Auf der Ebertswilerstrasse in Baar kam es kurz vor 06:45 Uhr zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen. Verletzt wurde niemand.

Weil es noch immer schneit und vielerorts Bäume auf den Strassen liegen, ist weiterhin mit grösseren Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wegen Aufräumarbeiten sind aktuell die Stras-sen zwischen Baar und Neuheim, Baar und Steinhausen wie auch die Bachtalen in Baar in beide Richtungen gesperrt. Die Strasse zwischen Baar und Ebertswil ist in Fahrtrichtung Ebertswil gesperrt.






Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrweise den winterlichen Strassenverhältnissen anzupassen.

 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei

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