Ungeheure Pferdequälerei in Hefenhofen TG – Zeit zu handeln

06.08.2017 |  Von  |  News, Tierwelt, Verbrechen
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In den vergangenen Tagen veröffentlichtes Bildmaterial dokumentiert eine ungeheure, andauernde Tierqual auf dem Hof eines bereits mehrfach wegen Tierquälerei verurteilten Landwirts in der thurgauischen Gemeinde Hefenhofen.

Die Bilder der leidenden Tiere sind kaum zu ertragen und die Betroffenheit in der Bevölkerung, weit über Tierschutzkreise hinaus, ist gross.

Nach aktuell dem Schweizer Tierschutz STS vorliegenden Informationen erfordern die Zustände auf dem Hof ein sofortiges Einschreiten der Behörden zugunsten der Tiere. Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Beschlagnahmung sind zweifelsohne gegeben, die moralische Verpflichtung ist es sowieso. Es wäre inakzeptabel und skandalös, wenn die betroffenen Tiere weiter leiden oder gar sterben müssten, weil jetzt nicht gehandelt wird.

Dass die Verantwortlichen des Kantons Thurgau eine Taskforce zur Bearbeitung des Falls ankündigen, deutet immerhin darauf hin, dass nun auch die Behörden den Ernst der Lage und die Not der Tiere erkannt haben. Ob man auch die Dringlichkeit zu handeln erkannt hat, bleibt abzuwarten.

Unterstützung angeboten

Der Schweizer Tierschutz STS fordert mit Nachdruck, dass umgehend Massnahmen zum Wohl und zur Rettung der Tiere eingeleitet werden. Der Verband hat dem Veterinäramt des Kantons Thurgau schriftlich seine Unterstützung zur Rettung der Pferde vom Hof des Ulrich K. angeboten. STS-Präsident Heinz Lienhard unterstreicht: „Der Schweizer Tierschutz STS bietet seine Mithilfe an – über seine Sektionen und sein Beziehungsnetz – für beschlagnahmte Pferde Unterbringungsmöglichkeiten zur Neuplatzierung zu finden. Wenn der Kanton diese Unterstützung benötigt, stehen wir bereit.“

Update

Ulrich K. ist in Gewahrsam! Alle Infos hier.

 

Quelle: Schweizer Tierschutz STS
Bildquelle: Schweizer Tierschutz STS


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5 Kommentare


  1. Es ist schon himmeltraurig, dass ein Mensch Tieren so etwas antun kann.. was aber genau so tragisch ist, dass Behörden und Regierung einfach seit Jahren die Augen verschliessen und somit diese qualvolle Tierhaltung unterstützten…

  2. kennt jehmand die drei aeffchen,ich sehe nichts,hoere nichts und rede nichts,das ist der kanton thurgau,wie kann man dies nur all die jahre dulden,fuer was haben wir gesetze,fuer was die leute die sie umsetzen muessten.ich ziehe vor allen den hut die unermuedlich dran sind,dass dieses elend entlich aufhoert.

  3. Unglaublich das so etwas passiert, trotz Tierschutz, Veterinäramt, Polizei, Regierung usw. Haarsträubend, …warum nur hat ein solcher „Bauer “ überhaupt Tiere ??????

  4. Warum meldet sich erst jetzt der Schweizer Tierschutz STS?
    Die Umstände sind seit vielen Jahren bekannt und plötzlich will man helfen? Jetzt wo ehrenamtliche Tierschützer alles erdenkliche aufgefahren haben um den Tieren zu helfen? Plätze organisiert haben für die Tiere – sogar in Deutschland. Demos vor der Tür abhalten, um weiterhin auf das Elend der Tiere aufmerksam zu machen und nicht locker zu lassen. Jetzt meldet sich auch der STS?

    Ein Schelm wer böses dabei denkt….

  5. Ich hoffe das jetzt endlich was passiert bevor es noch verletzte gibt das mit dem auto auf tierschützer zufahren ist ja schon eine drohung fahren ohne nummerschild und auf geweg fahren ist ja schon strafbar..das darf so nicht mehr weitergehn.schreitet endlich ein bevor er alles verschwinden lässt.den auch diesen tieren kann geholfen werden wen die rettung zur rechten zeit kommt.biiitte helft den tieren endlich.und schaut nicht noch länger zu.bitte zeigt herz.

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