Kanton Uri: Einschränkungen bei Lawinengefahr werden minimiert

Kanton Uri: Einschränkungen bei Lawinengefahr werden minimiert
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In schneereichen Wintern müssen im Kanton Uri bei Lawinengefahr immer wieder Strassen gesperrt werden. Insbesondere für Berufstätige bringt das markante Einschränkungen. Mit gezielten Massnahmen hilft die Baudirektion, die Einschränkungen möglichst zu minimieren.

Neu profitieren auch die Einwohnerinnen und Einwohner von Realp von den lebenserleichternden Massnahmen.

Für Berufstätige aus dem Meiental werden seit dem Winter 2014/2015 Personentransporte per Helikopter organisiert, wenn die Strasse zwischen Meiendörfli und Wassen wegen Lawinengefahr gesperrt ist.

Wenn eine Rückkehr nach Meiendörfli per Helikopter witterungsbedingt nicht möglich ist, werden die Pendlerinnen und Pendler auf Wunsch in Hotels in Wassen untergebracht. Neu wird dieser Service auch für die Berufstätigen von Realp angeboten. Müssen die Furkastrasse und die Bahnlinie der Matterhorn-Gotthard-Bahn wegen Lawinengefahr längere Zeit gesperrt werden, werden im Bedarfsfall Personentransporte per Helikopter durchgeführt. Falls die Witterung keine Flüge erlaubt, stehen in Hospental Übernachtungsmöglichkeiten bereit. Diese Massnahmen sind für Personen gedacht, die auswärts oder in Realp einem Erwerb nachgehen.

Diese Absprache hat die Baudirektion im Auftrag des Regierungsrats zusammen mit den Gemeinderäten von Wassen und Realp getroffen. Die zusätzlichen Kosten gehen zulasten der Baudirektion. Seit der Transport- und Übernachtungsservice für die Meientaler angeboten wird, ist der Dienst für eine auswärtige Übernachtung nur einmal in Anspruch genommen worden. Separate Helikopterflüge fielen keine an.

Die Bevölkerung von Meien und Realp wurde mit einem Schreiben über das Angebot und das Vorgehen im Ernstfall informiert. Die Baudirektion ist überzeugt, dass diese Massnahmen das Leben der Bevölkerung in Meien und Realp im kommenden Winter erleichtern können.

 

Quelle: Baudirektion Uri
Artikelbild: yui – shutterstock.com

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