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Kanton Zug: Tobender Sturm „Burglind“ hinterlässt seine Spuren

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Kanton Zug: Tobender Sturm „Burglind“ hinterlässt seine Spuren
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Der Sturm „Burglind“ hat in weiten Teilen des Kantons Zug getobt. Zwei Fahrzeuge, darunter ein Patrouillenfahrzeug der Zuger Polizei, wurden von umgestürzten Bäumen getroffen. Verletzt wurde niemand.

Seit heute Morgen (3. Januar 2018), um 09:30 Uhr, sind bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei mehr als 100 Notrufe eingegangen. Hauptsächlich handelt es sich um Meldungen über umgestürzte Bäume, Bauabschrankungen, Baugerüste und abgebrochene Äste. Zudem wurden Reklametafeln, Trampoline, Ziegelsteine und mobile WC-Anlagen herumgewirbelt. In der Gemeinde Edlibach wurde zudem eine Tankstelle stark beschädigt.

Auf einer Kontrollfahrt in der Gemeinde Oberwil wurde ein Patrouillenfahrzeug der Zuger Polizei von einem umstürzenden Baum getroffen. Auch in der Gemeinde Edlibach stürzte ein Baum auf ein Fahrzeug. Zudem kippte in der Gemeinde Cham ein abgestellter Werbeanhänger zur Seite und stürzte auf zwei parkierte Fahrzeuge. In allen Fällen wurde niemand verletzt. Der genaue Sachschaden kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

Teilweise gestalteten sich die Einsätze der Polizei und der Feuerwehr sehr schwierig. Wegen herumfliegendem Material mussten sich die Einsatzkräfte immer wieder in Sicherheit bringen oder konnten nur mit der nötigen Schutzausrüstung (Helm) arbeiten.

Diverse Strassenabschnitte mussten wegen umgestürzten Bäumen gesperrt werden. Aktuell sind folgende Strassen weiterhin nicht befahrbar:

  • Neuheimstrasse zwischen Baar und Neuheim
  • Blasenbergstrasse in der Stadt Zug
  • Blickensdorferstrasse zwischen Baar und Uerzlikon
  • Sihlbruggstrasse zwischen Baar und Walterswil (Hegiwald)
  • Frauentalstrasse zwischen Hagendorn und Bützen
  • Neudorfstrasse zwischen Finstersee und Hütten
  • Gubelstrasse zwischen Menzingen und Gubel

Im Einsatz standen die Ortsfeuerwehren von Zug, Baar, Neuheim, Menzingen, Unterägeri, Oberägeri, Risch, Cham, Hünenberg, Steinhausen und Walchwil sowie Mitarbeitende der Zuger Polizei.












 

Quelle: Zuger Polizei
Bildquelle: Zuger Polizei

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