Stadt Zürich: Zwei falsche „Polizisten“ aus der Türkei festgenommen

Stadt Zürich: Zwei falsche „Polizisten“ aus der Türkei festgenommen
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Alleine gestern und am heutigen Tag gingen bei der Stadtpolizei über 40 Anzeigen wegen Anrufen falscher Polizistinnen und Polizisten ein. In einem Fall gelang es Detektiven im Kreis 9 zwei Männer festzunehmen.

Das Phänomen des „Spoofing“ ist der Stadtpolizei Zürich seit dem Frühling 2016 bekannt, wobei ein drastischer Anstieg der Anzeigen seit November letzten Jahres feststellbar ist. Auf dem Gebiet des Kantons Zürich kam es am 19. Januar zu einer Übergabe von 80‘000 Franken.

Am 22. Januar wurde eine Rentnerin soweit unter Druck gesetzt, so dass sie 60‘000 Franken, vermeintlich zur „Falschgeldkontrolle“, deponierte. Die Täterschaft gelangte so jeweils an die Vermögenswerte. In beiden Fällen hat die Kantonspolizei Zürich die Ermittlungen aufgenommen.

Heute, am 23. Januar kurz vor 15.00 Uhr nahmen Fahnder der Stadtpolizei Zürich in Zürich-Altstetten zwei Männer (aus der Türkei stammend) im Zusammenhang mit einem Betrugsversuch fest. Die beiden Männer waren mutmasslich gerade dabei, Geld bei einer Rentnerin abzuholen. Wenige Stunden zuvor hatte die ältere Frau von einer technisch manipulierten Rufnummer 0117 einen Anruf erhalten.

Eine hochdeutsch sprechende Frau, die sich als Polizistin ausgab, meldete sich. Die Rentnerin wurde angewiesen, Geld von der Bank zu holen, da dieses dort nicht mehr sicher sei. Im Wissen, dass dabei etwas nicht stimmen könne, verständigte sie die Stadtpolizei Zürich unter der Notrufnummer 117. Die darauf eingeleiteten Massnahmen führten schliesslich zur Verhaftung zweier mutmasslicher Betrüger.

Einmal mehr rät die Stadtpolizei Zürich folgendes, um sich oder andere vor Telefonbetrügern zu schützen:

  • Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117
  • Sprechen Sie mit älteren Personen über diese Betrugsmasche
  • Seien Sie misstrauisch, die Polizei verlangt nie telefonisch Bargeld
  • Deponieren Sie keinesfalls irgendwo Bargeld oder Wertsachen.

 

Quelle: Stadtpolizei Zürich
Artikelbild: Symbolbild © Stadtpolizei Zürich

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