Kanton St.Gallen: Neue Masche – falsche Polizisten ergaunern Schmuck und Bargeld

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In der Zeit zwischen Dienstagabend und Donnerstagmorgen (01.02.2018) sind im ganzen Kanton St.Gallen 18 Anrufe von falschen Polizisten getätigt worden. Die hochdeutsch sprechenden Täter rufen ihre Opfer nun auch in den Abend- und Nachtstunden an.

In einem Fall gelang es ihnen, Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken zu ergaunern. Die Kantonspolizei St.Gallen warnt erneut vor dieser Trickbetrügerei.

Die unbekannte Täterschaft rief am Dienstagabend, kurz vor Mitternacht, bei einer in Wil wohnhaften 76-jährigen Frau an und gaukelte ihr vor, dass sie ihre Wertsachen in die sicheren Hände der Polizei übergeben solle, weil zurzeit Diebesbanden in der Umgebung die Runde machen. Die unbekannte Täterschaft gewann das Vertrauen der Frau und brachte sie dazu, ihre Wertsachen in eine Sporttasche zu legen und diese über die Balkonbrüstung zu werfen.

Die Täterschaft stahl auf diese Weise Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.

Bei weiteren Anrufen in Wil, Ebnat-Kappel, Bad Ragaz, Kirchberg, Lichtensteig, Gommiswald und Wagen liessen sich die potenziellen Opfer jedoch nicht auf ein Gespräch ein. Die Täter reden Hochdeutsch und geben sich als deutsche oder Schweizer Kriminalpolizisten aus.

Das Telefon der Betrüger wird so manipuliert, dass auf dem Display der angerufenen Person eine polizeinahe Nummer erscheint. Oftmals erscheint darin auch die Nummer 117. Die Betrüger erwähnen unter anderem, dass sie in einem Einbruch- beziehungsweise Raubdelikt ermitteln. Dabei hätten sie bei verhafteten Tätern Bankdaten der angerufenen Person gefunden. Nun gehe es darum, deren Wertgegenstände in sicheren Gewahrsam zu nehmen.

Die Kantonspolizei St.Gallen warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. Echte Polizisten würden nie mit der Bitte anrufen, Wertsachen und Bankdetails herauszugeben. Im Verdachtsfall wird geraten, umgehend die Polizei unter der Nummer 117 zu kontaktieren.

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Artikelbild: Symbolbild © Kantonspolizei St.Gallen

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