Kanton Zug: Thailändische Prostituierte ohne Arbeitserlaubnis ausgeschafft

13.02.2018 |  Von  |  Polizeinews, Schweiz, Zug
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Die Zuger Polizei hat in den letzten Tagen mehrere Erotik-Etablissements und Massagesalons kontrolliert. Eine Masseurin aus Thailand wurde festgenommen und eine Prostituierte aus Deutschland mit mehreren Hundert Franken gebüsst.

Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit hat die Zuger Polizei mehrere Erotik-Etablissements und Massagesalons überprüft.

In Baar trafen die Einsatzkräfte auf eine thailändische Staatsangehörige, die ohne Arbeitserlaubnis sexuelle Dienstleistungen anbot. Die 45-jährige Thailänderin wurde festgenommen und wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz dem Schnellrichter der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt.

Dieser verurteilte die nicht vorbestrafte Frau rechtskräftig zu einer bedingten Geldstrafe, weil diese die Einreisevorschriften verletzt, sich rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten und eine Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung ausgeübt hatte.

Vom Amt für Migration wurde die Thailänderin aus der Schweiz weggewiesen sowie mit einem dreijährigen Einreiseverbot für die Schweiz, Liechtenstein und die Schengenstaaten belegt. Sie wurde bereits am Montagabend (13. Februar 2018) in ihr Heimatland ausgeschafft.

In Hünenberg bot eine 20-jährige Prostituierte in einem privaten Zimmer Erotikdienstleistungen an. Auch sie hatte keine gültige Arbeitsbewilligung. Das Amt für Wirtschaft und Arbeit belegte die Deutsche mit einer Busse von mehreren Hundert Franken. Zudem musste sie ihre Tätigkeit per sofort einstellen.

 

Quelle: Zuger Polizei
Artikelbild: Symbolbild © Zuger Polizei

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